Kriegsverbrechen in Syrien: Amnesty dokumentiert Aussagen über Folter von Alten und Kranken
Menschen werden wahllos von Soldaten und Milizen aus Häusern gezerrt, gefoltert und getötet – so beschreibt Amnesty International in einem Bericht die Lage in Syrien.
© Shaam News Network/Handout/Reuters

Rauch steigt auf über der syrischen Stadt Homs (Aufnahme vom 30.05.12).
Amnesty International hat der syrischen Regierung vorgeworfen, beim Vorgehen gegen mutmaßliche Unterstützer der Aufständischen systematisch Gewalttaten gegen Zivilisten zu verüben. In einem Bericht heißt es, Soldaten und Mitglieder der Shabiha-Milizen begingen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
So würden Menschen, die der Unterstützung der Rebellen verdächtigt würden, aus ihren Häusern geholt und erschossen, heißt es. Darunter seien immer wieder auch Kinder. Selbst Alte und Kranke würden gefoltert. Armee und Milizen würden wahllos in Wohngebiete schießen und unbeteiligte Passanten töten. Die Menschenrechtsorganisation beruft sich auf Zeugenberichte aus 23 Städten und Dörfern.
"Diese verstörenden neuen Beweise für ein Muster schwerer Verstöße unterstreichen die drängende Notwendigkeit eines entschiedenen internationalen Vorgehens", sagte Donatella Rovera bei der Vorstellung des neuen Berichts. Die Organisation rief den UN-Sicherheitsrat auf, den Fall an den Internationalen Strafgerichtshof zu überweisen, sowie ein Waffenembargo zu verhängen.
Russland korrigiert Lawrows Aussage zu Waffenlieferungen
Das russische Außenministerium hat derweil dementiert, dass Außenminister Sergej Lawrow während seines Aufenthalts in Teheran den USA vorgeworfen habe, die syrischen Rebellen zu bewaffnen. Es habe sich um einen Übersetzungsfehler vom Russischen ins Persische gehandelt, erklärte das Ministerium. Laut der korrigierten offiziellen Übersetzung sagte Lawrow: "Wir liefern nicht nach Syrien oder anderswohin Dinge, die im Kampf gegen friedliche Demonstranten eingesetzt werden können, anders als die USA selbst, die regelmäßig derartige Spezialausrüstung an Länder der Region liefern."
Er sagte demnach, Russland habe an Syrien nur Waffen verkauft, die das Land zur Verteidigung gegen Angriffe von Außen benötige. Zuvor war Lawrow mit den Worten zitiert worden, die USA lieferten "der Opposition Waffen, die in den Kämpfen gegen die syrische Regierung verwendet werden". Der Sprecher des Weißen Hauses hatte diesen Vorwurf umgehend zurückgewiesen.
Die US-Regierung indes bekräftigte ihren Vorwurf, dass von Russland gelieferte Hubschrauber in Syrien gegen Zivilisten eingesetzt werden. US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland blieb auch bei der Darstellung, dass neue russische Militärhubschrauber auf dem Weg nach Syrien seien, wie dies Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag erklärt hatte. Russland hatte Clintons Vorwurf des Verkaufs von bewaffneten Hubschraubern strikt zurückgewiesen.








http://de.rian.ru/politic...
Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA am Mittwoch unter Berufung auf einen Vertreter des syrischen Außenministeriums meldet, ist die Eskalation der Terroraktivität in Syrien direkt mit den Erklärungen der US-Behörden verbunden, die Tatsachen über die Ereignisse im Land entstellen und immer neue Länder aufrufen, Syrien zu isolieren.
Schließt SANA bei der beobachteten "Eskalation der Terroraktivität" auf die Aktivitäten von Armee und regierungstreuen Milizen ein?
Ehrlich, ich bin diese Art von Gegenpropaganda leid. Im Fall Libyen wars auch so, bei Ägypten und Tunesien auch - zuerst melden sich die Regierungstreuen. Immer diese Verweise auf die Schuld der USA und Verbündeten in Afghanistan etc. pp. Und selbstredend verhindert die Armee nur Schlimmeres! Ich kann es nicht mehr hören/lesen!!!
Der Präsident eines Staates, der auf die Bevölkerung eben dieses Staates schiessen läßt, ist nicht länger Präsident, sondern Gewaltherrscher. Assad hatte Zeit genug für Verhandlungen, aber darum ging es ihm nie. Lösungen auf Verhandlungsebene? Lachhaft.
So. Und nun haben wir den Salat: Bürgerkrieg. Meinetwegen auch islamistische Freiheitskämpfer, die von sonstwo her in Syrien mitkämpfen, aber das ändert nichts am Ausgangspunkt der Problematik, und der wird durch diesen Herrscher besetzt. Klar, wenn der geht, wir keineswegs alles (wieder?) gut. Aber er wird wohl oder übel gehen müssen. Und erst danach werden sich, siehe Libyen, die Systeme neu ausrichten. Auch dafür, für diese Chaos, trägt Assad die volle Schuld. Da braucht es keine Amis in Afghanistan und sonstwo, keine Islamisten und Terroristen. Hört auf mit dieser blödsinnigen Argumentation! Assad hat die Chose ganz gut alleine hinbekommen!
....der normalen Prozesse einer Diktatur. Von Zeit zu Zeit kommt es zu Unruhen und/oder zu Streit darüber, wer das Land führen soll. Dann sterben größere Zahlen Menschen in einem wilden Durcheinander. Das ist eine der Ineffizienzen, die Diktaturen halt haben.
Schließt SANA bei der beobachteten "Eskalation der Terroraktivität" auf die Aktivitäten von Armee und regierungstreuen Milizen ein?
Ehrlich, ich bin diese Art von Gegenpropaganda leid. Im Fall Libyen wars auch so, bei Ägypten und Tunesien auch - zuerst melden sich die Regierungstreuen. Immer diese Verweise auf die Schuld der USA und Verbündeten in Afghanistan etc. pp. Und selbstredend verhindert die Armee nur Schlimmeres! Ich kann es nicht mehr hören/lesen!!!
Der Präsident eines Staates, der auf die Bevölkerung eben dieses Staates schiessen läßt, ist nicht länger Präsident, sondern Gewaltherrscher. Assad hatte Zeit genug für Verhandlungen, aber darum ging es ihm nie. Lösungen auf Verhandlungsebene? Lachhaft.
So. Und nun haben wir den Salat: Bürgerkrieg. Meinetwegen auch islamistische Freiheitskämpfer, die von sonstwo her in Syrien mitkämpfen, aber das ändert nichts am Ausgangspunkt der Problematik, und der wird durch diesen Herrscher besetzt. Klar, wenn der geht, wir keineswegs alles (wieder?) gut. Aber er wird wohl oder übel gehen müssen. Und erst danach werden sich, siehe Libyen, die Systeme neu ausrichten. Auch dafür, für diese Chaos, trägt Assad die volle Schuld. Da braucht es keine Amis in Afghanistan und sonstwo, keine Islamisten und Terroristen. Hört auf mit dieser blödsinnigen Argumentation! Assad hat die Chose ganz gut alleine hinbekommen!
....der normalen Prozesse einer Diktatur. Von Zeit zu Zeit kommt es zu Unruhen und/oder zu Streit darüber, wer das Land führen soll. Dann sterben größere Zahlen Menschen in einem wilden Durcheinander. Das ist eine der Ineffizienzen, die Diktaturen halt haben.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/sh
... immer nur vom "Einsatz gegen Zivilisten". Es stellt sich also so dar, als ob die Syrische Regierung gegen die Zivilisten ihres eigenen Landes mit militärischem Gerät vorgeht. Eigentlich müsste es doch heißen, dass die syrische Regierung mit militärischem Gerät gegen die Aufständischen / Rebellen / Terroristen vorgeht und dabei leider Kollateralschäden unter der Bevölkerung entstehen. Aber dieses "Recht der besonderen Sichtweise" haben wohl nur die USA / NATO, gesehen in Lybien, Irak, Afghanistan...
im Vorgehen? Wenn auf jeden bewaffneten Rebellen gefühlt zwei Zivilisten sterben plus eigene Soldaten kann man es auch sein lassen. Aber von Selbstreflektion und die Frage, ob man nicht doch einen Fehler gemacht habe, der zu solch Situation führte, ist bei Assad nichts zu sehen.
Syrien IST eines der härtesten Diktaturen weltweit. Das Sie den Menschen dort so wenig Freiheit zubilligen ist beschämend. Ich wünschte manche Deutsche hätten sich vor kürzerer Zeit ebenso gegen den eigenen Diktator erhoben. Nach über 5000 Toten dann auch gerne mit Hilfe aus dem Ausland!
Sie vergessen bei Ihrer Betrachtung eines: Die Systematik, mit der ein Regime nicht nur gegen Aufständische, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung vorgeht, um diese einzuschüchtern. Ebendiese Systematik scheint sich nach UNO-Beobachtung in Syrien abzuzeichnen. Bei den Angriffen der USA auf mutmaßliche Terroristen läßt sich diese Systematik NICHT beobachten. Der Unterschied ist so gravierend, dass diese ganzen Vergleiche Assad gleich USA etc. völlig am eigentlichen Problem vorbei zielen:
Wie verhalten in Situationen, in denen ein Land in einem Bürgerkrieg versinkt. Mahnend abwarten? Wenn eingreifen, dann aber wie? Aus der Luft wie in Libyen? Mit Bodentruppen wie in Somalia? Alles wurde ausprobiert und führte zu mal mehr mal weniger miserablen Ergebnissen.
Es ist schon richtig, dass die meisten zivilen Opfer Kollateralschäden eines Bürgerkriegs sind. C. Hörstel berichtet, dass die Armee in den letzten tagen eine neue Taktik fährt. Da sehr viele Milizen sich in Wohnhäusern verschanzen, werden Hubschrauber mit Lautsprechern eingesetzt, die die Zivilisten warnen. Die meisten Zivilisten fliehen dann ins Umland.
C.Hörstel berichtet, dass die Milizen viele Zivilisten sogar daran hindern zu fliehen um zivile Opfer zu provozieren. Er berichtet sogar davon, dass Männer gezwungen werden gegen die Soldaten zu kämpfen. Viele die fliehen werden von den Milizen erschossen. Er berichtet von Familien in Geiselhaft, in denen der Vater gezwungen wird ein mit Sprengstoff ausgestattetes Auto zu fahren um seine Frau und Kinder zu retten...
http://www.facebook.com/I...
In den letzten tagen haben die Assad Truppen viele Milizen Verstecke und Waffenlager ausgehoben. Die Hausdurchsuchungen in Homs sind fast beendet. Die meisten Milizen sind geflohen um sich neu zu formieren. Die Armee kämpft an mehreren Fronten in einem barbarischen Häuserkampf. Seitdem die Milizen jetzt auf moderne Panzerabwehrwaffen haben, werden mehr Hubschrauber und Flugzeuge eingesetzt.
In Syrien herrscht ein klassischer Bürgerkrieg. Dieser kann zum derzeitigen Zeitpunkt nur beendet werden, wenn die Milizen nichtmehr mit Waffen aus dem Ausland versorgt werden.
"Dabei wird versucht, die Todesfälle der Protestierenden, der Armeeabtrünnigen und loyalen Soldaten zu erfassen. In diesem Zusammenhang sagte eine der Organisationen, dass es nicht in ihrem Interesse liege über die Todesfälle von loyalen Armeeangehörigen zu berichten.
Die Beobachtungstelle subsumiert bewaffnete Aufständische unter der Rubrik Zivilisten."
http://de.wikipedia.org/w...
Die Frage ist doch wohl eher warum im Kontext zu Israel,
von Terroristen die sich in schulen verschanzen gesprochen wird,
weswegen die Regierung mit Phosphorbomben die selbigen verstecke befrieden muss,
während hier summa Summarum von Zivilisten die grundlos abgeschlachtet werden gesprochen wird.
Frei nach dem Motto wir treffen nur aufständische,
die Bad Boys nur Zivilisten.
Diese Parteilichkeit kenne ich zwar von Politikern Medien Etc.
Ich frage mich allerdings warum die Zeit Kommentartoren sich auf eine Seite spannen lassen und nicht generell auf den Grundsatz Militär sollte keine zivilen Häuser bombardieren,
Terroristen sich nicht in zivilen Häusern verstecken einigen können.
Sachlich eine zur kollektiven Wahrheitsfindung in diesem Propaganda Jungle,
sinnvolle Diskusion mit möglichst vielen verschiedenen Informationsquellen anstreben dürfte doch gerade im Fall Syrien, wo nahezu jede Informationsquelle, jeder Seite eine politische färbung besitzt.
im Vorgehen? Wenn auf jeden bewaffneten Rebellen gefühlt zwei Zivilisten sterben plus eigene Soldaten kann man es auch sein lassen. Aber von Selbstreflektion und die Frage, ob man nicht doch einen Fehler gemacht habe, der zu solch Situation führte, ist bei Assad nichts zu sehen.
Syrien IST eines der härtesten Diktaturen weltweit. Das Sie den Menschen dort so wenig Freiheit zubilligen ist beschämend. Ich wünschte manche Deutsche hätten sich vor kürzerer Zeit ebenso gegen den eigenen Diktator erhoben. Nach über 5000 Toten dann auch gerne mit Hilfe aus dem Ausland!
Sie vergessen bei Ihrer Betrachtung eines: Die Systematik, mit der ein Regime nicht nur gegen Aufständische, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung vorgeht, um diese einzuschüchtern. Ebendiese Systematik scheint sich nach UNO-Beobachtung in Syrien abzuzeichnen. Bei den Angriffen der USA auf mutmaßliche Terroristen läßt sich diese Systematik NICHT beobachten. Der Unterschied ist so gravierend, dass diese ganzen Vergleiche Assad gleich USA etc. völlig am eigentlichen Problem vorbei zielen:
Wie verhalten in Situationen, in denen ein Land in einem Bürgerkrieg versinkt. Mahnend abwarten? Wenn eingreifen, dann aber wie? Aus der Luft wie in Libyen? Mit Bodentruppen wie in Somalia? Alles wurde ausprobiert und führte zu mal mehr mal weniger miserablen Ergebnissen.
Es ist schon richtig, dass die meisten zivilen Opfer Kollateralschäden eines Bürgerkriegs sind. C. Hörstel berichtet, dass die Armee in den letzten tagen eine neue Taktik fährt. Da sehr viele Milizen sich in Wohnhäusern verschanzen, werden Hubschrauber mit Lautsprechern eingesetzt, die die Zivilisten warnen. Die meisten Zivilisten fliehen dann ins Umland.
C.Hörstel berichtet, dass die Milizen viele Zivilisten sogar daran hindern zu fliehen um zivile Opfer zu provozieren. Er berichtet sogar davon, dass Männer gezwungen werden gegen die Soldaten zu kämpfen. Viele die fliehen werden von den Milizen erschossen. Er berichtet von Familien in Geiselhaft, in denen der Vater gezwungen wird ein mit Sprengstoff ausgestattetes Auto zu fahren um seine Frau und Kinder zu retten...
http://www.facebook.com/I...
In den letzten tagen haben die Assad Truppen viele Milizen Verstecke und Waffenlager ausgehoben. Die Hausdurchsuchungen in Homs sind fast beendet. Die meisten Milizen sind geflohen um sich neu zu formieren. Die Armee kämpft an mehreren Fronten in einem barbarischen Häuserkampf. Seitdem die Milizen jetzt auf moderne Panzerabwehrwaffen haben, werden mehr Hubschrauber und Flugzeuge eingesetzt.
In Syrien herrscht ein klassischer Bürgerkrieg. Dieser kann zum derzeitigen Zeitpunkt nur beendet werden, wenn die Milizen nichtmehr mit Waffen aus dem Ausland versorgt werden.
"Dabei wird versucht, die Todesfälle der Protestierenden, der Armeeabtrünnigen und loyalen Soldaten zu erfassen. In diesem Zusammenhang sagte eine der Organisationen, dass es nicht in ihrem Interesse liege über die Todesfälle von loyalen Armeeangehörigen zu berichten.
Die Beobachtungstelle subsumiert bewaffnete Aufständische unter der Rubrik Zivilisten."
http://de.wikipedia.org/w...
Die Frage ist doch wohl eher warum im Kontext zu Israel,
von Terroristen die sich in schulen verschanzen gesprochen wird,
weswegen die Regierung mit Phosphorbomben die selbigen verstecke befrieden muss,
während hier summa Summarum von Zivilisten die grundlos abgeschlachtet werden gesprochen wird.
Frei nach dem Motto wir treffen nur aufständische,
die Bad Boys nur Zivilisten.
Diese Parteilichkeit kenne ich zwar von Politikern Medien Etc.
Ich frage mich allerdings warum die Zeit Kommentartoren sich auf eine Seite spannen lassen und nicht generell auf den Grundsatz Militär sollte keine zivilen Häuser bombardieren,
Terroristen sich nicht in zivilen Häusern verstecken einigen können.
Sachlich eine zur kollektiven Wahrheitsfindung in diesem Propaganda Jungle,
sinnvolle Diskusion mit möglichst vielen verschiedenen Informationsquellen anstreben dürfte doch gerade im Fall Syrien, wo nahezu jede Informationsquelle, jeder Seite eine politische färbung besitzt.
Gegen gegenseitiges Abschlachten hilft also Krieg? Ah ja, hört sich logisch an.
Wie die Politik der "Friedensbewegten" im Ergebnis aussieht, hat man in Ruanda und Srebrenica gesehen. Da hieß es doch auch 'Interne Angelegenheit', 'Souveräner Staat', 'Nichteinmischung', etc. pp. - Diese Massaker wurden durch falsch verstandenen Pazifismus geradezu gefördert, denn diese gegenüber Menschheitsverbrechen blinde 'Friedenspolitik' übergibt Schlächtern genau die Sicherheit, die sie (teilweise sogar initial) ermutigt, ihre Taten zu begehen.
Wie die Politik der "Friedensbewegten" im Ergebnis aussieht, hat man in Ruanda und Srebrenica gesehen. Da hieß es doch auch 'Interne Angelegenheit', 'Souveräner Staat', 'Nichteinmischung', etc. pp. - Diese Massaker wurden durch falsch verstandenen Pazifismus geradezu gefördert, denn diese gegenüber Menschheitsverbrechen blinde 'Friedenspolitik' übergibt Schlächtern genau die Sicherheit, die sie (teilweise sogar initial) ermutigt, ihre Taten zu begehen.
Jeder Tag dieser Diktatur ist ein schlimmer Tag für die Zivilbevölkerung. Dabei ist längst klar, dass nur ein tiefer Eingriff der UN in den Bürgerkrieg diese Gemetzel und Mördereien von Geheimpolizei, Milizen beenden kann.
Assad nimmt seine Verantwortung - indem er keine UN-Truppen ins Land holt - nicht wahr. Ein Ultimatum wäre längst fällig. Nach dessem Ablauf gehört er mit internationalem Haftbefehl gesucht und in Den Haag schnellstens vor Gericht gestellt.
Bei den UN gibt es leider im Moment keine ausreichende Mehrheit für einen Angriff, meiner Meinung nach aus guten Gründen. Das muss man dann einfach mal so akzeptieren.
"Bei den UN gibt es leider im Moment keine ausreichende Mehrheit für einen Angriff, meiner Meinung nach aus guten Gründen. Das muss man dann einfach mal so akzeptieren."
Bei der UN gäbe es eine solche Mehrheit sicherlich. Siehe z.B. http://www.handelsblatt.c...
Auch im UN-Sicherheitsrat scheitert es lediglich am Veto zweier Staaten mit ganz konkreten - wenn nicht gar nationalistischen - Machtinteressen. Nicht aber an der Mehrheit im Sicherheitsrat.
"Bei den UN gibt es leider im Moment keine ausreichende Mehrheit für einen Angriff, meiner Meinung nach aus guten Gründen. Das muss man dann einfach mal so akzeptieren."
Bei der UN gäbe es eine solche Mehrheit sicherlich. Siehe z.B. http://www.handelsblatt.c...
Auch im UN-Sicherheitsrat scheitert es lediglich am Veto zweier Staaten mit ganz konkreten - wenn nicht gar nationalistischen - Machtinteressen. Nicht aber an der Mehrheit im Sicherheitsrat.
Ich bin eigentlich gegen militärische Interventionen. Aber was bleibt im Angesicht des Wahnsinns übrig. Soll die Nato weitere vier Wochen warten? Die Situation in Syrien ist so dramatisch und aussichtslos dass auf dem Weg der Diplomatie über Sanktionen, Blockaden etc. keine Lösung in Sicht ist. Leider. Russland und China werden von ihrem Vetorecht weiterhin Gebrauch machen und aus deren Sicht mag das sogar einen Sinn ergeben. Schwierig. Das Leiden, das Sterben muss aber ein Ende in Aussicht gestellt werden. Eine Intervention wird früher oder später kommen müssen. Traurig. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Das sich die Dinge, nach einer militärischen Intervention, wie im Irak oder in Afghanistan entwickeln werden ist abzusehen, bleibt aber abzuwarten.
....nicht, dass eine Intervention kommen muss. Wir können uns entscheiden.
Wie auch immer wir uns entscheiden, werden viele Menschen sterben und verstümmelt werden. Darin gibt es keinen Zweifel. Es werde aber auch andere Folgen aus einem Eingriff oder einem Nichtstun sich entfalten. Die Wirkungen werden Implikationen für andere Situationen ais der Präzedenz haben. Andere Diktatoren werden ihr Verhalten danach ausrichten. Das Ansehen der UNO wird sich danach entwickeln. Normen werden sich danach entwickeln.
Dabei sind Nichteinmischung und ein UNO Protektorat zwei Extremverhalten. Die ergriffenen Maßnahmen sind wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Wir haben in Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Tunesien, Libyen oder Ägypten viel gelernt bzw altes Wissen bestätigt bekommen. Man muss schon wissen, ob man Nerven und Durchhalte vermögen hat, die Dinge zu tun, die notwendig sind.
Die Situation ähnelt in Vielem dem ehemaligen Jugoslawien. Wie wir wissen, dehnen sich solche Situationen länger als man meinen würde und sind teuer in ihrer Bewältigung.
>> Ich bin eigentlich gegen militärische Interventionen. Aber was bleibt im Angesicht des Wahnsinns übrig <<
Das kann ich Ihnen sagen: Es bleibt übrig, die politische und finanzielle Unterstützung der Revolte in Syrien, durch die dieser ständig Krieg angeheizt wird, einzustellen. Das wollen die Interessengruppen jedoch nicht, die die Entfernung Assads beschlossen haben.
Allein, um den Fortbestand einer Diktatur zu verhindern, darf der UN-Sicherheitsrat keine kriegerischen Maßnahmen autorisieren.
Wenn die NATO in Syrein eingreifen sollte, hat wiederum das Faustrecht über das Völkerrecht gesiegt.
Bei einer Intervention wird der Schrecken unter Garantie kein Ende haben, sondern sich erst richtig entfalten. Dann brennt der gesamte nahe Osten und die Folge werden hundertausende Tote, Millionen Vertriebene und Obdachlose, ein zerstörtes Syrien sein, welches sich davon in den nächsten Jahrzehnten nicht erholen wird. Die Radikalisierung wird weiter steigen. Es wurde oft genug auf die Interventionsländer hingewiesen und deren Situation jetzt, nach Jahren des Krieges.
Was helfen würde, wäre dass man konkret Einfluss nimmt auf die militante Opposition seitens seiner Unterstützer, also auch Deutschland und im Umkehrschluss, dass gleiche der Iran, Russland und China mit Assad machen.
Frieden ist möglich, ohne dass das Land im Krieg versinkt, die Frage ist nur, ob wirklich alle Parteien das so wollen, denn es wird ja immer wieder fleißig an der Eskalation gearbeitet.
Der größte Druck würde entstehen, durch die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Das kostet Geld, würde aber viele Leben retten und ist am Ende billiger, als ein Kriegseinsatz.
Entfernt. Bitte kommentieren Sie den Inhalt des Artikels. Die Redaktion/mak
und zwar im Interesse des Strebens nach Vorherrschaft und politischer Macht. In Syrien sterben die Unschuldigen.
Keine Teilnahme an einem Krieg !!! - im Krieg stirbt die Wahrheit. Sie ist schon gestorben...
Der Artikel von R.Hermann in der FAZ online vom 13.06.2012
öffnet die Augen.
Und dann schauen wir mal, oder?
Es geht nicht darum, dass Politik und mediale Öffentlichkeit im Westen sich besser fühlen, sondern dass für Syrien und für die Region eine langfristige Lösung gefunden wird. Der US-Invasion 2003 im Irak und dem dadurch verursachte Konfessionskrieg sind nach unterschiedlichen Angaben und Zählweisen zwischen 150.000 bis 900.000 Iraker innerhalb von 9 Jahren zum Opfer gefallen. Das sind absolut und auf die einzelnen Jahre gerechnet, deutlich mehr Opfer als im aktuellen Syrienkonflikt. Hinzukommen noch 4.800 tote Soldaten aus den USA, Großbritannien und anderen Ländern.
Ein anderes Beispiel ist der Libanonkrieg 2006 zwischen den Israelis und der Hisbollah: Innerhalb von 32 (!) Tagen kamen 1.300 libanesische Zivilisten ums Leben. Die Israelis hatten 121 tote Soldaten zu beklagen.
Die syrische Armee ist auf eine militärische Auseinandersetzung mit Israel ausgerichtet. Trotz des offensichtlich hohen Drucks sind die Streitkräfte weiterhin intakt und haben offenkundig nur 10 bis 15% ihres Personals durch Desertation verloren. Die Regierungstruppen und die Rebellen haben ihre Truppen eng verzahnt und fechten ihren Konflikt in Städten und Dörfern aus, wo der Einsatz von Kampfflugzeugen nichts oder wenig bringt und massiv Bodentruppen notwendig wären. Nennen Sie mir bitte ein Land, das bereit ist, in diese Hölle Soldaten hin zu entsenden!
....nicht, dass eine Intervention kommen muss. Wir können uns entscheiden.
Wie auch immer wir uns entscheiden, werden viele Menschen sterben und verstümmelt werden. Darin gibt es keinen Zweifel. Es werde aber auch andere Folgen aus einem Eingriff oder einem Nichtstun sich entfalten. Die Wirkungen werden Implikationen für andere Situationen ais der Präzedenz haben. Andere Diktatoren werden ihr Verhalten danach ausrichten. Das Ansehen der UNO wird sich danach entwickeln. Normen werden sich danach entwickeln.
Dabei sind Nichteinmischung und ein UNO Protektorat zwei Extremverhalten. Die ergriffenen Maßnahmen sind wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Wir haben in Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Tunesien, Libyen oder Ägypten viel gelernt bzw altes Wissen bestätigt bekommen. Man muss schon wissen, ob man Nerven und Durchhalte vermögen hat, die Dinge zu tun, die notwendig sind.
Die Situation ähnelt in Vielem dem ehemaligen Jugoslawien. Wie wir wissen, dehnen sich solche Situationen länger als man meinen würde und sind teuer in ihrer Bewältigung.
>> Ich bin eigentlich gegen militärische Interventionen. Aber was bleibt im Angesicht des Wahnsinns übrig <<
Das kann ich Ihnen sagen: Es bleibt übrig, die politische und finanzielle Unterstützung der Revolte in Syrien, durch die dieser ständig Krieg angeheizt wird, einzustellen. Das wollen die Interessengruppen jedoch nicht, die die Entfernung Assads beschlossen haben.
Allein, um den Fortbestand einer Diktatur zu verhindern, darf der UN-Sicherheitsrat keine kriegerischen Maßnahmen autorisieren.
Wenn die NATO in Syrein eingreifen sollte, hat wiederum das Faustrecht über das Völkerrecht gesiegt.
Bei einer Intervention wird der Schrecken unter Garantie kein Ende haben, sondern sich erst richtig entfalten. Dann brennt der gesamte nahe Osten und die Folge werden hundertausende Tote, Millionen Vertriebene und Obdachlose, ein zerstörtes Syrien sein, welches sich davon in den nächsten Jahrzehnten nicht erholen wird. Die Radikalisierung wird weiter steigen. Es wurde oft genug auf die Interventionsländer hingewiesen und deren Situation jetzt, nach Jahren des Krieges.
Was helfen würde, wäre dass man konkret Einfluss nimmt auf die militante Opposition seitens seiner Unterstützer, also auch Deutschland und im Umkehrschluss, dass gleiche der Iran, Russland und China mit Assad machen.
Frieden ist möglich, ohne dass das Land im Krieg versinkt, die Frage ist nur, ob wirklich alle Parteien das so wollen, denn es wird ja immer wieder fleißig an der Eskalation gearbeitet.
Der größte Druck würde entstehen, durch die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Das kostet Geld, würde aber viele Leben retten und ist am Ende billiger, als ein Kriegseinsatz.
Entfernt. Bitte kommentieren Sie den Inhalt des Artikels. Die Redaktion/mak
und zwar im Interesse des Strebens nach Vorherrschaft und politischer Macht. In Syrien sterben die Unschuldigen.
Keine Teilnahme an einem Krieg !!! - im Krieg stirbt die Wahrheit. Sie ist schon gestorben...
Der Artikel von R.Hermann in der FAZ online vom 13.06.2012
öffnet die Augen.
Und dann schauen wir mal, oder?
Es geht nicht darum, dass Politik und mediale Öffentlichkeit im Westen sich besser fühlen, sondern dass für Syrien und für die Region eine langfristige Lösung gefunden wird. Der US-Invasion 2003 im Irak und dem dadurch verursachte Konfessionskrieg sind nach unterschiedlichen Angaben und Zählweisen zwischen 150.000 bis 900.000 Iraker innerhalb von 9 Jahren zum Opfer gefallen. Das sind absolut und auf die einzelnen Jahre gerechnet, deutlich mehr Opfer als im aktuellen Syrienkonflikt. Hinzukommen noch 4.800 tote Soldaten aus den USA, Großbritannien und anderen Ländern.
Ein anderes Beispiel ist der Libanonkrieg 2006 zwischen den Israelis und der Hisbollah: Innerhalb von 32 (!) Tagen kamen 1.300 libanesische Zivilisten ums Leben. Die Israelis hatten 121 tote Soldaten zu beklagen.
Die syrische Armee ist auf eine militärische Auseinandersetzung mit Israel ausgerichtet. Trotz des offensichtlich hohen Drucks sind die Streitkräfte weiterhin intakt und haben offenkundig nur 10 bis 15% ihres Personals durch Desertation verloren. Die Regierungstruppen und die Rebellen haben ihre Truppen eng verzahnt und fechten ihren Konflikt in Städten und Dörfern aus, wo der Einsatz von Kampfflugzeugen nichts oder wenig bringt und massiv Bodentruppen notwendig wären. Nennen Sie mir bitte ein Land, das bereit ist, in diese Hölle Soldaten hin zu entsenden!
im Vorgehen? Wenn auf jeden bewaffneten Rebellen gefühlt zwei Zivilisten sterben plus eigene Soldaten kann man es auch sein lassen. Aber von Selbstreflektion und die Frage, ob man nicht doch einen Fehler gemacht habe, der zu solch Situation führte, ist bei Assad nichts zu sehen.
Syrien IST eines der härtesten Diktaturen weltweit. Das Sie den Menschen dort so wenig Freiheit zubilligen ist beschämend. Ich wünschte manche Deutsche hätten sich vor kürzerer Zeit ebenso gegen den eigenen Diktator erhoben. Nach über 5000 Toten dann auch gerne mit Hilfe aus dem Ausland!
Saudi Arabien unterstützt die Rebellen.
versuchen sie uns bitte über das Terroristenverdächtig/Zivilisten-Verhältnis in Obamas Drohnenkrieg aufzuklären. Bei Über 2000 geht man da nämlich von 80% Zivilisten aus. Die USA "definieren" das aber nicht mehr als Collateral Damage, sondern sagen einfach: Jeder im Umkreis von 100m eines "des Terror Verdächtigen" ist ein "Militanter Terrorist" - JEDER.
Saudi Arabien unterstützt die Rebellen.
versuchen sie uns bitte über das Terroristenverdächtig/Zivilisten-Verhältnis in Obamas Drohnenkrieg aufzuklären. Bei Über 2000 geht man da nämlich von 80% Zivilisten aus. Die USA "definieren" das aber nicht mehr als Collateral Damage, sondern sagen einfach: Jeder im Umkreis von 100m eines "des Terror Verdächtigen" ist ein "Militanter Terrorist" - JEDER.
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