Grenzkonflikt Syrischer Flugzeug-Abschuss Thema im Nato-Rat
Der Nato-Rat berät über seine Reaktion auf den Abschuss eines türkischen Militärjets durch Syrien. Die Türkei hat weitere Vorwürfe gegen das Nachbarland erhoben.
© REUTERS/Umit Bektas

Der türkische Vize-Regierungschef, Bülent Arinç
Der Nato-Rat hat in Brüssel Beratungen über den Abschuss eines türkischen Kampfflugzeuges durch Syrien begonnen. Die Sondersitzung war von der Regierung in Ankara beantragt worden. Dabei hatte sie sich auf Artikel 4 des Nato-Vertrages berufen, der Konsultationen vorsieht, wenn sich ein Nato-Mitglied in seiner Sicherheit bedroht fühlt. Ein militärisches Eingreifen stehe nicht zur Debatte, verlautete von Nato- und EU-Diplomaten. Am Montag hatte die türkische Regierung mitgeteilt, dass es neben dem Abschuss des Kampfjets einen weiteren syrischen Angriff auf ein türkisches Flugzeug gegeben habe.
Nach dem Abschuss des Kampfflugzeugs am Freitag sei auch ein türkisches Suchflugzeug unter Beschuss geraten, sagte der türkische Vize-Regierungschef Bülent Arinç. Die Besatzung der Maschine habe nach den beiden Piloten des türkischen Kampfjets gesucht. Offenbar gab es keine Verletzten.
Nachdem der Beschuss begonnen hatte, habe man die syrischen Stellen sofort darüber informiert, dass es sich um Rettungsflüge handelte, sagte ein Regierungssprecher. Die Syrer hätten ihre Angriffe daraufhin eingestellt.
Türkei glaubt an gezielten Abschuss
Arinç warf Syrien aber vor, das Kampfflugzeug zuvor "absichtlich" abgeschossen zu haben. "Ein Flugzeug in dieser Art als Ziel anzuvisieren, ohne Vorwarnung, ist ein in höchstem Maße feindlicher Akt", sagte der Vizeregierungschef nach einer Kabinettssitzung. Es bestehe "kein Zweifel", dass Syrien "absichtlich" auf das Flugzeug "im internationalen Luftraum" gezielt habe.
Arinç zufolge erwägt die Türkei als Reaktion auf den Abschuss, in Kürze ihre Stromlieferungen an Syrien einzustellen. Aus "humanitären Gründen" werde aber vorerst weiter geliefert. Kriegerische Absichten habe die Türkei gegenüber Syrien nicht. "Wir werden weiterhin mit kühlem Kopf agieren", sagte Arinç.
Die Außenminister der 27 EU-Staaten hatten das Vorgehen Syriens Anfang der Woche scharf verurteilt. Der Abschuss sei "inakzeptabel", heißt es in einer in Luxemburg veröffentlichten Erklärung. Damaskus wurde aufgefordert, bei der Aufklärung des Zwischenfalls umfassend mit der Türkei zusammenzuarbeiten.
Am Freitag war ein der Türkei zufolge unbewaffneter Jet von Syrien während einer Übungsmission ohne Vorwarnung abgeschossen worden. Das Flugzeug war kurzzeitig in syrischen Luftraum eingedrungen. Syrien widersprach der türkischen Darstellung, wonach der Abschuss im internationalen Luftraum erfolgt sei. Nach den vermissten Crewmitgliedern wird noch gesucht.
UN-Sicherheitsrat berät erneut über Syrien
Am Nachmittag will der UN-Sicherheitsrat in New York wieder über den Syrien-Konflikt beraten. Statt Sondervermittler Kofi Annan soll dessen Stellvertreter Nasser al-Kidwa dem mächtigsten UN-Gremium berichten. Der frühere palästinensische Außenminister kann sich dabei nur auf die Informationen der fast 300 Beobachter in Syrien stützen. Informationen aus erster Hand blieben ihm verwehrt, weil die syrische Regierung dem UN-Diplomaten die Einreise verweigert hatte. Im Sicherheitsrat war das bei einigen Mitgliedern auf Protest gestoßen. Konkrete Maßnahmen gegen die Führung in Damaskus hatte es aber nicht gegeben.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte den Sicherheitsrat am Montag zu Einigkeit und Entschlossenheit im Umgang mit Syrien aufgerufen. Dabei erinnerte er an Beispiele mit Kampfeinsätzen. "Wir haben die Kraft der Einheit in diesem Rat gesehen, als es um ein Ende der Gewalt und eine Verteidigung der Demokratie in der Elfenbeinküste ging", sagte Ban. "Und in Libyen haben internationale Streitkräfte eingegriffen, um eine klare Bedrohung für Zivilisten abzuwenden."
- Datum 26.06.2012 - 07:38 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
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"Und in Libyen haben internationale Streitkräfte eingegriffen, um eine klare Bedrohung für Zivilisten abzuwenden."
Wer Libyen als Beispiel, für eine gelungene Aktionen für den Schutz der Zivilbevölkerung anführt, zeigt klar auf welcher Seite er steht und geht ungeniert Hand in Hand mit Kriegsverbrechern.
... und schon ist die Luftraumverletzung eine Marginalie geworden. So einfach ist es nicht.
- Die Phantom soll "schnell und tief" geflogen sein, als sie in den syrischen Luftraum eingedrungen ist. Wie schell, wie tief? Die parameter sind wichtig, lassen sie doch eine Beurteilung zu, ob es sich um einen "Routineflug mit zufälliger Verletzung des Luftraums" oder um einen Einsatzflug gehandelt hat. Zumindest wird die syrische Reaktion so verständlicher - oder unverständlicher.
- Die Phantom soll mit Flakartillerie abgeschossen worden sein. Das diese aber nur eine Reichweite von max. 2 km hat, muss die Phantom in unmittelbarer Nähe der syrischen Küste und recht tief geflogen sein. Also: wie genau erfolgte der Abschuss?
- Die Lage des Wracks ist relevant: liegt sie in syrischen Hoheitsgewässern? Dann muss auch der Abschuss dort erfolgt sein, da eine angeschossene Maschine vom Piloten wohl kaum in Richtung des Beschusses geteuert wurde - falls sie überhaupt zu steuern war.
- Die Bewaffnung der Phantom bzw. ihr Fehlen ist irrelevant, da dies von der syrischen Luftabwehr nicht erkannt werden konnte. Man muss, nähert sich ein schneller jet im Tiefflug, wohl vom "worst case scenario" ausgehen. Auch die Absicht des Jets lässt sich auf dem Radarschirm kaum erkennen.
Diese Fakten müssen geklärt werden - die Türkei hat mindestens genauso viel zu erklären wie Syrien, wenn nicht noch mehr.
" Man muss, nähert sich ein schneller jet im Tiefflug, wohl vom "worst case scenario" ausgehen."
Von welchem "worst case scenario" sprechen sie bei einem einzigen Jet? Was soll der bitte schön anrichten?
Und warum sind die Syrer nicht in der Lage Funkkontakt aufzunehmen?
Das Syrer nach diesem Zwischenfall gleich ein weiteres Flugzeug ohne Vorwarnung beschießen, spricht ja wohl für sich.
Du könntest in Syiren ab sofort als Pressesprecher der Regierung beginnen!
Deutschland ist voll mit Schlauköpfen. Ich beneide das Land!
" Man muss, nähert sich ein schneller jet im Tiefflug, wohl vom "worst case scenario" ausgehen."
Von welchem "worst case scenario" sprechen sie bei einem einzigen Jet? Was soll der bitte schön anrichten?
Und warum sind die Syrer nicht in der Lage Funkkontakt aufzunehmen?
Das Syrer nach diesem Zwischenfall gleich ein weiteres Flugzeug ohne Vorwarnung beschießen, spricht ja wohl für sich.
Du könntest in Syiren ab sofort als Pressesprecher der Regierung beginnen!
Deutschland ist voll mit Schlauköpfen. Ich beneide das Land!
würde interessieren was für Folgen ein Abschuss von ein US-Jet durch die Syrische Armee hätte?
und tausende tote unschuldige frauen und kinder...
im namen der demokratie und "menschenrechte"
cohn bendit , würde sich freuen!
und tausende tote unschuldige frauen und kinder...
im namen der demokratie und "menschenrechte"
cohn bendit , würde sich freuen!
Genau dazu wurde das abgeschossene Flugzeug ausgerüstet.
Wie das funktioniert ist hier nachzulesen:
http://www.heise.de/tp/fo...
Pikanterweise wurde die türkische Phantom nicht von den auszuspähenden radargestützten Systemen abgeschossen, sondern von einer normalen Flak mit nicht mal 2km Reichweite (damti ist auch klar, dass sie quasi am Strand getroffen wurde).
...oder nicht.
http://de.wikipedia.org/w...
Auch die Amerikaner können in eine Luftabwehrzone wie Syrien erst einfliegen, wenn sie vorher die Luftabwehr ausgeschaltet haben, denn ansonsten werden auch Tarnkappenbomber (wenn sie zu dicht an das Radar heranfliegen) abgeschossen wie Tontauben.
Für eine (S)uppression of (E)nemy (A)ir (D)efence Mission (bzw deren vorbereitung) spricht einiges.
Eine F-4 Phantom ist ein ganz altes Hündchen, da ist die syrische Mig-21, die vor kurzem abgehauen ist, noch besser.
Aber für elektronische Aufklärung ist sie noch allemal gut genug, Zitat aus dem Wiki-Artikel:
"Aufgrund der Erfolge des Wild Weasel während des Zweiten Golfkrieges wurde die F-4G noch in den Flugverbotszonen während der Operation Southern Watch (Schutz der schiitischen Bevölkerung) sowie Operation Provide Comfort II (Schutz der kurdischen Bevölkerung) eingesetzt."
...oder nicht.
http://de.wikipedia.org/w...
Auch die Amerikaner können in eine Luftabwehrzone wie Syrien erst einfliegen, wenn sie vorher die Luftabwehr ausgeschaltet haben, denn ansonsten werden auch Tarnkappenbomber (wenn sie zu dicht an das Radar heranfliegen) abgeschossen wie Tontauben.
Für eine (S)uppression of (E)nemy (A)ir (D)efence Mission (bzw deren vorbereitung) spricht einiges.
Eine F-4 Phantom ist ein ganz altes Hündchen, da ist die syrische Mig-21, die vor kurzem abgehauen ist, noch besser.
Aber für elektronische Aufklärung ist sie noch allemal gut genug, Zitat aus dem Wiki-Artikel:
"Aufgrund der Erfolge des Wild Weasel während des Zweiten Golfkrieges wurde die F-4G noch in den Flugverbotszonen während der Operation Southern Watch (Schutz der schiitischen Bevölkerung) sowie Operation Provide Comfort II (Schutz der kurdischen Bevölkerung) eingesetzt."
...oder nicht.
http://de.wikipedia.org/w...
Auch die Amerikaner können in eine Luftabwehrzone wie Syrien erst einfliegen, wenn sie vorher die Luftabwehr ausgeschaltet haben, denn ansonsten werden auch Tarnkappenbomber (wenn sie zu dicht an das Radar heranfliegen) abgeschossen wie Tontauben.
Für eine (S)uppression of (E)nemy (A)ir (D)efence Mission (bzw deren vorbereitung) spricht einiges.
Eine F-4 Phantom ist ein ganz altes Hündchen, da ist die syrische Mig-21, die vor kurzem abgehauen ist, noch besser.
Aber für elektronische Aufklärung ist sie noch allemal gut genug, Zitat aus dem Wiki-Artikel:
"Aufgrund der Erfolge des Wild Weasel während des Zweiten Golfkrieges wurde die F-4G noch in den Flugverbotszonen während der Operation Southern Watch (Schutz der schiitischen Bevölkerung) sowie Operation Provide Comfort II (Schutz der kurdischen Bevölkerung) eingesetzt."
Was man bisher weiss:
- Der abgeschossene Flieger war mitnichten ein Trainingsflugzeug mit veralteter Technik. Diese Modelle sind erst vor kurzem von israel mit modernster Überwachungstechnik ausgestattet worden.
- Das Flugzeug ist über syrischem Boden abgeschossen worden. Mit hoher Geschwindigkeit auf niedriger Höhe durch ein Luftabwehr-Maschinengewehr mit niedriger Reichweite.
- Damaskus verlautet es hätte das Flugzeug auch abgeschossen wenn es ein eigenes gewesen wäre, da die Automatiken der Luftabwehr in solchen Fällen greifen.
- Syrien hat sofort nach dem Zwischenfall die Türkei kontaktiert, ihren Luftraum für Rettungshelikopter freigegeben und eigene Rettungsboote eingesetzt um Wrack und Piloten zu bergen.
"- Das Flugzeug ist über syrischem Boden abgeschossen worden. Mit hoher Geschwindigkeit auf niedriger Höhe durch ein Luftabwehr-Maschinengewehr mit niedriger Reichweite."
Woher haben sie diese Info? Das entsprechende Luftabwehrsystem der Syrer verfügt über Raketen mit einer Reichweite von 20 km.
"- Das Flugzeug ist über syrischem Boden abgeschossen worden. Mit hoher Geschwindigkeit auf niedriger Höhe durch ein Luftabwehr-Maschinengewehr mit niedriger Reichweite."
Woher haben sie diese Info? Das entsprechende Luftabwehrsystem der Syrer verfügt über Raketen mit einer Reichweite von 20 km.
Denn bei einer Verletzung der Luftraumes müssen sie zuerst den Piloten des eindringenden Flugzeuges warnen und auffordern umzukehren. Was sie aber nicht gemacht haben. Nein sie haben einfach geschossen.
Und das mit schnell und tief: Auch wenn es stimmen sollte, ist es kein Argument. Denn auch bei Übungsflügen fliegt man hin und wieder so. Schließlich muss man ja diese Manöver ja irgendwie lernen.
Und gerade die Türkei ist überhaupt nicht an einem Konflikt mit einem Nachbarstaat interessiert.
Genau genommen fingen beide Seiten gerade an sich zu versöhnen, als das mit der Revolution los ging. Und nun sind alle Bemühungen zunichte gemacht.
Aber hey, wenn die Türken involviert sind, müssen die ja Dreck am stecken haben. Schließlich sind die ja generell Böse.
Und gerade die Türkei ist überhaupt nicht an einem Konflikt mit einem Nachbarstaat interessiert.
Das hätten sie sich mal überlegen sollen, bevor sie oppositionelle Milizen auf ihrem Boden bewaffnen und trainieren. Bevor sie der Freien Syrischen Armee erlauben auf türkischen Boden ihr Hauptquartier zu errichten. Bevor sie den den Waffenschmuggel nach Syrien tatkräftig unterstützen.
Mensch, faktisch sind diese beiden Länder schon seit über einem Jahr im Krieg. Seitdem die Türkei Syrien mit der Beherbergung und Unterstützung einer Bürgerkriegspartei nach internationelem Recht den Krieg erklärt hat.
Und nur weil die Türkei zu feige ist eigene Truppen einzusetzen, heisst das noch lange nicht dass diese beiden Länder eigenlich Freunde sind.
Nach Veröffentlichungen von Wikileaks, wie zum Beispiel die Stratformails, in denen klar eine türkische Beiteiligung am Konflikt zu erkennen ist, braucht sich kein türkischer Verantwortlicher wundern, wenn ohne Vorwarnung zurückgeschossen wird.
"...Er sagte auch, dass sie selbstverständlich daran arbeiten, damit das (Bürgerkrieg) auch passieren wird."
http://www.zeit.de/2012/1...
Einfach mal diesen und den folgenden Kommentar durchlesen oder nach "stratfor mail türkei syrien" googeln.
in dem Fall wurde auch nicht gross Vorgewarnt, 66 tote Kinder
http://en.wikipedia.org/w...
und Konsequenzen gabs keine, was wäre wenn syrien oder iran einen Vogel mit 290 Passagieren runterholen?
JEDE Aussage kann logisch widerlegt werden. Wenn zB der Jet Einschusslöcher aufweist, dann wurde er von einer Maschinenkanone getroffen. Das KANN dann wegen der physikalisch begrenzten Reichweite der Waffe nur im syrischen Luftraum gewesen sein, egal wo die Maschine runterging oder worauf Erdogan "besteht".
Niemand kann sich entschuldigen die Logik nicht gebraucht zu haben. Das gilt übrigens für sämtliche historische Ereignisse.
So schlüssig ist ein solches Ereignis und Ähnliches nicht. Logisch? Ich habe mal gelesen: „Eine törichte Logik ist das Dilemma der schlichten Gemüter“.
Die Logik(denkrichtig, folgerichtig, schlüssig) wird immer schnell gebraucht: Niemand kann sich entschuldigen die Logik nicht gebraucht zu haben. Das gilt übrigens für sämtliche historische Ereignisse. Meinten Sie damit auch folgendes „logisches“ Ereignis: Am 10. August 1939 befahl der Chef des SD, Reinhard Heydrich, dem SS−Sturmbannführer Alfred Naujocks, einen Anschlag auf die Radiostation bei Gleiwitz in der Nähe der polnischen Grenze vorzutäuschen und es so erscheinen zu lassen, als seien Polen die Angreifer gewesen. Laut Naujocks sagte Heydrich: „Ein tatsächlicher Beweis für polnische Übergriffe ist für die Auslandspresse und für die deutsche Propaganda nötig“.
Sehr logisch!
Und gerade die Türkei ist überhaupt nicht an einem Konflikt mit einem Nachbarstaat interessiert.
Das hätten sie sich mal überlegen sollen, bevor sie oppositionelle Milizen auf ihrem Boden bewaffnen und trainieren. Bevor sie der Freien Syrischen Armee erlauben auf türkischen Boden ihr Hauptquartier zu errichten. Bevor sie den den Waffenschmuggel nach Syrien tatkräftig unterstützen.
Mensch, faktisch sind diese beiden Länder schon seit über einem Jahr im Krieg. Seitdem die Türkei Syrien mit der Beherbergung und Unterstützung einer Bürgerkriegspartei nach internationelem Recht den Krieg erklärt hat.
Und nur weil die Türkei zu feige ist eigene Truppen einzusetzen, heisst das noch lange nicht dass diese beiden Länder eigenlich Freunde sind.
Nach Veröffentlichungen von Wikileaks, wie zum Beispiel die Stratformails, in denen klar eine türkische Beiteiligung am Konflikt zu erkennen ist, braucht sich kein türkischer Verantwortlicher wundern, wenn ohne Vorwarnung zurückgeschossen wird.
"...Er sagte auch, dass sie selbstverständlich daran arbeiten, damit das (Bürgerkrieg) auch passieren wird."
http://www.zeit.de/2012/1...
Einfach mal diesen und den folgenden Kommentar durchlesen oder nach "stratfor mail türkei syrien" googeln.
in dem Fall wurde auch nicht gross Vorgewarnt, 66 tote Kinder
http://en.wikipedia.org/w...
und Konsequenzen gabs keine, was wäre wenn syrien oder iran einen Vogel mit 290 Passagieren runterholen?
JEDE Aussage kann logisch widerlegt werden. Wenn zB der Jet Einschusslöcher aufweist, dann wurde er von einer Maschinenkanone getroffen. Das KANN dann wegen der physikalisch begrenzten Reichweite der Waffe nur im syrischen Luftraum gewesen sein, egal wo die Maschine runterging oder worauf Erdogan "besteht".
Niemand kann sich entschuldigen die Logik nicht gebraucht zu haben. Das gilt übrigens für sämtliche historische Ereignisse.
So schlüssig ist ein solches Ereignis und Ähnliches nicht. Logisch? Ich habe mal gelesen: „Eine törichte Logik ist das Dilemma der schlichten Gemüter“.
Die Logik(denkrichtig, folgerichtig, schlüssig) wird immer schnell gebraucht: Niemand kann sich entschuldigen die Logik nicht gebraucht zu haben. Das gilt übrigens für sämtliche historische Ereignisse. Meinten Sie damit auch folgendes „logisches“ Ereignis: Am 10. August 1939 befahl der Chef des SD, Reinhard Heydrich, dem SS−Sturmbannführer Alfred Naujocks, einen Anschlag auf die Radiostation bei Gleiwitz in der Nähe der polnischen Grenze vorzutäuschen und es so erscheinen zu lassen, als seien Polen die Angreifer gewesen. Laut Naujocks sagte Heydrich: „Ein tatsächlicher Beweis für polnische Übergriffe ist für die Auslandspresse und für die deutsche Propaganda nötig“.
Sehr logisch!
Laut Sana(syrische Nachrichtenagentur)ist auch schon das Wrack gefunden und an die Türkei übergegebn worden. Es weisst wohl eindeutig Einschusslöcher am Heck von einer Flak mit geringer Reichweite auf.
"Makdessi pointed out that the Syrian anti-aircraft defense used a land-based anti-aircraft machinegun with a maximum range of 2.5 kilometers, and that the wreckage found by the Syrian authorities and delivered to the Turkish side with an official record shows holes in the tail-end of the plane which confirm that it was shot down by a ground-based machinegun, not missiles."
http://www.sana.sy/eng/21...
Die türkischen Meldungen wiedersprechen sich zum Teil was den Abschussort betrifft. Auch hatte ich gelesen, dass behauptet wurde, die Türkei hätte das Wrack gefunden.
Syrien müsste jetzt ganz einfach mit ein paar Fotos und Videos belegen, dass ihre Version stimmt. Jetzt könnte man ganz schnell und ohne grossen Aufwand die Lügner blossstellen.
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