Parlamentswahl Griechenland: Samaras oder Tsipras, Euro oder Drachme?
Die Wahl der Griechen wird als Votum über den Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone gewertet. Stimmen sie für Europas Diktat oder nehmen sie den Staatsbankrott in Kauf?
© Milos Bicanski/Getty Images

Anhänger der Konservativen Nea Dimokratia in Athen
In Griechenland hat am Morgen die Parlamentswahl begonnen. Die Abstimmung ist die zweite Neuwahl binnen sechs Wochen in dem vom Staatsbankrott bedrohten Land. Um die 300 Mandate kämpfen 21 Parteien, wahlberechtigt sind rund 9,7 Millionen Griechen. Das Votum gilt als Referendum über die Zukunft des Landes in der Euro-Zone.
"Ich habe schweren Herzens für eine Partei gestimmt, die den Sparkurs unterstützt, denn ich will, dass das Land den Euro behält mit der Hilfe seiner europäischen Partner", sagte der 49-jährige Bäcker Stratos Economou, der zu den ersten Griechen gehörte, die gleich nach Öffnung der Wahllokale ihre Stimme abgaben.
Jüngste Umfragen deuteten zuletzt auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der radikalen Linkspartei Syriza hin. Der langjährige Vorsitzende der Konservativen, Antonis Samaras, setzt auf die Umsetzung des europäischen Sparpaktes und den Verbleib im Euro. "Die Drachme führt direkt in den Tod", wirbt Samaras für seine Sparpolitik.
Zentralbanken haben sich auf die Wahl vorbereitet
Der Chef der Linken, Alexis Tsipras, hingegen will das europäische Rettungspaket kippen und das Mutterland der Demokratie gleichzeitig in der Euro-Zone halten. Für die europäischen Partner der Griechen kommt das der Quadratur des Kreises gleich. Solche Aussagen bekräftigen seine Gegner in dem Vorwurf, dem 37-jährigen Polit-Star mangele es an Erfahrung.
Bei einem Sieg der Reformgegner könnte es zu schweren Verwerfungen an den Finanzmärkten kommen. Berichten zufolge halten sich die Zentralbanken bereit, bei Bedarf Geld in den Markt zu pumpen, um Turbulenzen abzufedern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Samstag noch einmal Änderungen an den Sparauflagen abgelehnt und ein Bekenntnis der Griechen zu den getroffenen Vereinbarungen verlangt. Gleichzeitig warnte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker die Griechen vor einem Austritt aus der Euro-Zone, was weltweit Schockwellen in den Finanzmärkten auslösen dürfte.
Die Europäische Union, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds hatten mit der griechischen Regierung ein 130 Milliarden Euro schweres Hilfspaket vereinbart und dies an strikte Reform- und Sparbedingungen geknüpft.








In Griechenland zeigt sich ein Konflikt der Generationen, der - egal, wie die Wahl ausgeht - nach ihr ausbrechen wird. Für diejenigen, die Samaras und der ND folgen, gibt es viel zu verliere - nämlich das Ersparte, den Besitz, die Währung. Die Jugend, die das Linksbündnis unterstützt, kann nur die Zukunft verlieren - materiell hat sie nichts zu bieten.
Ich vermute einmal, dass ein Wahlsieg der Linken in Griechenland ungebremst in eine Militärdikatur, in massive Reisebeschränkungen, Visumspflicht und den Ausschluss aus dem Euro führen wird. Auch für Nicht-Griechen wird es zu empflindlichen Vermögensverlusten etwa im Bereich der privaten Altersvorsoge sowie durch Bankenzusammenbrüche kommen.
In Griechenland gibt es einen Konflikt, der praktisch unlösbar ist. Trägt man ihn aus, erleiden diejenigen massivste Verluste, die nichts damit zu tun haben.
Zwar haben die Kommunisten seit 1917 nur versagt, doch Griechenland, die bis zur Mitten der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts militaerisch, diktatorisch beherrscht war, koennte zwar, wenn die Kommunisten die Wahlen gewinnen sollten, aus dem Euroraum, aber nicht aus der EU, ausscheiden, doch sich abschotten sei eher ein kaum vorstellbares, weil nicht realisierbar, Szenario.
....unlösbar ist. Trägt man ihn aus, erleiden diejenigen massivste Verluste, die nichts damit zu tun haben."
Das haben Sie da gut beschrieben, obwohl ich glaube, dass mit ein wenig Ehrlichkeit man den Konflikt durchaus friedlich lösen könnte, wenn man nicht in Verhaltensweisen der Periode vor 1914 zurückgriffe. Man wird nie völlige "Gerechtigkeit" erreichen. Man könnte aber rational handeln.
Leider propagieren Politiker, Medien und Bevölkerungen Kontingenzen wachsenden Konflikts. Das ist nicht gut und lässt Einen hinterfragen, ob man nicht belogen wurde, als die Kohls, Brandts und Schröders dieser Republik einem sagten, der Euro würde den Frieden besiegeln.
Zwar haben die Kommunisten seit 1917 nur versagt, doch Griechenland, die bis zur Mitten der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts militaerisch, diktatorisch beherrscht war, koennte zwar, wenn die Kommunisten die Wahlen gewinnen sollten, aus dem Euroraum, aber nicht aus der EU, ausscheiden, doch sich abschotten sei eher ein kaum vorstellbares, weil nicht realisierbar, Szenario.
....unlösbar ist. Trägt man ihn aus, erleiden diejenigen massivste Verluste, die nichts damit zu tun haben."
Das haben Sie da gut beschrieben, obwohl ich glaube, dass mit ein wenig Ehrlichkeit man den Konflikt durchaus friedlich lösen könnte, wenn man nicht in Verhaltensweisen der Periode vor 1914 zurückgriffe. Man wird nie völlige "Gerechtigkeit" erreichen. Man könnte aber rational handeln.
Leider propagieren Politiker, Medien und Bevölkerungen Kontingenzen wachsenden Konflikts. Das ist nicht gut und lässt Einen hinterfragen, ob man nicht belogen wurde, als die Kohls, Brandts und Schröders dieser Republik einem sagten, der Euro würde den Frieden besiegeln.
...aber ob damit die Probleme gelöst sind. Vor allem da Griechenland nun wahlich das Peanutfutter ist und Spanien in voller gänze da gleiche Schicksal nehmen wird.
....der Griechen wird als Votum über den Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone gewertet. Stimmen sie für Europas Diktat oder nehmen sie den Staatsbankrott in Kauf?"
Glauben Sie dieser Propaganda nicht. Das propagieren Eurokraten ad Nausem in der Hoffnung den Griechen den Schneid zu nehmen und sich selbst in eine Ecke manövriert zu sehen. Natürlich werden sie mit den Griechen verhandeln, egal wer dort die Regierung stellt. Sie werden auch den Preis bezahlen. Nur wollen sie nicht, dass die Formulierung ganz so peinlich ist für sie. Solche Direktheit ist für den Eurokraten radikal.
....der Griechen wird als Votum über den Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone gewertet. Stimmen sie für Europas Diktat oder nehmen sie den Staatsbankrott in Kauf?"
Glauben Sie dieser Propaganda nicht. Das propagieren Eurokraten ad Nausem in der Hoffnung den Griechen den Schneid zu nehmen und sich selbst in eine Ecke manövriert zu sehen. Natürlich werden sie mit den Griechen verhandeln, egal wer dort die Regierung stellt. Sie werden auch den Preis bezahlen. Nur wollen sie nicht, dass die Formulierung ganz so peinlich ist für sie. Solche Direktheit ist für den Eurokraten radikal.
Die seriöse Wirtschaftspresse hat aktuelle Daten über Spanien.
http://www.querschuesse.d...
Genau genommen sollten sich nicht die Griechen vor der EU rechtfertigen, sondern die EU sollte Ihr Programm zur Wahl stellen, wie es Spanien retten will und welche Erfahrungen sie durch das Versagen bei der Rettung Griechenlands gezogen hat.
Wenn die EU sich hier wie ein hochnäsiger Diktator aufspielt und tatsächich den Bürgern Griechenland die Schuld für das Scheitern gibt, so ist es völlig egal, wie die Griechen wählen werden - die Götterdämmerung wird am Atlantikwall stattfinden...
in der Pflicht, Griechenland (oder Spanien) zu "retten". Die EU muss sich daher erst mal gar nicht rechtfertigen. Die nationalen Regierungen müssten sich eher gegenüber der eigenen Bevölkerung für die (vermutlichen bzw. bereits teilweise eingetretenen) Verluste aus den Hilfsprogrammen rechtfertigen.
Für die eigene "Rettung" ist Griechenland erst einmal selbst zuständig. Im Austausch gegen extrem großzügige Hilfskredite (ohne die Griechenland bereits Mitte 2010 pleite gegangen wäre), haben die Kreditgeber einen Businessplan mit fest vereinbarten Aktionen verlangt, mit denen Griechenland sich selbst reformieren und damit überlebensfähig werden sollte.
Die Chancen dafür waren - nach meiner persönlichen, subjektiven Meinung - bereits 2010 gering. Sie sind - vorsichtig gesagt - seither sicher nicht gestiegen. Wohlgemerkt: Dies ist meine subjektive Einschätzung. Es gibt hier keine objektiven, belastbaren Aussagen, was immer irgendwelche Experten ihnen auch erzählen mögen.
In solch einer schwierigen Situation ist es deshalb um so wichtiger, dass man nicht auch noch die Verantwortlichkeiten zunehmend verwischt. Vielleicht kann man sich ja wenigstens auf dieser Basis einigen (jedes Land ist erst einmal selbst für seine Finanzen zuständig).
in der Pflicht, Griechenland (oder Spanien) zu "retten". Die EU muss sich daher erst mal gar nicht rechtfertigen. Die nationalen Regierungen müssten sich eher gegenüber der eigenen Bevölkerung für die (vermutlichen bzw. bereits teilweise eingetretenen) Verluste aus den Hilfsprogrammen rechtfertigen.
Für die eigene "Rettung" ist Griechenland erst einmal selbst zuständig. Im Austausch gegen extrem großzügige Hilfskredite (ohne die Griechenland bereits Mitte 2010 pleite gegangen wäre), haben die Kreditgeber einen Businessplan mit fest vereinbarten Aktionen verlangt, mit denen Griechenland sich selbst reformieren und damit überlebensfähig werden sollte.
Die Chancen dafür waren - nach meiner persönlichen, subjektiven Meinung - bereits 2010 gering. Sie sind - vorsichtig gesagt - seither sicher nicht gestiegen. Wohlgemerkt: Dies ist meine subjektive Einschätzung. Es gibt hier keine objektiven, belastbaren Aussagen, was immer irgendwelche Experten ihnen auch erzählen mögen.
In solch einer schwierigen Situation ist es deshalb um so wichtiger, dass man nicht auch noch die Verantwortlichkeiten zunehmend verwischt. Vielleicht kann man sich ja wenigstens auf dieser Basis einigen (jedes Land ist erst einmal selbst für seine Finanzen zuständig).
Die eigentliche Frage ist: werden die Griechen nochmals so dumm sein und wieder die Parteien wählen, von denen sie ins Chaos regiert wurden ?
...als dass sie nicht mehr die CDU/FDP und SPD/Grüne wählen würden?
Bedenken Sie, dass mit der Agenda2010 und dem Neoliberalismus große Versprechen gemacht wurden. Und all dieser Verzicht, all diese Anstrengung und all diese Selbstentmündigung führt nun dazu, dass die Politiker in Deutschland diese Gewinne in politisch unklare Staaten und deren Banksysteme verspekuliert haben... oh stopp, "Spekuliert" ist das falsche Wort, es impliziert eine große Gewinnchance bei einer minimalen Wahrscheinlichkeit, doch frage ich Sie: Was können die Menschen mit dem Euro gewinnen?
.. kann den Griechen das Chaos ersparen?
Die Alternative ist jemand, der eine sowjetische Planwirtschaft will und sogar den Kriegsfall mit der Tuerkei riskiert (es wird wenig berichtet, was Herr Tsipras mit dem Seerecht in der Aegaeis vorhat).
GR hat eben keine Schulden- sondern eine Staatskrise.
Mein Tipp: Am Ende uebernimmt das Militaer und GR verlaesst die EU.
"Ja, sie werden". Uns geht es doch auch nicht anders... sein 60 Jahren abwechselnd CDU und SPD...
...als dass sie nicht mehr die CDU/FDP und SPD/Grüne wählen würden?
Bedenken Sie, dass mit der Agenda2010 und dem Neoliberalismus große Versprechen gemacht wurden. Und all dieser Verzicht, all diese Anstrengung und all diese Selbstentmündigung führt nun dazu, dass die Politiker in Deutschland diese Gewinne in politisch unklare Staaten und deren Banksysteme verspekuliert haben... oh stopp, "Spekuliert" ist das falsche Wort, es impliziert eine große Gewinnchance bei einer minimalen Wahrscheinlichkeit, doch frage ich Sie: Was können die Menschen mit dem Euro gewinnen?
.. kann den Griechen das Chaos ersparen?
Die Alternative ist jemand, der eine sowjetische Planwirtschaft will und sogar den Kriegsfall mit der Tuerkei riskiert (es wird wenig berichtet, was Herr Tsipras mit dem Seerecht in der Aegaeis vorhat).
GR hat eben keine Schulden- sondern eine Staatskrise.
Mein Tipp: Am Ende uebernimmt das Militaer und GR verlaesst die EU.
"Ja, sie werden". Uns geht es doch auch nicht anders... sein 60 Jahren abwechselnd CDU und SPD...
… nur besser wird es dadurch nicht werden. Es ist auch wenig zweckdienlich dort den Teufel an die Wand zu malen und wahren Ursachen nicht sehen zu wollen. Ein kaputtes Geldsystem bedingt genau diesen Konflikt und die Griechen sind nur die ersten bei denen es so offen zu Tage tritt.
Folgen wir der Spur des Geldes, dann können wir mit mathematischer Präzision einen Abzählreim machen, wie eine Nation nach der anderen Fallen wird. Und Deutschland wird am 29. Juni auch schon mal die Vorbereitungen dafür treffen, dass es dieses Land am Ende auch umhauen muss … natürlich alles aus Solidarität mit den Banken (Vorgeblich mit den Menschen).
Und genau dies wissen auch „die Märkte“, lachen sich eins ins Fäustchen und schreien sogleich nach mehr. Die Politiker stehen schon bereit und die Notenpresse ist für den Aufschrei am Abend gerüstet. Die Geldflut soll es dann wieder richten, nur bei den Menschen in Griechenland wird auch davon nichts ankommen … ergo auch keine Lösung.
Wer sich damit schwer tut diese Kleinigkeiten zu erkennen und zu verstehen, dem sei als Sonntagslektüre noch die virtuelle aber bereitwillige Auskunft eines „anonymen Billionärs“ zur „Guthabenkrise“ empfohlen, das Gegenstück zur Staatsschuldenkrise und die eigentlichen Nutznießer dieser endlosen Geldmehrung … (°!°)
Die Gelddruckmaschiene haben die Amerikaner bereits im Jahre 2008 angeworfen und nun sollen die Europaeier folgen. Obama und Cameron ueben daher viel Druck auf die Kanzlerin, in deren Bollwerk der Geldwertstabilitaet bereits Risse zu erkennen sind, aus.
Die Inflation wird also kommen und wieder wird die masse darunter leiden.
Es sind eher die Griechen, die der EU diktieren. Die Herren Schaeuble und Juncker beschlossen erst vor kurzem die Auflagen fuer Griechenland zu lockern. Manche sagen, dass dies nur eine Art Wahlhilfe fuer die Konservativen sei. D.h., sobald die Konservativen die Wahlen gewonnen und eine Regierung gebildet haben, wird man die, temporaer gelockerten, Auflagen wieder straffen. Es kann aber auch sein, dass diese Lockerung nicht temporaer, sondern permanenter Natur sein wird und die Griechen haben sich somit gegen die starke EU durchgesetzt.
Die Gelddruckmaschiene haben die Amerikaner bereits im Jahre 2008 angeworfen und nun sollen die Europaeier folgen. Obama und Cameron ueben daher viel Druck auf die Kanzlerin, in deren Bollwerk der Geldwertstabilitaet bereits Risse zu erkennen sind, aus.
Die Inflation wird also kommen und wieder wird die masse darunter leiden.
Es sind eher die Griechen, die der EU diktieren. Die Herren Schaeuble und Juncker beschlossen erst vor kurzem die Auflagen fuer Griechenland zu lockern. Manche sagen, dass dies nur eine Art Wahlhilfe fuer die Konservativen sei. D.h., sobald die Konservativen die Wahlen gewonnen und eine Regierung gebildet haben, wird man die, temporaer gelockerten, Auflagen wieder straffen. Es kann aber auch sein, dass diese Lockerung nicht temporaer, sondern permanenter Natur sein wird und die Griechen haben sich somit gegen die starke EU durchgesetzt.
...als dass sie nicht mehr die CDU/FDP und SPD/Grüne wählen würden?
Bedenken Sie, dass mit der Agenda2010 und dem Neoliberalismus große Versprechen gemacht wurden. Und all dieser Verzicht, all diese Anstrengung und all diese Selbstentmündigung führt nun dazu, dass die Politiker in Deutschland diese Gewinne in politisch unklare Staaten und deren Banksysteme verspekuliert haben... oh stopp, "Spekuliert" ist das falsche Wort, es impliziert eine große Gewinnchance bei einer minimalen Wahrscheinlichkeit, doch frage ich Sie: Was können die Menschen mit dem Euro gewinnen?
Was können die Menschen mit dem Euro gewinnen ?
die Erkenntnis; das ein Fundament aus diffusen Regeln, Intransparenz, Egoismus, Darwinismus und Lügen zum Wohle der einflussreichsten Wirtschaftssubjekte; das Haus Europa nicht tragen, sondern zwangsläufig zum Einsturz bringen wird oder nur durch diktatorische Regierungsmodelle aufrecht erhalten werden kann.
Die Stützpfeiler, die von den Europa-Projektleitern seit zehn Jahren an allen Ecken und Enden installiert wurden um den Pfusch nicht allzu offenbar werden zu lassen, verzögern den Zusammenbruch nur.
Das Haus müsste abgerissen, neu geplant, Phase für Phase realisiert und dabei jeder Meilenstein transparent evaluiert werden. Das wurde zum Wohle derer, die bisher vom Projekt Europa profitiert haben, untern Tisch fallen gelassen. Die Risiken konnten und können ja an die jederezeit anzapfbaren Finanziers; sprich Masseneinkommensbezieher, Rentner, etc. outgesourced werden.
Sowohl der Neoliberalismus als auch die soziale Marktwirtschaft bergen systemimmanente Risiken. Das Problem sind weniger die Risiken selbst, als die beauftragten Organisationen und deren Vertreter; die diese Risiken bei Eintritt der Schadensfälle nach dem Verursacherprinzip steuern und regulieren sollten.
Was können die Menschen mit dem Euro gewinnen ?
die Erkenntnis; das ein Fundament aus diffusen Regeln, Intransparenz, Egoismus, Darwinismus und Lügen zum Wohle der einflussreichsten Wirtschaftssubjekte; das Haus Europa nicht tragen, sondern zwangsläufig zum Einsturz bringen wird oder nur durch diktatorische Regierungsmodelle aufrecht erhalten werden kann.
Die Stützpfeiler, die von den Europa-Projektleitern seit zehn Jahren an allen Ecken und Enden installiert wurden um den Pfusch nicht allzu offenbar werden zu lassen, verzögern den Zusammenbruch nur.
Das Haus müsste abgerissen, neu geplant, Phase für Phase realisiert und dabei jeder Meilenstein transparent evaluiert werden. Das wurde zum Wohle derer, die bisher vom Projekt Europa profitiert haben, untern Tisch fallen gelassen. Die Risiken konnten und können ja an die jederezeit anzapfbaren Finanziers; sprich Masseneinkommensbezieher, Rentner, etc. outgesourced werden.
Sowohl der Neoliberalismus als auch die soziale Marktwirtschaft bergen systemimmanente Risiken. Das Problem sind weniger die Risiken selbst, als die beauftragten Organisationen und deren Vertreter; die diese Risiken bei Eintritt der Schadensfälle nach dem Verursacherprinzip steuern und regulieren sollten.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf hetzerische Kommentare. Danke, die Redaktion/mk
ich persönlich drücke herrn tsipras die daumen. vielleicht käme es so endlich zu einem klärenden gewitter.
....weil er europaweit gemobbt wird von den Leuten und Parteien, die uns das Fiasko einbrockten und nur die Parole haben: Weiter so!
[...}vielleicht käme es so endlich zu einem klärenden gewitter.
Das wird dann wohl eher zu einer Sintflut kommen, zum Nachteil derer, die keine Schuld an dem Debakel tragen.
Griechenland kennzeichnet eine rückständige politische Kultur, leider - und in solchen Fällen läuft man oft den falschen Propheten nach.
Es ist auch nicht verwunderlich, dass man die Realitäten nicht sieht.
....weil er europaweit gemobbt wird von den Leuten und Parteien, die uns das Fiasko einbrockten und nur die Parole haben: Weiter so!
[...}vielleicht käme es so endlich zu einem klärenden gewitter.
Das wird dann wohl eher zu einer Sintflut kommen, zum Nachteil derer, die keine Schuld an dem Debakel tragen.
Griechenland kennzeichnet eine rückständige politische Kultur, leider - und in solchen Fällen läuft man oft den falschen Propheten nach.
Es ist auch nicht verwunderlich, dass man die Realitäten nicht sieht.
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