AnschlagTaliban zerstören 22 Nato-Tanklaster in Afghanistan

Anschlag auf einen Nachschub-Konvoi für die Schutztruppe Isaf in Afghanistan: Eine Bombe an einer Tankstelle hat einen Großbrand ausgelöst, drei Fahrer wurden verletzt.

Ausgebrannte Nato-Versorgungsfahrzeuge im Norden Afghanistans: Taliban sollen hinter dem Anschlag stehen.

Ausgebrannte Nato-Versorgungsfahrzeuge im Norden Afghanistans: Taliban sollen hinter dem Anschlag stehen.

Bei einem Anschlag im Einsatzgebiet der Bundeswehr im Norden Afghanistans sind nach Angaben der Behörden 22 Versorgungsfahrzeuge der Nato zerstört worden. Wie afghanische Behörden mitteilten, sei der Anschlag von den radikalislamischen Taliban verübt worden. Drei der Fahrer seien dabei verletzt worden.

Die Fahrzeuge befanden sich auf ihrem Weg von Usbekistan zu Nato-Einheiten der Internationalen Schutztruppe Isaf im Süden Afghanistans und hatten über Nacht in der Provinz Samangan an einer Tankstelle Halt gemacht.

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Zunächst hatte die Polizei davon gesprochen, Fahrlässigkeit von Lastwagenfahrern oder Tankstellenpersonal habe einen Großbrand ausgelöst. Ein Vertreter der örtlichen Behörden, der anonym bleiben wollte, sagte dagegen, einer der Lastwagen sei mit einer Bombe in die Luft gesprengt worden. Die Polizei wies das zurück.

Die Versorgung der Nato-Einheiten über den Norden Afghanistans wurde in den vergangenen Monaten verstärkt genutzt, weil Pakistan mehrere Monate keine Konvois über seine Grenze durchgelassen hatte.

 
Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und konstruktiv das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk

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    • Kometa
    • 18.07.2012 um 14:04 Uhr

    Die Alliierten sollten Kampf- und Versorgungsfahrzeuge in Afghanistan zurück lassen und sich schleunigst davonmachen!
    Alle Wege, ob über Usbekistan oder Paskistan sind dolle Gelegenheiten, mit ferngezündetem Dynamit ein unermessliches Chaos aus Fahrzeugen mit menschlichen Überresten zu hinterlassen.

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    Naja so einfach ist es nicht. Das Gerät, dass in Afghanistan eingesetzt wurde ist ja nicht gerade wertlos und daher sollte man schon versuchen, das Gerät wieder auf Bundesgebiet zu bekommen. Ein paar menschliche Opfer und technische Verluste sind "besser" als ein Totalverlust des Geräts.

    Naja so einfach ist es nicht. Das Gerät, dass in Afghanistan eingesetzt wurde ist ja nicht gerade wertlos und daher sollte man schon versuchen, das Gerät wieder auf Bundesgebiet zu bekommen. Ein paar menschliche Opfer und technische Verluste sind "besser" als ein Totalverlust des Geräts.

  2. 3. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf die Relativierung von Gewalt. Danke. Die Redaktion/ag

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    Antwort auf "[...]"
  4. 5. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag

  5. auf das, was noch kommt, wenn die NATO 2014 120.000 Container quer durch Pakistan kutschiert. Wenigstens haben sie jetzt die Durchfahrt frei kaufen können. Hillary ("We came, we saw, he died") musste sogar laut "Entschuldigung" sagen.

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    • WmdE
    • 18.07.2012 um 14:41 Uhr
    7. ......

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion des konkreten Artikelthemas. Danke. Die Redaktion/ag

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    ist ein anderes.
    Wir sollten so schnell wie möglich raus, alles Brauchbare vernichten, Menschen mit Flugzeugen ausfliegen.
    ABER DANN: keinen Pfennig (Pardon: Cent) mehr in diese Gegend.
    PUNKT und AUS.

    ist ein anderes.
    Wir sollten so schnell wie möglich raus, alles Brauchbare vernichten, Menschen mit Flugzeugen ausfliegen.
    ABER DANN: keinen Pfennig (Pardon: Cent) mehr in diese Gegend.
    PUNKT und AUS.

  6. 8. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag

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  • Quelle ZEIT ONLINE, afp, dpa
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  • Schlagworte Afghanistan | Anschlag | Taliban | Nato | Behörde | Bundeswehr
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