Syrien Kampf um Zentrum von Damaskus hat begonnen
Die Offensive der syrischen Rebellen konzentriert sich nun auf die Hauptstadt. Auch nach heftigen Kämpfen konnte Assads Armee dort offenbar nicht die Kontrolle erlangen.
© EPA/SANA/dpa

Ein ausgebrannter Wagen in Damaskus
In der syrischen Hauptstadt Damaskus haben sich Regierungstruppen und Rebellen heftige Gefechte geliefert, die bis zum Abend anhielten. Offenbar gelang es den Regierungstruppen nicht, die Kontrolle über die umkämpften Teile der Hauptstadt zurückzugewinnen. Nach Oppositionsangaben sind zwar mehrere Viertel von der Armee umstellt, jedoch können die Rebellen ihre Stellung halten.
Laut Anwohnern drangen die Kämpfe, die schon morgens begonnen hatten, bis ins Stadtzentrum vor. Auf dem Platz Sabaa Bahrat, wo die Zentralbank ihren Sitz hat, wurde nach Augenzeugenberichten mit Schnellfeuerwaffen geschossen. Einsatzkräfte der Regierung seien mit Kalaschnikows in der Hand über den Platz gelaufen. Auch auf der nahe gelegenen Bagdad-Straße sei geschossen worden.
Im Stadtbezirk Kabun schossen die Rebellen einen Hubschrauber der Armee ab, wie die Regierung von Präsident Baschar al-Assad bestätigte. Die niedrig fliegenden Hubschrauber seien mit Luftabwehrwaffen ein leichtes Ziel, sagte ein Rebellenkommandeur.
Scharfschützen auf den Dächern, Raketen in der Stadt
Oppositionelle berichteten, dass Raketen und Artilleriegeschosse im Viertel Tadamon am Rande der Stadt eingeschlagen seien. Im Stadtteil Midan seien Einsatzkräfte der Regierung mit Panzern in Stellung gegangen. Bewohner berichteten von Scharfschützen auf Dächern. "Überall sind Soldaten. Ich kann Rettungswagen hören", sagte ein Anwohner. Man fühle sich wie im Krieg.
Zuvor hatte ein Sprecher des Militärrats der Aufständischen gesagt, dass Midan im Süden und Tadamon im Osten nicht länger unter Kontrolle der Regierungstruppen stünden. Die Armee beschieße die Viertel. Seit nunmehr drei Tagen konzentrieren sich die Gefechte in der Hauptstadt. Kämpfe gab es auch in den Stadtteilen Assali, Hadschar und al-Aswad.
Die Regierung von Assad macht kaum Angaben zu den Kämpfen in Damaskus. Das amtliche Fernsehen berichtete, dass Einsatzkräfte auf der Jagd nach "Terrorgruppen" seien, die sich in einigen Vierteln versteckt hielten. Demnach schaffte es die Armee bei den Kämpfen in Damaskus zumindest, einige oppositionelle Kämpfer festzunehmen, einige andere seien zudem geflohen.
Einer der Oppositionellen berichtete in Tadamon, die Rebellen verteilten sich über die Stadt, um eine Niederlage wie in der Stadt Homs zu umgehen. Dort konzentrierten sich die Kämpfer im Viertel Baba Amr, das von Assad-Truppen schließlich gestürmt wurde.
- Datum 17.07.2012 - 19:28 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
- Kommentare 82
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Das syrische Militär kämpft noch lange nicht am Limit.
Ein Regimechange ist diesmal nicht so schnell herbeizuführen.
Gegen die Übermacht des syrischen Militärs haben die Rebellen auch mit Unterstützung aus dem Ausland keine Chance.
http://de.wikipedia.org/w...
Unterstützen wir die friedliche Opposition damit die sinnlose Gewalt ein Ende hat.
bitte die Gewalt, die seit 30 Jahren gegen einzelne Volksgruppen herrscht aufhören?
Am System Assad würde sich ja nichts ändern durch friedliche Proteste. Die werden ignoriert, anders als in Tunesien, Jemen oder Ägypten.
...die arabische Liga und die Uno hinter Assad gestellt oder die Chinesen und Russen nicht vor ihn.
Nun scheint das Land unregierbar, bis irgendwer genügend getötet hat, um eine Zentralgewalt wieder herzustellen. Die Wahrscheinlichkeit einer Menschenfreundlicheren Folgeregierung ist gesunken mit den eskalierenden Gewalttätigkeiten. Was sagen Sie? Haben die damaligen Demonstranten das verdient?
bitte die Gewalt, die seit 30 Jahren gegen einzelne Volksgruppen herrscht aufhören?
Am System Assad würde sich ja nichts ändern durch friedliche Proteste. Die werden ignoriert, anders als in Tunesien, Jemen oder Ägypten.
...die arabische Liga und die Uno hinter Assad gestellt oder die Chinesen und Russen nicht vor ihn.
Nun scheint das Land unregierbar, bis irgendwer genügend getötet hat, um eine Zentralgewalt wieder herzustellen. Die Wahrscheinlichkeit einer Menschenfreundlicheren Folgeregierung ist gesunken mit den eskalierenden Gewalttätigkeiten. Was sagen Sie? Haben die damaligen Demonstranten das verdient?
aufs minimalste geschrumpft. Es ist traurig um mitanzusehen wie wir Terroristen und Verbrechern vollste Unterstützung geben. Medientechnisch aber auch mit Tötungsmitteln.
Wie lügen verbreitet werden.
Zum Glück gibt es aufrichtige Menschen im Bundestag die nach den Hintergründen der Informationspolitik fragen. Die Antwort ist erschreckend.
„Deutschland beteiligt sich an Propaganda“
http://www.faz.net/aktuel...
Ich verfolge die Diskussion hier im Forum auf ZeitOnline schon länger. Je länger der Konflikt andauert desto höher geht der Anteil der kritischen Kommentare so mein Eindruck.
Die andere Seite der Medaille hat viel wahres zu bieten. Die verantwortlichen werden bei anhaltender Konfliktdauer immer nervöser.
Zum Beispiel wurde am 3. April dank der Bayrischen Landesregierung PressTv abgeschaltet. (Zeitpunkt verdächtig)
http://de.wikipedia.org/w... (Die Homepage ist grade Ziel von Hackerangriffen)
Hier vor allem:
„Zum 60. Geburtstag von Radio Free Europe im Oktober 2010 bezeichnete Walter Isaacson, Präsident des Aspen-Instituts und des Broadcasting Board of Governors, Medienanstalten wie Press TV, Russia Today, China Central Television und teleSUR (Venezuela, Südamerika) als „Feinde“. Isaacson korrigierte sich später, er habe „Feinde“ in Bezug auf Afghanistan gemeint und nicht auf die Länder und Fernsehanstalten, die er in seiner Rede erwähnt hatte“
Im Juni wollte die arabische Liga das syrische Fernsehen abschalten. http://www.dw.de/dw/artic...
Der gesamte Medienzirkus zusammengefasst:
http://stevenblack.wordpr...
Das Regime hält sich hartnäckig und wird nicht so schnell stürzen.
Da hat sich der Westen eindeutig überschätzt. Immer mehr Menschen geht dadurch hier ein Licht auf. So viel Licht dass man fast schon geblendet wird.
Es gibt nur eine Partei in Deutschland, die gegen völkerrechtswidrige Angriffskriege ist. Alle anderen parteien nehmen sogar Vertreter von Rüstungsfirmen mit auf ihre Reisen zu Diktaturen. Neben den Linken vielleicht noch die Piraten. Mal sehen wie lange die sich noch von der Atlantikbrücke behaupten können.
Ich verfolge die Diskussion hier im Forum auf ZeitOnline schon länger. Je länger der Konflikt andauert desto höher geht der Anteil der kritischen Kommentare so mein Eindruck.
Die andere Seite der Medaille hat viel wahres zu bieten. Die verantwortlichen werden bei anhaltender Konfliktdauer immer nervöser.
Zum Beispiel wurde am 3. April dank der Bayrischen Landesregierung PressTv abgeschaltet. (Zeitpunkt verdächtig)
http://de.wikipedia.org/w... (Die Homepage ist grade Ziel von Hackerangriffen)
Hier vor allem:
„Zum 60. Geburtstag von Radio Free Europe im Oktober 2010 bezeichnete Walter Isaacson, Präsident des Aspen-Instituts und des Broadcasting Board of Governors, Medienanstalten wie Press TV, Russia Today, China Central Television und teleSUR (Venezuela, Südamerika) als „Feinde“. Isaacson korrigierte sich später, er habe „Feinde“ in Bezug auf Afghanistan gemeint und nicht auf die Länder und Fernsehanstalten, die er in seiner Rede erwähnt hatte“
Im Juni wollte die arabische Liga das syrische Fernsehen abschalten. http://www.dw.de/dw/artic...
Der gesamte Medienzirkus zusammengefasst:
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Das Regime hält sich hartnäckig und wird nicht so schnell stürzen.
Da hat sich der Westen eindeutig überschätzt. Immer mehr Menschen geht dadurch hier ein Licht auf. So viel Licht dass man fast schon geblendet wird.
Es gibt nur eine Partei in Deutschland, die gegen völkerrechtswidrige Angriffskriege ist. Alle anderen parteien nehmen sogar Vertreter von Rüstungsfirmen mit auf ihre Reisen zu Diktaturen. Neben den Linken vielleicht noch die Piraten. Mal sehen wie lange die sich noch von der Atlantikbrücke behaupten können.
da liegt des Pudels Kern - Geld.
Entfernt. Bitte setzen Sie sich argumentativ mit den Inhalten des Artikels auseinander statt Verdächtigungen und Spekulationen anzustellen. Danke. Die Redaktion/kvk
...Herr Assad flieht oder dingfest gemacht wird, und dass es bei Allem möglichst wenige Opfer gibt.
Ich verfolge die Diskussion hier im Forum auf ZeitOnline schon länger. Je länger der Konflikt andauert desto höher geht der Anteil der kritischen Kommentare so mein Eindruck.
Die andere Seite der Medaille hat viel wahres zu bieten. Die verantwortlichen werden bei anhaltender Konfliktdauer immer nervöser.
Zum Beispiel wurde am 3. April dank der Bayrischen Landesregierung PressTv abgeschaltet. (Zeitpunkt verdächtig)
http://de.wikipedia.org/w... (Die Homepage ist grade Ziel von Hackerangriffen)
Hier vor allem:
„Zum 60. Geburtstag von Radio Free Europe im Oktober 2010 bezeichnete Walter Isaacson, Präsident des Aspen-Instituts und des Broadcasting Board of Governors, Medienanstalten wie Press TV, Russia Today, China Central Television und teleSUR (Venezuela, Südamerika) als „Feinde“. Isaacson korrigierte sich später, er habe „Feinde“ in Bezug auf Afghanistan gemeint und nicht auf die Länder und Fernsehanstalten, die er in seiner Rede erwähnt hatte“
Im Juni wollte die arabische Liga das syrische Fernsehen abschalten. http://www.dw.de/dw/artic...
Der gesamte Medienzirkus zusammengefasst:
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Das Regime hält sich hartnäckig und wird nicht so schnell stürzen.
Da hat sich der Westen eindeutig überschätzt. Immer mehr Menschen geht dadurch hier ein Licht auf. So viel Licht dass man fast schon geblendet wird.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag
Entfernt. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/ls
... dass der Westen jetzt langsam verdammt nochmal die Füße still hält.
Syrien ist es NICHT Wert dass sich West und Ost wieder bis zum nuklearen Holocaust bedrohen müssen!
es geht doch verdammt nochmal nicht um Syrien. Wer sich ein bischen in der Nahostpolitik auskennt weiß, dass es um den Iran geht. Niemanden interessiert im ernst Syrien. Es hat nichts, aber auch gar nichts wirtschaftlich zu bieten. Aber es ist mit dem Iran verbändelt. Fällt Syrien, wird der Iran geschwächt und angreifbarer. Das ganze Geschrei von Demokratie, Feiheitskämpfern und Aktivisten für ein neues Syrien sind eine Farce und für diejenigen Mitbürger bestimmt, die nicht in der Lage sind hinter den politischen Vorhang zu schauen, vor dem ein altbekanntes Szenario abläuft. Der Westen, allen voran die USA und dazu Saudi Arabien auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite sind die Hauptakteure in diesen Kriegsdrama. Hier geht es um knallharte wirtschaftliche und strategische Interessen den Iran betreffend. Vieles erinnert an die Stellvertreterkriege im Kalten Krieg in den Sechziger, Siebziger und Achtziger Jahren. Die Betonköpfe auf beiden Seiten sind wieder am Ruder, nachdem sie sich 10 Jahre nur mit Terroristen herumschlagen durften. Jetzt sind die alten Feindbilder endlich wieder aktiv. Die Kriegshysteriker in den Think Tanks von Washington und Moskau können aufatmen.
Sie haben wieder eine Zukunft und das bringt Geld, Geld, Geld in die Kassen der Rüstungsindustrie.
es geht doch verdammt nochmal nicht um Syrien. Wer sich ein bischen in der Nahostpolitik auskennt weiß, dass es um den Iran geht. Niemanden interessiert im ernst Syrien. Es hat nichts, aber auch gar nichts wirtschaftlich zu bieten. Aber es ist mit dem Iran verbändelt. Fällt Syrien, wird der Iran geschwächt und angreifbarer. Das ganze Geschrei von Demokratie, Feiheitskämpfern und Aktivisten für ein neues Syrien sind eine Farce und für diejenigen Mitbürger bestimmt, die nicht in der Lage sind hinter den politischen Vorhang zu schauen, vor dem ein altbekanntes Szenario abläuft. Der Westen, allen voran die USA und dazu Saudi Arabien auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite sind die Hauptakteure in diesen Kriegsdrama. Hier geht es um knallharte wirtschaftliche und strategische Interessen den Iran betreffend. Vieles erinnert an die Stellvertreterkriege im Kalten Krieg in den Sechziger, Siebziger und Achtziger Jahren. Die Betonköpfe auf beiden Seiten sind wieder am Ruder, nachdem sie sich 10 Jahre nur mit Terroristen herumschlagen durften. Jetzt sind die alten Feindbilder endlich wieder aktiv. Die Kriegshysteriker in den Think Tanks von Washington und Moskau können aufatmen.
Sie haben wieder eine Zukunft und das bringt Geld, Geld, Geld in die Kassen der Rüstungsindustrie.
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