Im Flüchtlingslager Jamam im Südsudan sind die Lebensbedingungen dramatisch: Täglich sterben laut der Organisation Ärzte ohne Grenzen neun Kinder. Starke Regenfälle haben die Lage noch verschlimmert. 30.000 Menschen leben allein in Jamam, mehr als die Hälfte muss nun wegen der Überflutungen umsiedeln. Insgesamt haben mehr als 170.000 Flüchtlinge wegen immer wieder ausbrechender Kämpfe an der Grenze zum Sudan im Norden ihre Heimat verlassen. Nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg hatten sich Sudan und Südsudan am 9. Juli 2011 getrennt.