Westafrika: Mali ist machtlos gegen die Islamisten
Im Norden Malis zerstören Islamisten Heiligtümer und setzen die Scharia durch. Der Staat ist zerfallen, eine friedliche Lösung erscheint kaum noch möglich.
© AFP/Getty Images

Kämpfer der islamistischen Gruppe Ansar Dine im malischen Timbuktu
Die Tür der Sidi-Yahya-Moschee in Timbuktu wird niemals geöffnet. Es bringt Unglück, sagen die Menschen in der Wüstenstadt im Norden Malis. Doch spätestens seit islamistische Rebellen dort das Sagen haben, hat dieser Glaube keine Bedeutung mehr.
Das Unglück ist längst da: Die Extremisten der Gruppe Ansar Dine schrecken in ihrer Wut gegen die in ihren Augen falsche Heiligenverehrung vor nichts zurück, schänden Mausoleen muslimischer Schutzpatrone und andere religiöse Stätten – auch die Tür haben sie zerstört. Ihre Idee des islamischen Glaubens setzen sie mit aller Härte durch, während die Bevölkerung in Angst lebt. Sie sagen, sie handelten im Namen Gottes, wenn sie ihre Interpretation der Scharia einführen. Die Zerstörung der über die Region hinaus verehrten Heiligtümer, zu denen auch die Moschee gehört, ist der Höhepunkt ihres brutalen Regimes nach einer Reihe radikaler Gewaltakte, die sich gegen die eigenen Glaubensbrüder richten.
Die Islamisten kamen im Schatten eines Konflikts an die Macht, der im Norden Malis eine lange Geschichte besitzt. Tuareg-Nomaden streiten dort seit Jahrzehnten für die Unabhängigkeit der unter anderem von ihnen bevölkerten Region Azawad; das Ende des libyschen Regimes ließ ihre militante Befreiungsbewegung durch erfahrene Gaddafi-Söldner, frisches Geld und vor allem neue Waffen erstarken. Als im März der Putsch unzufriedener Regierungssoldaten in der Hauptstadt ein Machtvakuum schaffte, sahen die Tuareg, aber auch die Islamisten ihre Stunde gekommen.
Bewohner vertreten eher toleranten Islam
Doch weder stehen die Tuareg-Kämpfer, die bei der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich sind, für die gesamte Nomadenbevölkerung, noch hat Ansar Dine ausschließlich religiös motivierte Ziele. Elemente in beiden Gruppen profitieren auch vom florierenden Drogenschmuggel und Geiselnahmen in der Wüste, haben also ganz banale kriminelle Interessen, und sind an Massakern beteiligt gewesen. Während sich die hoffnungslos unterlegenen Regierungstruppen kampflos zurückzogen, konnte diese unselige Allianz den Norden schnell unter ihre Kontrolle bringen. Mittlerweile aber sind die Tuareg ins Hintertreffen geraten. Ihren Feldzug, der auf einen säkularen Staat zielte, haben sie sich von den Islamisten abnehmen lassen.
Diese dominieren inzwischen vor allem Timbuktu und die beiden anderen wichtigen Städte Kidal und Gao. Manche Tuareg haben sich ihnen gegen gutes Geld angeschlossen, im Mai hatte sich sogar die maßgebliche Nationale Befreiungsbewegung von Azawad (MNLA) auf Pläne für eine Islamische Republik im Norden eingelassen. Doch das Bündnis hielt nur fünf Tage, inzwischen ist der Konflikt offen ausgebrochen. In Kidal und Gao gab es bereits größere Kämpfe zwischen Tuareg und Islamisten. In Timbuktu hat sich eine Miliz gebildet, die Ansar Dine vertreiben will.





"In Timbuktu hat sich eine Miliz gebildet, die Ansar Dine vertreiben will."
Hoffentlich hat diese Miliz erfolg, so wie damals bei uns in Münster ähnliches mit den Wiedertäufern geschehen ist. Die haben sie dann in Käfige am Rathaus aufgehängt...
Ich dachte immer, Religionskriege sind passé...
Falschgedacht (bin agnostischer Atheist)
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
Wer sich an den Schreinen vergreift, kann in der Bevölkerung von Timbuktu auf keinerlei Gefolgschaft hoffen.
Nur mit Terror werden sie sich an der Macht halten können; leider haben sie das selbst auch erkannt. Es sieht böse aus.
Ich darf noch einmal kurz darauf hinweisen, dass Sie, werter Bildschirmleser, die Waffenlieferungen an diese Gruppen in Libyen immer hartnäckig unterstützt haben. Anstatt die Waffen zurück zu geben, haben sie diese an ihre Glaubensbrüder in anderen Ländern nach getaner Arbeit teilweise weiter gereicht. Nur aus diesem einzigen Grund hatte das malische Militär plötzlich keine Chance mehr. Was zum Putsch geführt hat, der dann Mali den Rest gegeben hat.
Wenn Sie jetzt sagen, es sähe böse aus, dann sehen Sie lediglich die Folgen der verantwortungslosen Politik der NATO, die Sie selbst immer gutgeheissen haben.
...was dagegen tun?
Ich darf noch einmal kurz darauf hinweisen, dass Sie, werter Bildschirmleser, die Waffenlieferungen an diese Gruppen in Libyen immer hartnäckig unterstützt haben. Anstatt die Waffen zurück zu geben, haben sie diese an ihre Glaubensbrüder in anderen Ländern nach getaner Arbeit teilweise weiter gereicht. Nur aus diesem einzigen Grund hatte das malische Militär plötzlich keine Chance mehr. Was zum Putsch geführt hat, der dann Mali den Rest gegeben hat.
Wenn Sie jetzt sagen, es sähe böse aus, dann sehen Sie lediglich die Folgen der verantwortungslosen Politik der NATO, die Sie selbst immer gutgeheissen haben.
...was dagegen tun?
In Afghanistan sind es die Taliban. Auch sie zerstörten Kulturgüter anderer Glaubensrichtungen.
Wo ist der Widerstand gegen solch geartete Moslems ?
dort sind wir ja die Bösen ;)
[Schwarz-Weiß-Modus]
Der Widerstand? Liegt wahrscheinlich tot im Straßengraben.
Glauben Sie ernsthaft, dass bewaffnete Banden mit sich reden lassen? Sie kennen nur die Sprache des Terrors und die wenden sie ohne weitere Umschweife an.
Schon aus früheren Konflikten in Afrika (v.a. Mittel- und Nordafrika) hat man die ungeheuerliche Brutalität mit der gegen Menschen vorgegangen wird erkennen können. Man denke nur an den Kongo, da sind bis vor einigen Jahren 5 Millionen Menschen getötet worden. Dort wohnen übrigens keine Moslems, sondern überwiegend Christen.
dort sind wir ja die Bösen ;)
[Schwarz-Weiß-Modus]
Der Widerstand? Liegt wahrscheinlich tot im Straßengraben.
Glauben Sie ernsthaft, dass bewaffnete Banden mit sich reden lassen? Sie kennen nur die Sprache des Terrors und die wenden sie ohne weitere Umschweife an.
Schon aus früheren Konflikten in Afrika (v.a. Mittel- und Nordafrika) hat man die ungeheuerliche Brutalität mit der gegen Menschen vorgegangen wird erkennen können. Man denke nur an den Kongo, da sind bis vor einigen Jahren 5 Millionen Menschen getötet worden. Dort wohnen übrigens keine Moslems, sondern überwiegend Christen.
was sie gemeint hat?
http://www.zeit.de/2012/2...
Alle Kritisieren die Zustände doch niemand tut etwas, dann sollte man doch aufbrechen nach Mali und die Tuareg unterstützen!
Schoene Ueberschrift.
Aehnlich koennte man die Zeit der Christianisierung, inklusive Massenhinrichtungen und Verfolgung von Anderslaeubigen in Europa in Geschichtsbuechern kommentieren: Europa is machtlos gegen Christen
Oder den Systemwechsel von Sozialismus zu Kapitalismus in Osteuropa: Osteuropa ist machtlos gegen Kapitalisten
Dabei war wohl weder die Christianisierung Europas noch der Einzug des Kapitalismus in Osteuropa nachhaltig schlecht, trotz aller Grausamkeiten und unmenschlichen Barbareien, die im Namen des Christentums und des Kapitalismus (Gier!) veruebt worden sind und werden.
Wenn in Mali von einigen Muslimen Goetzenstatuen anderer Muslime zerbrochen werden, dann erinnert mich das stark an die christliche Reformation in Deutschland, bei denen die Lutheraner mit den Katholiken aehnliches angestellt haben. Letzendlich ist dies als 'Reformation' in die Geschichte eingegangen. Den Muslimen darf man eine aehnliche Reformation ihres Glaubens auch wuenschen.
Ich bin nicht so bewandert im Christentum, aber ich dachte Luther hatte eine Reformation in Richtung Öffnung und Aufbruch alter hierarchischer Strukturen im Christentum bewirkt oder zumindest versucht.
Das was hier passiert ist ein Rückschritt und kein Fortschritt in Richtung freierer Umgang mit der Religion.
Zitat von "Friedensfuerst": "Wenn in Mali von einigen Muslimen Goetzenstatuen anderer Muslime zerbrochen werden, dann erinnert mich das stark an die christliche Reformation in Deutschland"
Was hat denn das mit Reformation zu tun? Das ist bestenfalls eine Art "Gegenreformation" gegen den relativ aufgeklärten und weltoffenen Sufistischen Islam der Bevölkerung Timbuktus!
Es ist ernster als Sie glauben. Ihr Beitrag zeigt nur zu deutlich, dass Sie noch nicht in Timbuktu waren.
Von "Götzendienst" sprechen hier nur die radikalen Islamisten und versuchen damit, die Jahrhunderte alte theologische Tradition Timbuktus als Zentrum der muslimischen Gelehrsamkeit in Westafrika zu verunglimpfen.
Die Gelehrten von Timbuktu interpretierten die heiligen Schriften des Islam nämlich auf eine viel tolerantere Weise als es den Salafisten lieb ist. Damit sich also niemand mehr auf die Legitimität dieser Interpretation berufen kann, soll das Andenken an die verstorbenen Gelehrten - ihre Grabstätten - vernichtet werden.
Als nächstes kommen wahrscheinlich die Schriften selbst dran, damit alle Gläubigen nur noch die Interpretation der aus Pakistan und Somalia eingeflogenen Prediger zu hören bekommen.
Der Vergleich zur Reformation im Christenrum ist also mehr als hinkend, besser passen würde die Parallele zur Einrichtung eines einzigen uniformen Glaubens unter Vernichtung aller anderen Strömungen zur Zeit der konstantinische Wendung.
Ich bin nicht so bewandert im Christentum, aber ich dachte Luther hatte eine Reformation in Richtung Öffnung und Aufbruch alter hierarchischer Strukturen im Christentum bewirkt oder zumindest versucht.
Das was hier passiert ist ein Rückschritt und kein Fortschritt in Richtung freierer Umgang mit der Religion.
Zitat von "Friedensfuerst": "Wenn in Mali von einigen Muslimen Goetzenstatuen anderer Muslime zerbrochen werden, dann erinnert mich das stark an die christliche Reformation in Deutschland"
Was hat denn das mit Reformation zu tun? Das ist bestenfalls eine Art "Gegenreformation" gegen den relativ aufgeklärten und weltoffenen Sufistischen Islam der Bevölkerung Timbuktus!
Es ist ernster als Sie glauben. Ihr Beitrag zeigt nur zu deutlich, dass Sie noch nicht in Timbuktu waren.
Von "Götzendienst" sprechen hier nur die radikalen Islamisten und versuchen damit, die Jahrhunderte alte theologische Tradition Timbuktus als Zentrum der muslimischen Gelehrsamkeit in Westafrika zu verunglimpfen.
Die Gelehrten von Timbuktu interpretierten die heiligen Schriften des Islam nämlich auf eine viel tolerantere Weise als es den Salafisten lieb ist. Damit sich also niemand mehr auf die Legitimität dieser Interpretation berufen kann, soll das Andenken an die verstorbenen Gelehrten - ihre Grabstätten - vernichtet werden.
Als nächstes kommen wahrscheinlich die Schriften selbst dran, damit alle Gläubigen nur noch die Interpretation der aus Pakistan und Somalia eingeflogenen Prediger zu hören bekommen.
Der Vergleich zur Reformation im Christenrum ist also mehr als hinkend, besser passen würde die Parallele zur Einrichtung eines einzigen uniformen Glaubens unter Vernichtung aller anderen Strömungen zur Zeit der konstantinische Wendung.
Die moegliche Entsendung einer afrikanischen Interventionstruppe weckt bei mir Erinnerungen an Somalia, wo ja die Weltgemeinschaft auch versucht hat mittels Intervention Ruhe zu stiften.
Geendet hat dies damit dass sich die UNO Schutztruppe fluchtartig wieder zurueckziehen musste, nachdem die somalischen Warlords ihnen grosse Verluste beigebracht hatte. Der Film 'Blackhawk Down' dokumentiert diese Episode afrikanischer Geschichte recht eindrucksvoll.
Wie auch im Falle Somalias sollten wir stattdessen davon ausgehen, dass nicht die Friedensmission Erfolg bringt, sondern dass vielmehr Mali die gesamte Region Zentralwestafrika destablisieren wird, inklusive Algerien, dass sich noch immer kaum erholt hat von einem jahrzehntelangen blutigen Buergerkrieg.
Wir sollten uns schon bald auf eine groessere Fluechtlingswelle aus Westafrika einstellen. Wer der Bevoelkerung Malis und ganz Westafrikas helfen moechte, der kann dies am Besten hier tun, indem er diese Fluechtlinge bei uns herzlich willkommen heisst und ihnen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft hilft.
Um etwas genauer zu sein, es ist nicht Mali, welches Westafrika destabilisiert, sondern Libyen. Auch Sie waren ja immer unter den Verteidigern der NATO-Bombardements und daher stammen die Waffen.
Die Flüchtlingswelle, die Sie ansprechen, gibt es ja schon längst, von den rund 1,2 Mio. Menschen in der Azawad-Region sind seit Beginn der Auseinandersetzungen bereits 300.000 geflohen.
Nur geht die Flüchtlingswelle nicht Richtung Europa, sondern in die Nachbarländer Burkina Faso und Niger.
Das wichtigste ist meines Erachtens jetzt, diese beiden (selbst bettelarmen) Länder zu unterstützen, um die Lage dort zu stabilisieren und das Aufbrechen ähnlicher Konflike erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Was ein militärisches Eingreifen im Norden Malis (durch Ecowas-Truppen) angeht.. wenn das nicht zu einem zweiten Somalia führen soll, dann wäre das nur unter zwei klaren Voraussetzungen erfolgversprechend:
- Den vielen zerstrittenen politischen Akteuren in Bamako muss es gelingen, eine gemeinsame Regierung mit gemeinsamen Zielen zu bilden und
- diese Regierung müsste zudem ein Abkommen mit der Tuareg-MNLA hinbekommen, das nicht nur den gemeinsamen Kampf gegen die Ansar Dine Miliz, sondern auch Rechte und Machtverteilung für die Zeit danach regelt.
Ein extrem schwieriges Unterfangen. Und wieder liegt ein Schlüssel dazu im benachbarten Niger, wo Regierung und Tuareg-Vertreter heute gemeinsam agieren. Diese wären wohl am ehesten in der Lage, ihre jeweiligen Counterparts in Mali vom Sinn einer solchen Allianz zu überzeugen.
Um etwas genauer zu sein, es ist nicht Mali, welches Westafrika destabilisiert, sondern Libyen. Auch Sie waren ja immer unter den Verteidigern der NATO-Bombardements und daher stammen die Waffen.
Die Flüchtlingswelle, die Sie ansprechen, gibt es ja schon längst, von den rund 1,2 Mio. Menschen in der Azawad-Region sind seit Beginn der Auseinandersetzungen bereits 300.000 geflohen.
Nur geht die Flüchtlingswelle nicht Richtung Europa, sondern in die Nachbarländer Burkina Faso und Niger.
Das wichtigste ist meines Erachtens jetzt, diese beiden (selbst bettelarmen) Länder zu unterstützen, um die Lage dort zu stabilisieren und das Aufbrechen ähnlicher Konflike erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Was ein militärisches Eingreifen im Norden Malis (durch Ecowas-Truppen) angeht.. wenn das nicht zu einem zweiten Somalia führen soll, dann wäre das nur unter zwei klaren Voraussetzungen erfolgversprechend:
- Den vielen zerstrittenen politischen Akteuren in Bamako muss es gelingen, eine gemeinsame Regierung mit gemeinsamen Zielen zu bilden und
- diese Regierung müsste zudem ein Abkommen mit der Tuareg-MNLA hinbekommen, das nicht nur den gemeinsamen Kampf gegen die Ansar Dine Miliz, sondern auch Rechte und Machtverteilung für die Zeit danach regelt.
Ein extrem schwieriges Unterfangen. Und wieder liegt ein Schlüssel dazu im benachbarten Niger, wo Regierung und Tuareg-Vertreter heute gemeinsam agieren. Diese wären wohl am ehesten in der Lage, ihre jeweiligen Counterparts in Mali vom Sinn einer solchen Allianz zu überzeugen.
Ich darf noch einmal kurz darauf hinweisen, dass Sie, werter Bildschirmleser, die Waffenlieferungen an diese Gruppen in Libyen immer hartnäckig unterstützt haben. Anstatt die Waffen zurück zu geben, haben sie diese an ihre Glaubensbrüder in anderen Ländern nach getaner Arbeit teilweise weiter gereicht. Nur aus diesem einzigen Grund hatte das malische Militär plötzlich keine Chance mehr. Was zum Putsch geführt hat, der dann Mali den Rest gegeben hat.
Wenn Sie jetzt sagen, es sähe böse aus, dann sehen Sie lediglich die Folgen der verantwortungslosen Politik der NATO, die Sie selbst immer gutgeheissen haben.
Lieber Kleinempfaenger,
was ist denn so schlimm daran, wenn die Menschen Afrikas sich von grausamen Diktatoren wie Gadhafi befreien und mit Palaesten aufraeumen, in denen Generationen von blutruenstigen Sklavenhaltern die Knochen ihrer Herrscher aufgetuermt haben, um sie von der Nachwelt als Goetzen verehren zu lassen.
Afrikaner sind keine Menschen zweiter Klasse. Manches von dem, was ich hier zu lesen bekomme, erinnert mich an den schnoeden Rassismus des deutschen Kolonialimperiums.
Afrika hat ein Recht auf Freiheit, ohne Sklaverei, Diktatoren und Goetzen!
Wer dem Homo Erectus erklären wollte, er solle zum Homo Sapiens evolutionieren, hätte seine Zeit vertan. So ist es auch ein Ding der Unmöglichkeit, dem Unwissenden zu erklären, dass er nichts weiss.
....unter der Annahme man wollte die Bevölkerung gegen Gaddafi schützen, man dies hätte selbst tun müssen?
Ich war schon dagegen, als diese Gaddafi-Söldner noch die Libyer abzuschlachten versuchten. Die Libyer konnten sich mit westlicher Hilfe wehren. Also haben diese Einheiten alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest war und sind nach Mali abgehauen.
Dass sie mit den von Gaddafi mitgenommenen Waffen ohne Zögern als nächstes gleich die Malier abzuschlachten versuchen, kann man nicht dem libysche Freiheitskampf anlasten. - Es trifft höchstens eine Aussage über die Geisteshaltung dieser ehemaligen "Ehren-Sirtauis" von Gaddafis Gnaden.
Lieber Kleinempfaenger,
was ist denn so schlimm daran, wenn die Menschen Afrikas sich von grausamen Diktatoren wie Gadhafi befreien und mit Palaesten aufraeumen, in denen Generationen von blutruenstigen Sklavenhaltern die Knochen ihrer Herrscher aufgetuermt haben, um sie von der Nachwelt als Goetzen verehren zu lassen.
Afrikaner sind keine Menschen zweiter Klasse. Manches von dem, was ich hier zu lesen bekomme, erinnert mich an den schnoeden Rassismus des deutschen Kolonialimperiums.
Afrika hat ein Recht auf Freiheit, ohne Sklaverei, Diktatoren und Goetzen!
Wer dem Homo Erectus erklären wollte, er solle zum Homo Sapiens evolutionieren, hätte seine Zeit vertan. So ist es auch ein Ding der Unmöglichkeit, dem Unwissenden zu erklären, dass er nichts weiss.
....unter der Annahme man wollte die Bevölkerung gegen Gaddafi schützen, man dies hätte selbst tun müssen?
Ich war schon dagegen, als diese Gaddafi-Söldner noch die Libyer abzuschlachten versuchten. Die Libyer konnten sich mit westlicher Hilfe wehren. Also haben diese Einheiten alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest war und sind nach Mali abgehauen.
Dass sie mit den von Gaddafi mitgenommenen Waffen ohne Zögern als nächstes gleich die Malier abzuschlachten versuchen, kann man nicht dem libysche Freiheitskampf anlasten. - Es trifft höchstens eine Aussage über die Geisteshaltung dieser ehemaligen "Ehren-Sirtauis" von Gaddafis Gnaden.
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