Familie als Werbeträger: Romney auf heikler PR-Mission
Präsidentschaftskandidat Mitt Romney zeigt erstmals sein Privatanwesen. Das Sommerhaus mit Tennisplatz und Pferdestall öffentlich zu präsentieren, ist nicht ohne Risiko.
© Larry Downing / Reuters

Mitt Romney mit seiner Frau Ann am Strand
Rund um den Unabhängigkeitstag 2012 leiden die USA unter einer Hitzewelle. Die ganze Woche lang zeigte das Thermometer in der Hauptstadt Washington um die 37 Grad. Es gibt nur wenige Orte, die Abkühlung versprechen, zum Beispiel die klimatisierten Museen an der National Mall. Tagelang waren hunderttausende Privathaushalte ohne Elektrizität, nachdem bei Hitzegewittern mit starken Winden am vergangenen Wochenende Bäume in die Elektroleitungen gestürzt waren und die Versorgung unterbrochen hatten.
Rund 800 Kilometer weiter nördlich ließen der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney und seine Großfamilie den Schweiß ebenfalls in Strömen fließen – freiwillig. Im großzügigen Sommeranwesen des Multimillionärs in Wolfeboro, New Hampshire, treffen sich 30 Romneys in der Woche um den 4. Juli zu ihrer ganz privaten Sommerolympiade. Neben ihrem klassischen Triathlon (Schwimmen, Radfahren, Laufen) gehören auch das Zersägen von Baumstämmen und das Einschlagen möglichst vieler Nägel in ein Brett binnen zwei Minuten zu den Disziplinen.
Sie tun das schon seit Jahren, aber bisher hatten sie wenig Aufhebens darum gemacht. Das Familienleben des Mormonen galt als streng gehütete Privatsache. 2012 jedoch will Romney Präsident werden. Die Nominierung zum offiziellen Kandidaten der Republikaner auf dem Parteitag in der letzten Augustwoche hat er sicher. In den jüngsten zwei Wochen hat sich der Rückstand in den Umfragen auf Amtsinhaber Barack Obama jedoch wieder vergrößert. In einer aggressiven Anzeigenkampagne stellt Obama Romney als herzlosen Investmentmanager dar, dem es angeblich gleichgültig war, ob bei den Geschäften seiner Firma Bain Capital amerikanische Jobs verloren gingen. Wenn es darum geht, welcher der beiden Kandidaten auf die Bürger sympathischer wirkt, hat Obama einen klaren Vorsprung.
Patriot und Familienmensch
Nun haben Romneys Wahlkampfberater Journalisten erstmals Einblick gewährt, wie der Kandidat und seine Familie den 4. Juli begehen. Die Bilder und begleitende Informationen zeigen ihn als Patrioten, der in den lokalen Paraden am Unabhängigkeitstag mitmarschiert, sowie als gefühlvollen und humorigen Familienpatriarchen, der bei der Familienolympiade Ehrgeiz entwickelt, aber auch ganz gut verlieren kann und der die Regeln mitunter listig zu seinen Gunsten verändert, damit er nicht zu schlecht abschneidet. Die "Washington Post" kolportiert, dass Mitt Romney vor einigen Jahren keuchend und schwitzend mit einer Schwiegertochter um die Wette gelaufen sei, die erst wenige Monate zuvor ihr zweites Kind geboren hatte. Doch er unterlag auf den letzten Metern. Danach wurde die Palette der Wettkämpfe um Holzsägen und Nägel-Einschlagen erweitert.
Vor der Wahl 2008 hatte Barack Obama den Nationalfeiertag ebenfalls genutzt, um sich und seine Familie der Nation vorzustellen: Der Kandidat, Ehefrau Michelle sowie die Töchter Malia und Sasha marschierten schon 2007 leutselig winkend in den Paraden mit und gaben Fernsehinterviews zum Familienleben, die ihnen vorübergehend den Ruf eintrugen, sie missbrauchten ihre Kinder für Wahlpropaganda. Mitt und seine Frau Ann sind eine Generation älter. Sie haben fünf Söhne, die allesamt verheiratet sind, und 18 Enkelkinder. Das Sommerhaus ist kürzlich noch einmal umgebaut worden, damit alle 30 Romneys Platz haben. Die gemeinsamen Ferien in der ersten Juliwoche auf dem Ufergrundstück am Lake Winipesaukee sind angeblich heilig. Absagen werden nicht akzeptiert. Als der älteste Sohn Tagg vor einigen Jahren für die Baseball-Mannschaft Los Angeles Dodgers arbeitete und um Verständnis bat, dass er mitten in der Saison wohl kaum eine Woche pausieren könne, habe Vater Mitt angeordnet: "Du wirst es möglich machen!"





Nägel-Einschlagen erweitert.
Ist es aber nicht auch wichtig, um wie viele Nägel es erweitert wurde ? Ich als Amerikaner wähle nur Präsidenten, die mindestens 100 Nägel in der Minute einschlagen können. Es bleibt soundso die Frage, wie viele Eisenstifte Obama geschafft hat...und ob Sackhüpfen auch auf dem Programm stand !
..... fuer den Wahlkampf, auch wenn er viel davon hat, sparen. Denn Praesident wird er nicht. Die republikanische Partei war zu lange mit sich selbst beschaeftigt. Die Primeries, die teilweise, sozusagen, blutig ausgetragen wurden, haben den Republikanern den Wind aus den Segeln genommen. Der wenig bekannte Romney macht in letzter Zeit keine positive headlines, dabei denke ich an seiner juengsten Steueraffaere. Ein Praesidentenschaftskandidat, der staendig nach Wegen sucht, und meist auch findet, moeglichst keine Steuern zu zahlen, kann unmoeglich fuer das Amt des Praesidenten geeignet sein. Ferner ist zu erwaehnen, dass er ein Mormone ist. Ein Umstand der die laizistische USA sehr stoert. Abschliessend sei erwaehnt, dass die meisten Praesidenten der USA auch in der zweiten Halbzeit mitspielen duerften. Da war George W. Busch (Senior) die Ausnahme. Ihm standen die Medien ziemlich feindselig gegenueber. Uebrigens, wuerde Fr. Merkel Romney erlauben, am Brandenburgertor einen Teil seines Wahlkampfes auszutragen?
"Ein Umstand der die laizistische USA sehr stoert. "
Irgendwann mal waren die USA laizistisch, mittlerweile lautet ihr Motto In God We Trust.
Zwar sind die Menschen in manchen Staaten des Suedens sehr glaeubig und der uralte Spruch, in god we trust, steht immer noch auf die Dollarnoten, doch die USA ist viel mehr laizistisch als Frankreich z.B..
Die USA, ein Migrantenland, das Menschen aus der ganzen Welt beherbergt, hat es sehr schnell verstanden, Glaube nicht zu einer Staats-, sondern ganz zu einer Privatssache zu machen.
"Ein Umstand der die laizistische USA sehr stoert. "
Irgendwann mal waren die USA laizistisch, mittlerweile lautet ihr Motto In God We Trust.
Zwar sind die Menschen in manchen Staaten des Suedens sehr glaeubig und der uralte Spruch, in god we trust, steht immer noch auf die Dollarnoten, doch die USA ist viel mehr laizistisch als Frankreich z.B..
Die USA, ein Migrantenland, das Menschen aus der ganzen Welt beherbergt, hat es sehr schnell verstanden, Glaube nicht zu einer Staats-, sondern ganz zu einer Privatssache zu machen.
... sind doch nicht mehr als die lächerlichen Handpuppen einer geldverschleudernden Wirtschaftselite deren einziges Ansinnen die Besitzstandswahrung ihrer durch Lug und Betrug angehäuften Vermögen ist.
Dafür wird gerne auch die Multi-Milliarden-Dollar-Wahlmaschine angeschmissen, die die Bevölkerung mit stupidem Dauerbeschuss von irgendwelchen "Heile-Welt-Phrasen" für dumm verkauft.
Eine Staatsform in der derjenige auf den Thron gehievt wird der am finanziell am besten gebettet ist ist keine Demokratie sondern eine Diktatur des Geldes.
Die Gründerväter würden sich wohl im Grabe umdrehen.
1. waren die Gründerväter selbst nicht gerade arm und es ist auch nicht zu erwarten, dass ihr Reichtum ihre politische Karriere behindert hätte (s. http://www.theatlantic.co...)
2. wenn es so etwas wie eine geldverschleudernde Wirtschaftselite gibt, gehört Romney sicherlich eher dazu, als das er deren Handpuppe ist.
3. geht es zumindest in Romneys Wahlkampfmaschine wohl eher darum, dass gegenteil von "Heile-Welt-Phrasen" zu verbreiten. Vielmehr versucht er die Entwicklung unter Obama schlechtmöglichst darzustellen.
1. waren die Gründerväter selbst nicht gerade arm und es ist auch nicht zu erwarten, dass ihr Reichtum ihre politische Karriere behindert hätte (s. http://www.theatlantic.co...)
2. wenn es so etwas wie eine geldverschleudernde Wirtschaftselite gibt, gehört Romney sicherlich eher dazu, als das er deren Handpuppe ist.
3. geht es zumindest in Romneys Wahlkampfmaschine wohl eher darum, dass gegenteil von "Heile-Welt-Phrasen" zu verbreiten. Vielmehr versucht er die Entwicklung unter Obama schlechtmöglichst darzustellen.
1. waren die Gründerväter selbst nicht gerade arm und es ist auch nicht zu erwarten, dass ihr Reichtum ihre politische Karriere behindert hätte (s. http://www.theatlantic.co...)
2. wenn es so etwas wie eine geldverschleudernde Wirtschaftselite gibt, gehört Romney sicherlich eher dazu, als das er deren Handpuppe ist.
3. geht es zumindest in Romneys Wahlkampfmaschine wohl eher darum, dass gegenteil von "Heile-Welt-Phrasen" zu verbreiten. Vielmehr versucht er die Entwicklung unter Obama schlechtmöglichst darzustellen.
"Vor der Wahl 2008 hatte Barack Obama den Nationalfeiertag ebenfalls genutzt, um sich und seine Familie der Nation vorzustellen".
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Und das soll jetzt "nicht ohne Risiko" sein? Stimmt - aber das Risiko ist auf Seiten Barack Obamas. Sein Herausforderer kann nicht nur verbal austeilen, sondern auch mit Hammer und Säge umgehen.
Wie die Gründerväter.
den Holzsäge- und Nageleinschlag-Wettbewerb gewonnen?
Ich kann nichts darüber im Artikel lesen?
Es spricht auch für Ihre Bescheidenheit, daß sie jemand als Staatspräsident akzeptieren würden, der Holz sägen und Nägel einklopfen kann...
Die meisten Menschen erwarten wohl noch ein paar Fähigkeiten mehr...
den Holzsäge- und Nageleinschlag-Wettbewerb gewonnen?
Ich kann nichts darüber im Artikel lesen?
Es spricht auch für Ihre Bescheidenheit, daß sie jemand als Staatspräsident akzeptieren würden, der Holz sägen und Nägel einklopfen kann...
Die meisten Menschen erwarten wohl noch ein paar Fähigkeiten mehr...
der typ kann nur raus wenn dafür der ganze strand geräumt wird und die polizei patroliert -
"Ein Umstand der die laizistische USA sehr stoert. "
Irgendwann mal waren die USA laizistisch, mittlerweile lautet ihr Motto In God We Trust.
"..., mittlerweile lautet ihr Motto: 'In God We Trust'".
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Was ein guter Leitsatz nicht nur für Politiker, sondern für JEDEN Träger öffentlicher Verantwortung ist, denn: Wem alles gleich gültig erscheint, dem ist schnell alles gleichgültig!
"..., mittlerweile lautet ihr Motto: 'In God We Trust'".
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Was ein guter Leitsatz nicht nur für Politiker, sondern für JEDEN Träger öffentlicher Verantwortung ist, denn: Wem alles gleich gültig erscheint, dem ist schnell alles gleichgültig!
"..., mittlerweile lautet ihr Motto: 'In God We Trust'".
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Was ein guter Leitsatz nicht nur für Politiker, sondern für JEDEN Träger öffentlicher Verantwortung ist, denn: Wem alles gleich gültig erscheint, dem ist schnell alles gleichgültig!
spricht eindeutig dagegen!
Irgendwie lese ich die Unterstellung heraus, das nicht gläubige Politiker gleichgütig sind? Vielleicht können Sie ihren Gedankengang etwas ausbreiten?
"Was ein guter Leitsatz nicht nur für Politiker, sondern für JEDEN Träger öffentlicher Verantwortung ist, denn: Wem alles gleich gültig erscheint, dem ist schnell alles gleichgültig!"
Umkehrschluss: Sind Menschen, die nicht an Gott glauben, Ihrer Meinung nach schnell gleichgültig?
Das nenne ich eine gewagte Behauptung!
spricht eindeutig dagegen!
Irgendwie lese ich die Unterstellung heraus, das nicht gläubige Politiker gleichgütig sind? Vielleicht können Sie ihren Gedankengang etwas ausbreiten?
"Was ein guter Leitsatz nicht nur für Politiker, sondern für JEDEN Träger öffentlicher Verantwortung ist, denn: Wem alles gleich gültig erscheint, dem ist schnell alles gleichgültig!"
Umkehrschluss: Sind Menschen, die nicht an Gott glauben, Ihrer Meinung nach schnell gleichgültig?
Das nenne ich eine gewagte Behauptung!
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