Euro-Krise: Spaniens Sparkurs treibt Hunderttausende auf die Straße
In Spanien haben Hunderttausende Menschen gegen die neuen Sparmaßnahmen ihrer Regierung protestiert. Die Polizei in Madrid reagierte mit Gewalt.
© Rafa Rivas/AFP/GettyImages

Demonstranten in der spanischen Stadt Bilbao
Hunderttausende Spanier sind am Donnerstagabend in insgesamt mehr als 80 Städten auf die Straße gegangen, um gegen die Sparmaßnahmen der Regierung zu protestieren. Allein in Madrid nahmen nach Angaben der Zeitung El País mindestens 100.000 Menschen an der Demonstration teil. Die großen Gewerkschaftsverbände CCOO und UGT hatten dazu aufgerufen.
Im Zentrum der spanischen Hauptstadt versammelten sich die Demonstranten unter dem Motto "Sie wollen das Land ruinieren, das müssen wir verhindern". Viele trugen Banner mit Aufschriften wie "Wenn du gewinnen willst, höre nicht auf zu kämpfen" und "Rajoy beklaut uns".
Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, setzte die Polizei Gummigeschosse gegen Teilnehmer des Massenprotests in Madrid ein. Zudem trieb sie am zentralen Platz Puerta del Sol kleinere Gruppen von Demonstranten mit Schlagstöcken auseinander. Nach Polizeiangaben wurden sieben Demonstranten festgenommen und sechs Menschen verletzt.
Höhere Mehrwertsteuer, weniger Arbeitslosenhilfe
Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte vor einer Woche ein neues Sparpaket angekündigt, mit dem der Haushalt bis Ende 2014 um 65 Milliarden Euro entlastet werden soll. Unter anderem sollen die Mehrwertsteuer von 18 auf 21 Prozent angehoben, das Weihnachtsgeld für Staatsbedienstete für dieses Jahr gestrichen und die Arbeitslosenhilfe gekürzt werden. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es zahlreiche Demonstrationen gegeben, an denen sich viele Staatsbedienstete wie Polizisten und Feuerwehrleute beteiligten.
Spaniens Haushaltsminister Cristóbal Montoro verteidigte die neuen Sparmaßnahmen gegen Kritik. "Es gibt kein Geld in den öffentlichen Kassen für Leistungen des Staates", sagte Montoro. "Wir müssen auf das verzichten, was wir nicht finanzieren können." Mit den Reformen werde Spanien künftig besser in der Lage sein, sich selbst zu finanzieren.
Spanien hatte am 25. Juni offiziell Hilfe aus dem Euro-Hilfsfonds EFSF für seine Banken beantragt. Der Bundestag stimmte am Donnerstag einem Unterstützungsprogramm von bis zu 100 Milliarden Euro zu.







Die Eliten haben sich verzockt, und befürchten ihr Geld zu verlieren. Bezahlen muß das, der einfache Spanieren und der deutsche Steuerzahler! Hurra EUROPA
...auch in Deutschland - die reichen Spekulanten wollen davon nichts wissen, wie die Reaktion auf die Vorschläge des DIW zu Vermögensabgaben oder Zwangsanleihen für Reiche zeigt: Sang-und klanglos aus der öffentlichen Diskussion verschwunden.
In unserem Geldsystem ist die Krise alle Zeiten vorprogrammiert. Auch die heutige. Krisenzeiten wurden immer schon genutzt um beim Volk unpopuläre Maßnahmen durchzubringen.
Die Krise, ausgehend von der Geldsystemkrise, ist "von denen" durchaus gewollt.
Die Eliten kämpfen seit jeher untereinander um die Vorherrschaft, bezahlen muss dies das einfache Volk, sei es durch Unterdrückung, Gewalt oder Krieg. Die Machtspiele der Eliten können nur durch eine arbeitende Merheit finanziert werden. Der Kampf untereinander verbraucht die Ressourcen des Volkes. Man überlege, dass sämtliche Monarchen in Europa miteinander verwandt waren und doch sich aus Übermut und eigenem Prestige den Ersten Weltkrieg anzettelten, der in seinen Auswirkungen zwar die Monarchie als solches in Frage stellte, die Machtverhälntisse in Europa aber nur kurzfristg veräderte und die gestürzten Eliten durch die Unterstützung radikaler, totalitärer, Ideologien den Kontinent ein weiteres Mal in den Krieg führten, weil ihr gesteigerter Machtanspruch, wie bereits zuvor, jedes Opfer, auch Millionenfach, in Kauf nahm.
....in gewisser Höhe der europäischen Menschenrechts Charta. Die gilt es für europäische Nationen auf dem gleichen mindestniveau für alle Europäer zu erfüllen. Ein Spanier kann nicht weniger Wert sein als ein Slowake oder Österreicher, wenn die Charta ernst genommen werden will. Will man hier Hartziv mit Menschenrecht begründen muss das Niveau auch dort gelten. Als muss Berlin zahlen, wenn es den Spaniern das Budget vorschreibt. Das wäre aber sicherlich weder der letzte saure noch der sauerste Apfel, den es noch zu beißen gilt.
Warum nennen Sie diese Abzocker Eliten?
Elite bedeutet besser und vor allem klüger zu sein als andere. Diese auf kriminelle und vollkommen undemokratische Art und Weise organisierten Finanzmafiosi sind nicht klüger oder besser sondern gieriger, machtbesessen und vollkommen skrupellos. Spätestens seit dem Liborzinsskandal sind die kriminellen Strukturen offen gelegt und es macht Sinn Dinge beim richtigen Namen zu vergeben. Alternativen zu Finanzmafiosi gibt es viele, z.B. Bankster (was aber irgendwie zu nett klingt), Räuberbanden, Verbrecher und Diebe....
...auch in Deutschland - die reichen Spekulanten wollen davon nichts wissen, wie die Reaktion auf die Vorschläge des DIW zu Vermögensabgaben oder Zwangsanleihen für Reiche zeigt: Sang-und klanglos aus der öffentlichen Diskussion verschwunden.
In unserem Geldsystem ist die Krise alle Zeiten vorprogrammiert. Auch die heutige. Krisenzeiten wurden immer schon genutzt um beim Volk unpopuläre Maßnahmen durchzubringen.
Die Krise, ausgehend von der Geldsystemkrise, ist "von denen" durchaus gewollt.
Die Eliten kämpfen seit jeher untereinander um die Vorherrschaft, bezahlen muss dies das einfache Volk, sei es durch Unterdrückung, Gewalt oder Krieg. Die Machtspiele der Eliten können nur durch eine arbeitende Merheit finanziert werden. Der Kampf untereinander verbraucht die Ressourcen des Volkes. Man überlege, dass sämtliche Monarchen in Europa miteinander verwandt waren und doch sich aus Übermut und eigenem Prestige den Ersten Weltkrieg anzettelten, der in seinen Auswirkungen zwar die Monarchie als solches in Frage stellte, die Machtverhälntisse in Europa aber nur kurzfristg veräderte und die gestürzten Eliten durch die Unterstützung radikaler, totalitärer, Ideologien den Kontinent ein weiteres Mal in den Krieg führten, weil ihr gesteigerter Machtanspruch, wie bereits zuvor, jedes Opfer, auch Millionenfach, in Kauf nahm.
....in gewisser Höhe der europäischen Menschenrechts Charta. Die gilt es für europäische Nationen auf dem gleichen mindestniveau für alle Europäer zu erfüllen. Ein Spanier kann nicht weniger Wert sein als ein Slowake oder Österreicher, wenn die Charta ernst genommen werden will. Will man hier Hartziv mit Menschenrecht begründen muss das Niveau auch dort gelten. Als muss Berlin zahlen, wenn es den Spaniern das Budget vorschreibt. Das wäre aber sicherlich weder der letzte saure noch der sauerste Apfel, den es noch zu beißen gilt.
Warum nennen Sie diese Abzocker Eliten?
Elite bedeutet besser und vor allem klüger zu sein als andere. Diese auf kriminelle und vollkommen undemokratische Art und Weise organisierten Finanzmafiosi sind nicht klüger oder besser sondern gieriger, machtbesessen und vollkommen skrupellos. Spätestens seit dem Liborzinsskandal sind die kriminellen Strukturen offen gelegt und es macht Sinn Dinge beim richtigen Namen zu vergeben. Alternativen zu Finanzmafiosi gibt es viele, z.B. Bankster (was aber irgendwie zu nett klingt), Räuberbanden, Verbrecher und Diebe....
wie der Staat hierzulande auf derartige Proteste reagieren wird. Sicher nicht mit Streicheleinheiten ;) Mal schauen wann es so weit ist.
Mal schauen, was das Zentralorgan der Regierung und der Eliten, die BILD, diesmal fabriziert, um genügend Hass im Volk zu erzeugen. Und wer sich erregt, kann nicht mehr gut nachdenken.
Und denken, das ist nicht gut für die Mächtigen. Mit einem Mal erkennt man dann vielleicht doch, dass die Anderen nicht mächtig sind aus einer besonderen Kraft oder einem besonderen Können, sondern nur, weil man sich selbst ohnmächtig fühlt. Dieses Gefühl verschwindet natürlich schnell, wenn man sich versammelt. So wie die Spanier... to be continued
Dazu muss es in diesem Land aber erstmal zu Protesten kommen!
Dummerweise ist der Deutsche zufrieden, solange er Fußball, Bier und RTL bekommt.
Proteste wird es in Deutschland nicht geben - da reicht der bloße Hinweis aus der Finanzwirtschaft, in so einem Falle wären Lebensversicherungen, Riester- und Rürup-Renten, gesetzliche Renten und Spareinlagen komplett weg und Immobilien und andere Wertgegenstände mit Zwangsanleihen und Zwangssteuern versehen und ggf. konfisziert.
Und im Zweifelsfall kommt Uncle Sam - die UN-Feindstaatenklausel lässt sich nämlich jederzeit wieder reaktivieren.
Michels Angst geht da ins unendliche - und in dieser Angst sieht er nicht, dass es NICHT die "Kommunisten" oder "die Russen", die den Normalbürger enteignen wollen - sondern just die, die sich immer als "Hüter des Privateigentums" aufspielen.
Übrigens: mit der Angst vor "Kommunisten" und "den Russen" hat die Ba-Wü-CDU unter Stefan Mappus argumentiert - beim "EnBW-Deal" und beim Niederprügeln von Frauen, Kindern und Rentnern.
....weshalb der Verfassungsschutz aufgepeppelt und nicht abgeschafft werden soll. Vielleicht traut man der gewöhnlichen Polizei zu wenig zu. ;)
Mal schauen, was das Zentralorgan der Regierung und der Eliten, die BILD, diesmal fabriziert, um genügend Hass im Volk zu erzeugen. Und wer sich erregt, kann nicht mehr gut nachdenken.
Und denken, das ist nicht gut für die Mächtigen. Mit einem Mal erkennt man dann vielleicht doch, dass die Anderen nicht mächtig sind aus einer besonderen Kraft oder einem besonderen Können, sondern nur, weil man sich selbst ohnmächtig fühlt. Dieses Gefühl verschwindet natürlich schnell, wenn man sich versammelt. So wie die Spanier... to be continued
Dazu muss es in diesem Land aber erstmal zu Protesten kommen!
Dummerweise ist der Deutsche zufrieden, solange er Fußball, Bier und RTL bekommt.
Proteste wird es in Deutschland nicht geben - da reicht der bloße Hinweis aus der Finanzwirtschaft, in so einem Falle wären Lebensversicherungen, Riester- und Rürup-Renten, gesetzliche Renten und Spareinlagen komplett weg und Immobilien und andere Wertgegenstände mit Zwangsanleihen und Zwangssteuern versehen und ggf. konfisziert.
Und im Zweifelsfall kommt Uncle Sam - die UN-Feindstaatenklausel lässt sich nämlich jederzeit wieder reaktivieren.
Michels Angst geht da ins unendliche - und in dieser Angst sieht er nicht, dass es NICHT die "Kommunisten" oder "die Russen", die den Normalbürger enteignen wollen - sondern just die, die sich immer als "Hüter des Privateigentums" aufspielen.
Übrigens: mit der Angst vor "Kommunisten" und "den Russen" hat die Ba-Wü-CDU unter Stefan Mappus argumentiert - beim "EnBW-Deal" und beim Niederprügeln von Frauen, Kindern und Rentnern.
....weshalb der Verfassungsschutz aufgepeppelt und nicht abgeschafft werden soll. Vielleicht traut man der gewöhnlichen Polizei zu wenig zu. ;)
Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/ls
Ich konnte hier jetzt keinen "Ductus" erkennen außer die rein faktische Vermittlung. Wenn wir jetzt schon in der reinen Feststellung, dass ein zinseszinsbasiertes Finanzsystem zwangsläufig Opfer braucht - und das wird immer über den Staat gehen, ganz egal ob Demokratie oder Monarchie - eine "linksradikale Postille" erkennen, dann ist es soweit. Dann haben die Angstpostillen der Eliten den Kern des Menschseins erreicht. Und Angst war schon immer ein guter Ratgeber: "... ein Ring, sie alle zu knechten..."
Schönen Gruß an die Kanzlerin.
Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zur konkreten Artikeldiskussion bei. Danke, die Redaktion/mk
Ich konnte hier jetzt keinen "Ductus" erkennen außer die rein faktische Vermittlung. Wenn wir jetzt schon in der reinen Feststellung, dass ein zinseszinsbasiertes Finanzsystem zwangsläufig Opfer braucht - und das wird immer über den Staat gehen, ganz egal ob Demokratie oder Monarchie - eine "linksradikale Postille" erkennen, dann ist es soweit. Dann haben die Angstpostillen der Eliten den Kern des Menschseins erreicht. Und Angst war schon immer ein guter Ratgeber: "... ein Ring, sie alle zu knechten..."
Schönen Gruß an die Kanzlerin.
Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zur konkreten Artikeldiskussion bei. Danke, die Redaktion/mk
für die Griechen. Für die Rettung maroder Banken müssen sie Sozialabbau und Kürzung der direkten Lebenshaltungskosten durch die Erhöhung der Umsatzsteuer hinnehmen.
Im Gegensatz zu Deutschland haben sie allerdings funktionierende Gewerkschaften die die Bürger bei den berechtigten Protesten unterstützen.
Verraten und Verkauft - so werden es die meisten Bürger in Spanien empfinden da sie Alleine die Zeche für die Zocker zahlen müssen.
Die staatliche Schuldenkrise verwandelt sich schnurstracks in eine politische Krise. Statt ans Wahlvolk kleine Geschenke zu verteilen, kommen die Politiker mit Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen und sammeln unter diesem oder jenem Vorwand mehr Geld. Sie können aber nicht mehr, wie in der Vergangenheit behaupten, dass sie dieses Geld „zum Wohle des Volkes“ nutzen. Die zusätzlichen Zinsmilliarden füllen die Taschen der Staatsgläubiger. Was in „normalen“ Zeiten verdeckt bleibt, wird nun offensichtlich: Der Staat nimmt den Armen und gibt den Reichen.
Man kann versuchen, sich irgendwie durchzumogeln: Ein bisschen tricksen hier, ein bisschen Ausgaben kürzen da, ein bisschen Einnahmen erhöhen da. Das verlängert die Lebensdauer der kapitalistischen Regierung und ihres Schuldensystems. Es ist ein Schrecken ohne Ende.
Ich denke, sobald die Staatsschuldnerei Einschnitte in die Transferzahlungen erfordert, wenn also die Armen bluten müssen, um den reichen Staatsschuldnern die Taschen zu füllen, spätestens dann gibt es nur eine konsequent „soziale“ Forderung zur Schuldenkrise: der Staatsbankrott. Das ist ein Ende mit Schrecken.
Der Staatsbankrott beendet die staatliche Umverteilung von Arm nach Reich und der Staatsbankrott beendet auch die staatliche Schuldenmacherei, .... Ein möglicher Lösungsweg besteht darin, alle Daseinsvorsorge zu kommunalisieren und zu demokratisieren.
http://marx-forum.de/disk...
Die spanischen Sparkassen (Caixas) und deren Mutterschiff (Bankia) sind deshalb marode, weil eine Menge Spanier recht lange deren Geld genommen und fleißig verausgabt haben und jetzt dummerweise nicht zurückzahlen können. Man nennt das "Über die Verhältnisse Leben", und es bedeutet mehr Geld auszugeben als man verdient. Dafür haften und zahlen jetzt (das Geld wird nicht zurückkommen) die Steuerzahler anderer Länder, namentlich die deutschen. Was nur funktioniert, weil sie es AUGENBLICKLICH noch nicht in ihren Portomonaies spüren. Wie schön für unsere spanischen, griechischen, portugiesischen, zypriotischen und italienischen Freunde (es kommen sicher noch einige dazu), dass denen, die für deren Über-die-Verhältnisse-Leben gerade stehen müssen, die Rechnung erst später präsentiert wird. Denn für alle gemeinsam gilt: Was weg ist, ist weg - und kommt auch nicht mehr wieder.
"Für die Spanier gilt nunmehr das Gleiche wie für die Griechen"
...die Italiener, die Portugiesen, es gilt für die gesamte Welt!
Wir leben in einer Welt die sich komplett selbst entwertet!
Zunächst hätten wir das Kapital ohne Gegenwert. Eine Arbeitsgruppe der Grüne hat herausgefunden, dass hinter 140% mehr Kapital nur 11% mehr Wirtschaftskraft stecken.
Um das alles künstlich am Leben zu halten, muß man noch mehr Kapital ohne Gegenwert schaffen. Auf den Weg dorthin, entwertet man die Demokratie und Menschenrechte. Das ganze Weltweit, da die Wärungen ja eng miteinander verflochten sind.
Egal ob Kapital, Recht, Besitz oder Errungenschaft, alles wird solange entwertet bis alle wieder bei Null anfangen müssen.
Und all das nur, weil alle zu Feige, oder zu Gierig sind.
Die Banken saugen das Kapital auf bis das Finanzsystem kolobiert, die Politiker sind zu Feige sich gegen die (wirklich Herschenden) zu stellen (macht man ja schon seit Jahrzehnten nicht) und wir Posten hier lieber alle, anstatt was zu TUN!
Ach ja, am schlimmsten finde ich aber die Steigbügelhalter hier.
Aber ganz ehrlich, ich finde es gut. Anscheinend verändert sich ja nur so was und der Steigbügelhalter wird keinen Steigbügel mehr halten, wenn das Geld dafür fehlt. Die ganzen Leute die einen jetzt noch auslachen und die Milliarden hin und her schieben, werden dann genauso ums überleben kämpfen müssen, wie jeder andere auch.
Die staatliche Schuldenkrise verwandelt sich schnurstracks in eine politische Krise. Statt ans Wahlvolk kleine Geschenke zu verteilen, kommen die Politiker mit Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen und sammeln unter diesem oder jenem Vorwand mehr Geld. Sie können aber nicht mehr, wie in der Vergangenheit behaupten, dass sie dieses Geld „zum Wohle des Volkes“ nutzen. Die zusätzlichen Zinsmilliarden füllen die Taschen der Staatsgläubiger. Was in „normalen“ Zeiten verdeckt bleibt, wird nun offensichtlich: Der Staat nimmt den Armen und gibt den Reichen.
Man kann versuchen, sich irgendwie durchzumogeln: Ein bisschen tricksen hier, ein bisschen Ausgaben kürzen da, ein bisschen Einnahmen erhöhen da. Das verlängert die Lebensdauer der kapitalistischen Regierung und ihres Schuldensystems. Es ist ein Schrecken ohne Ende.
Ich denke, sobald die Staatsschuldnerei Einschnitte in die Transferzahlungen erfordert, wenn also die Armen bluten müssen, um den reichen Staatsschuldnern die Taschen zu füllen, spätestens dann gibt es nur eine konsequent „soziale“ Forderung zur Schuldenkrise: der Staatsbankrott. Das ist ein Ende mit Schrecken.
Der Staatsbankrott beendet die staatliche Umverteilung von Arm nach Reich und der Staatsbankrott beendet auch die staatliche Schuldenmacherei, .... Ein möglicher Lösungsweg besteht darin, alle Daseinsvorsorge zu kommunalisieren und zu demokratisieren.
http://marx-forum.de/disk...
Die spanischen Sparkassen (Caixas) und deren Mutterschiff (Bankia) sind deshalb marode, weil eine Menge Spanier recht lange deren Geld genommen und fleißig verausgabt haben und jetzt dummerweise nicht zurückzahlen können. Man nennt das "Über die Verhältnisse Leben", und es bedeutet mehr Geld auszugeben als man verdient. Dafür haften und zahlen jetzt (das Geld wird nicht zurückkommen) die Steuerzahler anderer Länder, namentlich die deutschen. Was nur funktioniert, weil sie es AUGENBLICKLICH noch nicht in ihren Portomonaies spüren. Wie schön für unsere spanischen, griechischen, portugiesischen, zypriotischen und italienischen Freunde (es kommen sicher noch einige dazu), dass denen, die für deren Über-die-Verhältnisse-Leben gerade stehen müssen, die Rechnung erst später präsentiert wird. Denn für alle gemeinsam gilt: Was weg ist, ist weg - und kommt auch nicht mehr wieder.
"Für die Spanier gilt nunmehr das Gleiche wie für die Griechen"
...die Italiener, die Portugiesen, es gilt für die gesamte Welt!
Wir leben in einer Welt die sich komplett selbst entwertet!
Zunächst hätten wir das Kapital ohne Gegenwert. Eine Arbeitsgruppe der Grüne hat herausgefunden, dass hinter 140% mehr Kapital nur 11% mehr Wirtschaftskraft stecken.
Um das alles künstlich am Leben zu halten, muß man noch mehr Kapital ohne Gegenwert schaffen. Auf den Weg dorthin, entwertet man die Demokratie und Menschenrechte. Das ganze Weltweit, da die Wärungen ja eng miteinander verflochten sind.
Egal ob Kapital, Recht, Besitz oder Errungenschaft, alles wird solange entwertet bis alle wieder bei Null anfangen müssen.
Und all das nur, weil alle zu Feige, oder zu Gierig sind.
Die Banken saugen das Kapital auf bis das Finanzsystem kolobiert, die Politiker sind zu Feige sich gegen die (wirklich Herschenden) zu stellen (macht man ja schon seit Jahrzehnten nicht) und wir Posten hier lieber alle, anstatt was zu TUN!
Ach ja, am schlimmsten finde ich aber die Steigbügelhalter hier.
Aber ganz ehrlich, ich finde es gut. Anscheinend verändert sich ja nur so was und der Steigbügelhalter wird keinen Steigbügel mehr halten, wenn das Geld dafür fehlt. Die ganzen Leute die einen jetzt noch auslachen und die Milliarden hin und her schieben, werden dann genauso ums überleben kämpfen müssen, wie jeder andere auch.
wann bei uns endlich so viele Menschen auf die Straße gehen werden. Es muss unseren Volksvertretern gezeigt werden, dass sie ihre Macht und Legitimation, die wir ihnen gegeben haben, durch all ihre offensichtlichen Fehlentscheidungen - vor allem Entscheidungen die auf Skepsis in der nicht miteingebundenen Bevölkerung stießen - nicht verdienen.
Noch und vielleicht auch gerade deswegen wird alles daran gesetzt, dass wir die Krise, in der wir uns längst schon befinden, nicht zu spüren bekommen.
gehen nur 500k auf die Fanmeile bei EM/WM, um für andere Themen solche Massen zu aktivieren geht es uns zu gut, und die Medien funktionieren auch.
.
"...wann bei uns endlich so viele Menschen auf die Straße gehen werden ..."
25 % Arbeitslose im Schnitt und 50 % Arbeitslose unter den Jungen ... da haben einfach deutlich mehr Leute mehr Zeit um auf die Strasse zu gehen als hier, und sie haben deutlich weniger Geld: demonstrieren ist auf der Strasse billiger als im Strassencafé zu sitzen wie die Deutschen.
Ausserdem können die Deutschen bekanntlich nicht revolutionieren, weil sie dazu den öffentlichen Rasen betreten müssten, was aber ja verboten ist ...
Entfernt. Bitte belegen Sie Tatsachenbehauptungen mit entsprechenden Quellen. Danke, die Redaktion/mk
gehen nur 500k auf die Fanmeile bei EM/WM, um für andere Themen solche Massen zu aktivieren geht es uns zu gut, und die Medien funktionieren auch.
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"...wann bei uns endlich so viele Menschen auf die Straße gehen werden ..."
25 % Arbeitslose im Schnitt und 50 % Arbeitslose unter den Jungen ... da haben einfach deutlich mehr Leute mehr Zeit um auf die Strasse zu gehen als hier, und sie haben deutlich weniger Geld: demonstrieren ist auf der Strasse billiger als im Strassencafé zu sitzen wie die Deutschen.
Ausserdem können die Deutschen bekanntlich nicht revolutionieren, weil sie dazu den öffentlichen Rasen betreten müssten, was aber ja verboten ist ...
Entfernt. Bitte belegen Sie Tatsachenbehauptungen mit entsprechenden Quellen. Danke, die Redaktion/mk
Ach, höhere Mehrwetsteuer und Kürzung der Arbeitslosenhilfe, statt Verbesserung der Einnahmenseite durch Steuererhebung für überdurchschnittliche Einkommen und Vermögen, das ist aber wieder einmal kein Neokapitalistisches Konzept.
Muss jetzt nicht die Spanische Regierung zum Rücktritt aufgerufen werden, wenn doch Hunderttausende Protestieren, weil als in Moskau "bis zu Hunderttausend" - Originalzitat - protestierten, der Rücktritt Putins bereits erwartet wurde - gelten überall gleiche Regeln, in jeder Autokratie, dürfen wir das wenigstens voraussetzen. Wie gross ist eigentlich die Chance, dass es in Spanien Neuwahlen gibt, ohne dass die Bevölkerung gewaltsam die EU-Statthalterschaft aus dem Land jagt, ich befürchte sie sind gering. Was sollen daher die Spanier machen, ihr eigenes Land vewüsten oder sich prügeln zu lassen - vorerst lassen sie sich prügeln, wie viele friedfertige Bürger Europas, die gegen soziale Ungerechtigekeit aufbegehren, während unser Politiker Krieg in anderen Ländern führen. Das könnte man durchaus als beträchtliche Bedrohung für Europa verstehen.
gehen nur 500k auf die Fanmeile bei EM/WM, um für andere Themen solche Massen zu aktivieren geht es uns zu gut, und die Medien funktionieren auch.
...Steuergeld die Knochen hin!
Danke dafür. Denn die Deutschen glauben immer noch, dass das ganze spurlos an ihnen vorbei geht und bleiben auf der Couch sitzen.
Denn wir bezahlen die die Zockerbuden lustig weiter. Gestern hat der Bundestag natürlich wieder zugestimmt, deutsches Steuergeld zu verbrennen.
Sahra Wagenknecht gestern im Bundestag:
http://www.youtube.com/wa...
Und gestern, dass war nur eine Anzahlung!
"...Aus diesem Blickwinkel betrachtet dürfen sich alle EU-Bürger schon einmal mental darauf einstellen, dass wir es im Falle der bewilligten 100 Milliarden Euro mit einer ERSTEN TRANCHE und ANZAHLUNG für das Feuerlöschen unter Spaniens Banken zu tun haben.
Die Verluste, die in den Bilanzen der spanischen Banken mit Segen der Banco de Espana seit mehreren Jahren verschleiert werden, sind weitaus größer als es sich so mancher vorzustellen wagt. Im schlimmsten Falle könnten diese Verluste – bei weiter fallenden Häuserpreisen – die Marke von einer halben Billion Euro übersteigen..."
http://www.wirtschaftsfac...
...Steuergeld die Knochen hin!
Danke dafür. Denn die Deutschen glauben immer noch, dass das ganze spurlos an ihnen vorbei geht und bleiben auf der Couch sitzen.
Denn wir bezahlen die die Zockerbuden lustig weiter. Gestern hat der Bundestag natürlich wieder zugestimmt, deutsches Steuergeld zu verbrennen.
Sahra Wagenknecht gestern im Bundestag:
http://www.youtube.com/wa...
Und gestern, dass war nur eine Anzahlung!
"...Aus diesem Blickwinkel betrachtet dürfen sich alle EU-Bürger schon einmal mental darauf einstellen, dass wir es im Falle der bewilligten 100 Milliarden Euro mit einer ERSTEN TRANCHE und ANZAHLUNG für das Feuerlöschen unter Spaniens Banken zu tun haben.
Die Verluste, die in den Bilanzen der spanischen Banken mit Segen der Banco de Espana seit mehreren Jahren verschleiert werden, sind weitaus größer als es sich so mancher vorzustellen wagt. Im schlimmsten Falle könnten diese Verluste – bei weiter fallenden Häuserpreisen – die Marke von einer halben Billion Euro übersteigen..."
http://www.wirtschaftsfac...
Jeder friedliche Protest, jede gewaltfreie Demonstration gegen die sttatlich verordnete Bankenrettung in Spanien ist Vorbild für Deutschland und alle anderen europäischen Staaten, in denen die Bürger über Generationen mit ihren Einkommen für Schulden gerade stehen müssen, die sie nicht gemacht haben.
Wenn die sogenannten politischen Eliten nicht langsam realisieren, was hier im Sinne eines gemeinschaftlichen Europas angerichtet wird und nicht gegensteuern, bleibt nur die Hoffnung, dass die Menschen tauf den Straßen trotz aller Ungerchtigkeit besonnen bleiben.
Sorry, wenn ich Sie aus der Verklärung befreien muss, aber die Geschehnisse sind nicht im Sinne eines gemeinsamen Europa, sondern im Geist des ausufernden Kapitalismus, der sich der europäsichen Ingtegraion als Rechtfertigungshilfe für die Durchsetzung autoritärer Konzepte bedient. Die politische Elite muss nichts realisieren, sie ist ein Erfüllungsgehilfe dieser Machtverschiebung, was das bedeutet, dürfte wohl allen klar sein.
Sorry, wenn ich Sie aus der Verklärung befreien muss, aber die Geschehnisse sind nicht im Sinne eines gemeinsamen Europa, sondern im Geist des ausufernden Kapitalismus, der sich der europäsichen Ingtegraion als Rechtfertigungshilfe für die Durchsetzung autoritärer Konzepte bedient. Die politische Elite muss nichts realisieren, sie ist ein Erfüllungsgehilfe dieser Machtverschiebung, was das bedeutet, dürfte wohl allen klar sein.
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