DamaskusSyriens Verteidigungsminister und Assads Schwager fallen Anschlag zum Opfer

In Syrien sind hochrangige Führer des Regimes durch ein Bombenattentat getötet worden, darunter ein Schwager von Präsident Assad. Es soll Kämpfe in Damaskus geben.

Die bisherige militärische Führung des syrischen Regimes: Präsident Baschar al-Assad (Mitte) unter anderem mit Verteidigungsminister Daud Radscheha (vorne rechts) und Stabschef Fahad Jassim al-Freij (vorne links) im Oktober 2011

Die bisherige militärische Führung des syrischen Regimes: Präsident Baschar al-Assad (Mitte) unter anderem mit Verteidigungsminister Daud Radscheha (vorne rechts) und Stabschef Fahad Jassim al-Freij (vorne links) im Oktober 2011

Der syrische Verteidigungsminister Daud Radscheha ist nach Berichten des syrischen staatlichen Fernsehens bei einem Anschlag in Damaskus getötet worden. Vor einem Gebäude der Nationalen Sicherheitsbehörde war ein Sprengsatz explodiert. Unter den Opfern ist nach Angaben des Staatsfernsehen auch der Schwager des Präsidenten Baschar al-Assad, Assef Schawkat. Er war Vize-Minister und ehemaliger Militärgeheimdienstchef der Regierung.

In dem Gebäude hatte zum Zeitpunkt des Anschlags eine hochrangig besetzte Sitzung stattgefunden. Unter den Getöteten sollen nach neuesten Angaben auch der Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar und der Sicherheitsberater des Präsidenten, Hassan Turkmani, sein. Turkmani war früher Verteidigungsminister des Landes. Geheimdienstchef Hischam Bekhtyar soll verletzt worden sein.

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Das Staatsfernsehen berichtete, das Attentat sei das Werk eines Selbstmordattentäters. Die Freie Syrische Armee erklärte dagegen, es handele sich um keinen Selbstmordanschlag, sondern eine gezielt platzierte Bombe. Bei dem Angriff sollen zudem Panzer und Scharfschützen eingesetzt worden sein. Rebellen und Anwohnern zufolge wurde auch in der Nähe des Präsidentenpalastes gekämpft. Zudem gibt es Berichte von Gefechten in mehreren Stadtvierteln von Damaskus.

Über das Ausmaß der Explosion gibt es allerdings unterschiedliche Angaben. So twitterte eine BBC-Korrespondentin, sie habe keinerlei Schäden an dem Gebäude der Sicherheitsbehörde feststellen können.


Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters waren unmittelbar nach dem Anschlag fünf Explosionen in der Nähe eines Militärstützpunkts zu hören. Dort soll die für den Präsidentenpalast zuständige Vierte Division stationiert sein, die von Assads Bruder Maher kommandiert wird. Das Informationsministerium bestritt allerdings, dass es dort Explosionen gegeben habe.

Die syrische Regierung kündigte an, nach den Angriffen entschlossener denn je zu reagieren. Man werde die "bezahlten Terroristen und kriminellen Banden" verfolgen und auslöschen. Nach Angaben des staatlichen Fernsehens wurde bereits ein neuer Verteidigungsminister ernannt, der bisherige Stabschef General Fahad Jassim al-Freij. Das Regime kündigte zudem an, bis morgen alle Reserven der Armee mobilisieren zu wollen.

Zwei Gruppen übernehmen Verantwortung

Die Freie Syrische Armee hat die Verantwortung für den Selbstmordanschlag übernommen. In einer Mitteilung der FSA heißt es nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, der Anschlag sei ein "Erfolg" gewesen. Mehrere Verantwortliche der Regierung, "die für barbarische Massaker verantwortlich sind", seien getroffen worden.

Allerdings bekannte sich auch die islamistische Rebellen-Organisation Liwa al-Islam zu dem Anschlag. Sie teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, man habe das Krisenkontrollzentrum in Damaskus angegriffen. Die Erklärung wurde von einem Sprecher der Gruppe bestätigt.

Leserkommentare
  1. ... den Begriff "terroristisch" im Beitrag in Anführungszeichen zu setzen. Das ist Terrorismus.

    35 Leserempfehlungen
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    Ihrer Meinung nach Stauffenberg auch ein Terrorist?

    Ist meines Erachtens auch ein terroristischer Akt. Beim Verteidigungsminister traf es einen Verantwortlichen für die Verbrechen des Regimes. Assad hätte schon lange einen friedlichen Kompromiss finden können und hat laut seinem ex-botschafter auch Terror eingesetzt oder mit al-quaida kooperiert was ebenso verachtenswurdig ist wenn es sich bewahrheitet.

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:18 Uhr

    .... Das ist nicht Terrorismus. Das ist der ganz normale Ablosungsprozess einer Autokratie. Das ist eine der Hauptgründe, weshalb man sagt, Demokratien waren besser.

    Terror ist das, was Assad und seine Schergen gegen eine harmlose Zivilbevoelkerung anstellen. Die Eliminierung der verteidigungs-, Innenminister, Asif Schawkat und noch ein paar Militaers ist ganz legitim.
    Es kann sein, dass einige Raketten gegen Assads Versteckhaus abgefeuert werden. Wenn man ihn und seinen Bruder bald erwischen wird, dann werden die Assad Schergen entweder sofort die Seite Wechseln und sich den Freiheitskaempfern anschliessen oder sie werden ihre waffen niederlegen und sich irgendwo verstecken. Der Schlag von Heute ist der Anfang vom Ende Assads.

    Nach politikwissenschaftlicher Definition ist es keinesfalls Terrorismus sondern, im Grunde, Widerstand bzw. Rebellion.

    Entfernt. Bitte äußern Sich sich sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/ls

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

    Definition von Terrorismus: Angriffe gegen Zivilisten, deren Zweck die Verbreitung von Angst ist.

    Ihrer Meinung nach Stauffenberg auch ein Terrorist?

    Ist meines Erachtens auch ein terroristischer Akt. Beim Verteidigungsminister traf es einen Verantwortlichen für die Verbrechen des Regimes. Assad hätte schon lange einen friedlichen Kompromiss finden können und hat laut seinem ex-botschafter auch Terror eingesetzt oder mit al-quaida kooperiert was ebenso verachtenswurdig ist wenn es sich bewahrheitet.

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:18 Uhr

    .... Das ist nicht Terrorismus. Das ist der ganz normale Ablosungsprozess einer Autokratie. Das ist eine der Hauptgründe, weshalb man sagt, Demokratien waren besser.

    Terror ist das, was Assad und seine Schergen gegen eine harmlose Zivilbevoelkerung anstellen. Die Eliminierung der verteidigungs-, Innenminister, Asif Schawkat und noch ein paar Militaers ist ganz legitim.
    Es kann sein, dass einige Raketten gegen Assads Versteckhaus abgefeuert werden. Wenn man ihn und seinen Bruder bald erwischen wird, dann werden die Assad Schergen entweder sofort die Seite Wechseln und sich den Freiheitskaempfern anschliessen oder sie werden ihre waffen niederlegen und sich irgendwo verstecken. Der Schlag von Heute ist der Anfang vom Ende Assads.

    Nach politikwissenschaftlicher Definition ist es keinesfalls Terrorismus sondern, im Grunde, Widerstand bzw. Rebellion.

    Entfernt. Bitte äußern Sich sich sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/ls

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

    Definition von Terrorismus: Angriffe gegen Zivilisten, deren Zweck die Verbreitung von Angst ist.

  2. Ihrer Meinung nach Stauffenberg auch ein Terrorist?

    26 Leserempfehlungen
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    • Lukan
    • 18.07.2012 um 12:50 Uhr

    ja.

    Damals verurteilt, heute ein Held (durchaus berechtigt).
    Hängt immer von der historischen Aufarbeitung und Interpretation ab. Per Definition war jedoch selbst Stauffenberg Verschwörer und Terrorist.

    ..., genau so, wie Assad natürlich nicht mit Hitler zu vergleichen ist.

    Wie Ihre Mitdiskutanten, die gerne dramatische Vergleiche zücken, vergessen Sie eine Kleinigkeit, nämlich dass Nazi-Deutschland fast ganz Europa und Teile von Afrika mit einem Angriffskrieg überzogen hat. U-Boote waren auch schon vor New York, das war meines Wissens ein Traum von Hitler, Krieg in den USA zu führen.

    Wo da die Analogie zu einem autokratisch regierten, stabilen Staat wie Syrien sein soll, der keine Aggression gegen seine Nachbarn verübt hat, die einen Krieg rechtfertigen würde, das kann nur die "BILD"-Zeitung erklären.

    Wenn man die heute bekannten Pläne für die Zeit "danach" betrachtet, muß man die Frage leider bejahen. Denn es waren keine demokratischen Strukturen vorgesehen. Ganz im Gegenteil. Als erstes war die die Verhängung des Kriegsrechts in Deutschland vorgesehen (einschließlich Standrecht). Danach Einstellung der Kämpfe im Westen und Weiterführung des Krieges im Osten. Diese Tatsachen werden gern verschwiegen, da sie so gar nicht in das Bild von "aufrechten Demokraten" passen

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:23 Uhr

    Der Kommentar wurde wieder hergestellt. Die Redaktion/mk

    • Lukan
    • 18.07.2012 um 12:50 Uhr

    ja.

    Damals verurteilt, heute ein Held (durchaus berechtigt).
    Hängt immer von der historischen Aufarbeitung und Interpretation ab. Per Definition war jedoch selbst Stauffenberg Verschwörer und Terrorist.

    ..., genau so, wie Assad natürlich nicht mit Hitler zu vergleichen ist.

    Wie Ihre Mitdiskutanten, die gerne dramatische Vergleiche zücken, vergessen Sie eine Kleinigkeit, nämlich dass Nazi-Deutschland fast ganz Europa und Teile von Afrika mit einem Angriffskrieg überzogen hat. U-Boote waren auch schon vor New York, das war meines Wissens ein Traum von Hitler, Krieg in den USA zu führen.

    Wo da die Analogie zu einem autokratisch regierten, stabilen Staat wie Syrien sein soll, der keine Aggression gegen seine Nachbarn verübt hat, die einen Krieg rechtfertigen würde, das kann nur die "BILD"-Zeitung erklären.

    Wenn man die heute bekannten Pläne für die Zeit "danach" betrachtet, muß man die Frage leider bejahen. Denn es waren keine demokratischen Strukturen vorgesehen. Ganz im Gegenteil. Als erstes war die die Verhängung des Kriegsrechts in Deutschland vorgesehen (einschließlich Standrecht). Danach Einstellung der Kämpfe im Westen und Weiterführung des Krieges im Osten. Diese Tatsachen werden gern verschwiegen, da sie so gar nicht in das Bild von "aufrechten Demokraten" passen

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:23 Uhr

    Der Kommentar wurde wieder hergestellt. Die Redaktion/mk

    • Lukan
    • 18.07.2012 um 12:49 Uhr

    Also der "terroristische Anschlag" bezieht sich auf den Mord an dem Verteidigungsminister?
    Falls ja, warum setzt der hier verantwortliche Redakteur "terroristisch" in Anführungszeichen? Offensichtlicheren Terrorismus wird er doch kaum finden. Zur Not noch einmal die Wikipedia-Definition nachschlagen.

    21 Leserempfehlungen
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    Unter Terrorismus (lateinisch terror „Furcht“, „Schrecken“) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.[1]

    Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.
    --------------------------------
    Peter Waldmann (* 22. März 1937 in Meiningen/Thüringen) ist ein deutscher Soziologe und Gewalt- und Terrorismusexperte.
    Peter Waldmann studierte Rechts- und Sozialwissenschaften in München und Paris. 1966 promovierte er zum Dr. iur. in München

    Das ist aber nicht der Fall, es herrscht vielmehr Bürgerkrieg. Insofern ist es nicht angebracht, von einem Terroranschlag zu sprechen, weil es ein Angriff einer der beteiligten Kriegsparteien gegen eine andere ist.

    Da der Zustand des Bürgerkriegs inzwischen unstrittig sein dürfte, ist die Bezeichnung "Terroranschalg" für das Geschehene durch die syrische Regierung unangemessen.

    daß Widerstand zur Pflicht wird? - Ganz abgesehen davon, hat Assad seiner eigenen Bevölkerung den Krieg erklärt; also ist Assad der erste Terrorist? -

    Unter Terrorismus (lateinisch terror „Furcht“, „Schrecken“) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.[1]

    Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.
    --------------------------------
    Peter Waldmann (* 22. März 1937 in Meiningen/Thüringen) ist ein deutscher Soziologe und Gewalt- und Terrorismusexperte.
    Peter Waldmann studierte Rechts- und Sozialwissenschaften in München und Paris. 1966 promovierte er zum Dr. iur. in München

    Das ist aber nicht der Fall, es herrscht vielmehr Bürgerkrieg. Insofern ist es nicht angebracht, von einem Terroranschlag zu sprechen, weil es ein Angriff einer der beteiligten Kriegsparteien gegen eine andere ist.

    Da der Zustand des Bürgerkriegs inzwischen unstrittig sein dürfte, ist die Bezeichnung "Terroranschalg" für das Geschehene durch die syrische Regierung unangemessen.

    daß Widerstand zur Pflicht wird? - Ganz abgesehen davon, hat Assad seiner eigenen Bevölkerung den Krieg erklärt; also ist Assad der erste Terrorist? -

  3. 4. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf die Rechtfertigung von Gewalt. Danke, die Redaktion/mk

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    • Gerd R
    • 18.07.2012 um 13:28 Uhr

    Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde entfernt. Die Redaktion/mk

    • Gerd R
    • 18.07.2012 um 13:28 Uhr

    Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde entfernt. Die Redaktion/mk

  4. Sonst immer als Terroristen verschrien, diesmal bejubelt.
    Es kommt halt immer darauf an, für welche Hintermänner und für welche Interessen sich die armen Irren in die Luft sprengen. Was nach Assad kommt, kann kaum besser sein.

    34 Leserempfehlungen
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    Selbstmordanschlag bejubelt wird?

    Sie sollten diese auch als bedenklich melden. Wenn ich einen finde, werde ich das auch tun.

    Selbstmordanschlag bejubelt wird?

    Sie sollten diese auch als bedenklich melden. Wenn ich einen finde, werde ich das auch tun.

  5. Also unterstützen USA, Türkei und viele weitere "Gute" Länder offiziell Terroristen?

    Wunderbar. So wenig ich Russland und Iran mag, hier sind sie klar auf der richtigen Seite.

    26 Leserempfehlungen
    • Lukan
    • 18.07.2012 um 12:50 Uhr

    ja.

    Damals verurteilt, heute ein Held (durchaus berechtigt).
    Hängt immer von der historischen Aufarbeitung und Interpretation ab. Per Definition war jedoch selbst Stauffenberg Verschwörer und Terrorist.

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    Antwort auf "War dann"
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    Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:30 Uhr

    ...da ich Terroristen eher sehe als Personen, die durch (meist) gewalttätige Handlungen über die Angst (English, terror) das System destabilisieren wollen. Um Falle Stauffenbergs wurde zwar Gewalt verwendet. Das Ziel war aber nicht Terror hervorzurufen, sintern konkret den Diktator zu töten. Das ist etwas ganz anderes.

    Selbst Wikipedia schreibt, dass es keine allgemeingültige Definition gibt. Ich gehe davon aus, dass Sie daher Ihre persönliche Definiton zu Grunde legen.

    Zwei einfache Fragen dazu:

    1. Würde es für Sie einen Unterschied machen, ob ein Attentäter, der sich gegen ein bestehendes politisches Herrschaftssystem auflehnt, unbeteiligte Menschen tötet, um Aufmerksamkeit/Reaktionen auszulösen oder er aber Menschen tötet, die das von ihm bekämpften System repräsentieren oder gar anführen?

    2. Macht es einen Unterschied, ob man ein demokratisch legitimiertes System, welches Menschenrechte im Grundgesetz verankert hat mittels Attentaten bekämpft oder ob man eine Diktatur, die systematisch politische Gegner bekämpft und foltert auf gleiche Weise attackiert?

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk

    • joG
    • 18.07.2012 um 13:30 Uhr

    ...da ich Terroristen eher sehe als Personen, die durch (meist) gewalttätige Handlungen über die Angst (English, terror) das System destabilisieren wollen. Um Falle Stauffenbergs wurde zwar Gewalt verwendet. Das Ziel war aber nicht Terror hervorzurufen, sintern konkret den Diktator zu töten. Das ist etwas ganz anderes.

    Selbst Wikipedia schreibt, dass es keine allgemeingültige Definition gibt. Ich gehe davon aus, dass Sie daher Ihre persönliche Definiton zu Grunde legen.

    Zwei einfache Fragen dazu:

    1. Würde es für Sie einen Unterschied machen, ob ein Attentäter, der sich gegen ein bestehendes politisches Herrschaftssystem auflehnt, unbeteiligte Menschen tötet, um Aufmerksamkeit/Reaktionen auszulösen oder er aber Menschen tötet, die das von ihm bekämpften System repräsentieren oder gar anführen?

    2. Macht es einen Unterschied, ob man ein demokratisch legitimiertes System, welches Menschenrechte im Grundgesetz verankert hat mittels Attentaten bekämpft oder ob man eine Diktatur, die systematisch politische Gegner bekämpft und foltert auf gleiche Weise attackiert?

  6. Ein Spruechlein aus der Geschichte:

    Der Terrorist des Einen

    ist

    der Freiheitskaempfer des Anderen...

    josefine

    20 Leserempfehlungen
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    .....Diktator kaempft, ist kein Terrorist. Schliesslich geht es den Freiheitskaempfern um die Errichtung eines demokratischen Staates in dem keine Unterdrueckung und Verfolgung geben wird.
    Libyen, Tunesien und Aegypten sind doch gute Beispiele. Hier haben die Freiheitskaempfer bzw. die friedlichen Demonstranten der ganzen Welt bewiesen, dass sie keinen Diktator durch einem anderen ersetzen wollten, sondern Freiheit fuer das Volk suchten.
    Doch Assad, der daraus nicht lernen wollte, ist ein vollidiot. Denn Haette er sich zu Wahlen gestellt, wuerde er, auf jeden Fall, besser da stehen als jetzt. Auch dann, wenn er abgewaehlt gewesen waere. Er wird nun entweder in einem Kanalisationsrohr enden oder irgendwo in Russland ein Hundeleben fuehren.

    Ein Selbstmordattentäter kann kein Freiheitskämpfer sein, da mit dem Tod jede Freiheit endet. Falls sich jemand mit diese 'Rebellen' solidarisiert, dann bitte ehrlicherweise nicht im Namen der Freiheit.

    .....Diktator kaempft, ist kein Terrorist. Schliesslich geht es den Freiheitskaempfern um die Errichtung eines demokratischen Staates in dem keine Unterdrueckung und Verfolgung geben wird.
    Libyen, Tunesien und Aegypten sind doch gute Beispiele. Hier haben die Freiheitskaempfer bzw. die friedlichen Demonstranten der ganzen Welt bewiesen, dass sie keinen Diktator durch einem anderen ersetzen wollten, sondern Freiheit fuer das Volk suchten.
    Doch Assad, der daraus nicht lernen wollte, ist ein vollidiot. Denn Haette er sich zu Wahlen gestellt, wuerde er, auf jeden Fall, besser da stehen als jetzt. Auch dann, wenn er abgewaehlt gewesen waere. Er wird nun entweder in einem Kanalisationsrohr enden oder irgendwo in Russland ein Hundeleben fuehren.

    Ein Selbstmordattentäter kann kein Freiheitskämpfer sein, da mit dem Tod jede Freiheit endet. Falls sich jemand mit diese 'Rebellen' solidarisiert, dann bitte ehrlicherweise nicht im Namen der Freiheit.

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