Flüchtlingslager: Deutschland stockt Hilfe für syrische Flüchtlinge auf
Die vielen syrischen Flüchtlinge bringen angrenzende Länder in Bedrängnis, in überfüllten Lagern gibt es Spannungen. Deutschland hat Jordanien Unterstützung zugesagt.
Deutschland verstärkt seine Hilfen für Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, wird das Technische Hilfswerk in Jordanien die Wasserversorgung im Flüchtlingslager Sa'atari in der Provinz Mafrak einrichten. Das Camp nahe der syrischen Grenze soll nach seiner Fertigstellung bis zu 100.000 Flüchtlinge aufnehmen können. Das Auswärtige Amt finanziert das Projekt nach eigenen Angaben mit 400.000 Euro.
Angesichts der anhaltenden "brutalen Gewalt" habe sich die Lage der Syrer weiter verschärft, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Die steigende Zahl der Flüchtlinge bereite der Bundesregierung "allergrößte Sorge". Zusammen mit den Nachbarländern Syriens müsse eine Flüchtlingskatastrophe verhindert werden, sagte Westerwelle. Zugleich forderte er Damaskus auf, allen humanitären Helfern freien Zugang zu gewähren. Das Auswärtige Amt unterstützt die Opfer des Syrien-Konflikts bisher mit Hilfen in Höhe von 8,5 Millionen Euro.
Jordanien hatte sich trotz der wachsenden Zahl von Menschen, die Syrien in die Nachbarländer verlassen, lange gegen die Errichtung von offiziellen Flüchtlingslagern gewehrt, um die Beziehungen zu Damaskus nicht weiter zu belasten. Stattdessen wurden Transitlager errichtet, die oftmals völlig überfüllt sind. Im jordanischen Ramtha kam es zu Zusammenstößen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. Täglich überqueren etwa 1.000 syrische Flüchtlinge die Grenze zu Jordanien.
EU berät über Hilfe für Flüchtlinge
Nach Schätzungen der UN sind bisher 42.000 Syrer in die Türkei geflüchtet, je zwischen 30.000 und 34.000 nach Jordanien und in den Libanon sowie 8.000 in den Irak. Angesichts der hohen Zahlen hat die Europäische Union einen Plan zum Umgang mit der Krise gefordert. Die Lage in Syrien sei entsetzlich und verändere sich stündlich, sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Sie beriet auf Zypern mit den Innen- und Justizministern der EU über humanitäre Hilfe sowie die Rückkehr und Integration von Vertriebenen.
Syriens Staatschef Baschar al-Assad kämpft seit 2011 gegen die Opposition in seinem Land. Dabei kamen bislang Tausende Menschen ums Leben. Zuletzt hatten schwere Kämpfe auch auf die Hauptstadt Damaskus übergegriffen.
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sind ja großzügig! Wieviel Milliarden Taschengeld erhalten die giechischen Politiker und Schiffsmagnaten??
Diese Summe ist ein Hinweis darauf, das die Zahl der Flüchtlinge doch nicht so daramtisch ist wie die Äusserungen von Westewelle klingen.
Diese Summe ist ein Hinweis darauf, das die Zahl der Flüchtlinge doch nicht so daramtisch ist wie die Äusserungen von Westewelle klingen.
..werden, mit bewaffneten Kräften hineinzugehen, oder wenigstens eine umfassende Flugverbotszone einzurichten, als die politischen Unfähigkeiten, Missstände und Brutalitäten des Assad-Regimes auszubaden.
Entfernt. Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
Aus der fusionierten Nachrichtenagentur dpa, AFP, Reuters kommen tatsächlich auch noch Texte, die nicht bei jeder Gelegenheit unpassende Seitenhiebe an die Assad-Regierung verteilen.
Wie kommts? Sagen zu viele der Flüchtlinge, dass sie gar nicht vor Assad sondern vor den unberechenbaren Rebellen geflüchtet sind?
Sobald die syrische Opposition die Nachrichtenhoheit verliert, lesen sich die Berichte drastisch anders, als das was die fusionierten Einheits-Nachrichtenagentur dpa, AFP, Reuters anbietet:
http://www.deutsch-tuerki...
Saudiarabien und Katar tragen die Kosten für die Vertreibung (mehrere hundert Millionen US-Dollar) und wir kommen für den läppischen Rest, die Kosten für Unterkunft und Verpflegung auf.
Die grosse Katastrophe war doch, dass sich die Opposition (u.a. FSA) sich bis auf die Zähne bewaffnen konnte!! Und dann wundert man sich über Flüchtlinge und spricht in diesem Zusammenhang von einer Katastrophe? Was genau will Westerwelle? Für Afghanistan hat man 16Milliarden USD locker gemacht...bis heute weiss ich nicht wofür. Aber für Flüchtlinge? Neeeein, die will man nicht, unter keeeinen Umständen.
"In Israel gab es keine Bestätigung für Berichte syrischer Regierungsgegner, wonach die Armee Chemiewaffen an Flughäfen an der Grenze verlegt haben soll. Diese Behauptungen hätten mit der wirklichen Situation nichts zu tun, sagte der politische Direktor des Verteidigungsministeriums Amos Gilad am Dienstag im Rundfunk. Israel und das Ausland müssten wachsam bleiben, aber „alle nicht-konventionellen Waffen sind unter der Kontrolle des Regimes und die Armee gehorcht weiterhin den Befehlen von (Präsident) Assad“. Quelle: http://www.faz.net/aktuel...
Nach den israelischen Äußerungen macht man sich anscheinend keine Sorge, solange das syrische Militär die C und B Wafeen sicher lagert. Sorge habe man, dass "Extremisten" diese in die FInger bekommen könnten. Meint man damit etwa die undurchsichtigen "Rebellen"?
Schon witzig. Hoffentlich zeigen die "Rebellen" den Türken aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Es kam ja schon zu einer bewaffneten AUseinandersetzung in einem türksichen "Flüchtlingslager" mit den türkischen Sicherheitskräften. Schöne Früchtchen hat sich Erdogan da angelacht.
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