Bürgerkrieg Was Syrien von Libyen unterscheidet

Despotische Herrscher, säkulare Regime, blutige Bürgerkriege: Die Situation in Syrien scheint der in Libyen im vergangenen Jahr zu ähneln – doch nur auf den ersten Blick.

Ausgebrannte Lastwagen nach einem Kampf zwischen syrischen Rebellen und Regierungstruppen an der Grenze zur Türkei

Ausgebrannte Lastwagen nach einem Kampf zwischen syrischen Rebellen und Regierungstruppen an der Grenze zur Türkei

Baschar al-Assad hat wohl beide Bilder vor Augen. Den Gitterkäfig mit dem hilflosen Hosni Mubarak und den Pick-up mit dem blutüberströmten Muammar al-Gaddafi. Nach Tunesien, Ägypten, Libyen und Jemen steht mit Syrien nun der nächste Machtwechsel im Nahen Osten an. Und von allen arabischen Autokraten hat sich bisher nur Libyens Gaddafi ähnlich bestialisch gegen seinen Sturz gewehrt wie der gelernte Augenarzt in Damaskus.

Libyen und Syrien, so scheint es, haben die meisten Parallelen: zwei despotische Langzeitpotentaten, zwei säkulare Regime, die jede islamistische Opposition mit großer Härte verfolgten, sowie am Ende zwei verheerende Bürgerkriege.

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In Libyen ist der Albtraum nun seit neun Monaten vorbei, inzwischen macht das Land wieder positive Schlagzeilen. Der ersten freien Wahl in seiner Geschichte stellten die ausländischen Beobachter ein nahezu makelloses Zeugnis aus. Bewaffnete Zwischenfälle blieben vereinzelt, stattdessen feierten die Menschen in der Nacht nach der Abstimmung ihre neuen Freiheiten.

Liberale Wahlsieger in Libyen

Und anders als in Tunesien und Ägypten wurden nicht die Muslimbrüder im Triumph auf den Schild gehoben und die säkularen Kräfte mit mageren Prozentzahlen abgespeist. Im Gegenteil: Gerade in den Metropolen Tripolis und Bengasi dominiert eine säkulare Allianz, während die Islamisten abgeschlagen als Juniorpartner ins Ziel kamen. Zwei Drittel der 200 Mandate wiederum gingen an Einzelpersonen und Miniparteien, die entschlossen sind, sich jenseits der beiden Lager als unabhängige politische Kraft zu etablieren.

Damit hat Libyen trotz aller inneren Spannungen nicht die Teilung und nicht den Weg in einen islamischen Staat gewählt. Denn Muammar al-Gaddafi war – wie auch Syriens Baschar al-Assad – lange Jahre ein vom Westen verfemter Zeitgenosse. Und so wurde seine Tyrannei vom eigenen Volk nicht wahrgenommen als ein säkulares Machtsystem, bei dem der Westen als heimlicher Komplize bei der Unterdrückung mitmischt.

In der arabischen Welt galt "Bruder Führer" bestenfalls als kuriose Kategorie für sich, eine Mischung aus sozialistischem Grünbuch-Prediger, Schutzpatron aller Terrorgruppen dieser Erde sowie megalomanem Selbstdarsteller mit Beduinenzelt. Und so haben Gaddafis ehemalige Untertanen mit ihrem Votum für säkulare Verhältnisse und gegen einen islamistischen Staat einen eigenen Meilenstein gesetzt.

Zahlreiche Konflikte laufen in Syrien zusammen

Eine solche Perspektive ist für die Post-Assad-Zeit dagegen nicht in Sicht. Libyen ist ein Randfall, Syrien das Herzstück der arabischen Welt. Hier kreuzen sich so viele innere und äußere Konfliktlinien wie nirgendwo sonst. Im Inneren stehen Sunniten gegen Alawiten, Araber gegen Kurden, Stadtbevölkerung gegen vernachlässigte Landbevölkerung. Außenpolitisch verdichten sich an diesem Knotenpunkt die Konflikte zwischen den Golfstaaten und dem Iran, den Vereinigten Staaten und Russland, der Türkei und Iran, Israel und Libanons Hisbollah.

Der Bürgerkrieg mit bisher 17.000 Toten schädigt eine ganze Generation. Die Religionsgruppen machen Jagd aufeinander, während das Land zu einem Drehkreuz internationaler Gotteskrieger mutiert. Die säkularen Mittelschichten von Damaskus und Aleppo, auf die sich das Regime vor allem stützt, gehören zu den großen Verlierern. Und die sunnitische Mehrheit will dem Land endlich ihren religiösen Stempel aufdrücken. Libyen könnte sein Schicksal in den nächsten Jahren meistern. Für Syriens Zukunft jedoch lassen sich daraus keine Hoffnungen gewinnen.

 
Leser-Kommentare
  1. Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Argumenten. Danke, die Redaktion/mk

    5 Leser-Empfehlungen
  2. Dass es in Libyen mindestens 100.000 Tote gegeben hat.
    Und viele Stadtteile von der EL-Quaida regiert werden.
    http://www.tagesschau.de/...

    Dass El-Auaida im Besitz des Waffenarsenals von Libyen ist.
    http://www.spiegel.de/pol...

    Und dass die EL-Quaida dadurch politische Macht gelangt.
    http://www.badische-zeitu...
    -------------------------------
    Unterschiede gibt es zu Syrien.
    Syrien hat die vertriebenen Christen aufgenommen.
    Wie hier auch in der Zeit von einer Redakteurin berichtet wurde, konnte Syrien aber Terroristen nicht daran hindern Vergewaltigungen an Nonnen auszuüben. Christen und Alawiten leben dort zusammen und halten zusammen. Das Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke zu entnehmen. http://www.fides.org/inde...

    Es bleibt zu hoffen dass die neue Führungskraft ein friedlicher Mensch mit friedlichen Absichten ist.

    Eine Leser-Empfehlung
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    was Sie schreiben ist selbstversändlich eine falschinformation, die Links, die Sie offensichtlich wahllos und zufällig gewählt haben sind alt und widerlegen ihre aussage bezgl todeszahlen und quaida.

    Al-Quaida überhaupt noch, oder ist es mittlerweile nur noch ein Codewort?
    Wenn Codewort - für was?

    was Sie schreiben ist selbstversändlich eine falschinformation, die Links, die Sie offensichtlich wahllos und zufällig gewählt haben sind alt und widerlegen ihre aussage bezgl todeszahlen und quaida.

    Al-Quaida überhaupt noch, oder ist es mittlerweile nur noch ein Codewort?
    Wenn Codewort - für was?

    • joG
    • 20.07.2012 um 11:57 Uhr

    ....wie Jugoslawien nach Tito.

    2 Leser-Empfehlungen
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    wie Somalia nach Barre ;)

    btw. sie meinen dieses nicht mehr existente Jugoslawien, dessen Nachfolge-Splitter ohne EU-Tropf auf unabsehbare Zeit nicht überlebensfähig sind?

    wie Somalia nach Barre ;)

    btw. sie meinen dieses nicht mehr existente Jugoslawien, dessen Nachfolge-Splitter ohne EU-Tropf auf unabsehbare Zeit nicht überlebensfähig sind?

  3. "Die Religionsgruppen machen Jagd aufeinander, während das Land zu einem Drehkreuz internationaler Gotteskrieger mutiert. Die säkularen Mittelschichten von Damaskus und Aleppo .... gehören zu den großen Verlierern."

    Diese negativen Szenarien müssen nicht eintreten. Syrien ist auch ein Drehkreuz zwischen dem Abendland und dem Orient gewesen und hat genauso wie der Libanon lange wirtschaftliche Blütezeiten erlebt. Diese Vergangenheit kann wiederbelebt werden.

    Es ist das Engagement der UN und der EU gefordert. Die sakularen Mittelschichten und die staatlichen Funktionen müssen nach dem Sturz von Assad rasch wirksam unterstützt werden. Gefordert ist insbesondere auch die Türkei, die sich als Partner anbieten sollte. Die USA sind gefordert, Druck auf die Golfstaaten und Israel auszuüben, damit diese sich zurückzunehmen. Die Stabilisierung in Syrien muss für alle eine hohe Priorität haben.

    4 Leser-Empfehlungen
  4. Ich möchte jetzt mal meine Meinung sagen und halten diesen Artikel für qualitativ äusserst dürftig. Warum? Na solche Aussagen:

    Der ersten freien Wahl in seiner Geschichte stellten die ausländischen Beobachter ein nahezu makelloses Zeugnis aus. Bewaffnete Zwischenfälle blieben vereinzelt, stattdessen feierten die Menschen in der Nacht nach der Abstimmung ihre neuen Freiheiten.

    1. Die Wahlen in Libyen waren alles andere als reibungslos. Brennende Wahllokale, Schiessereien, breiter Boykott ganzer Stämme und Regionen. 50% Wahlbeteiligung bei der ersten freien Wahl im Land?

    2. Der "liberale" Jibril ist von Anfang an eine Marionette der Amerikaner. Er hat sich schon unter Gaddhafi für die Privatisierung libyschen Staatseigentum (an US-Unternehmen) eingesetzt und seine erste Amtshandlung nach dem Fall Gaddhafis war die Zerschlagung der unabhängigen libyschen Zentralbank und Wiedereinführung des Ölhandels in Dollar.

    (Quelle Wikileaks Cable)

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    Das sehe ich auch so, es wird auch vom Auswärtigen Amt von Reisen nach Libyen gewarnt, dort heißt es das es auch weiterhin zu Kämpfen kommt. Wäre dort alles rosig verlaufen und jetzt in bester Ordnung gäbe es wohl keine drastische Reisewarnung vor Entführungen Überfällen extrem erhöhter Kriminalität und weiterhin vor bewaffneten Auseinandersetzungen. Daran wird sich vermutlich so schnell auch nichts ändern, da dort nun eine Menge bewaffneter Banden aktiv sind.

    Über die Zustände dort wurde scheinbar nach dem Foltertod/Mord von Gaddafi der von "Politikern" auch noch gutgeheißen auch kaum berichtet, ich habe jedenfalls kaum Nachrichten aus Libyen mehr wahrgenommen.

    das Syrien jahrzehntelang ein Schwerpunkt dt. Entwicklungsarbeit war.

    @Thema
    Naja es ist zumindestens ein Anfang, das Herr Gehlen langsam anfängt, die Siuation in der arabischen Welt etwas genauer darzustellen, wobei er wieder einen der Hauptakteure aussen vor lässt. Richtig Saudi-Arabien, das warum braucht nicht zu diskutieren.

    Und Baschar al-Assad als Langzeit-Despoten darzustellen (regiert vier Jahre länger als eine gewisse Frau Merkel) ist auch schon weithergolt auch wenn Gaddafi 41 Jahre regiert hat.

    verbbreiten sie heir bewusst falsche informationen?

    ad 1: schiessereine gab es so gut wie gar keine, die wahlbeteiligung lag bei über 60%.

    ad 2: dfie geschichte von der "marionette der amerikaner" wurde vom alten regime verbreitet und hat sich als falsch herausgestellt. auch der reast ihres postings ist frei erfunden.

    Nachdem sich die Hauptstrommedien des Okzidents der verordneten und zutiefst parteiischen und vor allem kriegstreiberischen Anti-Gadhafi Kampagne anschlossen, werden unter jedem Kiesel nachträglich Rechtfertigungsgründe gesucht, für die Preisgabe der Leitmotive des Journalismus, der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit.
    Der libysche Drops ist noch lange nicht gelutscht.

    Dass die Regime Gadhafis und Assads kein Dauerzustand sein durften und dürfen ist für mich nicht diskutierbar. Was aber sehr wohl diskutierbar ist, ist die Vorgehensweise bei der Ablösung der Regime.
    Gerade hier hätte ich von den Medien mehr Anspruch an sich selbst erwartet. Mehr Gandhi und weniger Clausewitz.

    MfG
    AoM

    dfie geschichte von der "marionette der amerikaner" wurde vom alten regime verbreitet und hat sich als falsch herausgestellt. auch der reast ihres postings ist frei erfunden.

    Ja sicher ist es nur ein Zufall, das Jibril in den USA studiert und der US-Botschafter ihn in den von mir verlinkten Depeschen über alles dafür lobt die Interessen der USA in Libyen voranzutreiben. Sicher ist es auch nur ein Zufall, dass die erste Amtshandlung in einem zerbomten Land natürlich die Zerschlagung der unabhängigen Zentralbank ist, mit der Libyen jeharelang sehr gut gefahren ist.

    Alles Propaganda des Despoten ;)

    sind alle, die irgendwie mit den USA oder anderen westlichen Staaten kooperiern, stets Marionetten, von Ihren fragwürdigen Quellen, mit denen Sie Ihre Behauptungen dazu noch zu belegen versuchen, wollen wir gar nicht erst reden. Ich glaube, es passt Ihnen einfach nicht in den Kram, dass in vielen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens die Dinge in Bewegung gekommen sind. Für Sie scheint ja alles in Ordnung gewesen zu sein, solange Ben Ali, Gadhafi, Mubarak und Assad am Ruder waren, ganz gleich, was für Verbrechen diese Herren begangen haben. Dass es ohne Gewalt zumeist leider nicht möglich war, diese Leute loszuwerden, liegt in der Natur von Diktaturen begründet, aber das ist wahrscheinlich auch alles Schuld der Opposition (und natürlich des bösen Westens), wenn man Ihre Einlassungen liest.

    Das sehe ich auch so, es wird auch vom Auswärtigen Amt von Reisen nach Libyen gewarnt, dort heißt es das es auch weiterhin zu Kämpfen kommt. Wäre dort alles rosig verlaufen und jetzt in bester Ordnung gäbe es wohl keine drastische Reisewarnung vor Entführungen Überfällen extrem erhöhter Kriminalität und weiterhin vor bewaffneten Auseinandersetzungen. Daran wird sich vermutlich so schnell auch nichts ändern, da dort nun eine Menge bewaffneter Banden aktiv sind.

    Über die Zustände dort wurde scheinbar nach dem Foltertod/Mord von Gaddafi der von "Politikern" auch noch gutgeheißen auch kaum berichtet, ich habe jedenfalls kaum Nachrichten aus Libyen mehr wahrgenommen.

    das Syrien jahrzehntelang ein Schwerpunkt dt. Entwicklungsarbeit war.

    @Thema
    Naja es ist zumindestens ein Anfang, das Herr Gehlen langsam anfängt, die Siuation in der arabischen Welt etwas genauer darzustellen, wobei er wieder einen der Hauptakteure aussen vor lässt. Richtig Saudi-Arabien, das warum braucht nicht zu diskutieren.

    Und Baschar al-Assad als Langzeit-Despoten darzustellen (regiert vier Jahre länger als eine gewisse Frau Merkel) ist auch schon weithergolt auch wenn Gaddafi 41 Jahre regiert hat.

    verbbreiten sie heir bewusst falsche informationen?

    ad 1: schiessereine gab es so gut wie gar keine, die wahlbeteiligung lag bei über 60%.

    ad 2: dfie geschichte von der "marionette der amerikaner" wurde vom alten regime verbreitet und hat sich als falsch herausgestellt. auch der reast ihres postings ist frei erfunden.

    Nachdem sich die Hauptstrommedien des Okzidents der verordneten und zutiefst parteiischen und vor allem kriegstreiberischen Anti-Gadhafi Kampagne anschlossen, werden unter jedem Kiesel nachträglich Rechtfertigungsgründe gesucht, für die Preisgabe der Leitmotive des Journalismus, der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit.
    Der libysche Drops ist noch lange nicht gelutscht.

    Dass die Regime Gadhafis und Assads kein Dauerzustand sein durften und dürfen ist für mich nicht diskutierbar. Was aber sehr wohl diskutierbar ist, ist die Vorgehensweise bei der Ablösung der Regime.
    Gerade hier hätte ich von den Medien mehr Anspruch an sich selbst erwartet. Mehr Gandhi und weniger Clausewitz.

    MfG
    AoM

    dfie geschichte von der "marionette der amerikaner" wurde vom alten regime verbreitet und hat sich als falsch herausgestellt. auch der reast ihres postings ist frei erfunden.

    Ja sicher ist es nur ein Zufall, das Jibril in den USA studiert und der US-Botschafter ihn in den von mir verlinkten Depeschen über alles dafür lobt die Interessen der USA in Libyen voranzutreiben. Sicher ist es auch nur ein Zufall, dass die erste Amtshandlung in einem zerbomten Land natürlich die Zerschlagung der unabhängigen Zentralbank ist, mit der Libyen jeharelang sehr gut gefahren ist.

    Alles Propaganda des Despoten ;)

    sind alle, die irgendwie mit den USA oder anderen westlichen Staaten kooperiern, stets Marionetten, von Ihren fragwürdigen Quellen, mit denen Sie Ihre Behauptungen dazu noch zu belegen versuchen, wollen wir gar nicht erst reden. Ich glaube, es passt Ihnen einfach nicht in den Kram, dass in vielen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens die Dinge in Bewegung gekommen sind. Für Sie scheint ja alles in Ordnung gewesen zu sein, solange Ben Ali, Gadhafi, Mubarak und Assad am Ruder waren, ganz gleich, was für Verbrechen diese Herren begangen haben. Dass es ohne Gewalt zumeist leider nicht möglich war, diese Leute loszuwerden, liegt in der Natur von Diktaturen begründet, aber das ist wahrscheinlich auch alles Schuld der Opposition (und natürlich des bösen Westens), wenn man Ihre Einlassungen liest.

  5. Russland und China haben bei Libyen ja sehen können, was aus der Flugverbotszone gemacht wurde. Jegliche nicht nachweisbare Bombardierung und Zerstörung des Landes. Anschließender Mord des Gaddafi, welcher auf eine barbarische Art und Weise, diese Menschen kennen eine andere Art nicht, durchgesetzt wurde.Und diese Verbrechen sind jetzt in Syrien und werden von westlichen und manchen arabischen Despoten unterstützt.

    Was hat Gaddafi für sein Land so schlimmes bzw. gutes getan wird nicht gezeigt, sondern damit nur argumentiert ohne die Tatsachen zu belegen.

    Ein paar gute Sache kann ich Ihnen nennen: Libyen war eines der reichsten Länder in Nordafrika.Kostenlose medizinische Versorgung der Menschen, die Ausbildung an Hochschulen war umsonst, bei einer Heirat bekamen die Eheleute eine neue Wohnung vom Staat. Gute Infrastruktur wurde auf- und weiter ausgebaut.

    11 Leser-Empfehlungen
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    • LaoLu
    • 20.07.2012 um 13:03 Uhr

    vor Ausbruch des arabischen Frühlings berichten, niwineon.

    Liest man sonst nichts drüber in unserer Presse, paßt nicht in die Inzenierung der Revolution der demokratischen Jugend gegen den verhassten Despoten.

    Und auch unsere "Mitforisten" haben diesbezüglich ein bemerkenswert schlechtes Gedächtnis.

    OK, mögen die Libyer mit ihrem nachrevolutionären Paradies glücklich werden, ich werde auch weiterhin einen ausreichend großen Abstand zu diesen Ländern halten.

    • LaoLu
    • 20.07.2012 um 13:03 Uhr

    vor Ausbruch des arabischen Frühlings berichten, niwineon.

    Liest man sonst nichts drüber in unserer Presse, paßt nicht in die Inzenierung der Revolution der demokratischen Jugend gegen den verhassten Despoten.

    Und auch unsere "Mitforisten" haben diesbezüglich ein bemerkenswert schlechtes Gedächtnis.

    OK, mögen die Libyer mit ihrem nachrevolutionären Paradies glücklich werden, ich werde auch weiterhin einen ausreichend großen Abstand zu diesen Ländern halten.

  6. Das sehe ich auch so, es wird auch vom Auswärtigen Amt von Reisen nach Libyen gewarnt, dort heißt es das es auch weiterhin zu Kämpfen kommt. Wäre dort alles rosig verlaufen und jetzt in bester Ordnung gäbe es wohl keine drastische Reisewarnung vor Entführungen Überfällen extrem erhöhter Kriminalität und weiterhin vor bewaffneten Auseinandersetzungen. Daran wird sich vermutlich so schnell auch nichts ändern, da dort nun eine Menge bewaffneter Banden aktiv sind.

    Über die Zustände dort wurde scheinbar nach dem Foltertod/Mord von Gaddafi der von "Politikern" auch noch gutgeheißen auch kaum berichtet, ich habe jedenfalls kaum Nachrichten aus Libyen mehr wahrgenommen.

    7 Leser-Empfehlungen
  7. das Syrien jahrzehntelang ein Schwerpunkt dt. Entwicklungsarbeit war.

    @Thema
    Naja es ist zumindestens ein Anfang, das Herr Gehlen langsam anfängt, die Siuation in der arabischen Welt etwas genauer darzustellen, wobei er wieder einen der Hauptakteure aussen vor lässt. Richtig Saudi-Arabien, das warum braucht nicht zu diskutieren.

    Und Baschar al-Assad als Langzeit-Despoten darzustellen (regiert vier Jahre länger als eine gewisse Frau Merkel) ist auch schon weithergolt auch wenn Gaddafi 41 Jahre regiert hat.

    Eine Leser-Empfehlung

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