SyrienDer Krieg tobt in den beiden größten Städten

Die Truppen des syrischen Präsidenten Assad gehen mit aller Gewalt gegen die Rebellen vor. Damaskus und Aleppo sind schwer umkämpft, Zehntausende sind auf der Flucht.

Syrische Soldaten in Damaskus

Syrische Soldaten in Damaskus

Die syrische Armee hat in Damaskus und in anderen Teilen des Landes eine schwere Offensive gegen die Rebellen gestartet. Die Armee griff Berichten von Einwohnern zufolge am Samstag mehrere Stellungen der Aufständischen in der Hauptstadt an. Hubschrauber feuerten Raketen ab, Panzer rollten durch das Zentrum von Damaskus. Oppositionelle berichteten, dass Regierungstruppen einen Vorort von Damaskus erobert hätten.

Auch in anderen Teilen des Landes fanden Gefechte zwischen Regierungstruppen und Aufständischen statt. Nördlich der Stadt Homs sollen Truppen zusammengezogen worden sein. Augenzeugen berichteten von Aufklärungsflügen über der Stadt und einsetzendem Artilleriebeschuss. Laut einem Bericht des arabischen NachrichtensendersAl Jazeera ist es in Homs zu einem Gefängnisaufstand gekommen, offenbar gehen Soldaten gegen die Gefangenen vor. Aktivisten fürchten ein Massaker, es sollen sich 5.000 bis 6.000 Insassen in der Anstalt befinden.

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Zudem gab es in der zweitgrößten syrischen Stadt Aleppo schwere Gefechte. Tausende seien aus der Drei-Millionen-Metropole geflohen, berichteten Einwohner. Panzer und gepanzerte Fahrzeuge rücken auf ein Viertel vor, das in der Hand der Rebellen ist. Die Stadt im Norden war bislang von bewaffneten Auseinandersetzungen verschont geblieben.


Damaskus auf einer größeren Karte anzeigen

Ein Oppositioneller sagte, vier Tage nach dem tödlichen Anschlag auf vier der engsten Mitarbeiter Assads versuchten die Regierungstruppen, Geländegewinne zu machen. "Das Regime war die letzten drei Tage ohne Führung. Aber die Luft- und Bodenangriffe in Damaskus und den Vororten zeigen, dass es seine Schlagkraft nicht verloren hat und sich neu aufstellt", sagte er.

Im Hinterland und an den Grenzen zur Türkei und zum Irak haben die Regierungstruppen in den vergangenen Tagen zunehmend die Kontrolle verloren. Die sieben von acht Grenzübergängen zur Türkei sind in der Hand der Rebellen. Auch das Militär steht zum Teil nicht mehr geschlossen hinter Machthaber Baschar al-Assad.

Rebellen wollen Chemiewaffen unter ihre Kontrolle bringen

Nach türkischen Angaben flohen am Samstag erneut zwei Generäle ins Nachbarland. Mit ihnen seien mehrere Oberste und weitere Offiziere gekommen. Ein übergelaufener General befürchtet, dass Assad chemische Waffen einsetzen könnte. Die Führung in Damaskus treffe entsprechende Vorbereitungen, sagte der General.  Er berief sich auf Geheimdienst-Erkenntnisse der Rebellen.


Die Rebellen kündigten an, dass sie die Chemiewaffen des Assad-Regimes unter ihre Kontrolle bringen wollen.  "Wir haben eine Gruppe, die die Chemiewaffen sichern soll", sagte General Adnan Silou, der ebenfalls zu den Rebellen übergelaufen ist. Silou, der unter Assad selbst für die Waffen zuständig war, sprach von zwei Lagerstandorten für Giftgas – einer östlich von Damaskus, einer nahe Homs. Syrien soll größere Mengen der Kampfstoffe Sarin und Senfgas besitzen.

UN-Generalsekretär Ban kündigte an, wegen der besonders kritischen Lage solle der für die Friedenseinsätze der Weltorganisation zuständige Herve Landsous das Kommando über die 300 unbewaffneten UN-Beobachter übernehmen. Deren Mandat hatte der UN-Sicherheitsrat für weitere 30 Tage verlängert.

 
Leser-Kommentare
  1. Nur so kann man diejenigen bezeichnen, die diesen Krieg angefangen, finanziert und logistisch unterstützt haben.

    Niemanden von denen interessiert es offenbar, welches Leid sie über die Zivilbevölkerung bringen. Die "Rebellen" nisten sich kurzfristig in Stadteile von Damskus ein, um pressewirksame Bilder und Nachrichten auszulösen, wohl wissend, dass sie damit das Regime nicht stürzen können, sondern nur Stimmung dagegen machen.

    Da passt die durch nichts bestätigte Nachricht über den möglichen Einsatz von Giftgas natürlich ganz toll. Israel will diese Waffen sichern? Die solltne lieber erst mal für Frieden im Nahen Osten sorgen, wenn sie so schlagkräftig sind, wie sie immer tun. Die warten doch nur darauf sich Teile von Syrien unter den Nagel reissen zu können.

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    irgendwas von Israel. Aber ist ja en vogue Israel zu bashen. Die Israelis sind die einzigen die sich aus der Nummer raushalten,
    Die wissen was passiert, wenn die Aktivisten an die Macht und Gas kommen.

    In dem Zusammenhang einfach mal über den Sechs-Tages-Krieges informieren.

    @Thema
    Wie immer ein biased Artikel, der journalistische Neutralität vermissen lässt, besonders da die Dt. damit nichts zu tun haben.
    Man möchte sich nicht ausmalen was passiert, wenn die Aktivisten Gas in die Hände bekommen.

    Spannend ist auch das die Rebellen bereits einen Geheimdienst haben, der sitzt hoffentlich nicht wie im Irakkrieg in Pullach.

    Der Unmensch hat aber einen Namen: Baschar al-Assad.

    Nun wollen Sie doch nicht behaupten, Baschar Al Assad habe die USA, Katar und Saudi-Arabien still und heimlich aufgefordert, Rebellen nach Syrien zu schicken, um dort die Zivilbevölkerung zu masskrieren.

    Einfach mal informieren?

    Das täte vielen im Forum recht gut und nicht gleich wieder alles vergessen, möchte ich hinzufügen.

    Der Sechs-Tage-Krieg dauerte vom 05. bis 10.06.1967.
    Assad wurde am 11.September 1965 geboren. Der war zwar noch nicht 2, aber das heisst ja nicht, dass er nicht mitverantwortlich ist. Eine echt coole Nummer, die Sie da abziehen, ich bin teif beeindruckt, echt.

    Israel hält sich raus, das ist richtig, wohlwissend das die Deutsche Marine abzieht, wenn sie eingreifen.

    irgendwas von Israel. Aber ist ja en vogue Israel zu bashen. Die Israelis sind die einzigen die sich aus der Nummer raushalten,
    Die wissen was passiert, wenn die Aktivisten an die Macht und Gas kommen.

    In dem Zusammenhang einfach mal über den Sechs-Tages-Krieges informieren.

    @Thema
    Wie immer ein biased Artikel, der journalistische Neutralität vermissen lässt, besonders da die Dt. damit nichts zu tun haben.
    Man möchte sich nicht ausmalen was passiert, wenn die Aktivisten Gas in die Hände bekommen.

    Spannend ist auch das die Rebellen bereits einen Geheimdienst haben, der sitzt hoffentlich nicht wie im Irakkrieg in Pullach.

    Der Unmensch hat aber einen Namen: Baschar al-Assad.

    Nun wollen Sie doch nicht behaupten, Baschar Al Assad habe die USA, Katar und Saudi-Arabien still und heimlich aufgefordert, Rebellen nach Syrien zu schicken, um dort die Zivilbevölkerung zu masskrieren.

    Einfach mal informieren?

    Das täte vielen im Forum recht gut und nicht gleich wieder alles vergessen, möchte ich hinzufügen.

    Der Sechs-Tage-Krieg dauerte vom 05. bis 10.06.1967.
    Assad wurde am 11.September 1965 geboren. Der war zwar noch nicht 2, aber das heisst ja nicht, dass er nicht mitverantwortlich ist. Eine echt coole Nummer, die Sie da abziehen, ich bin teif beeindruckt, echt.

    Israel hält sich raus, das ist richtig, wohlwissend das die Deutsche Marine abzieht, wenn sie eingreifen.

  2. Wäre es nicht korrekt zu schreiben, dass die Radikalislamisten, hier vereinfacht "Rebellen" genannt, aus ihren Rückzugsgebieten in die Städte einfallen und Bevölkerung wie Sicherheitskräfte attackieren?! Der Angriff auf Aleppo war bereits gestern angekündigt worden. Warum aber der Anschein erweckt werden soll, die syrische Armee gehe "mit aller Gewalt" gegen die Bevölkerung vor, erschliesst sich mir nicht, wo wir doch eindeutig sehen, dass die friedlichen Städte und ihre Bewohner von eben diesen "Rebellen" terrorisiert werden. Diese Kräfte haben den Dialog völlig abgelehnt und versuchen nur durch Gewaltanwendung an die Macht zu kommen, koste es, was es wolle. Sie sind im Guerillakrieg erprobt, benutzen die Städte als Kampfplatz, weil sie dort wegen der Zivilbevölkerung relativ gut geschützt sind und die syrische Armee eben nicht schwere Waffen einsetzen kann. Wenn sie ihr Arsenal verbraucht haben, legen sie die Waffen ab und mischen sich unter die Zivilbevölkerung. Damaskus ist eine 4 Millionen Stadt. Wenn dort nur 1000 Radikale einfallen, gibt es ein Chaos und Hunderttausende fliehen, wie berichtet wird. Wer hier mit Gewalt vorgeht, dürfte klar sein, warum diese Radikalen nicht gestoppt werden, sondern im Gegenteil, Rückendeckung von den USA und Gefolge erhalten, wo doch genau diese Koalition stets auf die Menschenrechte pocht, kolateraler Mord mal abgesehen, erklärst sich nicht, ausser man hegt einen berechtigten Verdacht, aber das, müsste gesagt werden können.

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    • joG
    • 21.07.2012 um 22:22 Uhr

    ...Von der arabischen Liga, der EU inklusive Deutschland und der UNO. Erst später begannen die Amerikaner Druck zu machen, dass etwas geschehen solle. Wenn Sie sich also aufregen, dann sollten Sie sich zunächst an Ihre eigenen rechtlichen Vertreter wenden, die in Ihrem Namen handeln. Dass Sie mit Hass gegen die Amis versuchen Lob zu heischen und Frust abzulassen ist langweilig. So offensichtliche Falschaussagen sind peinlich.

    ist wie Pulsschlag. Islamist ist schon die radikale Form von Moslem.

    • joG
    • 21.07.2012 um 22:22 Uhr

    ...Von der arabischen Liga, der EU inklusive Deutschland und der UNO. Erst später begannen die Amerikaner Druck zu machen, dass etwas geschehen solle. Wenn Sie sich also aufregen, dann sollten Sie sich zunächst an Ihre eigenen rechtlichen Vertreter wenden, die in Ihrem Namen handeln. Dass Sie mit Hass gegen die Amis versuchen Lob zu heischen und Frust abzulassen ist langweilig. So offensichtliche Falschaussagen sind peinlich.

    ist wie Pulsschlag. Islamist ist schon die radikale Form von Moslem.

  3. Wie?

    Die Rebellen schon wohlorganisiert, mit eigenem Geheimdienst? Ich muss schon staunen.

    Oder sollte es doch besser, und für Jedermann nachvollziehbar, heißen:

    "Geheimdienst-Erkenntnisse der westlichen Rebellenunterstützer"?

    20 Leser-Empfehlungen
  4. Im Libanon sind doch schon die zigTausenden Palästinenser, die die Israelis vor Jahrzehnten dahin vertrieben haben.
    .
    Hat jemand mal nachgedacht, warum diese ganzen Kämpfe stattfinden.
    .
    Grenzen wurden willkürlich festgelegt, ohne Berücksichtigung der ortsansässigen Volksgruppen.
    .
    Oder glaubt ernsthaft jemand, in Afrika haben sich die Volksgruppen an Längen- und Breitengrade gehalten?

    5 Leser-Empfehlungen
  5. Natürlich attackieren die Rebellen die syrische Armee und das Regime, aber warum sollte das auch bitte in den Nachrichten verurteilt werden, wo doch das Volk jahrzehntelang die Leidtragenden unter dem Assad-Regime waren? Die Logik erschließt sich mir nicht.

    9 Leser-Empfehlungen
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    Jeder Staat kann von außen und innen unter fadenscheinigen Begründungen angegriffen werden. Immer wird es von Innen Bevölkerungsgruppen geben, die Brüderliche Hilfe mal von diesen mal von jenen - hier vom Westen und der Nato anfordern. Warum werden Staaten angegriffen?: Weil bereits die Eroberung von Boden ein finanzieller Gewinn ist, wenn darüber von eigenen Kräften verfügt werden kann - kauf mal ein Grundstück. So werden die einen vom Land im Osten schwärmen - und dann die Kornkammern besetzen und andere werden in Nordafrika einfallen und dort Frieden und Demokratie verbreiten - was gut gelungen ist. Doch der Hunger nach immobilen Vermögenswerten ist unersättlich - und so ist Syrien dran - denn bei der Realisierung solchen Grunderwerbs braucht man nicht mehr auf die Bedingungen volkswirtschaftlicher Weisheiten zu achten - man kann sich dann die Energie von Sonstwo kaufen - und den Rüstungsbetrieben geht es auch prima.

    Das Volk hat ja schon Jahrzehnte lang unter Assad gelitten, der seit 2005 an der Regierung ist. Da können sie auch noch ein bischen mehr leiden, unter den Angriffen der "Rebellen" z. B., sie sind es ja gewohnt. Macht ja nichts, eiggentlich.

    Ich bin sicher, Ihre Meinung würde sich schnell ändern, wenn Sie oder Ihre Familie betroffen wäre, trotz ihrer empathischen Defizite.

    Jeder Staat kann von außen und innen unter fadenscheinigen Begründungen angegriffen werden. Immer wird es von Innen Bevölkerungsgruppen geben, die Brüderliche Hilfe mal von diesen mal von jenen - hier vom Westen und der Nato anfordern. Warum werden Staaten angegriffen?: Weil bereits die Eroberung von Boden ein finanzieller Gewinn ist, wenn darüber von eigenen Kräften verfügt werden kann - kauf mal ein Grundstück. So werden die einen vom Land im Osten schwärmen - und dann die Kornkammern besetzen und andere werden in Nordafrika einfallen und dort Frieden und Demokratie verbreiten - was gut gelungen ist. Doch der Hunger nach immobilen Vermögenswerten ist unersättlich - und so ist Syrien dran - denn bei der Realisierung solchen Grunderwerbs braucht man nicht mehr auf die Bedingungen volkswirtschaftlicher Weisheiten zu achten - man kann sich dann die Energie von Sonstwo kaufen - und den Rüstungsbetrieben geht es auch prima.

    Das Volk hat ja schon Jahrzehnte lang unter Assad gelitten, der seit 2005 an der Regierung ist. Da können sie auch noch ein bischen mehr leiden, unter den Angriffen der "Rebellen" z. B., sie sind es ja gewohnt. Macht ja nichts, eiggentlich.

    Ich bin sicher, Ihre Meinung würde sich schnell ändern, wenn Sie oder Ihre Familie betroffen wäre, trotz ihrer empathischen Defizite.

    • drusus
    • 21.07.2012 um 21:52 Uhr

    In der Tagesschau der ARD wurde ein Flüchtling interviewt zu der Situation in Syrien. Er sagte, "SIE gehen in die Häuser und schlachten sie ab". Ich traute meinen Ohren nicht.
    Nur, warum wurde nicht gefragt, WER in die Häuse geht.

    Was für eine Journaille.

    15 Leser-Empfehlungen
  6. Wenn man sich die Headline vergegenwärtigt, bekommt man doch den Eindruck, dass die syrische Armee Damaskus und Aleppo angreift, oder ist das nur mein ganz subjektiver Eindruck?

    "Die Truppen des syrischen Präsidenten Assad gehen mit aller Gewalt gegen die Rebellen vor. Damaskus und Aleppo sind schwer umkämpft, Hunderttausende sind auf der Flucht."

    Der Aussage beschreibt, dass Assads Truppen mit aller Gwalt gegen Rebellen vorgehen und dass Damaskus und Aleppo schwer umkämpft seien. Die aktive Rolle wird also der syrischen Armeed zugeschrieben, folglich greift die Armee die Städte an. Wie wir aber wissen, sickern die Rebellen in die Städte ein und greifen die Armee an. Wie kann eine korrekte Darstellung der Ereignisse dann zu so einer Headline führen .... fragt sich ein aufmerksamer und recht erstaunter Leser.

    17 Leser-Empfehlungen
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    Das zentrale Wort ist "Offensive (der Regierungstruppen)". Soll heißen: Die Assad-treuen Truppen suchen die Initiative zurückzugewinnen, die sie seit dem Anschlag offenbar verloren haben. In einer Offensive greift man für gewöhnlich an.

    Wenn die Rebellen die Armee nicht angreifen würden, was sollen sie sonst machen? Sich bewaffnen, dann beim Kriegsministerium anrufen: "Äh, hallo, wir wären jetzt soweit, kommt ihr dann ´mal vorbei?", und auf dem Fußballfeld auf die Armee warten? Ja, die Rebellen greifen an. Womöglich, weil sie die Faxen dicke hatten und als Soldaten nicht mehr auf Zivilisten schießen wollten?

    Das zentrale Wort ist "Offensive (der Regierungstruppen)". Soll heißen: Die Assad-treuen Truppen suchen die Initiative zurückzugewinnen, die sie seit dem Anschlag offenbar verloren haben. In einer Offensive greift man für gewöhnlich an.

    Wenn die Rebellen die Armee nicht angreifen würden, was sollen sie sonst machen? Sich bewaffnen, dann beim Kriegsministerium anrufen: "Äh, hallo, wir wären jetzt soweit, kommt ihr dann ´mal vorbei?", und auf dem Fußballfeld auf die Armee warten? Ja, die Rebellen greifen an. Womöglich, weil sie die Faxen dicke hatten und als Soldaten nicht mehr auf Zivilisten schießen wollten?

  7. Jeder Staat kann von außen und innen unter fadenscheinigen Begründungen angegriffen werden. Immer wird es von Innen Bevölkerungsgruppen geben, die Brüderliche Hilfe mal von diesen mal von jenen - hier vom Westen und der Nato anfordern. Warum werden Staaten angegriffen?: Weil bereits die Eroberung von Boden ein finanzieller Gewinn ist, wenn darüber von eigenen Kräften verfügt werden kann - kauf mal ein Grundstück. So werden die einen vom Land im Osten schwärmen - und dann die Kornkammern besetzen und andere werden in Nordafrika einfallen und dort Frieden und Demokratie verbreiten - was gut gelungen ist. Doch der Hunger nach immobilen Vermögenswerten ist unersättlich - und so ist Syrien dran - denn bei der Realisierung solchen Grunderwerbs braucht man nicht mehr auf die Bedingungen volkswirtschaftlicher Weisheiten zu achten - man kann sich dann die Energie von Sonstwo kaufen - und den Rüstungsbetrieben geht es auch prima.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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  • Schlagworte Krieg | Syrien | UN-Sicherheitsrat | Stadt | Damaskus | Irak | Türkei | Aleppo
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