Syrien: UN-Sicherheitsrat verlängert Beobachtermission um 30 Tage
Obwohl sie ihre Aufgaben kaum erfüllen können, sollen die UN-Beobachter weiter in Syrien bleiben. Vor allem aus Damaskus werden schwere Kämpfe gemeldet.
© Shaam News Network/Handout/Reuters

In der Nähe von Damaskus haben Gegner von Präsident Assad eine Straßensperre aus brennenden Reifen errichtet.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich einstimmig auf eine einmalige Verlängerung der Beobachtermission in Syrien geeinigt. Die 15 Mitglieder des Gremiums stimmten für einen von Deutschland und anderen europäischen Staaten eingebrachten Resolutionsentwurf. Damit bleiben die Beobachter für 30 weitere Tage in Syrien. Russland hatte gedroht, die Verlängerung zu blockieren, wenn diese an Bedingungen geknüpft ist.
Das Mandat der Truppe dürfe danach aber nur verlängert werden, wenn keine schweren Waffen mehr zum Einsatz kämen, heißt es in dem Text. Nach UN-Angaben setzt das syrische Regime Kampfpanzer, Artillerie und Kampfhubschrauber in Wohngebieten ein. Wenn der Rückzug in diesem Zeitraum nicht stattfinde, werde die Mission abgezogen.
Der Einsatz umfasst bis zu 300 unbewaffnete Militärbeobachter, die vor allem die Einhaltung des im UN-Friedensplan geforderten Waffenstillstands überwachen sollen. Dieser wird allerdings weder von der Regierung noch den Rebellen eingehalten – die Kämpfe wurden in den vergangenen Tagen vor allem in Damaskus ausgeweitet. Als Teil der UN-Mission bemühen sich zudem etwa 100 zivile Mitarbeiter um eine politische Annäherung der verfeindeten Seiten und überwachen auch die Einhaltung von Menschenrechten. Wegen der eskalierenden Gewalt haben die Beobachter ihre Arbeit seit dem 16. Juni jedoch weitgehend unterbrochen.
Weitere Offiziere desertieren
Das syrische Regime verliert durch die Kämpfe offensichtlich immer mehr die Kontrolle über das Land. Zudem wächst nach dem Anschlag gegen den innersten Machtzirkel des Regimes nach Angaben der Opposition die Anzahl der Deserteure der syrischen Armee. Schätzungen von Regimegegnern, wonach inzwischen ein Drittel der Soldaten desertiert sein soll, ließen sich von unabhängiger Seite allerdings nicht bestätigen.
So flüchteten ein syrischer General und 20 weitere Offiziere in die Türkei. Damit seien nun 22 Generäle desertiert und aus dem Nachbarland über die Grenze gekommen, berichteten türkische Medien. Nach Angaben der Behörden sind mehr als 43.000 Syrer in der Türkei als Flüchtlinge registriert. Sie sind in Zeltstädten und Containerlagern untergebracht.





Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mir seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/ls
Billige Ausrede um die Wahrheit zu unterdrücken. Sie nennen sich doch einen Journalist, also müssen Sie die Quellen kennen.
Schon heute Mittag hatte n-tv davon berichtet.
Billige Ausrede um die Wahrheit zu unterdrücken. Sie nennen sich doch einen Journalist, also müssen Sie die Quellen kennen.
Schon heute Mittag hatte n-tv davon berichtet.
Wenn das treiben assad schon unterstützt muss man sich auch mal überlegen wie man das beendet. Soll Russland assad doch überreden sich mikitärisch zurückzuhalten und unverzüglich Verhandlungen einzugehen! Sanktionen will Russland nicht aber sonnst bringen sie auch nicht assad zur Einsicht schade das sich das Land zunehmend isoliert. Diplomatie sieht anders aus denn dann gäbe es jetzt schon eine übergangsregierung.
Es sind "Aufständischen" die jegliche Verhandlungen seit über ein Jahr ablehnen und Anschläge verüben.
Es ist nun wirklich keine Neuigkeit, dass die Regierung Assad (nicht nur einmal) Verhandlungen angeboten hat. Die Rebellen haben kategorisch abgelehnt.
Das Nicht-Zustandekommen von Verhandlungen ist alleine in der Verantwortung der Rebellen.
Was auch an dieser Stelle immer wieder nachzulesen war.
Entfernt, bitte verzichten Sie auf Verschwörungstheorien. Danke, die Redaktion/se
Es sind "Aufständischen" die jegliche Verhandlungen seit über ein Jahr ablehnen und Anschläge verüben.
Es ist nun wirklich keine Neuigkeit, dass die Regierung Assad (nicht nur einmal) Verhandlungen angeboten hat. Die Rebellen haben kategorisch abgelehnt.
Das Nicht-Zustandekommen von Verhandlungen ist alleine in der Verantwortung der Rebellen.
Was auch an dieser Stelle immer wieder nachzulesen war.
Entfernt, bitte verzichten Sie auf Verschwörungstheorien. Danke, die Redaktion/se
und dann die syrische Armee versucht, die Wohngebiete von den Bewaffneten zu befreien.
Die UN-Beobachter helfen was. Bei der Formulierung "Auch das im Osten gelegene Viertel Kabun sei mit 15 Panzern angegriffen worden." dachte ich, wenn die UN-Beobachter nicht mitkriegen würden, dass die oppositionellen Kämpfer in die Stadt sickern, würde sicher wieder behauptet, Assad gehe gegen unbescholtene Bewohner vor.
Ich bin sicher, dass die Russen und Chinesen und auch Assad nicht's dagegen hätten, wenn noch mehr Beobachter an der Medienfront für Entnebelung sorgen könnten.
Es sind "Aufständischen" die jegliche Verhandlungen seit über ein Jahr ablehnen und Anschläge verüben.
Es ist nun wirklich keine Neuigkeit, dass die Regierung Assad (nicht nur einmal) Verhandlungen angeboten hat. Die Rebellen haben kategorisch abgelehnt.
Das Nicht-Zustandekommen von Verhandlungen ist alleine in der Verantwortung der Rebellen.
Was auch an dieser Stelle immer wieder nachzulesen war.
Billige Ausrede um die Wahrheit zu unterdrücken. Sie nennen sich doch einen Journalist, also müssen Sie die Quellen kennen.
Schon heute Mittag hatte n-tv davon berichtet.
der Ereignisse in Syrien liefert der Enthüllungsjournalist Thierry Mayssan hier:
http://www.voltairenet.or...
Das muß nicht in allen Details stimmen, aber vom Grundsatz her halte ich dieses Geheimkriegs-Szenario für glaubwürdig.
Warum nehmen die Rebellen keine Verhandlungen an? Liegt es daran das assad nicht auf Augenhöhe mit ihnen umgeht und jeden bewaffneten selbst Aktivisten blutig unterdrückt? Ich denke das die opposition bei einer verhandlungsgrundlage sicher auch bereit wäre. Diese müssten in dieser Situation 3. Oder die syrische Regierung aber erst einmal schaffen. Das hier assad Teile seiner Macht abgeben müsste sollte klar sein am besten auf demokratischen weg.
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