Auslieferung : Bizarres Assange-Theater
Selten hat ein Paranoiker die ganze Welt derart für sich eingespannt. WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist zur Projektionsfläche geworden, kommentiert K. Polke-Majewski.
Was für ein bizarres Theater. Jetzt sollen sich also 35 Außenminister amerikanischer Staaten damit beschäftigen, ob sich ein australischer Staatsbürger aus London einem Verhör in Schweden unterziehen muss: Ecuador hat im diplomatischen Streit mit Großbritannien um das Asylgesuch Julian Assanges die Organisation amerikanischer Staaten angerufen.
Als nächstes wird der Name Assange vermutlich Einzug in die UN-Charta für Menschenrechte halten. Oder in die Bibel. Selten ist es einem einzelnen Paranoiker gelungen, die ganze Welt derart für sich einzuspannen.
Julian Assange hatte einmal eine große Idee: Alle Informationen müssen frei zugänglich sein, und versteckte Informationen sollten aufgedeckt werden. Wenn dann alles offenliegt, können wir endlich diese Welt und ihre Machtstrukturen verstehen und zum Besseren wenden. WikiLeaks war das Mittel dazu, ein höchst wirksames zumal. Die Veröffentlichung der diplomatischen Depeschen der USA beispielsweise hat politische Prozesse rund um den Globus beeinflusst und verändert. Leider nicht nur zum Guten.
WikiLeaks ist nahezu bedeutungslos
Doch mit dieser Idee hat Assange heute so gut wie nichts mehr zu tun. Das Projekt WikiLeaks dümpelt nahe der Bedeutungslosigkeit vor sich hin. Übrig geblieben ist ein Mann, der sich davor drückt, sich seiner menschlichen Fehlbarkeit zu stellen. Zugegeben auf recht kreative Art und Weise.
Man muss sich vergegenwärtigen, was der Anlass für die ganze Absurdität der aktuellen Ereignisse war: Zwei Schwedinnen werfen Assange vor, sich an ihnen sexuell vergangen zu haben. In einem Fall soll er gegen den Willen der Frau kein Kondom benutzt haben. Im zweiten soll er die Frau im Schlaf vergewaltigt haben. Bislang allerdings ist Assange deshalb gar nicht angeklagt. Der schwedische Staatsanwalt will ihn lediglich zu den Vorwürfen vernehmen.
Das Auslieferungsersuchen, das die schwedischen Behörden an Großbritannien stellten, um dieses Verhör möglich zu machen, ist streng geprüft worden. Assange durfte alle Rechtsmittel in vollem Umfang ausnutzen. Sogar an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hätte er sich noch wenden können.





Sie als solche hinzustellen, ist der freien Presse nicht würdig. Jeder hat das Recht auf einen fairen Prozess.
Warum sollte Assange ausgeliefert werden, wenn es noch nicht mal ein Verfahren gibt?
Man sollte vielleicht mal ein bisschen kritischer die Motivationen Schwedens und der USA hinterfragen. Aber dazu fühlt sich die ZEIT nicht bemüßigt.
Ich wünsche mir eine ausgewogene Berichterstattung.
Sehr geehrte(r) SOT86,
Besser geschützt als im Fall von Julian Assange wurden Menschenrechte selten. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass das juristische Verfahren in Großbritannien so ausführlich geführt wurde. Da möchten Sie doch erst einmal konkret nachweisen, an welchen Stellen dieser Prozess nicht fair geführt wurde.
Die Motivlage Schwedens beschreibe ich übrigens, und sie liegt auch klar auf der Hand: Es geht um Vergewaltigung. Das ist keine Lapalie und gehört geklärt.
Viele Grüße
Karsten Polke-Majewski
Werfen sie mal einen Blick nach Russland, dann werden sie erkennen, was es bedeutet, keinen fairen Prozess zu bekommen. Wobei die Russinnen mit ihrer pointierten Aktion wohl sehr viel mehr für eine gerechtere Welt getan haben als Assange mit seinem Informations-Tohuwabohu.
Sot 86:
Sie haben recht
eine kritische Hinterfragung wäre sinnvoller.
Dieser Artikel ist,
wie viele andere,
dem Zeitgeist der Oberflächlichkeit gewidmet:
Viele Worte ohne Sinn!
Vielleicht auch noch gespickt mit Neid auf die,die sich nicht einengen und erpressen lassen.
Das was Wikileaks der Öffentlichkeit an brisantem Material offenbart hat:
Warum hat die Tagespresse nicht stärker brisante Dokumente veröffentlicht.
Vielleicht weil die keinen Zugang zu solchen Informationen haben?
Falls das so zutrifft:Ist dann nicht erwiesen,dass die Medien Defizite aufweisen?
Möglich,dass sie keine Ahnung vom Tagesgeschäft der Regierungen und Geheimorganisationen haben,
doch-
würde es der Presse nicht besser zu Gesicht stehen,
Aufklärungsarbeit zu betreiben
und über die tatsächlich wichtigen Dinge in der Welt,
statt über irgendwelche Nacktbildchen irgendwelcher Möchtegern Sternchen,oder wer gerade wen flachlegt zu berichten.
Mir scheint,die Presse dient nur als verlängerter Arm von Regierungen,
mit dem Auftrag,
die Bevölkerung mit Schmankerln vom Tagesgeschäft abzulenken.
Da ist dann jeder der von dem vorgegebenem Schema abweicht,ein Verräter,Nestbeschmutzer oder Paranoiker.
Und dieser Artikel passt genau in das Schema.
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Artikel in derselben Gazette über die Menschenrechtsaktivistinnen von "Pussy Riot":
http://www.zeit.de/politi...
Bei Khodorkovsky, Timoschenko & Co. kommen Herrn Polke-Majewski wahrscheinlich die Tränen vor Mitgefühl und Entrüstung...
Die ZEIT sollte hier bitte doch deutlich ausgewogene gerichten.
In dem Fall würde die Paranoja ja auch nicht geglaubt wenn nicht in den USA hohe politiker Aussagen darüber gemacht haben was mit ihm passieren soll, und wüde man nicht aktuell sehen wie es den einen Soldaten geht der nun in den USA auf seine Anklage wa rtet, in unterhosen da er ja nichts anzihen darf, über 15 Stunden stehend da er nciht sitzen darf, von der Presse abgeschottet, und solbst von Internationalen ermitteln als "Folter" eingestufen Metoden ausgesetzt.
Auch wäre die Paranoiy nicht hochgekocht könnte sich der schwedische Richter mal zu einen Anruf durchringen, ob der Herr berhaupt Aussagen möchte. Denn sonst richten man Internationale risen an nur das jemand in schweden sagt " Ich mache von meine REcht gebrauch die aussage zu verweigern."
da es grade um Vergewlatigung geht fragt man sich auch warum es keine Anzeige gibt die dann auch in abwesenheit verhandelt werden könnte und so zu einen Ergebnis kommen könnte, und dogar zu einen internationalen Haftbefehl, es ist ja nicht so das wir im Rechtsstaat unbedungt den Angeklagten brauchen. Und der Herr könnte auch wohl nicht sagen das er keine Zeit hatte eine aussage schriftlich einzureichen oder vom Protzess gewust hatte.
Aber all das läuft seh verquer und seltsam ab, und der normale Bürger kann dort nicht folgen. Da Wäre es angebracht als ZEIT mal aufzuklären warum es grade so ableufen muss wie es jetzt läuft und warum es keine Anzeige gibt.
Sehr geehrte(r) SOT86,
Besser geschützt als im Fall von Julian Assange wurden Menschenrechte selten. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass das juristische Verfahren in Großbritannien so ausführlich geführt wurde. Da möchten Sie doch erst einmal konkret nachweisen, an welchen Stellen dieser Prozess nicht fair geführt wurde.
Die Motivlage Schwedens beschreibe ich übrigens, und sie liegt auch klar auf der Hand: Es geht um Vergewaltigung. Das ist keine Lapalie und gehört geklärt.
Viele Grüße
Karsten Polke-Majewski
Werfen sie mal einen Blick nach Russland, dann werden sie erkennen, was es bedeutet, keinen fairen Prozess zu bekommen. Wobei die Russinnen mit ihrer pointierten Aktion wohl sehr viel mehr für eine gerechtere Welt getan haben als Assange mit seinem Informations-Tohuwabohu.
Sot 86:
Sie haben recht
eine kritische Hinterfragung wäre sinnvoller.
Dieser Artikel ist,
wie viele andere,
dem Zeitgeist der Oberflächlichkeit gewidmet:
Viele Worte ohne Sinn!
Vielleicht auch noch gespickt mit Neid auf die,die sich nicht einengen und erpressen lassen.
Das was Wikileaks der Öffentlichkeit an brisantem Material offenbart hat:
Warum hat die Tagespresse nicht stärker brisante Dokumente veröffentlicht.
Vielleicht weil die keinen Zugang zu solchen Informationen haben?
Falls das so zutrifft:Ist dann nicht erwiesen,dass die Medien Defizite aufweisen?
Möglich,dass sie keine Ahnung vom Tagesgeschäft der Regierungen und Geheimorganisationen haben,
doch-
würde es der Presse nicht besser zu Gesicht stehen,
Aufklärungsarbeit zu betreiben
und über die tatsächlich wichtigen Dinge in der Welt,
statt über irgendwelche Nacktbildchen irgendwelcher Möchtegern Sternchen,oder wer gerade wen flachlegt zu berichten.
Mir scheint,die Presse dient nur als verlängerter Arm von Regierungen,
mit dem Auftrag,
die Bevölkerung mit Schmankerln vom Tagesgeschäft abzulenken.
Da ist dann jeder der von dem vorgegebenem Schema abweicht,ein Verräter,Nestbeschmutzer oder Paranoiker.
Und dieser Artikel passt genau in das Schema.
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Artikel in derselben Gazette über die Menschenrechtsaktivistinnen von "Pussy Riot":
http://www.zeit.de/politi...
Bei Khodorkovsky, Timoschenko & Co. kommen Herrn Polke-Majewski wahrscheinlich die Tränen vor Mitgefühl und Entrüstung...
Die ZEIT sollte hier bitte doch deutlich ausgewogene gerichten.
In dem Fall würde die Paranoja ja auch nicht geglaubt wenn nicht in den USA hohe politiker Aussagen darüber gemacht haben was mit ihm passieren soll, und wüde man nicht aktuell sehen wie es den einen Soldaten geht der nun in den USA auf seine Anklage wa rtet, in unterhosen da er ja nichts anzihen darf, über 15 Stunden stehend da er nciht sitzen darf, von der Presse abgeschottet, und solbst von Internationalen ermitteln als "Folter" eingestufen Metoden ausgesetzt.
Auch wäre die Paranoiy nicht hochgekocht könnte sich der schwedische Richter mal zu einen Anruf durchringen, ob der Herr berhaupt Aussagen möchte. Denn sonst richten man Internationale risen an nur das jemand in schweden sagt " Ich mache von meine REcht gebrauch die aussage zu verweigern."
da es grade um Vergewlatigung geht fragt man sich auch warum es keine Anzeige gibt die dann auch in abwesenheit verhandelt werden könnte und so zu einen Ergebnis kommen könnte, und dogar zu einen internationalen Haftbefehl, es ist ja nicht so das wir im Rechtsstaat unbedungt den Angeklagten brauchen. Und der Herr könnte auch wohl nicht sagen das er keine Zeit hatte eine aussage schriftlich einzureichen oder vom Protzess gewust hatte.
Aber all das läuft seh verquer und seltsam ab, und der normale Bürger kann dort nicht folgen. Da Wäre es angebracht als ZEIT mal aufzuklären warum es grade so ableufen muss wie es jetzt läuft und warum es keine Anzeige gibt.
Warum unter Politik/Ausland anstatt unter Meinung, wo selbiger Artikel hin gehört.
Was ist der Sinn des Artikels?
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Kommentieren Sie doch stattdessen sachlich den Inhalt des Artikels. Die Redaktion/mak
... und schmeißt die unliebsamen Kommentare raus. Im eigenen Artikel wohlgemerkt.
Wo bleibt der Schneid, sich - nach Veröffentlichung - den Fragen zu stellen?
Wollen Sie denn jeden zweiten Kommentar mit Verweis auf "Unterstellungen" löschen? "Bizarres Assange-Theater" titeln Sie und meinen damit vor allem das Ihre, wie es scheint.
Seltsam, wer als Redakteur der Polemik frönt (siehe Artikel) und unsachlich schreibt, der sollte doch zumindest das Fell tragen, welches er anderen vorwirft.
Die extra Löschtaste in der Forensoftware wird wohl kaum davon ablenken können, dass WL nicht nur Staaten, sondern auch die etablierte Presse vorgeführt hat.
Wo war er denn, der investigative Journalismus, als es um die Cables ging? Wo sind sie denn, die frechen Schreiber, die Vertragsdetails zu deutschen Projekten wie Maut und Bundeswehr-IT in Erfahrung bringen und dem Bürger damit zeigen, wie scheinheilig seine Regierung mit Steuergeldern umgeht?
"Schwach" ist da noch geschmeichelt, denn neben dem starken Drang zur Förderung der Klickzahlen wird vor allem eines deutlich: Inhaltsleere.
Wir wünschen gute Besserung.
manche Zeitungen sich mit der Thematik "Assange" beschäftigen, lässt jeden journalistischen Anstand und Objektivität missen. Assange als Paranoika zu titulieren grenzt schon an übler Nachrede, die übrigens strafbar ist. Herr Assange und Herr Bradley Manning haben unser Bild über die USA und unsere politische und ökonomische Eliten nachhaltig geprägt. Vielen, die die Offenlegung von Assange nicht passen, haben hier ein Problem. Es gibt natürlich an Assange vieles zu kritisieren, aber das kann man natürlich auch auf einer sachlichen Ebene tun ohne Herrn Assange als "Paranoiker" zu bezeichnen. Argumentum ad personam sind und waren immer nur schlechter Stil. Kritischer Journalismus fängt für mich auch immer da an, dass man die eigne politische Haltung hinterfrägt, so wie es auch Bob Woodward als Republikaner in der Watergate-Affäre tat. Auch sollte man Quellen mehrmals gegenchecken, ob sie so verlässlich sind und das vermisse ich zunehmend in der deutschen Presselandschaft. Zurück zum eigentlichen Thema. Herr Assange wird uns sicherlich noch weiterbeschäftigen und das ist auch gut so. Denn Herr Assange hat unser Wertegerüst nachhaltig durcheinander gewirbelt, so dass wir verpflichtet sind dieses einer ständigen Überprüfung zu unterziehen. Demokratie darf nämlich nicht eine Veranstaltung unserer Eliten sein, sondern ist auch immer eine res populi (eine Sache des Volkes). Die herrschende Meinung, soll nicht von oben kommen, sondern auch von unten. Hoffentlich lernen wir dazu.
Was hat dieser Artikel unter Politik/Ausland zu suchen? Einfach nur ein Versehen? Versteht die Zeit ihr Handwerk nicht mehr? Seit wann es es erlaubter Journalismus, seine Meinung außerhalb der Meinungsseite zu äußern? Ist die Zeit von BILD übernommen worden?
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Kommentieren Sie doch stattdessen sachlich den Inhalt des Artikels. Die Redaktion/mak
... und schmeißt die unliebsamen Kommentare raus. Im eigenen Artikel wohlgemerkt.
Wo bleibt der Schneid, sich - nach Veröffentlichung - den Fragen zu stellen?
Wollen Sie denn jeden zweiten Kommentar mit Verweis auf "Unterstellungen" löschen? "Bizarres Assange-Theater" titeln Sie und meinen damit vor allem das Ihre, wie es scheint.
Seltsam, wer als Redakteur der Polemik frönt (siehe Artikel) und unsachlich schreibt, der sollte doch zumindest das Fell tragen, welches er anderen vorwirft.
Die extra Löschtaste in der Forensoftware wird wohl kaum davon ablenken können, dass WL nicht nur Staaten, sondern auch die etablierte Presse vorgeführt hat.
Wo war er denn, der investigative Journalismus, als es um die Cables ging? Wo sind sie denn, die frechen Schreiber, die Vertragsdetails zu deutschen Projekten wie Maut und Bundeswehr-IT in Erfahrung bringen und dem Bürger damit zeigen, wie scheinheilig seine Regierung mit Steuergeldern umgeht?
"Schwach" ist da noch geschmeichelt, denn neben dem starken Drang zur Förderung der Klickzahlen wird vor allem eines deutlich: Inhaltsleere.
Wir wünschen gute Besserung.
manche Zeitungen sich mit der Thematik "Assange" beschäftigen, lässt jeden journalistischen Anstand und Objektivität missen. Assange als Paranoika zu titulieren grenzt schon an übler Nachrede, die übrigens strafbar ist. Herr Assange und Herr Bradley Manning haben unser Bild über die USA und unsere politische und ökonomische Eliten nachhaltig geprägt. Vielen, die die Offenlegung von Assange nicht passen, haben hier ein Problem. Es gibt natürlich an Assange vieles zu kritisieren, aber das kann man natürlich auch auf einer sachlichen Ebene tun ohne Herrn Assange als "Paranoiker" zu bezeichnen. Argumentum ad personam sind und waren immer nur schlechter Stil. Kritischer Journalismus fängt für mich auch immer da an, dass man die eigne politische Haltung hinterfrägt, so wie es auch Bob Woodward als Republikaner in der Watergate-Affäre tat. Auch sollte man Quellen mehrmals gegenchecken, ob sie so verlässlich sind und das vermisse ich zunehmend in der deutschen Presselandschaft. Zurück zum eigentlichen Thema. Herr Assange wird uns sicherlich noch weiterbeschäftigen und das ist auch gut so. Denn Herr Assange hat unser Wertegerüst nachhaltig durcheinander gewirbelt, so dass wir verpflichtet sind dieses einer ständigen Überprüfung zu unterziehen. Demokratie darf nämlich nicht eine Veranstaltung unserer Eliten sein, sondern ist auch immer eine res populi (eine Sache des Volkes). Die herrschende Meinung, soll nicht von oben kommen, sondern auch von unten. Hoffentlich lernen wir dazu.
Was hat dieser Artikel unter Politik/Ausland zu suchen? Einfach nur ein Versehen? Versteht die Zeit ihr Handwerk nicht mehr? Seit wann es es erlaubter Journalismus, seine Meinung außerhalb der Meinungsseite zu äußern? Ist die Zeit von BILD übernommen worden?
.. wenn, ich sage mal nur, wenn Assange nach Schweden ueberstellt werden kann, ihm nach dem Interview mit den schwedischen Behoerden letzendlich auch dort ein Verfahren eroeffnet wird (es liegt ja noch ein Haftbefehl, sondern nur ein Ermittlungsverfahren an), und er dann in Kuerze per Eilantrag an die USA ausgeliefert würde... wuerden Sie dann oeffentlich Kreide fressen? Sie stellen's oben so dar, als ob da ein ueberkandiedelter Selbstdarsteller im Sinne parishiltonscher Aufmerksamkeitsselbstbesorgung allgemein fuer Hysterie sorgt. Damit schliessen sie implizit aus, dass an den Bestrebungen der Vereinigten Staaten, den Kerl dort vor Gericht zu stellen (nicht wegen Größenwahns, sondern wegen Hochverrats) auch nur das geringste dran ist.
Also, Karten auf den Tisch, mein Lieber, was waere wenn?
Kennen Sie das Schicksal von Bradley Manning ?
Kennen Sie das Schicksal von Bradley Manning ?
völkerrechtswidrige Haftbedingungen in den USA
http://de.wikipedia.org/w...
"Die Bedingungen entsprachen denen eines Supermax-Gefängnisses mit Isolationshaft,[19] die zu psychischen, kognitiven und körperlichen Schäden führen können."
Nicht nur er, auch die Strafjustiz und die Gefängnisse müssen sich an Rechte halten. Ist ein grobfahrläsige Vernachlässigung dieser Rechte seitens der Justiz oder der Gefängnisse grob fahrlässig nicht vorhanden und absehbar, so ist ein nicht Antreten der Haftstrafe doch nicht sonderlich schlimm. Es reicht wenn er sich ein en Tag vor der Verrjährung dem Gesetz stellt.
Bloss reiner Neid,er kann sich halt gut verkaufen.
Und so manche Propaganda-Presse
könnte sich ne Scheibe da abschneiden.
...und zum Artikel:
...nun von jemanden wie einem stellvertretender Chefredakteur hätte ich aber erwartet, dass er besseres "journalistische Handwerk" gelernt hat, als einem Freiheitskämpfer der Moderne (welche Intention ihn auch immer antreiben mag), als Paranoid zu verunglimpfen.
Will Assange doch eigentlich den Journalisten nur ihre Arbeit erleichtern, sie mit möglichen Schlagzeilen versorgen.
Gab es ein Zusammentreffen? Hat Herr Polke-Majewski im Nebenfach etwa Psychologie studiert? ...uff, ich stehe etwas auf dem Schlauch und mag nicht mehr unterscheiden, wer nun anmassend ist - Assange oder der Journalist?
Ein Artikel, der mehr Fragen aufgibt, als sie zu beantworten! Jetzt ist mein Nachmittag mit Recherche verloren - dafür Danke...
Immerhin fühle mich ständig vorgeführt, als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt, nur weil ich Fragen stelle die keiner Beantworten will.
Ich frage Techniker, Ingenieure, Feuerwehrmänner und Sprengberechtigte, dort bekomme ich Antworten, sie zu einem Bild zusammen zu bringen, dass schaft kein Journalist, wohl aber einen *Verfolgten* als Paranoid zu betiteln - klasse, das kann ich auch selber...
...so gesehen war der Kommentar/Artikel und mein dazu geschriebener Kommentar nichts anderes, als vertarne Zeit - obwohl die Sonne so schön scheint...
...und zum Artikel:
...nun von jemanden wie einem stellvertretender Chefredakteur hätte ich aber erwartet, dass er besseres "journalistische Handwerk" gelernt hat, als einem Freiheitskämpfer der Moderne (welche Intention ihn auch immer antreiben mag), als Paranoid zu verunglimpfen.
Will Assange doch eigentlich den Journalisten nur ihre Arbeit erleichtern, sie mit möglichen Schlagzeilen versorgen.
Gab es ein Zusammentreffen? Hat Herr Polke-Majewski im Nebenfach etwa Psychologie studiert? ...uff, ich stehe etwas auf dem Schlauch und mag nicht mehr unterscheiden, wer nun anmassend ist - Assange oder der Journalist?
Ein Artikel, der mehr Fragen aufgibt, als sie zu beantworten! Jetzt ist mein Nachmittag mit Recherche verloren - dafür Danke...
Immerhin fühle mich ständig vorgeführt, als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt, nur weil ich Fragen stelle die keiner Beantworten will.
Ich frage Techniker, Ingenieure, Feuerwehrmänner und Sprengberechtigte, dort bekomme ich Antworten, sie zu einem Bild zusammen zu bringen, dass schaft kein Journalist, wohl aber einen *Verfolgten* als Paranoid zu betiteln - klasse, das kann ich auch selber...
...so gesehen war der Kommentar/Artikel und mein dazu geschriebener Kommentar nichts anderes, als vertarne Zeit - obwohl die Sonne so schön scheint...
"Selten hat ein Paranoiker die ganze Welt derart für sich eingespannt."
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Das ist richtig; zu fragen ist allerdings: Warum hat sich die ganze Welt von jemanden wie Julian Assange einspannen lassen? Wenn jemand wie Mr. Assange seine "Verbündeten" nicht etwa in ausgewiesenen Demokratien wie seinem Heimatland Australien, den USA, Großbritannien, Schweden, Israel oder Deutschland sucht, sondern in der - moderat formuliert - "defizitären Formaldemokratie" Ecuador oder in Russland (er ist zeitweise als Interviewer für das Putin-Sprachrohr "Russia Today" tätig) sucht - und findet! - spricht das Bände.
Allerdings nicht gerade für ihn und sein Demokratieverständnis.
Aber: Was stören schon Fakten. Wesentlich einfacher ist es doch, sich in die "I want to believe"-Haltung mit dem festgefügten Feindbild "böser westlicher Kapitalismus" zu begeben.
Oder: "Unsere tägliche Verschwörung(stheorie) gib uns heute!"
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Conclusio: Das "Assange-Theater" ist weniger bizarr als vielmehr ziemlich ärgerlich zu nennen.
der einzig wichtige unterschied zwischen Demokratien wie der us-amerikanischen und "defizitären Formaldemokratien" wie der russischen ist, dass im falle der usa fast nur die politikbetreffende oder potentiell besonders aufmerksamkeitsheischenden fälle in den fokus der öffentlichkeit geraten, wo sie umgebaut werden zu skandalen, die einmal und nie wieder vorkommen. der alltag in den usa, der in einigen bereichen alles andere als rechtsstaatlich oder ansatzweise fair ist, interessiert nicht (z.b. die ab und zu vorkommende hinrichtung von höchstwahrscheinlich unschuldigen, ohne beweise überhaupt zu prüfen). in russland dagegen werden gerade solche ereignisse instrumentalisiert, um einen angeblichen rückstand des landes in sachen rechtsstaatlichkeit zu suggerieren.
der einzig wichtige unterschied zwischen Demokratien wie der us-amerikanischen und "defizitären Formaldemokratien" wie der russischen ist, dass im falle der usa fast nur die politikbetreffende oder potentiell besonders aufmerksamkeitsheischenden fälle in den fokus der öffentlichkeit geraten, wo sie umgebaut werden zu skandalen, die einmal und nie wieder vorkommen. der alltag in den usa, der in einigen bereichen alles andere als rechtsstaatlich oder ansatzweise fair ist, interessiert nicht (z.b. die ab und zu vorkommende hinrichtung von höchstwahrscheinlich unschuldigen, ohne beweise überhaupt zu prüfen). in russland dagegen werden gerade solche ereignisse instrumentalisiert, um einen angeblichen rückstand des landes in sachen rechtsstaatlichkeit zu suggerieren.
irgendwie fühlten sich wohl einige Journalisten von Assange bzw. Wikileaks vorgeführt oder auch überrumpelt.
J. Augstein schrieb in anderem Zusammenhang im Spiegel: "Es ist kein Spaß, sich mit dem Kartell aller großen Häuser anzulegen. Wer will Springer, Burda, »Süddeutsche«, »FAZ«, DuMont und die »WAZ«-Gruppe gegen sich haben? Natürlich sagen Mathias Döpfner, Frank Schirrmacher oder Hubert Burda ihren Redakteuren nicht, was sie schreiben sollen. Das wissen die schon von allein."
Andere wissen das vermutlich auch.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ds
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