Griechenland"Wir wollen unsichtbar sein"

Rassistisch motivierte Gewalt in Griechenland nimmt zu, die Stimmung ist gespannt. Viele Ausländer wollen fort, können es sich aber nicht leisten. von Ferry Batzoglou

Ein Polizist überprüft die Papiere eines Migranten in Athen.

Ein Polizist überprüft die Papiere eines Migranten in Athen.  |  © LOUISA GOULIAMAKI/AFP/Getty Images

"Du bist doch ein Afghane!" Eine Handvoll Halbstarke stoppt den verblüfften Mann im Athener Ausgehviertel Gazi. Bevor der Mittdreißiger flüchten kann, attackieren ihn die jungen Männer, erst mit Pfefferspray, dann minutenlang mit Faustschlägen. Sie tun das solange, bis das hilflose Opfer in Ohnmacht fällt. Die Angreifer steigen auf ihre Mofas und verschwinden, Passanten finden den Bewusstlosen auf der Straße.

"Er wurde vor wenigen Tagen eingeliefert und hatte Verletzungen am ganzen Körper, man hat ihm Zähne ausgeschlagen, eine Kopfwunde blutete stark", sagt Nikitas Kanakis. Er leitet die griechische Abteilung der Nichtregierungsorganisation Ärzte der Welt. Sie betreibt unweit des zentralen Athener Omonia-Platzes eine Klinik und ist Anlaufstelle vor allem von Einwanderern, die ohne gültige Papiere in der Vier-Millionen-Metropole Athen leben.

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Hat er Strafanzeige gestellt? Kanakis lächelt: "Nein. Er hat keine Aufenthaltserlaubnis. Da bekommt er nur Ärger, wenn er das tut. Außerdem kostet das 160 Euro Gebühren. Das Geld haben diese Menschen nicht."

Angst vor den "weißen Männern"

Seit Ende vorigen Jahres erfasst ein Netzwerk von 18 NGOs, darunter auch Ärzte der Welt, Fälle von rassistischer Gewalt in Griechenland . 63 wurden im letzten Quartal 2011 dokumentiert – Tendenz steigend. "Die Ergebnisse sind außerordentlich besorgniserregend", stellte das Netzwerk im März dazu fest. Auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat sich mit dem Problem befasst. "Hass auf der Straße. Ausländerfeindliche Gewalt in Griechenland" lautete der Titel eines Anfang Juli veröffentlichten 92-seitigen Berichts . Grundlage waren Interviews mit 59 Opfern, die im Zeitraum von August 2009 bis Mai 2012 Angriffen ausgesetzt waren. Der Tenor: Die Angreifer agieren in Gruppen, operieren mitunter mit Messern und Schlagstöcken und tragen zur Vermummung Kopftücher und Motorradhelme. Eines wollen die Täter offenbar bewusst nicht: Töten.

"Sie wollen Angst verbreiten. Die Botschaft an uns ist klar: Ihr seid hier unerwünscht! Verschwindet!", sagt Salmay Pashtun in fließendem Griechisch. Der Afghane hat zu dem Gespräch in die Büros der Union der Immigranten Griechenlands (EME) in der Athener Acharnon-Straße gebeten. Hier, im 6. Athener Stadtbezirk, prägen Einwanderer aus Afrika und Asien das Straßenbild. Die wenigen Griechen, die hier noch wohnen, sind in diesen brütend heißen Tagen ohnehin im Sommerurlaub. Zurück bleiben die Immigranten. Sie palavern am helllichten Tage in Grüppchen. Doch wenn die Sonne untergeht, sagt Pashtun, zögen sie sich in ihre Wohnungen zurück – aus Angst vor den  Attacken der "weißen Männer".

Er selbst lebe seit mehr als zehn Jahren in Griechenland, mittlerweile betreibe er ein Reisebüro. "Die Krise hat alles schlimmer gemacht. Die Mehrheit der Griechen will keine Ausländer hier." In Griechenland bleiben wolle allerdings auch kaum einer, erst recht nicht nach Ausbruch der verheerenden Wirtschaftskrise . Die Mehrheit möchte weiter nach Deutschland, Frankreich oder Skandinavien. "Dafür braucht man aber Geld. 5.000 Euro oder mehr. Das haben viele nicht", sagt Pashtun. So bleiben sie ungewollt in Griechenland. Und die Angst ist ihr ständiger Begleiter. Pashtun: "Wir wollen unsichtbar sein."

Leserkommentare
    • joG
    • 08. August 2012 7:11 Uhr

    ...war zu erwarten. Als der Maastricht Vertrag unterschrieben wurde waren die Worte, an die ich mich erinnere: Das kann bis zu Aufruhr in den Straßen führen.

    Nun ist die Unruhe da. Wir hätten es abwenden können. Wir wollten aber lieber das gesellschaftliche Experiment mit der Bevölkerung fahren. Es wäre nun heuchlerisch und verlogen zu klagen.

    Es kann auch noch weitaus schlimmer werden und es kann sich ausbreiten. Man kann sogar mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es das wird. Es kann sogar weit schlimmer werden, denn die Wirtschaften kühlen sich ab und das wird weiter gehen.

    Wir können vielleicht noch etwas tun, das die Lage beherrschbar macht. Abwenden können wir die Probleme nicht mehr.

  1. ...und Ausländerhass ist leider wesentlich einfacher als die kompizierte EUROkrise zu verstehen, die viele anonyme Schuldige hat die auch noch durch unser Wirtschats und Gesellschaftssystem geschützt sind.
    Der Vorkommentator joG hat vollkommen recht, dass kann nur schlimmer werden...

  2. Xenophobie ist ein normales Verhalten des großen, gefährlichen Affen namens Mensch. Das ändert sich nicht dadurch, dass wir es hier und da kultiviert verbrämen. Unappetitlich wird es, wenn diese Eigenschaft instrumentalisiert wird.
    Das Fremdenhass in Europa wieder populärer wird ist kein Wunder und keine Überraschung. Hilflose, überforderte Politiker brauchen Sündenböcke. Xenophobie hat sich noch immer als starkes Motiv erwiesen. Sie schafft einen ethnisch und kulturell definierten Zusammenhalt und lenkt - das ist bekanntermaßen mehr als ein willkommener Nebeneffekt - von den tatsächlichen Ursachen drängender Probleme ab.

    Wir Deutsche können dazu beitragen, die Probleme der überschuldeten Südeuropäer zu lösen. Die augenblicklichen Verfallserscheinungen zeigen, wie dringend entschlossenes Handeln nötig ist. Man sollte dabei nicht übersehen, dass erstens die Xenophobie in unserer eigenen Heimat eine große Tradition hat und das zweitens der moderne Söderismus wenig zur Problemlösung beiträgt.

    • thwe74
    • 08. August 2012 8:06 Uhr

    Hallo,
    bitte vorsichtig bei der Bewertung dieses Artikels und seiner Aussagen.

    Hier wird leider wieder das Schlagwort "Islamophobie" in den Ring geworfen.
    Wer mit Griechen verkehrt, ob in Griechenland oder mit unseren Mitbürgern, wird immer wieder eine gewisse Grundhaltung, gerne auch Abneigung, gegen alles türkische/islamische feststellen.

    Das mag der eine als Rassismus bezeichnen, ich sehe es eher als fremdenkritisches Verhalten an, das in erster Linie auf jahrhunderte, wenn nicht gar jahrtausende alter Erfahrung beruht: Angefangen von den ollen Griechen und Persern über den Niedergang des byzantinischen Reiches bis hin zur jahrhundertelangen Besetzung durch das osmanische Reich ist man auf die östlichen Nachbarn (und Invasoren!) nicht gut zu sprechen. Zypern bitte nicht vergessen!
    Ich bitte aber auch zu beachten: Das die Griechen hier selbst keine Unschuldslämmer waren, darf man aber nicht vergessen! Gerade der griechische Angriff auf die Türkei 1921/22 (Stichwort Megali Idea) hat viel Hass gesäht!

    Weiterhin sieht man eigentlich mal wieder die These bestätigt, das Konflikte zwischen verschiedenen(ethischen) Gruppen schlimmer werden, wenn sich die soziale Lage verschlechtert.

    Und zum Schluß:

    Viele Einwanderer möchten am liebsten weiterziehen als in Griechenlad weiter rumzuhängen! Nämlich u.a. zu uns!
    D.h. Griechenlands Grenzprobleme sind auch unsere!

    Eine Leserempfehlung
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    • Mari o
    • 08. August 2012 9:18 Uhr

    also kurz:
    Gebt den Griechen genug Geld,sonst..sonst..wird Europa geflutet.

  3. die „Gutmenschen“ in ihrer rosaroten Sicht der Dinge nicht wahr haben wollen.

    Der Mensch ist ein soziales Wesen, dass sich über die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft definiert. Dazu gehören sowohl ethnische als auch moralische Werte und Traditionen, die man teilt.

    Dieses ganze: „Wir sind alles Freunde und haben uns alle lieb“ ist schlicht und ergreifend Spinnerei und funktioniert nur so lange, wie an allem Überfluss herrscht.

    Bei knapper werdenden Ressourcen geht es zurück zum „Stamm“ und zur Familie.

    Das was in GR abläuft sind nur die Vorboten einer Re-Globalisierung und Nationalisierung.

    Man stelle sich die einfache Frage, warum sich über Jahrmillionen ethnisch unterschiedliche Gruppen und ihre territoriale Abgrenzung so hartnäckig erhalten, obwohl z.B. in Europa die Chancen auf Vereinheitlichung, Vermischung und Nivellierung schon lange gegeben sind?

    Und dann frage man sich, was heut für entscheidende neue Fakten vorliegen, die diese ethnische Trennung aufheben? Doch nicht etwa weil wir den Euro haben oder weil wir BMW´s weltweit bis nach China verkaufen?

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    Sie haben insofern sicher recht, als dass nationalistische und rassistische Impulse instinktive Reaktionen von (vor allem weniger gebildeten) Menschen auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme sind, aber Ihr schulterzuckendes "Das ist eben so und wer das nicht einsehen will ist ein Gutmensch" ist mir zu einfach.

    Man sollte den wiedererstarkenden Rassismus in Griechenland (genau wie auch in Deutschland und Resteurope) als Alarmsignal sehen und nicht als Ansporn, die Hände in den Schoß zu legen und auf bessere Zeiten zu hoffen, damit die Leute dann vielleicht wieder aufhören, ihren Nachbarn die Schädel einzuschlagen.

    Übrigens muss die Gruppenbildung, zu der die Menschen neigen, nicht in feindseliger Ablehnung aller anderen Gruppen gipfeln. Produktive Dialoge und Austausch zwischen verschiedenen Gruppen sind möglich, ohne dass eine der beiden Gruppen komplett identitätlos in der anderen aufgeht. Auch wenn das die eher simple "Wir gegen die"-Rhetorik der Rechtsaußen natürlich nicht hergibt. Ein Grund mehr, denen aufs Maul zu schauen und zuzuhören, aber ihnen nicht zu glauben...

    • pakZ
    • 08. August 2012 9:26 Uhr

    Seit Jahrmillionen? Nicht doch eher Milliarden?
    Der Mensch existiert in Europa seit, geschätzten, 40.000 Jahren. Aber zum einen ist es rein technisch doch erst seit der Neuzeit möglich effektive Verwaltungssysteme aufzubauen, die logistisch überhaupt erst in der Lage wären ein derartig großes Gebiet *demokratisch* abzudecken. Zum anderen steht dem ganzen eine zwangsläufige Entwicklung voran, die vielleicht noch immer nicht ganz abgeschlossen ist. Ethik, Wirtschaft, Gesellschaft.. all diese Eckpfeiler müssen in der Lage sein ein derartiges Gebilde tragen zu können.
    Ihre ethnischen und territorialen Abgrenzungen begründen sich nahezu ausschließlich in den Ängsten der Bevölkerung, die zu jeder Epoche durch die Mächtigen der Gesellschaft befeuert werden, damit diese ihre Position behaupten können. Früher fürchtete man um sein Seelenheil, um vergiftete Brunnen oder die tatsächliche Bedrohung durch gierige Despoten. In unserer heutigen Wohlstands- und Ellenbogengesellschaft fürchtet man sich halt vor dem wirtschaftlichen Verlust; der Zweitwagen, der Sommerurlaub in der DomRep oder das x. Paar Schuhe im Schrank. Man will immer mehr und gönnt dem anderen immer weniger. Warum also für die Griechen zahlen? Was haben die denn schon für uns getan?

    << Man stelle sich die einfache Frage, warum sich über Jahrmillionen ethnisch unterschiedliche Gruppen und ihre territoriale Abgrenzung so hartnäckig erhalten, obwohl z.B. in Europa die Chancen auf Vereinheitlichung, Vermischung und Nivellierung schon lange gegeben sind?>>

    Was Sie heute fuer ethnische Reinheit oder Abgrenzung erachten ist das Ergebnis einer - um es in Ihren Worten zu fassen - "jahrmillionenlangen" Ab-, Um-, Zu- und Umherwanderung von Voelkern und Individuen kreuz und quer durch Europa, Asien sowie dem Orient bzw. Afrika.

    Dieser Prozess vollzieht sich allmählich & immer wieder aus Neue, im Rahmen der entsprechenden Moeglichkeiten und geografisch punktuell so dass eine absolute Vereinheitlichung zu keinem Zeitpunkt gegeben sein kann.

    Was sie heute betrachen ist lediglich eine Momentaufnahme.

    << Dieses ganze: „Wir sind alles Freunde und haben uns alle lieb“ ist schlicht und ergreifend Spinnerei und funktioniert nur so lange, wie an allem Überfluss herrscht.>>

    Das mag sein aber dafuer brauchen Sie weder Auslaender noch Voelkerwanderungen. In Zeiten von Mangel hoeren Freundschaften auch zwischen Schmitz und Fritz ganz schnell auf.

    • Gerry10
    • 08. August 2012 10:03 Uhr

    ...zum Stamm gehörte wer immer sich dem Zug anschloss. (Reinhard Wenskus: Stammesbildung und Verfassung oder auch Alheydis Plassmann: Origo gentis. Identitäts- und Legitimitätsstiftung in früh- und hochmittelalterlichen Herkunftserzählungen)
    Bei der Familie ist es nicht anders, wer in eine Familie hineinheirat gehört dazu.
    Wenn es wo Vereinheitlichung, Vermischung und Nivellierung gab dann in Europa, unsere Geschichte ist voll davon.

    Zum Thema Vermischung nur soviel:
    Meine Ur-Urgroßeltern kamen aus dem Sudetenland, Böhmen und Deutschland bzw. Österreich.
    Vor einem Monat lies ich einen DNA Test machen und stellte überraschend fest das ich genetisch weder Deutscher noch Tscheche(Slave) bin, sondern Norditaliener.

    Sie schreiben Re-Globalisierung. Was meinen Sie damit? Das Gegenteil von Globalisierung, eine Kontra-Globalisierung vielleicht? Re-Globalisierung würde ein Wiederaufleben eines abgebrochenen Prozesses bedeuten. Dass sich in vielen Ländern Widerstand gegen die sozialen Folgen der Globalisierung regt (z.B. in Bolivien und selbst in China) ist völlig normal. Aber Fremdenhass und Rassismus als Antwort auf sozialen Abstieg kann man zwar erklären, aber Verständnis darf man dafür nicht haben. Dafür haben sie schon zu so vielen Kriegen geführt. Ich habe in Athen schon 2003 mir von Griechen viele xenophobe Ansichten anhören müssen, die dort offenbar zu guten Ton gehören. Da war von Euro-Krise noch nichts zu spüren. Das ist das Gefährliche: latent ist das immer vorhanden und von Rattenfängern mobilisierbar. Deshalb: Wehret den Anfängen, bei uns und überall!

  4. Die Zivilisationsdecke ist nun mal dünn im Moment in Griechenland. Ich finde es immer wieder faszinierend wie erstaunt man angeblich ist über solche Taten, bei Menschen denen das Wasser bis zum Halse und wahrscheinlich schon höher steht.

    Diese Menschen sind nach Europa aus welchen Gründen auch immer geflüchtet. Natürlich ist Europa reich, im Vergleich zum Rest der Welt, selbst das auf dem Boden liegende Griechenland. Dennoch wir beurteilen die Dinge immer am Standart den man gewöhnt ist und aus dieser Sicht, gehts dem griechischen 08/15 Bürger dreckig. Ist es wirklich ein Wunder das dieser meint das alles nichteuropäische aus Griechenland entfernt werden muss? Vor allem wenn er auch noch offensichtlich Moslem ist? Ich sage nur die lustige Zeit der Okupation von 500 Jahren durch die Osmanen.

    Der Mensch ist, leider, immer nur so gut, wie es ihm die Umstände erlauben. Jedenfalls die meisten von uns und ich Wette, das jene, welche sich hierüber aufregen, waren selber noch nicht in einer so bedrohlichen Situation, wie es die Griechen sind und das jetzt schon seid Jahren. Totale Wirtschaftliche Unsicherheit, da wird der Beisreflex einfach leichter aktiviert und es ist ja nicht so als würde es nur gegen die schwächeren gehen, die Revolte gegen "Die da Oben" läuft ja genau so in Griechenland.

    Das kann alles ganz schnell überall in Europa geschehen und dann ist alles möglich, selbst Massendeportation. Sind alles nur Gesetzte auf Papier welche man ändern muss. Ganz einfach.

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    Aber der Mensch hat auch andere Eigenschaften. Die Frage ist, welche Eigenschaften das System gerade fordert und fördert. Und mal ehrlich, Freundschaft und (wirkliche) Kooperation ist es wohl nicht!

    Welche Eigenschaften werden beim "survival of the fitest" angesprochen? Nächstenliebe?

  5. der Wirtschaftskriese, vor allem ausgelöst durch die Gleichschaltung Europas mit der Schuldenwaehrung!
    Es wird in dieser Art immer schlimmer werden!

    • Mari o
    • 08. August 2012 9:18 Uhr

    also kurz:
    Gebt den Griechen genug Geld,sonst..sonst..wird Europa geflutet.

    Antwort auf "Vorsichtig!"
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    • joG
    • 08. August 2012 12:23 Uhr

    ...aus Schengen rauswerfen. Machen wir es doch in einem Aufwasch mit dem Rauswurf aus dem Euro. Das tut dann nicht so weh, wie zwei getrennte Niederlagen.

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