Euro-Krise: Berlusconi-Zeitung provoziert mit Merkel-Hitler-Pose
"Heil Angela" – "Il Giornale" hat im Streit um Staatsanleihen einen weiteren Hitler-Vergleich gezogen. Die konservative Zeitung sieht Italien im "Vierten Reich".
Die italienische Zeitung Il Giornale hat inmitten der Euro-Krise ihrem Unmut über Deutschland freien Lauf gelassen: Italien befinde sich nicht mehr in Europa, sondern im "Vierten Reich", titelte die Zeitung, die Paolo Berlusconi, dem Bruder des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gehört. Das Titelfoto zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie sie die rechte Hand hebt. "Heil Angela", heißt es in der Bildunterschrift.
"Das Nein Merkels und Deutschlands lässt uns und Europa in die Knie gehen", schreibt der Kommentator in Il Giornale im Hinblick auf die Haltung Deutschlands, den Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank abzulehnen. "Gewonnen hat Deutschland, verloren haben Italien, Europa, der Euro."
Deutschland verschließt sich gemeinsam mit Finnland und den Niederlanden dieser Notmaßnahme. Großbritannien, die USA und die südlichen Krisenstaaten Europas befürworten dagegen einen solchen Ankauf. Zentralbankchef Mario Draghi hatte am Donnerstag angedeutet, dass er dies derzeit nicht vorhat, den Ankauf aber nicht kategorisch ausschließt.
"Die Fettärschige"
Es ist nicht das erste Mal, dass Il Giornale mit Merkel-Beleidigungen und Nazi-Vergleichen arbeitet. Als bekannt wurde, dass Merkel zu Beginn des Jahres den Rücktritt Berlusconis befürwortet hatte, machte Il Giornale mit dem Titel "Es war die Fettärschige!" auf.
Nach dem Unglück des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia vor Sizilien im Januar war ein Streit zwischen dem Il-Giornale-Chefredakteur und einem Spiegel-Autor entbrannt. Der hatte in einer Kolumne geschrieben, es sei wenig überraschend, dass mit dem Kapitän Francesco Schettino ein Italiener das Schiff auf Grund setzte. Il Giornale konterte mit dem Schock-Titel "Wir haben Schettino, ihr habt Auschwitz" – und das am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers.







diverse Schirme und andere Konstruktionen für die Schulden FREMDER Länder HAFTET und schließlich ZAHLT und zwar in riesigen Summen. So etwas gibt es nirgends auf der Welt weder in den USA (obwohl ein Staat haften US-Länder untereinander nicht) noch im persönlichen Leben (ich gebe viel für meine Freunde, aber für deren Schulden würde ich nicht haften).
Ich denke, man könnte Italien den Vorschlag unterbreiten, gemeinsame Bonds mit allen willigen Ländern, aber OHNE Deutschland, aufzulegen- dann gibt es wengestens keine Vorwürfe an Deutschland. Ich wäre gespannt auf die Zinsen für solche Bonds (ohne D)- das wäre ein heilsames Experiment.
Sie bestaetigen mit Ihrem Wutausschrei nur das, was ich gesagt habe. Wenn es ums Geld geht, wird mancher Deutsche (eine Minderheit, nehme ich an) ploetzlich unvernuenftig und versteht einfach nichts mehr.
Erst einmal, Sie sind voellig blind. Soweit ich weiss, gibt es und gab es Bundeslaender, die pleite sind oder waren, und sie werden gemeinsam vom Bund finanziert. Das ist ueblich. In Grossbritannien z.B. haftet England fuer Wales, Norditalien zahlt fuer Sueditalien usw. Das ist uebrigens auch die Aufgabe des IWF. Da sehen Sie, dass es doch ueblich ist, dass man die Schulden anderer bezahlt. Das Problem ist eben, dass Sie vom Prinzip her nicht an Europa glauben und "andere Laender" als eine Last betrachten, die man loswerden soll, sobald es um gemeinsame Verantwortung fuer das Wohl des Kontinents geht. Dann gilt es nur, das Schiff zu verlassen. Sie und andere Foristen muessen endlich begreifen, dass Staaten keine Privatpersonen sind und solche Vergleiche nichts bringen.
Zweitens hat Deutschland Europa und den Euro mitgepraegt. Nun koennen Sie sagen, das deutsche Volk habe nicht fuer oder gegen den Euro stimmen duerfen. Ja, aber die von den Deutschen gewaehlten Volksvertreter haben Europa aufgebaut, und wenn die keine Volksabstimmung zugelassen haben, haben sie im Rahmen demokratischer Institutionen gehandelt. Und wenn es falsch war, laesst es sich jedenfalls nicht wieder rueckgaenging machen.
Ich hab Neuigkeiten für Sie. Stellen Sie sich vor, Deutschland ist nicht das einzige Land, das haftet. Es ist nicht einmal das Land, das pro Kopf am meisten haftet. Es ist auch nicht das ärmste Land, das haftet. Und es ist nicht das Land, für das die Haftung die größten Schwierigkeiten bringt. Wie kommt es, dass man aus keinem der Länder, die höher haften, die ärmer sind und trotzdem haften und denen das Wasser selbst bis zum Hals steht und die trotzdem haften, ein auch nur annähernd vergleichbares Geschrei wie vom deutschen "Medianwähler" hört?
Sie bestaetigen mit Ihrem Wutausschrei nur das, was ich gesagt habe. Wenn es ums Geld geht, wird mancher Deutsche (eine Minderheit, nehme ich an) ploetzlich unvernuenftig und versteht einfach nichts mehr.
Erst einmal, Sie sind voellig blind. Soweit ich weiss, gibt es und gab es Bundeslaender, die pleite sind oder waren, und sie werden gemeinsam vom Bund finanziert. Das ist ueblich. In Grossbritannien z.B. haftet England fuer Wales, Norditalien zahlt fuer Sueditalien usw. Das ist uebrigens auch die Aufgabe des IWF. Da sehen Sie, dass es doch ueblich ist, dass man die Schulden anderer bezahlt. Das Problem ist eben, dass Sie vom Prinzip her nicht an Europa glauben und "andere Laender" als eine Last betrachten, die man loswerden soll, sobald es um gemeinsame Verantwortung fuer das Wohl des Kontinents geht. Dann gilt es nur, das Schiff zu verlassen. Sie und andere Foristen muessen endlich begreifen, dass Staaten keine Privatpersonen sind und solche Vergleiche nichts bringen.
Zweitens hat Deutschland Europa und den Euro mitgepraegt. Nun koennen Sie sagen, das deutsche Volk habe nicht fuer oder gegen den Euro stimmen duerfen. Ja, aber die von den Deutschen gewaehlten Volksvertreter haben Europa aufgebaut, und wenn die keine Volksabstimmung zugelassen haben, haben sie im Rahmen demokratischer Institutionen gehandelt. Und wenn es falsch war, laesst es sich jedenfalls nicht wieder rueckgaenging machen.
Ich hab Neuigkeiten für Sie. Stellen Sie sich vor, Deutschland ist nicht das einzige Land, das haftet. Es ist nicht einmal das Land, das pro Kopf am meisten haftet. Es ist auch nicht das ärmste Land, das haftet. Und es ist nicht das Land, für das die Haftung die größten Schwierigkeiten bringt. Wie kommt es, dass man aus keinem der Länder, die höher haften, die ärmer sind und trotzdem haften und denen das Wasser selbst bis zum Hals steht und die trotzdem haften, ein auch nur annähernd vergleichbares Geschrei wie vom deutschen "Medianwähler" hört?
Hail Finanzbranche wohl eher ;-)
Diese seltsame Zeitung gehört dem Bruder von Berlusconi! Und die Italiener haben den Typen aus dem Amt gejagt. Jeder hat halt seinen Wulff.
Wie kommt man, bei so einem Artikel von so einer Zeitung, darauf große Grundsatzdebatten über das Deutsch-Italienische Verhältnis zu führen?
Mich würde eher interessieren, was die Leute für Kommentare schrieben. Vielleicht kann ja wer die besten Kommentrae übersetzen: http://www.ilgiornale.it/...
reicht gerade für den Urlaub.
So wie ich Kommtar Nr1 verstehe: eigene Nase fassen, wir haben die Schulden gemacht, verlangen von Solidarität und leisten sie nicht mal im eigenen Land siehe Sizilien.
Beim zweiten bin ich mir unsicher aber ich verstehe es so als wenn er den Journalisten als Diener bezeichnet der in jedem zivilisierten Land ausgewiesen würde.
Nr 3: will, dass die Politiker der letzten 50 Jahre mindestens 25% der Schulden bezahlen weil die sich das Geld in die Taschen gesteckt haben.
Nr 4: macht es mir schwer ich denke der ist Zynicker, Großer Chef ich hab dir immer gesagt hier ist ende. Wir haben uns zweimal an die Doppelmoral gebunden Korrekte Deutsche: Italien gehört euch "Angstgegner" auch das war Fussball
Nr 5: findet das Italien ein bisschen deutsche Strenge gut tun würde da die Eigenständigkeit nur unfähige Politiker und Schlamperei seit mindestens 20 Jahren gebracht hätte.
Nr 6: meckert mit nummer zwei rum weil der den Journalisten rauswerfen will
Nr 7: beschwert sich bei der Redaktion das die ständig Monti beleidigt obwohl der der einzige anständige Politiker der letzten 25 Jahre sei.
Nr 8: findet das Monti sie in die Katastrophe führt weil er ein Anästhesist sei, anstatt die Schuldigen/Reichen dran zu kriegen. Er nutzt ein Bild das ich nicht deuten kann, irgend etwas mit einer Gans der man schreiend die Federn ausreisst. Ob er damit die Reichen oder das Volk meint keine Ahnung.
Hoffe das hilft, hat am Ende sogar Spass gemacht.
reicht gerade für den Urlaub.
So wie ich Kommtar Nr1 verstehe: eigene Nase fassen, wir haben die Schulden gemacht, verlangen von Solidarität und leisten sie nicht mal im eigenen Land siehe Sizilien.
Beim zweiten bin ich mir unsicher aber ich verstehe es so als wenn er den Journalisten als Diener bezeichnet der in jedem zivilisierten Land ausgewiesen würde.
Nr 3: will, dass die Politiker der letzten 50 Jahre mindestens 25% der Schulden bezahlen weil die sich das Geld in die Taschen gesteckt haben.
Nr 4: macht es mir schwer ich denke der ist Zynicker, Großer Chef ich hab dir immer gesagt hier ist ende. Wir haben uns zweimal an die Doppelmoral gebunden Korrekte Deutsche: Italien gehört euch "Angstgegner" auch das war Fussball
Nr 5: findet das Italien ein bisschen deutsche Strenge gut tun würde da die Eigenständigkeit nur unfähige Politiker und Schlamperei seit mindestens 20 Jahren gebracht hätte.
Nr 6: meckert mit nummer zwei rum weil der den Journalisten rauswerfen will
Nr 7: beschwert sich bei der Redaktion das die ständig Monti beleidigt obwohl der der einzige anständige Politiker der letzten 25 Jahre sei.
Nr 8: findet das Monti sie in die Katastrophe führt weil er ein Anästhesist sei, anstatt die Schuldigen/Reichen dran zu kriegen. Er nutzt ein Bild das ich nicht deuten kann, irgend etwas mit einer Gans der man schreiend die Federn ausreisst. Ob er damit die Reichen oder das Volk meint keine Ahnung.
Hoffe das hilft, hat am Ende sogar Spass gemacht.
Ich lass mir doch nicht von einem Käseblatt aus dem Familienkreis des Taschen-Duce (Danke an Freiheitsfreund) erzählen was meine Freunde in Italien über uns denken.
Der B hat halt schiss das er in den Knast muss und werkelt sich seit Monaten daran bei der Wahl im nächsten Jahr wieder Ministerpräsident zu werden.
Vor der ersten Wahl hatte er den Italienern versprochen die Wirtschaft des Landes nach vorne zu bringen. Als er dann an der Macht war (so nebenbei sein Koalitionspartner die Lega Nord würde in D als rechtsradikal gelten) hatte er dafür keine Zeit, scusie muss zum Gericht.
Beim nächsten Mal versprach er dann die Justiz zu reformieren (ohne Scheiss es geht noch deutlich langsamer als vor deutschen Gerichten) als er dann wieder drann war hatte er dafür keine Zeit, scusie muss zum(r) Gericht (Partie).
Jetzt scheint es so zu sein, als plane er den Italienern zu versprechen, sie vor Merkel zu rettet doch wenn meine Freunde recht behalten, wird dieses mal Italien sagen: scusie geh in den Knast wir lassen uns von Merkel retten.
Sie bestaetigen mit Ihrem Wutausschrei nur das, was ich gesagt habe. Wenn es ums Geld geht, wird mancher Deutsche (eine Minderheit, nehme ich an) ploetzlich unvernuenftig und versteht einfach nichts mehr.
Erst einmal, Sie sind voellig blind. Soweit ich weiss, gibt es und gab es Bundeslaender, die pleite sind oder waren, und sie werden gemeinsam vom Bund finanziert. Das ist ueblich. In Grossbritannien z.B. haftet England fuer Wales, Norditalien zahlt fuer Sueditalien usw. Das ist uebrigens auch die Aufgabe des IWF. Da sehen Sie, dass es doch ueblich ist, dass man die Schulden anderer bezahlt. Das Problem ist eben, dass Sie vom Prinzip her nicht an Europa glauben und "andere Laender" als eine Last betrachten, die man loswerden soll, sobald es um gemeinsame Verantwortung fuer das Wohl des Kontinents geht. Dann gilt es nur, das Schiff zu verlassen. Sie und andere Foristen muessen endlich begreifen, dass Staaten keine Privatpersonen sind und solche Vergleiche nichts bringen.
Zweitens hat Deutschland Europa und den Euro mitgepraegt. Nun koennen Sie sagen, das deutsche Volk habe nicht fuer oder gegen den Euro stimmen duerfen. Ja, aber die von den Deutschen gewaehlten Volksvertreter haben Europa aufgebaut, und wenn die keine Volksabstimmung zugelassen haben, haben sie im Rahmen demokratischer Institutionen gehandelt. Und wenn es falsch war, laesst es sich jedenfalls nicht wieder rueckgaenging machen.
" Soweit ich weiss, gibt es und gab es Bundeslaender, die pleite sind oder waren,"
Das ist ein Schuldenausgleich INNERHALB eines Landes.
"dass Sie vom Prinzip her nicht an Europa glauben"
Nein, ich glaube an Europa, aber nicht das hat mit dem Euro nichts zu tun. Auch die skandinavischen Länder, stehen für Europa.
" Dann gilt es nur, das Schiff zu verlassen."
Ich bin für konsequente Einhaltung der Verträge (keine Bailouts), wenn das unmöglich ist für ein Verlassen der Eurozone.
" Staaten keine Privatpersonen sind und solche Vergleiche nichts bringen."
Bitte nenne sie mal Beispiel, wo Steuerzahler eines Staates für Schulden andererStaaten eingestanden sind.
"Zweitens hat Deutschland Europa und den Euro mitgepraegt. "
Die VErträge sagten ganz klar, dass es keine Bailouts geben wird. Dieser Bruch der Verträge hat die europäische Idee stark beschädigt.
Sie können noch so menschenfreundlich sein - das muss man beinahe schon bewundern, wenn Sie nicht beleidigend werden würden - beim Geld hört bei jedem der Spaß auf - nicht nur in Deutschland. Glauben Sie mir, viele Kriege wären vermeidbar, wenn man mit entsprechenden finanziellen Mitteln daherkäme.
Dass nun die Deutschen für ihre finanziellen Interessen einstehen - GENAUSO wie es auch die PIIGS tun - ist nicht nur legitim, sondern auch notwendig. Es tut mir leid, Ihre Illusion zerstören zu müssen, aber abgesehen von dieser Zeitung wird D in vielen ausländischen Köpfen in erster Linie mit Nationalsozialismus verbunden. Das ist mir im Grunde egal, wenn ich weiß. dass wir mit einem entsprechenden Selbstbewusstsein dagegen angehen. "Wir haben uns alle lieb" - nun, das funktioniert nicht, naiv ist, dies zu glauben.
Und wie bereits kommentiert: der finanzielle Ausgleich geschieht in EINEM Land - (hier bereits Probleme). Sie mögen nun fragen: wo ist der Unterschied? Der ist u.a in den Köpfen der Menschen - diesen vernachlässigen zu wollen ist ein FATALER Fehler. Zudem in den Gesetzen, der Sprache etc.- dafür dürfen Sie Kulturwiss. studieren, ich habe keine Lust das wieder zu erklären.
"Im Rahmen demokr. Institutionen"? Sie sind offenbar falsch informiert.
Und rückgängig machen lässt sich alles. Kleingeistig ist es zu glauben, diese Möglichkeit exisitiere nicht, da es ein gewaltiger Schritt wäre. Man benötigt lediglich jemanden, der bereit ist, wahre Verantwortung zu übernehmen.
Als sich alle über den "kranken Mann D." lustig gemacht hat, hat D. äußerst ungeliebte und drastische Reformen angepackt und durchgesetzt.
Überall in E. stiegen Löhne und Gehälter- in D. sanken sie.
Rentenalter heruntergesetzt- in D. herauf.
Arbeitslosigkeit -in D. leben Millionen Menschen in H4- möglicherweise unterhalb des Existenzminimums.
Rentenanpassungen - jahrelang unterhalb des Inflationsausgleiches.
Möglichkeiten Arbeitnehmer unbegrenzt in Zeitarbeit zu beschäftigen und damit in kürzester Zeit "vor die Tür" setzen zu können.
Arbeitnehmer die trotz Vollzeitarbeit zusätzlichg Hilfe zum Lebenunterhalt brauchen.
Hunderttausende Menschen die zu den "Tafeln" gehen (oder ev. im Müll wühlen) um abgelaufene Lebensmittel zum Überleben holen
Soll ich die Aufzählung fortsetzen?
In allen von der Krise jetzt stark betroffenen Länder gehen die Menschen auf die Strasse weil sie solche "Reformen" nicht mitmachen wollen.
Aber der deutsche Arbeitnehmer/Steuerzahler soll endlos für Hilfe an die anderen Länder geradestehen.
Hier in D. wird über Rente mit 70 nachgedacht- woanders über die mit 60.
Sind wir D. die Deppen Europsa?
"Sie können noch so menschenfreundlich sein - das muss man beinahe schon bewundern, wenn Sie nicht beleidigend werden würden - beim Geld hört bei jedem der Spaß auf - nicht nur in Deutschland."
Zum Glueck gibt es stolze Zyniker wie Sie, die sich kaum darum scheren, was in anderen Laendern passiert. Sie erinnern mich an die Bourgeoisie des 19. Jhrs, die mitten im Elend der anderen lebte und sich doch weigerte, die Misere zu sehen, solange es ihr selbst gut ging. Jedenfalls ist Italien der drittgroesste EU-Beitragszahler, und als Italiener zahle ich gerne fuer Griechenland, obwohl mein Land auch hart sparen muss. Sie nennen das hoehnisch menschenfreundlich und naiv; ich nenne das solidarisch. Ich werde niemals in meinem Leben auf all die Rentner und Eltern und Studenten in Griechenland herabsehen, die heute kaum noch ueber die Runden kommen und die fuer die Fehler anderer bezahlen muessen. Was Sie ueberhaupt nicht begriffen haben, ist dass die Menschen in den Krisenlaendern Zweifel an den Rezepten fuer die Loesung der Krise haben und daher der Konsens fehlt. Deswegen muessen wir gemeinsam arbeiten, damit wir die Krise eindaemmen koennen, und ich denke,wir sollten aus den Erfahrungen der Asienkrise 1997 lernen und endlich die Spekulation der Finanzmaerkte durch staerkere staatliche Interventionen stoppen. Sie aber schimpfen lieber auf andere, als dass Sie sich Gedanken ueber Ursachen und Wirkungen der Krise machten.Solange es Ihnen gut geht.
" Soweit ich weiss, gibt es und gab es Bundeslaender, die pleite sind oder waren,"
Das ist ein Schuldenausgleich INNERHALB eines Landes.
"dass Sie vom Prinzip her nicht an Europa glauben"
Nein, ich glaube an Europa, aber nicht das hat mit dem Euro nichts zu tun. Auch die skandinavischen Länder, stehen für Europa.
" Dann gilt es nur, das Schiff zu verlassen."
Ich bin für konsequente Einhaltung der Verträge (keine Bailouts), wenn das unmöglich ist für ein Verlassen der Eurozone.
" Staaten keine Privatpersonen sind und solche Vergleiche nichts bringen."
Bitte nenne sie mal Beispiel, wo Steuerzahler eines Staates für Schulden andererStaaten eingestanden sind.
"Zweitens hat Deutschland Europa und den Euro mitgepraegt. "
Die VErträge sagten ganz klar, dass es keine Bailouts geben wird. Dieser Bruch der Verträge hat die europäische Idee stark beschädigt.
Sie können noch so menschenfreundlich sein - das muss man beinahe schon bewundern, wenn Sie nicht beleidigend werden würden - beim Geld hört bei jedem der Spaß auf - nicht nur in Deutschland. Glauben Sie mir, viele Kriege wären vermeidbar, wenn man mit entsprechenden finanziellen Mitteln daherkäme.
Dass nun die Deutschen für ihre finanziellen Interessen einstehen - GENAUSO wie es auch die PIIGS tun - ist nicht nur legitim, sondern auch notwendig. Es tut mir leid, Ihre Illusion zerstören zu müssen, aber abgesehen von dieser Zeitung wird D in vielen ausländischen Köpfen in erster Linie mit Nationalsozialismus verbunden. Das ist mir im Grunde egal, wenn ich weiß. dass wir mit einem entsprechenden Selbstbewusstsein dagegen angehen. "Wir haben uns alle lieb" - nun, das funktioniert nicht, naiv ist, dies zu glauben.
Und wie bereits kommentiert: der finanzielle Ausgleich geschieht in EINEM Land - (hier bereits Probleme). Sie mögen nun fragen: wo ist der Unterschied? Der ist u.a in den Köpfen der Menschen - diesen vernachlässigen zu wollen ist ein FATALER Fehler. Zudem in den Gesetzen, der Sprache etc.- dafür dürfen Sie Kulturwiss. studieren, ich habe keine Lust das wieder zu erklären.
"Im Rahmen demokr. Institutionen"? Sie sind offenbar falsch informiert.
Und rückgängig machen lässt sich alles. Kleingeistig ist es zu glauben, diese Möglichkeit exisitiere nicht, da es ein gewaltiger Schritt wäre. Man benötigt lediglich jemanden, der bereit ist, wahre Verantwortung zu übernehmen.
Als sich alle über den "kranken Mann D." lustig gemacht hat, hat D. äußerst ungeliebte und drastische Reformen angepackt und durchgesetzt.
Überall in E. stiegen Löhne und Gehälter- in D. sanken sie.
Rentenalter heruntergesetzt- in D. herauf.
Arbeitslosigkeit -in D. leben Millionen Menschen in H4- möglicherweise unterhalb des Existenzminimums.
Rentenanpassungen - jahrelang unterhalb des Inflationsausgleiches.
Möglichkeiten Arbeitnehmer unbegrenzt in Zeitarbeit zu beschäftigen und damit in kürzester Zeit "vor die Tür" setzen zu können.
Arbeitnehmer die trotz Vollzeitarbeit zusätzlichg Hilfe zum Lebenunterhalt brauchen.
Hunderttausende Menschen die zu den "Tafeln" gehen (oder ev. im Müll wühlen) um abgelaufene Lebensmittel zum Überleben holen
Soll ich die Aufzählung fortsetzen?
In allen von der Krise jetzt stark betroffenen Länder gehen die Menschen auf die Strasse weil sie solche "Reformen" nicht mitmachen wollen.
Aber der deutsche Arbeitnehmer/Steuerzahler soll endlos für Hilfe an die anderen Länder geradestehen.
Hier in D. wird über Rente mit 70 nachgedacht- woanders über die mit 60.
Sind wir D. die Deppen Europsa?
"Sie können noch so menschenfreundlich sein - das muss man beinahe schon bewundern, wenn Sie nicht beleidigend werden würden - beim Geld hört bei jedem der Spaß auf - nicht nur in Deutschland."
Zum Glueck gibt es stolze Zyniker wie Sie, die sich kaum darum scheren, was in anderen Laendern passiert. Sie erinnern mich an die Bourgeoisie des 19. Jhrs, die mitten im Elend der anderen lebte und sich doch weigerte, die Misere zu sehen, solange es ihr selbst gut ging. Jedenfalls ist Italien der drittgroesste EU-Beitragszahler, und als Italiener zahle ich gerne fuer Griechenland, obwohl mein Land auch hart sparen muss. Sie nennen das hoehnisch menschenfreundlich und naiv; ich nenne das solidarisch. Ich werde niemals in meinem Leben auf all die Rentner und Eltern und Studenten in Griechenland herabsehen, die heute kaum noch ueber die Runden kommen und die fuer die Fehler anderer bezahlen muessen. Was Sie ueberhaupt nicht begriffen haben, ist dass die Menschen in den Krisenlaendern Zweifel an den Rezepten fuer die Loesung der Krise haben und daher der Konsens fehlt. Deswegen muessen wir gemeinsam arbeiten, damit wir die Krise eindaemmen koennen, und ich denke,wir sollten aus den Erfahrungen der Asienkrise 1997 lernen und endlich die Spekulation der Finanzmaerkte durch staerkere staatliche Interventionen stoppen. Sie aber schimpfen lieber auf andere, als dass Sie sich Gedanken ueber Ursachen und Wirkungen der Krise machten.Solange es Ihnen gut geht.
Der Euro, das große Friedensprojekt, das die europäischen Völker einander näher bringt...
Der Euro, der die früher verfeindeten Völker Europas zu einem glorreichen friedlichen Miteinander bringt.
Der Euro, ohne den Europa scheitern wird...
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kritik. Danke, die Redaktion/se
Genau, vor allem als - selbsternanntes - "Deutschlands Aufklärungsmedium Nr.1"...
Pseudointellektuelle 2min-Infoterrine für den Möchtegern-Bildungshungrigen der Gegenwart
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