Bürgerkrieg Zwei Wege führen zu einem freien Syrien
Entweder die alawitische Elite beseitigt das Assad-Regime – oder eine militärische Intervention von außen. Von M. al-Droubi, führendes Mitglied der syrischen Muslimbrüder
© ARIS MESSINIS/AFP/GettyImages

Aleppo, 25. August
Syrien ist einzigartig, begehrt aufgrund seiner geopolitisch bedeutsamen Lage. Viele internationale Kräfte verfolgen ihre eigenen Interessen in Syrien. Eine Revolution in diesem so wichtigen Land? Sie war eine Überraschung für alle, denn man glaubte, dass Baschar al-Assad und sein Vater einen unüberwindbaren Sicherheitsstaat errichtet hätten. Die wenigsten hätten erwartet, dass der Aufstand in Syrien länger als einige Wochen anhalten würde. Aber das syrische Volk hat sie eines Besseren belehrt.
wurde 1964 in der syrischen Provinz Homs geboren. Er gehört dem Vorstand der syrischen Muslimbruderschaft an und ist Gründungsmitglied des Syrian National Council (SNC). Er war Teilnehmer des von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und dem United States Institute of Peace (USIP) ermöglichten The Day After-Projekt. Die von Deutschland, den USA, der Schweiz, der niederländischen NGO Hivos und dem Norwegian Peacebuilding Resource Centre (NOREF) unterstützte Initiative zielte darauf ab, Pläne für die Zeit nach einem möglichen Sturz des Assad-Regimes auszuarbeiten. Sein Beitrag ist Teil einer Reihe, die ZEIT ONLINE in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung veröffentlicht.
Die Proteste in Syrien begannen friedlich und blieben es trotz der brutalen Gewalt von Regimetruppen und Schabiha-Banden – zumindest für fast ein Jahr. Dann gründeten Offiziere und Soldaten – Deserteure, die sich weigerten, ihr eigenes Volk zu töten – die Freie Syrische Armee (FSA). Der bewaffneten Revolution schlossen sich auch viele Zivilisten an. Die FSA schützt Kinder, Frauen und alte Menschen – und doch führte ihre Existenz dazu, dass die friedliche Revolution sich allmählich in einen bewaffneten Konflikt verwandelte. Der Kampf bleibt jedoch ungleich. Baschar al-Assad erhält unbegrenzte Unterstützung aus Moskau und Teheran, während sich die FSA und andere Freiheitskämpfer mit leeren Versprechungen und hohlen Reden sympathisierender Länder begnügen müssen.
Syrien steht vor gewaltigen Herausforderungen, die weitaus größte davon ist die humanitäre Krise: Menschen werden getötet, verletzt, verhaftet, vergewaltigt, vertrieben, verlieren ihr Dach über dem Kopf, fliehen zu Hunderttausenden aus dem Land in Flüchtlingslager. Eines der größten Hindernisse bei der Bewältigung der Krise ist die Uneinigkeit der internationalen Gemeinschaft. Gelingt es nicht, sie zu überwinden, könnte sie am Ende dazu führen, dass Syrien zu einem zerrütteten und geteilten Land wird.
Der schlechte Fall: Eine Teilung des Landes
Doch nicht nur die dramatischen humanitären Probleme gilt es zu lösen. Die Liste der weiteren Herausforderungen ist lang: vom Wiederaufbau des Landes, der Überwindung der Kriegsfolgen, dem Umgang mit den Offizieren und Soldaten der Armee und Geheimdienstmitgliedern über den Aufbau staatlicher Institutionen bis hin zur Wiederbelebung von Wirtschaft und Industrie, dem Ausbau des Bildungswesen und der Pflege der internationalen Beziehungen.
Wie es in Syrien weitergeht, weiß keiner. Zu vielfältig sind die inneren und äußeren Einflussfaktoren. Doch am Ende zeichnen sich zwei Szenarien ab. Entweder läuft es auf die Bildung eines freien, geeinten und demokratischen Staates hinaus, in dem alle Bürger gleiche Rechte und Pflichten haben – ohne jegliche Diskriminierung. Oder aber es kommt zur Teilung des Landes mit fortgesetzten Konflikten zwischen den einzelnen Gruppen und Fraktionen.
Es ist im Interesse aller – die internationale Gemeinschaft und die regionalen Akteure eingeschlossen – dafür zu sorgen, dass das erste Szenario Realität wird. Zu diesem Ziel führen nur zwei Wege: eine Zusammenarbeit mit alawitischen Offizieren, um Baschar al-Assad zum Rücktritt zu zwingen, oder eine Intervention, um ihn militärisch zu besiegen. Gelingt es nicht, Assad auf irgendeine Weise zu bezwingen, ist die Teilung Syriens unvermeidbar.
- Datum 29.08.2012 - 18:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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in der vergangenheit war es so, dass machthungrige generäle oder politiker zunächst hinter verschlossenen türen mit der cia (oder wem auch immer) ein umsturzszenario entwarfen und dann "wie phönix aus der asche" zur stelle waren, nachdem das land hinreichend destabilisiert war.
inzwischen darf für umsturzpläne offen geworben und in der zeit um unterstützung durch die "freie welt" ersucht werden. die zeiten ändern sich eben. nur die ziele bleiben die gleichen.
Ich habe es ja schon nicht ^^
aber ein Zerfallenes Syrien würde einen Krudichen Teilstaat bedeuten der an die Kurdengebite des Iraks angrentzt die schon viel Freiheit haben sich aber ebend nicht von Irak abspalten konnten da die USA rechtzeitig zur Stele war und an die Türkei wo die Kurden auch mehr Unabhängkeit und weniger Verfolgung wollen.
Das sich dann in kurtzer Zeit eine Idee erhebt diese 3 Gedite doch zu einen Kurdischen Staat zu vereinen, sollte klar sein. Und ebendso klar das die Türkei das grad nicht möchte und so sich massiv darum bemüht Syrien zusammenzuhalten.
Im Endeffect hat man es aber schon in Afrika gesehen das Ländergrentzen die sich nicht an Befölkerungsgruppen orientieren nicht von stabilität sind. So wird es wohl auch im Abendland noch einige Veränderungen geben.
Und den Kurden hat man ja nun schon oft genug einen eigenen Staat versprochen , wenn sie für jemanden Kämfen, und oft genug es nicht eingehalten.
So werden sie wohl die Gelegenheit beim Schopf paken und nicht mehr dran glauben das man ihnen des Satte irgentwann freiwillig geben wird.
Ich habe es ja schon nicht ^^
aber ein Zerfallenes Syrien würde einen Krudichen Teilstaat bedeuten der an die Kurdengebite des Iraks angrentzt die schon viel Freiheit haben sich aber ebend nicht von Irak abspalten konnten da die USA rechtzeitig zur Stele war und an die Türkei wo die Kurden auch mehr Unabhängkeit und weniger Verfolgung wollen.
Das sich dann in kurtzer Zeit eine Idee erhebt diese 3 Gedite doch zu einen Kurdischen Staat zu vereinen, sollte klar sein. Und ebendso klar das die Türkei das grad nicht möchte und so sich massiv darum bemüht Syrien zusammenzuhalten.
Im Endeffect hat man es aber schon in Afrika gesehen das Ländergrentzen die sich nicht an Befölkerungsgruppen orientieren nicht von stabilität sind. So wird es wohl auch im Abendland noch einige Veränderungen geben.
Und den Kurden hat man ja nun schon oft genug einen eigenen Staat versprochen , wenn sie für jemanden Kämfen, und oft genug es nicht eingehalten.
So werden sie wohl die Gelegenheit beim Schopf paken und nicht mehr dran glauben das man ihnen des Satte irgentwann freiwillig geben wird.
Richtig ist, dass sich die islamistischen Kraefte in Ägypten, Libyen und Tunesien durchgesetzt haben. Die Frage ist, ob dies in unserem (westlichen Sinne) ist. Eigentlich sollten wir das Gegenteil von dem tun, was der Autor empfiehlt...
Dann gründeten Offiziere und Soldaten – Deserteure, die sich weigerten, ihr eigenes Volk zu töten – die Freie Syrische Armee (FSA). Der bewaffneten Revolution schlossen sich auch viele Zivilisten an. Die FSA schützt Kinder, Frauen und alte Menschen
Hier habe ich dann aufgehört zu lesen...da kann ich auch Al-Jazeera schauen.
Ich frage mich wirklich, wie ein Muslimbrüder es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, mit Think Tanks aus den USA und Europa zusammen zu sitzen und die Zukunft seines Heimatlandes zu planen.
Herr al-Droubi, vielleicht könnten Sie mir mal erläutern, warum die neue syrische Verfassung wieder geändert werden soll. Dürfte ich fragen, was genau Ihnen da sauer aufstößt?
Wie stehen Sie dazu, dass religiöse Parteien nicht erlaubt sind?
Und ausserdem würde mich interessieren, wieso hier im Artikel von einem "Ein-Parteien-System" gesprochen wird. Also soweit ich weiss, sitzen 11 oder 12 Parteien im Parlament.
http://en.wikipedia.org/w...
Ausserdem würde mich interessieren, warum Sie keine Partei aufgestellt haben. Ich denke die Brüder hätten sicher ene Menge Leute mobilisieren können. Kein Programm?
Dann können Sie immer noch Fragen stellen. Wenn man Ihre Fragen liest, könnte man tatsächlich meinen, dass Sie den Artikel nicht vollständig gelesen haben...
Nein, Sie können es nicht. Al-Jazeera schreibt zwar parteiisch, aber keinen Blödsinn.
also all die Menschen, die Assads Schergen sonst brutal niedermetzeln würden.
Ja, Hugo, genau an der Stelle habe auch ich mich ausgeklinkt.
ist der aus der Libyen- und Syrien-Berichterstattung vertraute Disclaimer,
dass der Wahrheitgehalt der Meldung leider nicht überprüft werden konnte, weil westliche Journalisten keinen Zugang zum Konfliktgebiet haben.
Dann können Sie immer noch Fragen stellen. Wenn man Ihre Fragen liest, könnte man tatsächlich meinen, dass Sie den Artikel nicht vollständig gelesen haben...
Nein, Sie können es nicht. Al-Jazeera schreibt zwar parteiisch, aber keinen Blödsinn.
also all die Menschen, die Assads Schergen sonst brutal niedermetzeln würden.
Ja, Hugo, genau an der Stelle habe auch ich mich ausgeklinkt.
ist der aus der Libyen- und Syrien-Berichterstattung vertraute Disclaimer,
dass der Wahrheitgehalt der Meldung leider nicht überprüft werden konnte, weil westliche Journalisten keinen Zugang zum Konfliktgebiet haben.
Assad hat sich als schlauer erweisen, als vom Westen und der Opposition gedacht.
RÜCKBLICK:
Die Proteste wurden losgetreten, nach massiver Gewaltanwendung und brutalen Morden durch die sogenannten "Sicherheitskräfte" an Opppositionellen.
Beflügelt von den Erfolgen in Lybien sind in dem folgenden Konflikt auch radikale Moslems und andere ausländische Kämpfer ins Land gekommen, was sich als verhängnisvoll erwiesen hat. Der Kampf der Rebellen trug fortan Flecken und das Image vom Ausland angezettelt worden zu sein.
GEGENWART:
Durch erfolgreiche Medienkampagnen im In- und Ausland, war es Assad dann ein leichtes Spiel die christliche Minderheit für sich zu gewinnen und für sich in den bewaffneten kampf zu schicken.
V.a. die Politiker in USA, Frankreich und Deutschland haben nun ein Problem sich gegen Assad zu stellen, weil Sie somit auch die Christen opfern würden, was ja keiner will. Den Christen als waren Joker neben den Kurden fällt somit letztlich ein bisher unterschätzter Schlüsselfaktor zu, die meiner Meinung nach Assad zum Sieg führen werden.
VOR Assads geschicktem Schachzug haben die Geheimdienste sicher anders spekuliert. Der Ruf der Opposition ist aber nun ruiniert, da hilft auch nicht die mediale Präsentation in Deutschland, der bisher geheimgehaltene operation "The Day After".
Weiterer bisher wenig gennnater Verlierer ist Israel, dem die Zeit für einen Erstschlag gegen Iran davonrennt.
"Syrien braucht die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, vor allem der USA, der EU, der Türkei, des Golfkooperationsrates, der Arabischen Liga und anderer Freunde des syrischen Volkes. Diese Unterstützung sollte eine – zeitlich begrenzte – militärische Intervention umfassen. Aber sie darf sich nicht darauf beschränken. Vielmehr geht es auch um Hilfe beim Ausbau des Bildungssystems, .............etc. So würde Syrien von einem Feind zu einem Freund des Westens."
Ist der Westen nun der Feind, oder gehört er in die Reihe der Freunde des syrischen Volkes? Warum fehlt der Nachbar Israel in der Aufzählung, der über beträchtliches know-how verfügt?
Humanitäre Hilfe ja, aber eine militärische Intervention und weitere Maßnahmen kann ich erst befürworten, wenn klar ist, wen und was ich mit meiner Hilfe fördere. Die hehren Ziele Demokratie, Pluralismus und Minderheitenschutz (was ist eigentlich mit der Stellung der Frau?) hören sich auf dem Papier gut an. Aber nach den Erfahrungen mit Afghanistan und den Entwicklungen des arabischen Frühlings, bin ich skeptisch, und nicht mehr bereit Milliarden an Euro in vage Hoffnungen und Illusionen zu investieren.
Syrien ist zu aller Erst eine Zuständigkeit der Syrer, dann der Regionalmächte, der arabischen Nationen und danach erst unsere Angelegenheit. Der Westen hat genug eigene ungelöste Probleme, so dass sich Syrien besser keine übertriebenen Hoffnungen machen sollte.
Ich habe nur die Überschrift gelesen.
Da die syrischen Muslimbrüder ein Bestandteil der militarisierten Terrorbanden sind, kann es von diesen auch keine andere Meinung geben.
Aber warum wird diese bekannte Meinung von einem Medienportal veröffentlicht?
Wenn dies ein Teil der unabhängigen Berichterstattung sein soll, dann erwarte ich als Konsument auch eine Darstellung der Lösungsvorschläge des Iran, Chinas, der syrischen Regierung oder der nicht militanten Opposition in Syrien.
Warum gibt es in diesem von mir sehr geschätzten Medium keine ausgewogene Berichterstattung? Warum kommen nur Kriegstreiber zu Wort?
Den Veröffentlichern derartiger Texte kann doch die Meinung der Leser nicht so wenig wert sein. Viele Kommentatoren wünschen sich doch nur eine objektive Darstellung der Situation.
Dass Muslimbrüder, die türkische Regierung, die Regierungen der Nato - Staaten, die eingesickerten Berufsrevolutionäre in Syrein und viele andere "Freunde Syriens" Krieg wollen und das am liebsten von ausländischen potenten Partnern, ist bekannt.
Das muss nicht JEDEN Tag mit zwei "Beiträgen" gewürdigt werden. Bitte informiert mich auch über die andere Sichtweisen.
Oder, liebe Zeit, klärt mich auf, warum Ihr nur eine derartig einseitige Sichtweise zulasst. Nur Herrn Ladurner im Halb - Jahres - Zyklus einen Blog zu genehmigen reicht nicht als Beweis für die Unabhängigkeit eines derart bekannten Medium, wie "die Zeit"
Dann bekommen Sie auch Antworten auf Ihre Fragen.
Dann bekommen Sie auch Antworten auf Ihre Fragen.
Der Golfkooperationsrate,die Arabische Liga und andere Freunde des syrischen Volkes ?
http://en.wikipedia.org/w...
http://www.zeit.de/2012/1...
Ich kann diesen Stuss schon nicht mehr hören,denn wo gibt es die südl.von Israel auf der arabischen Halbinsel,oder in Nordafrika? Selbst die Behauptung in Ägypten,Libyen oder Tunesien gäbe es schon Demokratie ist doch abenteuerlich.Am Ende wird der -Westen- nur eine Marionetten - Regierung akzeptieren unabhängig von deren Demokratieverständnis, Hauptsache hörig.
Ich kann diesen Stuss schon nicht mehr hören,denn wo gibt es die südl.von Israel auf der arabischen Halbinsel,oder in Nordafrika? Selbst die Behauptung in Ägypten,Libyen oder Tunesien gäbe es schon Demokratie ist doch abenteuerlich.Am Ende wird der -Westen- nur eine Marionetten - Regierung akzeptieren unabhängig von deren Demokratieverständnis, Hauptsache hörig.
Sunniten dahin, Christen und Alawiten dorthin, Kurden zum irakischen Kurdistan und Drusen nach Libanon.
Dann alle in einen Bundesstaatverbund, der prakitsch ohne Minderheiten in seinen Staatengrenzen ist und gut ist.
Das wäre vielleicht das beste den von Frankreich gegündeten Staat aufzuheben, wenn man sich so nicht mehr vertragen will.
Ex-Juogslawien läßt grüßen, statt einem Staat gibt es dort jetzt 7 Nationalstaaten, die alle arm sind.
Ein föderaler Staat mit vielen autonomen Kantonen, in denen jede Bevölkerungsgruppe mal in der Mehrheit ist, mal in der Minderheit. Das ist ein Erfolgsmodell trotz großer Heterogenität: friedlich, stabil und erfolgreich.
Die unsägliche Wilson-Doktrin, nach der jedes Volk seinen eigenen Nationalstaat haben soll, war und ist eine Katastrophe. Es gibt etwa 6.000 Sprachen in der Welt. Die Völker leben bunt gemischt in gerade mal 200 Staaten.
Soviel Rebellion, bis alle feinsäuberlich getrennt in ihren Mikrohabitaten leben, kann sich niemand wünschen. (Auch nicht die rebellionsverliebten deutschen Redakteure...)
Insofern sind die beiden Alternativen, Teilung oder Intervention, auf die der Autor hier engführt, beide abzulehnen. Es gibt was besseres.
Grüezi mitenand!
Ein föderaler Staat mit vielen autonomen Kantonen, in denen jede Bevölkerungsgruppe mal in der Mehrheit ist, mal in der Minderheit. Das ist ein Erfolgsmodell trotz großer Heterogenität: friedlich, stabil und erfolgreich.
Die unsägliche Wilson-Doktrin, nach der jedes Volk seinen eigenen Nationalstaat haben soll, war und ist eine Katastrophe. Es gibt etwa 6.000 Sprachen in der Welt. Die Völker leben bunt gemischt in gerade mal 200 Staaten.
Soviel Rebellion, bis alle feinsäuberlich getrennt in ihren Mikrohabitaten leben, kann sich niemand wünschen. (Auch nicht die rebellionsverliebten deutschen Redakteure...)
Insofern sind die beiden Alternativen, Teilung oder Intervention, auf die der Autor hier engführt, beide abzulehnen. Es gibt was besseres.
Grüezi mitenand!
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