Organisation OIC: Ministerkonferenz islamischer Staaten beschließt Rauswurf Syriens
Weitere Isolierung Syriens: Eine Organisation von knapp 60 islamischen Staaten hält Assad nicht mehr für hoffähig. Nur der Iran steht noch fest zu Syrien.
© Fayez Nureldine/AFP/GettyImages

Irans Außenminister Ali-Akbar Salehi auf der Ministerkonferenz
Syrien gerät angesichts des opferreichen Konflikts auch von Seiten der islamischen Länder immer mehr unter Druck. Die Außenminister der Mitgliedsländer der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) beschlossen, Syrien von der Gruppe zu suspendieren. Die Mehrheit der Teilnehmer des Vorbereitungstreffens habe einem solchen Resolutionsentwurf zugestimmt, sagte OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu.
In Mekka wollen die Staats- und Regierungschefs von fast 60 islamischen Staaten zu dem Sondergipfel zusammen kommen. Dort dürften sie diesen Beschluss bestätigen. Syrien ist nicht eingeladen.
"Syrien ist in einen dunklen Tunnel eingetreten", sagte Ihsanoglu zu Beginn des Ministertreffens. Die anhaltende Gewalt sei die Folge davon, dass Staatschef Baschar al-Assad die Forderungen seines Volkes ignoriert habe. Die "Politik der verbrannten Erde" sei noch nie ein Garant der Stabilität gewesen, sagte er.
Iran dagegen
Der Iran, engster Verbündeter der Führung in Damaskus und Teilnehmer des Sondertreffens, sprach sich strikt gegen einen Ausschluss Syriens aus. Dies löse keine Probleme, sagte der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi.
Das Treffen in Mekka hatte König Abdullah einberufen. Saudi-Arabien unterstützt die syrische Opposition, die seit März 2011 gegen die Regierung Assad kämpft. Mit dem Treffen wollte Saudi-Arabien die syrische Revolution stärken.
Die Rebellen in den umkämpften Städten forderten die Einrichtung einer international unterstützten Flugverbotszone. Die westlichen Staaten lehnen das bisher ab. Die USA erklärten zwar, "keine Möglichkeit" auszuschließen, um den Rücktritt Assads zu erreichen. Es werde aber weiterhin versucht, zu einer politischen Lösung zu gelangen, sagte ein Regierungssprecher.
Panzer im Einsatz
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bekräftigte die Ablehnung Deutschlands, eine Flugverbotszone einzurichten. "Erstens bedarf es auch hierfür eines Beschlusses der Vereinten Nationen, den es nicht geben wird", sagte er. Zweitens müsste sie militärisch überwacht und durchgesetzt werden. Zudem rücke eine politische Lösung so in noch weitere Ferne, sagte der Minister. Eine politische Lösung sei die einzige Möglichkeit, die das Leid der Menschen tatsächlich lindern könne.
Syrische Truppen gingen in Vorstädten von Damaskus, in der Wirtschaftsmetropole Aleppo, Homs und anderen Orten gegen Stellungen der bewaffneten Rebellen vor. Dabei setzten sie auch schwere Waffen wie Kampfflugzeuge, Panzer und Artillerie ein.
In der Vorstadt Hamurija bei Damaskus fanden Bewohner 15 Leichen in den Trümmern eines Hauses, das zuvor aus der Luft bombardiert worden war. Das schilderten Rebellen. Die Informationen ließen sich von unabhängiger Seite nicht bestätigen – wie viele Informationen aus Syrien, denn Journalisten dürfen sich in dem Land offiziell nicht frei bewegen.







Organisation der Islamischen Konferenz?
Noch nie von gehört. Selbst unter ihrem richtigen Namen Organisation für Islamische Zusammenarbeit nicht.
Liegt vielleicht daran, dass diese Organisation noch nie etwas erreicht hat, ausser der ständigen Beschäftigung mit sich selbst.
Ihr Hauptziel, die Befreiung al-Aqsas, liegt jedenfalls noch ein weites Stück voraus.
Und die einzige Erklärung zu einem internationalen politischen Vorgang, die offensichtlich jemals veröffentlich wurde, nämlich der Protest gegen das franz. Gesetz wider der Leugnung des Völkermords an den Armeniern...naja.
http://de.wikipedia.org/w...
...Ende Assads!? ;-)
Ein in meinen Augen völlig "sinnbefreiter" Verein.
P.S. Hat nicht Algerien auch gegen einen Ausschluß gestimmt? Zumindest waren die im Vorfeld gegen einen Ausschluß...
...und läutet die Totenglocke für Assad an:
"Zum ersten Mal nach seiner Flucht meldet sich der ehemalige Vertraute des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu Wort: Ex-Premierminister Riad Hijab prophezeit dem Regime ein baldiges Ende. Die Regierungstruppen kontrollierten weit weniger Landesteile als angenommen."
sueddeutsche.de
...und läutet die Totenglocke für Assad an:
"Zum ersten Mal nach seiner Flucht meldet sich der ehemalige Vertraute des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu Wort: Ex-Premierminister Riad Hijab prophezeit dem Regime ein baldiges Ende. Die Regierungstruppen kontrollierten weit weniger Landesteile als angenommen."
sueddeutsche.de
...Kommentar gewartet ;-)
Der Präsident al Assad bleibt im Amt, solange das syrische Volk hinter ihm steht, auch wenn Sie und Ihre Mitforisten sowie die "demokratischen" Staaten (USA, Saudi Arabien, Katar, Türkei, Frankreich, Großbritanien) ihn gern weghaben wollen. hierüber hat das syrische Volk zu entscheiden...
Insoweit wünsche ich Ihnen schöne Träume...
...Kommentar gewartet ;-)
Der Präsident al Assad bleibt im Amt, solange das syrische Volk hinter ihm steht, auch wenn Sie und Ihre Mitforisten sowie die "demokratischen" Staaten (USA, Saudi Arabien, Katar, Türkei, Frankreich, Großbritanien) ihn gern weghaben wollen. hierüber hat das syrische Volk zu entscheiden...
Insoweit wünsche ich Ihnen schöne Träume...
Israels und jedweder 'westlichen Dekadenz' rund um die:
http://de.wikipedia.org/w...
Sechs ehem. Sowjetrepubliken, der Irak, Algerien, Pakistan und viele Länder, die nur wollen, dass der 'Bruderkrieg' in Syrien einfach nur ganz schnell aufhören soll... Völlig isoliert ist der Iran mit seiner pro-Assad Haltung keineswegs - und Rußland hat Beobachterstatus.
Die Türkei und der GCC mit den Saudis sind nicht automatisch beliebter, als die Achse: Teheran, Baghdad, Damaskus, Hisbollah. Das wird ein großer Show-down.
...Kommentar gewartet ;-)
Der Präsident al Assad bleibt im Amt, solange das syrische Volk hinter ihm steht, auch wenn Sie und Ihre Mitforisten sowie die "demokratischen" Staaten (USA, Saudi Arabien, Katar, Türkei, Frankreich, Großbritanien) ihn gern weghaben wollen. hierüber hat das syrische Volk zu entscheiden...
Insoweit wünsche ich Ihnen schöne Träume...
Man darf ja auch mal gespannt sein, wie jene Mitglieder votieren werden, die die UNGA-Resolution vom 3. August nicht unterstützt haben.
Algerien
Gambia
Guinea
Iran
Jemen
Kasachstan
Kirgisistan
Libanon
Mali
Pakistan
Sierra Leone
Sudan
Suriname
Turkmenistan
Uganda
Usbekistan
16 von 56 Mitgliedsstaaten, wenn mich nicht alles täuscht. Also rund 30%.
Der Drops scheint also noch nicht gelutscht zu sein.
Aber insbesondere Türkei und Saudi-Arabien werden ihren Einfluss sicher zur Geltung zu bringen wissen.
und zwar wegen akuter dort möglicher Unbeliebtheit von Saudis bzw. Wahabiten, bzw. eigener Frühlingsphobie.
Afghanistan (iran. Zuwendungen an Karzai + pak. Haltung)
Aserbaidschan (Geographie !)
Bangladesch (wg. Pak.)
Benin (WK*)
Burkina Faso (WK)
Dschibuti (WK)
Elfenbeinküste (WK)
Gabun (WK)
Guinea-Bissau (WK)
Indonesien (WK)
Irak (schiitisch regiert)
Kuwait (30% Schiiten)
Mauretanien (WK)
Niger (WK)
Nigeria (WK)
Palästinensische Autonomiegebiete (BKK)
Senegal (WK)
Somalia (WK)
Tadschikistan (Ex-SU)
Togo (WK)
Tschad (WK)
*WK=möglicher Wahabitenkoller - wegen eigener Extremisten
BKK=Bürgerkriegskandidat
Die meisten wollen keinen Ärger; Ärger=Aufstand mit dem Risiko, dass dann Wahabiten Schreine zerstören, etc.
Es könnte also sein, dass die meisten den Aufstand nicht unterstützen; denn so verläuft das Spiel: es geht nicht um eine Unterstützung für Assad - sondern um eine Unterstützung des Aufstandes: ja oder nein.
21+16=37; wenn ich mich bei 5 Ländern irre und die Saudis weitere 5 Länder 'umdrehen' können, dann sind wir bei ca. 50/50. Also ziemlich ein offenes Rennen, was die Saudis einiges kosten dürfte.
Bitte verzichten Sie auf Spekulationen und kehren zum konkreten Artikelthema zurück. Danke, die Redaktion/ls
und zwar wegen akuter dort möglicher Unbeliebtheit von Saudis bzw. Wahabiten, bzw. eigener Frühlingsphobie.
Afghanistan (iran. Zuwendungen an Karzai + pak. Haltung)
Aserbaidschan (Geographie !)
Bangladesch (wg. Pak.)
Benin (WK*)
Burkina Faso (WK)
Dschibuti (WK)
Elfenbeinküste (WK)
Gabun (WK)
Guinea-Bissau (WK)
Indonesien (WK)
Irak (schiitisch regiert)
Kuwait (30% Schiiten)
Mauretanien (WK)
Niger (WK)
Nigeria (WK)
Palästinensische Autonomiegebiete (BKK)
Senegal (WK)
Somalia (WK)
Tadschikistan (Ex-SU)
Togo (WK)
Tschad (WK)
*WK=möglicher Wahabitenkoller - wegen eigener Extremisten
BKK=Bürgerkriegskandidat
Die meisten wollen keinen Ärger; Ärger=Aufstand mit dem Risiko, dass dann Wahabiten Schreine zerstören, etc.
Es könnte also sein, dass die meisten den Aufstand nicht unterstützen; denn so verläuft das Spiel: es geht nicht um eine Unterstützung für Assad - sondern um eine Unterstützung des Aufstandes: ja oder nein.
21+16=37; wenn ich mich bei 5 Ländern irre und die Saudis weitere 5 Länder 'umdrehen' können, dann sind wir bei ca. 50/50. Also ziemlich ein offenes Rennen, was die Saudis einiges kosten dürfte.
Bitte verzichten Sie auf Spekulationen und kehren zum konkreten Artikelthema zurück. Danke, die Redaktion/ls
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