Bürgerkrieg: Syrien-Gesandter bietet sich als Vermittler an
Der neue Syrien-Gesandte von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, hat das Ende aller Kämpfe gefordert. Die Forderungen des Volkes seien legitim, er wolle vermitteln.
©UN Photo/Jc Mcilwaine/Handou/dpa

Lakhdar Brahimi im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York
Der neue internationale Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi hat einen politischen Wandel in dem Land gefordert und sich als Vermittler zwischen Regierung und Opposition angeboten. Die legitimen Forderungen des syrischen Volkes müssten erfüllt werden, sagte der algerische Diplomat dem TV-Sender Al Arabija. "Ich rufe alle Parteien in Syrien zur Einstellung der Kämpfe auf. Unzweifelhaft geht dieser Aufruf in erster Linie an die Regierung. Es ist vor allem die Pflicht von Regierungen, nicht nur in Syrien, Sicherheit und Stabilität für ihr Volk zu gewährleisten."
Brahimi übernahm am Samstag von Kofi Annan das Mandat des Syrien-Vermittlers der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga. Er räumte ein, noch keine konkreten Ideen zur Beilegung des Konflikts zu haben: "Ich kann nichts tun, außer auf die Notwendigkeit für ein Ende der Gewalt und den Beginn eines politischen Prozesses zu bestehen, der glaubwürdig ist und dem syrischen Volk Frieden und Stabilität bringen kann. Wir brauchen einen politischen Übergangsprozess. Darüber gibt es innerhalb und außerhalb Syriens keine Meinungsverschiedenheiten."
Da die Regierung und die Opposition nicht direkt miteinander verhandelten, könne er als Vermittler auftreten. "Die Konfliktparteien haben sehr starke Ansichten", sagte Brahimi dem Nachrichtensender Al Jazeera, "ich werde mit allen Seiten reden". Letztlich liege es aber an den Konfliktparteien selbst, Syrien aus der gegenwärtigen Krise zu führen. Die Regierung müsse endlich den Wunsch der Bevölkerung nach grundlegenden Veränderungen erfüllen: "Der Wandel ist notwendig, unaufschiebbar und unvermeidlich."
Bei einem Bombenanschlag wurden in einem Vorort von Damaskus in der Nacht zum Sonntag mindestens 15 Menschen getötet, berichtete die syrische Nachrichtenagentur Sana. Der Sprengsatz sei in einem Fahrzeug nahe dem palästinensischen Flüchtlingslager in Al-Sbeineh explodiert. Der Bericht schrieb den Anschlag "bewaffneten Terroristen" zu – die staatlichen Medien verwenden diese Bezeichnung auch für die Rebellen, die gegen Assads Truppen kämpfen.
Gezielte Angriffe auf Bäckereien
Die Armee zerstörte nach Angaben von Aufständischen die letzte Bäckerei in der zentralen Rebellenhochburg Kusseir. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft den Regierungstruppen vor, gezielt Bäckereien anzugreifen, um den Rebellen Ernährungsgrundlagen zu nehmen. Kusseir wird seit etwa drei Monaten von den Rebellen kontrolliert.
Unterdessen bombardierten Regierungstruppen in Aleppo Stellungen der Aufständischen. Aktivisten meldeten Straßenkämpfe in der Wirtschaftsmetropole. In der Ortschaft Al Bukamal in der ölreichen Region Deir el Sur nahe der Grenze zum Irak eroberten Rebellen eine Flugabwehrstellung, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. In einem Video waren Soldaten zu sehen, die sagten, sie seien gefangen genommen worden. Die Authentizität der Aufnahmen konnte nicht unabhängig bestätigt werden.





Die "ehrlichen Rebellen" kaufen beim Bäcker ihre frischen Brötchen und stellen sich in eine 100-Meter Warteschlange.
Nein,Rebellen verbarrikadieren sich überall ; und nicht nur in Schulen.
Hauptsache die westliche Presse schreibt diese Propaganda.
Und Herr Brahimi könnte aber etwas bewegen,
Voraussetzung,dass er den Rebellen Verhandlungsbereitschaft abringt,OHNE VORBEDINGUNGEN.
Sonnst ist die arbeit von Herrn Brahimi umsonst schön das er hier direkt an das Syrische Regime appeliert die Kampfhandlungen einzustellen denn ohne konkrete Schritte kommt man in Syrien nicht weitet und derjenige der am Meisten Kontrolle über seine Armee hat ist nuneinmal der Machthaber ebenso ist es mit der Verantwortung für die Lage in dem sich das Land wegen der Missglückten Niederschlagung befindet.
Nur wenn beide Seiten es auch Wollen kommen Verhandlungen und ein Ende der Gewaltspirale überhaupt zustande hier ist vor allem die Syrische Regierung gefragt schritte auf die Opposition zuzumachen.
Sonnst ist die arbeit von Herrn Brahimi umsonst schön das er hier direkt an das Syrische Regime appeliert die Kampfhandlungen einzustellen denn ohne konkrete Schritte kommt man in Syrien nicht weitet und derjenige der am Meisten Kontrolle über seine Armee hat ist nuneinmal der Machthaber ebenso ist es mit der Verantwortung für die Lage in dem sich das Land wegen der Missglückten Niederschlagung befindet.
Nur wenn beide Seiten es auch Wollen kommen Verhandlungen und ein Ende der Gewaltspirale überhaupt zustande hier ist vor allem die Syrische Regierung gefragt schritte auf die Opposition zuzumachen.
"Ich rufe alle Parteien in Syrien zur Einstellung der Kämpfe auf. Unzweifelhaft geht dieser Aufruf in erster Linie an die Regierung. Es ist vor allem die Pflicht von Regierungen, nicht nur in Syrien, Sicherheit und Stabilität für ihr Volk zu gewährleisten."
Könnte sich der Herr zunächst erst einmal auf eine seiner Persönlichkeiten beschränken, bevor er irgendwelche Forderungen stellt?
Stabilität und Sicherheit von der Regierung zu fordern und gleichzeitig mit der Forderung des Niederlegens der Waffen zu verbinden, scheint mir ein klein wenig ein Widerspruch, wenn nicht, unerfüllbar zu sein.
Dass es weitere terroristische Übergriffe, von offensichtlich vom Ausland unterstützten Söldnern gibt, ist doch wohl unzweifelhaft. Ich habe noch nie davon gehört, dass sich solche Killer von gutem Zureden besänftigen lassen.
Zu gutem Journalismus sollte doch auch die Geschichte und die bisherigen Tätigkeiten des Herrn Brahimi gehören. Erst dann läßt sich einschätzen, wie glaubwürdig der Herr in Syrien ist.
Denn bisher habe ich den den Eindruck der Parteilichkeit.
Herr Brahimi ist Algerier, und hat somit unmittelbare Erfahrung mit dem, was in einem Land passiert, wenn es an Islamisten verschachert wird. 1962, mit de Gaulles Direktive, den Franzosen in Algerien jeglichen militaerischen Schutz vor dem damaligen Jihad zu entziehen, kam es von Algerien aus zu einer beispielslosen Fluechtlingswelle nach Europa. Mehr als eine Million algerischer Muslime und das algerische Judentum und Christentum in fast ihrer Gesamtheit, auch ueber eine Million Menschen, fluechteten damals vor den Kugeln, Folter und Lynchmobs der Sieger nach Frankreich, und das innerhalb weniger Monate. 2 Millionen von 11 Millionen Einwohnern Algeriens.
Syrien steht wohl bald Aehnliches bevor, nur das dort mehr Menschen wohnen als damals in Algerien.
Herr Brahimi ist Algerier, und hat somit unmittelbare Erfahrung mit dem, was in einem Land passiert, wenn es an Islamisten verschachert wird. 1962, mit de Gaulles Direktive, den Franzosen in Algerien jeglichen militaerischen Schutz vor dem damaligen Jihad zu entziehen, kam es von Algerien aus zu einer beispielslosen Fluechtlingswelle nach Europa. Mehr als eine Million algerischer Muslime und das algerische Judentum und Christentum in fast ihrer Gesamtheit, auch ueber eine Million Menschen, fluechteten damals vor den Kugeln, Folter und Lynchmobs der Sieger nach Frankreich, und das innerhalb weniger Monate. 2 Millionen von 11 Millionen Einwohnern Algeriens.
Syrien steht wohl bald Aehnliches bevor, nur das dort mehr Menschen wohnen als damals in Algerien.
Natuerlich sind die Forderungen des volkes legitim. Das Problem ist, dass das syrische Volk nicht mit einer Stimme spricht.
Hier sind die Drusen, die Ismaeliten, Christen, Alewiten und Kurden, die ihre Menschenrechte geniessen moechten. Dort sind die konservativen Sunniten arabischer Herkunft, die Demokratie verlangen.
Was kein Widerspruch sein muesste, es aber doch ist. Denn Demokratie wird in vielen Laendern anders definiert und in Syrien wuerde die Herrschaft der Mehrheit die Unterdrueckung der Religion und der Menschenrechte der Minderheiten mit sich bringen.
Fuer jemanden, der in Deutschland aufgewachsen ist, eine schwere Wahl - Menschenrechte oder Demokratie. Fuer jemanden, der in Syrien lebt, offenbar eine leichte, die allerdings unvereinbar zu sein scheint mit dem, was die jeweils andere Haelfte der Bevoelkerung wunescht. Einen Ausweg koennte nur die Teilung des Landes bieten:
-in ein freies Kurdistan, welches sich mit den irakischen Kurden zusammenschliesst, und sich eng anlehnt an Europa
- ein sunnitisch/arabisch dominiertes Kernsyrien
- ein westliuches orientiertes Kuestenland, in dem Menschen verschiedener Kulturen friedlich miteinander zusammenleben, ohne Scharia, Steinigung und Christensteuer. Dieses Land koennte sich mit dem Libanon zusammenschliessen.
Herr Brahimi ist Algerier, und hat somit unmittelbare Erfahrung mit dem, was in einem Land passiert, wenn es an Islamisten verschachert wird. 1962, mit de Gaulles Direktive, den Franzosen in Algerien jeglichen militaerischen Schutz vor dem damaligen Jihad zu entziehen, kam es von Algerien aus zu einer beispielslosen Fluechtlingswelle nach Europa. Mehr als eine Million algerischer Muslime und das algerische Judentum und Christentum in fast ihrer Gesamtheit, auch ueber eine Million Menschen, fluechteten damals vor den Kugeln, Folter und Lynchmobs der Sieger nach Frankreich, und das innerhalb weniger Monate. 2 Millionen von 11 Millionen Einwohnern Algeriens.
Syrien steht wohl bald Aehnliches bevor, nur das dort mehr Menschen wohnen als damals in Algerien.
Chien, schreiben Sie nicht so einen Unsinn. Der Algerienkrieg war kein islamistischer Djihad, sondern ein antikolonialer Befreiungskrieg. Die Flüchtlingszahlen besser auch noch einmal überprüfen, jedenfalls dürften darunter ca. 1 Mio. französische Siedler gewesen sein, die bzw. deren Vorfahren nach Eroberung des Landes durch die spätere Kolonialmacht Frankreich ins Land kamen. Die Lynchjustiz der algerischen Sieger war zwar furchtbar, aber Sie sollten erwähnen, dass ihr ein auch von Seiten der Kolonialmacht grausam geführter Krieg um Aufrechterhaltung der Kolonialherrschaft vorausging. Können Sie bei wiki nachlesen, wo Sie vermutlich auch Ihre Zahlen herhaben?
Übrigens waren die Sieger von 1962 algerische Nationalisten sozialistischer Prägung, später die Gegner der extremistischen Islamisten im algerischen Bürgerkrieg der 1990er Jahre, nachdem jene islamistischen Wahlsiegern nicht die Macht überlassen wollten.
Chien, schreiben Sie nicht so einen Unsinn. Der Algerienkrieg war kein islamistischer Djihad, sondern ein antikolonialer Befreiungskrieg. Die Flüchtlingszahlen besser auch noch einmal überprüfen, jedenfalls dürften darunter ca. 1 Mio. französische Siedler gewesen sein, die bzw. deren Vorfahren nach Eroberung des Landes durch die spätere Kolonialmacht Frankreich ins Land kamen. Die Lynchjustiz der algerischen Sieger war zwar furchtbar, aber Sie sollten erwähnen, dass ihr ein auch von Seiten der Kolonialmacht grausam geführter Krieg um Aufrechterhaltung der Kolonialherrschaft vorausging. Können Sie bei wiki nachlesen, wo Sie vermutlich auch Ihre Zahlen herhaben?
Übrigens waren die Sieger von 1962 algerische Nationalisten sozialistischer Prägung, später die Gegner der extremistischen Islamisten im algerischen Bürgerkrieg der 1990er Jahre, nachdem jene islamistischen Wahlsiegern nicht die Macht überlassen wollten.
die zeitung zeit u.v.a. berichten immer wieder von dieser stelle und keiner sagt etwas darüber.
warum werden dann Lügen verbreitet?
Liebe Redaktion: Berichten sie doch etwas über die "Stelle" !
Seine Biographie findet sich mühelos im Internet. Irgendwie flexibel, der Mann. Schon sehr, sehr lange "am Ruder". In Frankreich studiert. Für die UN tätig. Zentralkomitee der FLN. Algerischer Außenminister. Jedenfalls war er wohl nicht bei Goldman Sachs.
Sonnst ist die arbeit von Herrn Brahimi umsonst schön das er hier direkt an das Syrische Regime appeliert die Kampfhandlungen einzustellen denn ohne konkrete Schritte kommt man in Syrien nicht weitet und derjenige der am Meisten Kontrolle über seine Armee hat ist nuneinmal der Machthaber ebenso ist es mit der Verantwortung für die Lage in dem sich das Land wegen der Missglückten Niederschlagung befindet.
Nur wenn beide Seiten es auch Wollen kommen Verhandlungen und ein Ende der Gewaltspirale überhaupt zustande hier ist vor allem die Syrische Regierung gefragt schritte auf die Opposition zuzumachen.
Assad hatte schon letztes Jahr mehrfach Verhandlungen angeboten, doch die Rebellen verweigern jeder Verhandlung und hatten sich nicht mal an die Waffenruhe gehalten.
Assad hatte schon letztes Jahr mehrfach Verhandlungen angeboten, doch die Rebellen verweigern jeder Verhandlung und hatten sich nicht mal an die Waffenruhe gehalten.
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