Fotos aus Afghanistan:
Morgens um halb sechs in Kabul

Sonnenaufgang in Kabul: Ein Ladeninhaber rüstet sich für einen neuen Tag. | © Roberto Schmidt/AFP/GettyImages
Berichte über Gewalt und Korruption prägen das Bild des Westens von Afghanistan. Der Alltag der Menschen verschwindet aus dem Blickfeld. Der Fotograf Roberto Schmidt zeigt uns genau dieses Afghanistan. Seine Bilder führen auf einen Marktplatz in Kabul – zwischen Saftbar, Teehaus und einem ungewöhnlichen Arbeitsmarkt.
- Datum 27.09.2012 - 10:34 Uhr
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... wenn auch kurzen Einblick in den afghanischen Alltag. Ich würde gerne mehr darüber erfahren wie das Leben der einfachen Menschen vor Ort - außerhalb von Krieg und Terror - wirklich aussieht.
Von hier http://community.zeit.de/... weiter nach vorn. Aflaton hat einige Jahre als Architekt in Kabul gearbeitet, seine Artikel sind alle sehr lesenswert.
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oder: Die Stadt der unsichtbaren Frauen.
beim Betrachten der Bilder genau den selben Gedanken wie Sie - wo sind die Frauen?
beim Betrachten der Bilder genau den selben Gedanken wie Sie - wo sind die Frauen?
beim Betrachten der Bilder genau den selben Gedanken wie Sie - wo sind die Frauen?
Dieser Film hat mir zumindest ein Bild von Afghanistan präsentiert, welches ich nie für möglich gehalten hätte. Trotz all dem Leid und Terror, gibt es noch so etwas wie Schönheit in Afghanistan. http://vimeo.com/31426899
Ich glaube vor einiger Zeit auch hier auf ZO erschienen
Andere hier haben es ja auch bemerkt: Keine Frauen zu sehen. Vermutlich bereiten sie ganz traditionell zuhause Essen vor oder zu und kümmern sich um Kinder und Haushalt. Wie anders scheint das "normale" Leben dort doch zu sein und wir Westler denken immer, alle Welt wartet auf unsere Auffassungen von Gesellschaftsgestaltung...Da ist im vergangenen Jahrzehnt so viel schief gegangen mit den Interventionen - keine Ahnung, wie "wir" dort die Kurve kriegen können zu mehr Akzeptanz.
Wenn traditionelle Gesellschaftsgestaltung so aussieht, dass mehr als die hälfte der Mitglieder im öffentlichen Leben (und damit auch im öffentlichen Diskurs, Politik, Kunst, Wissenschaft, ect..) nicht sichtbar sind, muss man sich als Mensch die Frage stellen wie gesund diese Gesellschaft ist und ob dort wirklich für die Mehrheit der Menschen ein selbstbestimmtes und glückliches Leben möglich ist.
Ich denke es soll hier nicht darum gehen was im jeweiligen Land die Norm ist, sondern wie eine Gesellschaft ausschauen kann in der es möglich ist sein persönliches selbstbestimmtes Lebenskonzept zu entwickeln. Das Geschlecht als vorrangig lebensstrukturierenden Wert zu bestimmen ist (und war) meiner Meinung nach schlicht verrückt.
Ich jedenfalls bin froh in einer Stadt zu Leben, in der ich sichtbar sein bin obwohl und weil ich eine mademoiselle bin.
Wenn traditionelle Gesellschaftsgestaltung so aussieht, dass mehr als die hälfte der Mitglieder im öffentlichen Leben (und damit auch im öffentlichen Diskurs, Politik, Kunst, Wissenschaft, ect..) nicht sichtbar sind, muss man sich als Mensch die Frage stellen wie gesund diese Gesellschaft ist und ob dort wirklich für die Mehrheit der Menschen ein selbstbestimmtes und glückliches Leben möglich ist.
Ich denke es soll hier nicht darum gehen was im jeweiligen Land die Norm ist, sondern wie eine Gesellschaft ausschauen kann in der es möglich ist sein persönliches selbstbestimmtes Lebenskonzept zu entwickeln. Das Geschlecht als vorrangig lebensstrukturierenden Wert zu bestimmen ist (und war) meiner Meinung nach schlicht verrückt.
Ich jedenfalls bin froh in einer Stadt zu Leben, in der ich sichtbar sein bin obwohl und weil ich eine mademoiselle bin.
Vielleicht möchten einige von den unsichtbaren Frauen, nachdem sie morgens um halb sechs gekocht, gewaschen und sich um Kinder gekümmert haben, einfach mal auf die Straße..... auf den Markt..... in eine Schule.... auf eine Universität.... wohin auch immer.....!
Ja, das sollte man einfach so akzeptieren.
Wenn traditionelle Gesellschaftsgestaltung so aussieht, dass mehr als die hälfte der Mitglieder im öffentlichen Leben (und damit auch im öffentlichen Diskurs, Politik, Kunst, Wissenschaft, ect..) nicht sichtbar sind, muss man sich als Mensch die Frage stellen wie gesund diese Gesellschaft ist und ob dort wirklich für die Mehrheit der Menschen ein selbstbestimmtes und glückliches Leben möglich ist.
Ich denke es soll hier nicht darum gehen was im jeweiligen Land die Norm ist, sondern wie eine Gesellschaft ausschauen kann in der es möglich ist sein persönliches selbstbestimmtes Lebenskonzept zu entwickeln. Das Geschlecht als vorrangig lebensstrukturierenden Wert zu bestimmen ist (und war) meiner Meinung nach schlicht verrückt.
Ich jedenfalls bin froh in einer Stadt zu Leben, in der ich sichtbar sein bin obwohl und weil ich eine mademoiselle bin.
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