Mohammed-Karikaturen : Frankreich schließt Botschaften aus Angst vor Angriffen

Die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Frankreich hat Konsequenzen: In mehr als 20 Ländern werden Botschaften und Schulen zur Sicherheit geschlossen.

Aus Angst vor gewaltsamen Angriffen wegen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Frankreich werden am Freitag die französischen Botschaften und Schulen in etwa 20 Ländern geschlossen.

Befürchtet werden offenbar Ausschreitungen nach den Freitagsgebeten in muslimischen Ländern. Auch französische Konsulate und Kulturzentren sollten in den betroffenen Ländern geschlossen bleiben, teilte das französische Außenministerium mit.

Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hatte am Mittwoch neue Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Auf der Titelseite der Ausgabe ist etwa ein gebrechlicher Mann mit Turban in einem Rollstuhl zu sehen, der von einem Mann jüdischen Aussehens geschoben wird.

Zahlreiche Zeichnungen

In einer der Zeichnungen ist der Hauptdarsteller des umstrittenen Mohammed-Schmähvideos aus den USA mit einem Schweinekopf in der Hand zu sehen. Er fragt den Filmemacher, ob er sich sicher sei, dass der Prophet mit so etwas Sex gehabt habe. Das Schwein gilt in der islamischen Welt als unrein. Eine andere Karikatur trägt die Überschrift "Mohammed: Ein Stern ist geboren". Sie zeigt den Propheten nackt in Gebetshaltung mit hoch aufgerecktem Hintern. Darüber hat der Zeichner einen großen gelben Stern gesetzt.

Im Blatt finden sich zahlreiche weitere Karikaturen, in denen die Zeichner die Aufregung über das islamfeindliche Mohammed-Video aus den USA karikieren. "Mohammed bringt die Jugendarbeitslosigkeit zum sinken" steht über einer Zeichnung, die brandstiftende Islamisten als Filmkritiker zeigt. Über dem Bild eines wirr wirkenden Islamisten mit Pistole heißt es: "Ein Film über den Islam bringt Fundamentalisten in Rage." Der Islamist selbst sagt: "Zeigt uns einen intelligenten Film, und wir werden den Dritten Weltkrieg auslösen."

Regierung in Sorge

Die französische Regierung hatte besorgt auf die Ankündigung reagiert. Alles, was in der gegenwärtigen Lage provoziere, müsse verurteilt werden, sagte Außenminister Laurent Fabius . Premierminister Jean-Marc Ayrault teilte seine "Missbilligung jeder Zügellosigkeit" angesichts der aktuellen Ereignisse mit. Er appellierte an ein verantwortungsbewusstes Verhalten aller.

Die Veröffentlichung der Karikaturen kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Stimmung in muslimischen Ländern ohnehin schon aufgeheizt ist: Wegen eines islamfeindlichen Videos aus den USA gibt es seit vergangener Woche in mehreren muslimischen Ländern teils gewaltsame Proteste vor US-Einrichtungen und anderen westlichen Vertretungen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet, unter ihnen der US-Botschafter in Libyen .
 

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Kommentare

119 Kommentare Seite 1 von 11 Kommentieren

Und die Gefühle von 100.000 toten Christen?

der meistgelesenen und der meistkommentierten Artikeln das Thema "Muslime" (und ihre Rage).

Und die Anzahl Kommentare übersteigt bei manchen Artikeln 300.

Nach meiner Einschätzung teilen sich die meisten Kommentatoren das Unverständnis für jene Rage der Muslime.

Fühlen sich Moslems in ihren religiösen Gefühlen tief verletzt, möchte ich gleichzeitig jene Moslems fragen, warum dann Christen überall auf der Welt vertrieben und ermordet werden (oft im Namen Allahs) und welches Verständnis sie für die verletzten (religiösen) Gefühle von Christen haben?.

Pro Jahr (im 10-Jahresschnitt) sterben weltweit laut CSGC (Center for Study of Global Christianity) 100.000 Christen aufgrund ihres Glaubens.
Die Zahl bezieht sich auf "Christian Martyrs" in dieser PDF-Übersicht: http://www.gordonconwell....

Viele davon in islamischen Ländern, nämlich in dieser WatchList unter den schlimmsten 10 Staaten, befinden sich 9 (neun!) islamische Länder:
(Afghanistan, Saudi-Arabien, Somalia, Iran, Malediven, Usbekistan, Jemen, Irak & Pakistan).
http://www.worldwatchlist...

Wann führen wir mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?

@Ataraxis "Öl ist dicker als Blut"

Christen werden in der Islamischen Welt verfolgt ob in Irak, Pakistan, Nigeria, demnächst Syrien und Ägypten.
Es war ein riesen Unterschied als der Papst am Wochenende in dieser fatalen Situation in Libanon vor rd. 300.000 syr. und libanesischen Christen zum Frieden unter den Religion am Sonntag in Beirut predigte
und einen Tag später der Ayatollah Nasrallah mit 300.000 shiit. Moslems "Tod America" und "Tod Israel" "Tod den Filmproduzenten" in Beirut rief und für Angriffe auf die Verursacher predigte.
Ein Tag&Nacht-Unterschied !
Da der Hirte und Friedesprediger und dort der unnachgiebige Hassprediger.
So ist aber die Welt und das Erdöl liegt zu 70% in der Islamischen Welt und aus die Maus!

Natürlich

werden Christen in der Welt verfolgt, bestreite ja niemand. Ob in diesem Fall die Vergleiche angebracht sind sei mal dahin gestellt. Jedenfalls werden heute Moslems von Christen getötet auf Befehl der christlichen Staaten. Dass das die Moslems sauer macht und Racheglüste aufkommen lässt, ist zwar traurig, aber nicht ganz unverständlich.
Und leider können die Moslems auch die Geschichte nicht gänzlich vergessen, was für die Christen sicherlich hilfreich wäre ;-)

c.

Es geht nicht um Religionen

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es hier um Religionen geht. Wie immer geht es darum, dass eine (gut gebildete/bauernschlaue) Minderheit eine (schlecht gebildete und/oder strenggläubige) Mehrheit für ihre Zwecke ausnützt. Das war immer so, wird immer so sein.

Der Mensch braucht Gründe, um dem stark fragwürdigen Drang nachzugeben, seinem Nachbarn den Schädel einzuschlagen. Das kann (falsch ausgelegte) Religion sein, unterschiedliche Fussballvereine, unterschiedliche Hautfarben, ja sogar ein von Belgiern definierter Pass-Eintrag.

Mit den genutzten Unterschieden selbst hat das absolut nix zu tun. Es liegt an der Bereitschaft von Menschen, Führer und Klassifizierungen zu akzeptieren. Seien es religiöse, kulturelle oder politische. Die fehlende Selbstbestimmung des Menschen löst diesen ganzen Quark aus, nichts anderes. Der Ansatz geht also fehl, Religionen zu verurteilen oder gar zu verbieten (wie es manche Säkularisierer fordern), schlicht weil der Mensch zu kreativ ist, sich Ersatz"drogen" für seinen Drang zu suchen, andere Menschen als minderwertiger einzustufen.

Gibt keine Diskussion - wir wollen sie ja nicht.

"Wann führen wir mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?"

Garnicht. Wenn ich eine Diskussion führen möchte, dann spucke ich meinen Gegenüber nicht vorher noch ins Gesicht. Also, ist doch klar, dass da kein Dialog zustande kommt. Und wenn ich die Kommentare so lese, wollen die Menschen auch keinen Dialog. Ich meine, dass ich meinen Gesprächspartner nicht beleidige, das lernt man doch schon im Kindergarten.

Ich sehe es eher so, dass vielen die 100.000 noch nicht genug sind. Denn es sind genau diese Menschen, die die Reaktion auf solche Karrikaturen/Filme ertragen und ihr Leben lassen müssen.

Und nun weiter im christlichen Sinne: Auge um Auge - Zahn um Zahn.

Oder besser noch

"Vielleicht sollte man nicht missionieren gehen - dann wird man auch kein Märtyrer..."

Ober besser noch, die Christen konvertieren gelich zum Islam, dann ist das Problem auch gelöst, oder ?
Abgesehen davon, werden die Christen ja nicht wegen Missionierung verfolgt, sonder wegen ihrer Religion. 100.000 Missionare sind schwer vorstellbar.
Missionierung ist auch nichts unmoralisches.

vielleicht etwas voreilig kommentiert

Ja, es war eher als Spitze gemeint, wegen der Quelle (Center for Study of Global Christianity), die ja nun nicht als besonders unabhängig und neutral zu betrachten ist...

"Ober besser noch, die Christen konvertieren gelich zum Islam, dann ist das Problem auch gelöst, oder ?"

Das Problem wäre in der Tat gelöst ;-) Auch wenn alle zum Christentum übertreten würden - aber am besten wäre es doch, alle würden ihre Religion etwas hinten anstellen - und da vor allem die Fundamentalisten (auf allen Seiten).

Mir persönlich ist Missionierung, gleich von welcher Seite, zumindest suspekt...

"solche Kommentare/Einstellungen wie ihre hier sorgen dafür,

dass nichts besser - sondern schlimmer wird."

Die Medien haben den Film in die Öffentlichkeit gezerrt, nun muss sich die Öffentlichkeit halt damit auseinandersetzten.

Bei den dänischen Karikaturen hat es ein halbes Jahr gedauert, bis die Bilder, nachdem sie wieder und wieder Moslems präsentiert wurden, bei ein paar Gruppen zündeten.

Die Veröffentlicher und die Medien haben gelernt.
Diesmal mussten sie noch eine arabische Filmversion nachreichen, um das Empörungsmaschinchen erfolgreich zum Laufen zu bringen.

Mit etwas Übung wird das immer besser funktionieren.

Wenn Sie posten, können auch Sie Ihren Teil (zur Vernunft Mahnender?) beitragen. Jeder Beitrag ist so wichtig wie wertvoll.

@Ataraxis. Schmutziges Geschäft mit der Meinungsfreiheit

Ja: "Wann führen [Sie] mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?" ?

Diese Diskussion findet nicht statt. Karrikaturen und vorgeblich sarkastische Filme könnten ja Diskussionsmedien sein, ginge es um nachvollziehbare Vermittlung. Dann müsste man sich vorher fragen, wie man diese Vermittlungsebene, diesen grundsätzlichen Respekt vor dem jeweiligen gegenseitigen Verständnishorizont als Status Quo, Ausgangspunkt, erreicht.
Man weiß, dass Muslime ein anderes Verständnis von z.B. gegenständlicher Interpretation von ihnen Heiligem haben, das originär auch im Christentum gilt: "Du sollst Dir kein Bildnis machen", Parabel vom Goldenen Kalb, ...
Natürlich wird die Formel der Beleidigung religiöser Gefühle oder des Propheten oder der Gotteslästerung durch "Fundamentalisten" oder agressive Politiker in islamisch geprägten Regionen instrumentalisiert.

Was bewirkt es dann, unter dem scheinheiligen, vorgeblichen Deckmantel der Aufklärung oder Missionierung, Muslimen mit dem Holzhammer provozierende Schmäh-Karikaturen und -Filme aufzunötigen, die sie nicht nachvollziehen können?
Das Gegenteil von Verständigung. Man treibt mit Machwerken, die nur zu Vergatterung und Aufhetzung von Islamophoben und zur Steigerung der eigenen Auflage geeignet sind, einfache Muslime massenweise per Provokation in die Arme agressiver Islamisten und nimmt absehbare blutige "Kollateralschäden" bewusst in Kauf.
Die Grenze der(Meinungs)Freiheit des Einzelnen ist
erreicht, wo er Andere damit schädigt.

Sehr guter Kommentar.

Interessant finde ich den Aspekt der Missionierung, den Sie ansprechen, und der m.E. in vielen Kommentaren spuerbar wird. Da ist er immer noch, dieser fatale Missionsbefehl. Nur geht es jetzt nicht um Jesus Christus sondern um den 'wahren' Toleranzbegriff.

Warum ist es so vielen Kommentatoren nicht moeglich, zu verstehen, dass die Darstellung Mohammeds fuer Muslime ein Sakrileg darstellt?

Zu 95: falschen Adressaten vermutet?

Die Karikaturen wenden sich an Franzosen. Vielleicht auch an Europäer. Aber nicht an islamische Länder, die den Text in den Sprechblasen selbst dann nicht lesen können, wenn sie französisch sprechen! Wir wollen einfach über diese dumpfen Gewaltausbrüche lachen!

Das Problem ist doch, das einige ausländische Muslime sich nicht (angewidert) abwenden. Stattdessen stürzen sie sich auf alles, was sie nicht mögen, um daraufhin gewalttätig zu werden. Warum dürfen wir nicht in Ruhe „unser Ding“ machen? Wenn sie intelligent wären, dann würden sie sich über unsere ggf. auch Provokationen lustig machen. Sie könnten sagen: Die doofen Europäer provozieren uns, damit wir gewalttätig werden. Das tun wir aber nicht, weil es uns zu blöd ist, immer das zu tun, was die Europäer erwarten!

Auch viele Muslime in Europa lieben die Provokationen nicht, aber sie haben mittlerweile gelernt, dass man sie tolerieren muss. Sonst hätten wir schon längst gewaltsame Ausschreitungen in Europa. Und diese Abgeklärtheit der Muslime wird zunehmend zur Aufgeklärtheit des europäischen Islam führen.

Solange die Muslime in Europa damit umgehen können, dürfen wir auch solche Karikaturen veröffentlichen.

@ 97 - die Darstellung Mohammeds

" Warum ist es so vielen Kommentatoren nicht moeglich, zu verstehen, dass die Darstellung Mohammeds fuer Muslime ein Sakrileg darstellt? "

Woher soll ein Moslem, oder gar ein Ungläubiger wissen, wie Mohammed aussieht ?

Es gibt keine Bilder von ihm, also kann es auch keine Darstellung geben.

Der Zorn der Moslems entzündet sich dann wohl daran, dass man glaubt, das Bild XY zeige Mohammed.

Auf der anderen Seite gibt es DIE Muslime nicht.

Falls es jetzt speziell um die Karikatur des französischen Satiremagazins geht, muss man schon sehr viel Phantasie haben, um aus der einen Figur Mohammed zu erkennen. Für Muslime gilt das sowieso nicht, da man kein Bild hat, und sich keines machen darf.

Souveräne Muslime lassen sich nicht so billig provozieren.

"akademischer Realist"

"Wir wollen einfach über diese dumpfen Gewaltausbrüche lachen!"
Merkwürdig. Mir vergeht bei dumpfen Gewaltausbrüchen das Lachen. Das Spaßbedürfnis scheint vertikal grenzenlos zu sein, nicht zu toppen. Nur: horizontal, in der Fläche liegt ein Missverständnis zu Grunde: Mindestens und spätestens mit dem WWW ist die Welt medial zwar grenzenlos, sollten aber auch die weltweiten Folgen jeder Veröffentlichung bedacht werden.
Der amerikanische Film ist eher als Hetzwerk und nicht als satirisches Kunstwerk angelegt. Da kann natürlich drüber lachen wer will. Aber dies gemeinsame zynische Gelächter wird zur Vergatterung zu pauschaler gemeinsamer Verunglimpfung der Muslime provoziert. Agit-Prop zur Eskalation. Über die Gegenreaktion braucht man sich nicht wundern. Vor allem - ich hoffe es tritt nicht ein - werden fahrlässig die koptischen Gemeinden gefährdet.

Die französischen Karikaturen gießen jetzt vor allem Öl ins Feuer. Vermutlich als Trittbrettfahr-Reaktion zur Auflagensteigerung. Nicht der erste Fall, wo Medien ein "missionarisches", "aufklärerisches" Anliegen vorschützen bei profitorientierten Zielsetzungen. Die Folgen haben Andere auszuhalten.
Zum Ablachen ist das nicht nötig. Aufklärungseffekt: 0 bis negativ.

Versucht nicht intelligente Satire, dem Adressaten, z.B. einem "Gegner", eine Botschaft zu vermitteln, indem seine Verständnisebene einkalkuliert wird? Das ist hier nicht erkennbar.
Eigenen Stallgeruch unter Gleichgesinnten zu potenzieren, ist noch keine Satire.

@hakafu

Sie bedienen sich einer ausweichenden Logik.
Einen gläubigen Muslimem interessiert i.d.R. nicht, wie Mohammed ausgesehen habe, sondern ihn stört, dass er per Darstellung verunglimpft wird.
Der Islam verbietet in seinen meisten Ausprägungen gegenständliche Darstellung von Göttlichem und vom Propheten. Daraus ist z.B. eine eigene religiöse Kunst entstanden mit aufwändiger Kalligraphie und abstrakter Interpretation der Natur ("Arabesken",...).
Wie schon gesagt: Auch im Christentum gilt eigentlich "Du sollst Dir kein Bildnis machen", erläutert u.a. in der Parabel vom "Tanz um das Goldene Kalb".
Dass sich Papisten, aufgeklärte Christen und Atheisten nicht darum scheren, ist kein Grund zur Annahme, Muslime könnten das ohne weiteres, noch dazu in der Konfrontation, für sich nachvollziehen und über verinnerlichte Grundsätze hinwegsehen.

Man sollte auch bedenken, dass für viele, oft schlecht gebildete, Muslime in prekären Verhältnissen (ob sozial, gesellschaftlich, politisch oder naturräumlich) die Religion die einzig verlässliche Richtschnur und Verbindlichkeit ist.

@ 108 - Einen gläubigen Muslimem interessiert i.d.R.

Gut, so weit kann man folgen.

Jetzt sollte man sich die Karikatur von Charlie Hebdo ansehen.

Sie zeigt zwei alte vergnügte Männer, der eine kann Jude sein, der andere Araber, die beide Spaß am Leben haben.

Da muss man sich schon sehr anstrengen, um daraus einen Angriff auf die islamische Religion zu sehen.

Wenn man positiv eingestellt ist, könnte man auch eine Empfehlung erkennen, wie leicht es ist, gemeinsam Freude zu haben.

Für Muslime?

Sie schreiben "Warum ist es so vielen Kommentatoren nicht moeglich, zu verstehen, dass die Darstellung Mohammeds fuer Muslime ein Sakrileg darstellt?"

Allerdings schreiben Sie wenig später "Welchen Islam meinen sie denn, wenn Sie Sie sagen 'der Islam'? Es ist nicht sehr aufgeklaert, 1.5 Mrd. Menschen aus 5 Kontinenten ueber einen Kamm zu scheren."

Sie machen also zunächst eine allgemeine Aussage über Muslime, untersagen aber anschließend den anderen Forenteilnehmern allgemeine Aussagen über den Islam. Ich schlage als Antwort auf Ihre zweite Frage daher - ohne explizit angesprochen zu sein - folgende Antwort vor: Es ist vermutlich derjenige Islam gemeint, dessen Angehörige die Darstellung Mohammeds als Sakrileg betrachten.

Zum ersten Zitat noch Folgendes: Selbstverständlich ist nachvollziehbar, dass die Darstellung Mohammeds aus islamischer Sicht ein Sakrileg darstellt. Es ist ja auch nachvollziehbar, dass Vegetarier kein Fleisch essen. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, wenn kein Mensch mehr Fleisch essen darf, weil Vegetarier sich dadurch gestört fühlen.

Allahs Ungläubige

Wir schreiben das Jahr 2012 und noch immer werden im Namen Allahs Ungläubige die ja keine Menschen sind und daher getötet werden dürfen.In sehr vielen Islamischen Länder müßen nicht Moslems Ihre Häuser aufgeben,und Mehr Steuern an den Staat zahlen.Wenn das nicht Rassistisch ist weiss Ich auch nicht weiter.Fragen sie doch Ägyptische Christen oder besser Irakische Christen die wo in Deutschland leben was sie davon halten.

Na, ich vermute...

...dass die Darstellung Mohammads fuer ALLE Muslime ein Sakrileg darstellt. Diese allgemeine Aussage kann ich auch machen, weil das Darstellungsverbot Mohammeds eine der fundamentalen Glaubensgrundsaetze des Islam ist, ebenso wie z.B. das Gebet in Richtung Mekka oder die Haddsch. Es gibt aehnliche Glaubensriten uebrigens auch in der katholischen Kirche, nur nennt man das hier Sakrament.

Viele Forenteilnehmer sagen sinngemaess 'Alle Muslims sind gewaltbereite Islamisten'. Eine solche Verallgemeinerung ist natuerlich groesster Unsinn und muss nicht weiter kommentiert werden.

Noch eine Frage an Sie: Was haben Sie persoenlich, oder ich, oder Ihre Mitforisten eigentlich von der Darstellung Mohammeds? Is it your business? Doch wohl eher nicht, oder?

Letztlich geht es wohl nur um provozierende Krakelerei. Von derartigen Zeitgenossen moechte ich mir eigentlich nicht Kant erklaeren lassen muessen.

@ 116 - Is it your business?

Ja, ist es.

Die Muslime, die ich kenne, sind friedlich und wollen, dass die Spannungen; Streitereien und Kriege auf dieser Welt abnehmen.

Deshalb wehre ich mich dagegen, dass einige wenige dieser Welt ihren Stempel aufdrücken und nicht nur meine Freiheit einschränken wollen und die Welt nur nach ihren Vorstellungen funktionieren lassen wollen.

[...]

Gekürzt. Bitte tragen Sie mit konstruktiven Kommentaren zur Diskussion bei. Danke, die Redaktion/mk

Unsinn, ob ein Moslem vier oder fuenf Mal...

...in Richtung Mekka betet geht sie nichts an. Und genauso wenig muss er es tolerieren, wenn sie ihm ein Bild von Mohamed unter die Nase halten (er darf Sie deshalb nicht umbringen, er hat aber sehr wohl das Recht zum Protest gegen eine solche Provokation).

Sie schreiben, in Bezug auf Moslems, dass einige 'die Welt nur nach ihren Vorstellungen funktionieren lassen wollen'. Merken Sie wirklich nicht, dass dieser Satz auch auf Sie zutrifft?

Was haben wir davon?

"Was haben Sie persoenlich, oder ich, oder Ihre Mitforisten eigentlich von der Darstellung Mohammeds? Is it your business? Doch wohl eher nicht, oder?"

Nein. Deswegen stelle ich Mohammed auch nicht dar. Und weil ich selbst nicht möchte, dass man sich über mich und meine religiösen Überzeugungen lustig macht, tue ich dasselbe auch mit den religiösen Überzeugungen meiner muslimischen Mitmenschen nicht. Soweit gehen wir konform.

Auf der anderen Seite lebe ich aber in einer freiheitlichen Gesellschaft, in der allerhand Menschen allerhand Dinge tun dürfen, von denen ich 'nichts habe'. Sie dürfen sogar manche Dinge tun, die mir gar nicht gefallen, wie z.B. den Papst verhöhnen, wie es auf dem schon öfter im Forum erwähnten Cover des Satiremagazins 'Titanic' geschah.

Ich weiß allerdings, dass die gleichen Freiheitsrechte, die ermöglichen, dass andere Leute meine Religion verspotten, auch ermöglichen, dass ich meine Religion frei ausüben darf. Deswegen trete ich für diese Freiheitsrechte ein.

Einige Journalisten haben sich übrigens in den vergangenen Tagen für Zensur ausgesprochen. Das finde ich außerordentlich kurzsichtig, denn die Einführung einer Zensur würde vermutlich solche Journalisten, die stets nach ihren Überzeugungen berichten wollen, früher oder später selbst treffen. Daraus schließe ich, dass ihnen entweder diese Form der Berichterstattung nicht wichtig ist, dass sie darüber nicht nachgedacht haben, oder dass sie annehmen, eine selektive Zensur sei möglich.

Natürlich ist eine selektive Zensur...

...möglich, sie wird aktuell in Deutschland z.B. in Bezug auf verfassungsfeindliche Symbole (Hakenkreuz, etc.) angewandt.

Und das ist auch gut so, nicht nur weil Haßpropaganda Gefühle verletzt, sondern - was ich wichtiger finde - weil Propaganda in der Vergangenheit oft genug der erste Schritt zu Benachteiligung, Verfolgung, Vertreibung, Genozid von Minderheiten war. Insofern ist es unerläßlich, daß Mechanismen zum Schutz von Randgruppen innerhalb von Mehrheitsgesellschaften existieren, und hierzu gehört meines Erachtens auch die Ächtung verunglimpfender und provozierender Propaganda.

Ob diese Grenze mit den Karikaturen bereits überschritten ist, weiß ich nicht - ich kenne die Zeichnungen nicht. Ich finde es aber ebenso überflüssig wie unklug sie jetzt zu publizieren und ich hätte mir etwas mehr Vernunft auf Seiten der Journalisten gewünscht. Man kann nämlich auch so handeln, wie Sie es in Ihrem zweiten Absatz sehr richtig beschrieben haben und das wäre doch langfristig auch ein Beitrag zum Dialog.

Die ersten werden die letzten sein

A propos Zensur: ist es etwa keine Zensur, dass in deutschen Medien nicht davon berichtet wird, dass die ägyptische Justiz 7 an dem Video Beteiligte -in Abwesenheit- anklagen will und damit deeskalierend wirkt. Denn es ist ein Unterschied, ob "der Westen", die "USA+Israel" der Adressat des Unmutes sind, oder die Urheber und Verteiler des Videos. Damit geht die enorm unter Druck geratene ägyptische Politik den Weg eines säkularen Rechtsstaates.
Gleichzeitig fragt der Nachrichtensender ALjazeera mit Recht, warum denn im Westen nicht diejenigen vor Gericht kommen, die die Wirtschaftskrise ausgelöst haben, sondern nun noch an den Schulden verdienen, immer reicher werden, während diejenigen, die für die Fehler unserer Subkultur Börse aufkommen müssen, immer ärmer werden.
Ist die Paralellgesellschft westliche Finanzwelt und sind deren Profiteure außerhalb der von Ihnen so gelobten Errungenschaften der Zivilisation geraten, oder waren sie es schon immer?
Und glauben sie bloß nicht, dass diese Parallelgesellschaft nicht sämtliche Merkmale eines unsäkularen Kirchenreiches hat.

Islamisten sind für Muslime gefährlicher als für Christen

Obwohl jedes Jahr rund 100000 Christen wegen ihres Glaubens in islamischen Ländern getötet werden, sterben natürlich weit mehr Muslime als Christen durch die Hand von Islamisten. Dies einfach deswegen, weil 99% der Bevölkerung in den betreffenden Ländern Muslime sind und ein Selbstmordattentäter, der sich auf dem Marktplatz in die Luft sprengt, seine Opfer nicht detailliert auswählen kann.

Die hier kolportierten Zahlen von einer Million durch Christen getöteter muslimischer Zivilisten hätte ich indes auch gern einmal belegt. Den USA die Opfer von Saddam und von terroristischen Anschlägen in Afghanistan und dem Irak in die Schuhe zu schieben, ist - wiewohl weit verbreitet - schon hinlänglich unfair. Sie im nächsten Schritt zu Opfern von Christen zu machen, ist geradezu perfide und vernachlässigt die im Westen praktizierte Trennung von Staat und Religion, die in der islamischen Welt nicht existiert.

Auch die Medien können

nicht mehr schreiben was sie wollen. Sie haben über zehn Jahre Beifall geklatscht als der "Krieg gegen den Terror" gegen den Islam geführt wurde der nur eine neokoloniale Agenda unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung war. Sie haben keinen Einspruch erhoben und nicht die USA und die Christen dafür verurteilt, das täglich Moslems entführt, inhaftiert gefoltert werden und islamische Länder mit völkerrechtswiedrigen Kriegen überzogen werden. Sie ziehen kaum position gegen Obamsa Drohnenkriege - sondern feiern einen Bundespräsidenten "Präsident für alle" der sich für mehr Kriege einsetzt und erklärt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Selbst heute wird ein amerikanischer Botschafter bemeitleidet, der diese Land als Aggressor überfallen hat und die Ölvorräte an westlicher Firmen verschachert während täglich friedlich unbewaffnete Protestierende Moslems for den Botschaften auf Anweisung der amerikaner massakriert werden. Diese Doppelmoral haben sich vor allem auch die deutschen Medien zueigen gemacht.
Als ob ein Christ mehr wert sei als ein dutzend Moslems.

Der Einzelne ist nicht für die Taten seine Landes Haftbar

Ich kann ihnen nicht zustimmen das gerade deutsche Medien sich dem Antiterrorkrieg verschrieben hätten. Eine Medienstimme für einen Einmarsch in den Irak zu finden war in Deutschland gar nicht so einfach (Schröder ritt auf einer Welle der Antikriegsstimmung sonst hätte es seine Position sicher nicht so konsequent durchgehalten). Die USA wurden und werden auch in deutschen Medien verurteilt für ihr menschenrechtswiedriges Internierungslager in Guantanamo. In zweiten Teil ihres Posts ist ihnen dann jedes Maß verloren gegangen. Selbst wenn Sie finden das die USA Lybien als "Aggressor" überfallen haben, können Sie nicht behaupten der Botschafter wäre ein Aggressor gewesen. Der Tod des Botschafters so wie des restlichen Botschaftspersonals und der Lybischen Sicherheitskräfte ist durch nichts zu entschuldigen, und ihre Ansicht der Nationalen Sypenhaft einfach krank. Auch die Behauptung das auf Anweisung der Amerikaner auf Demonstranten in Muslimischen Ländern geschossen wird sollen Sie mir erst einmal beweisen. Gerade im Fall Lybien standen die USA ja eindeutig auf der Seite der Demonstraten und haben Massaker der damaligen Regierung verhindert.
Ihre Auffassung zur fehlenden medialen Aufmerksamkeit zu Obamas Drohnenkrieg teile Ich.

Erwiderung

"3. Auch die Medien können
nicht mehr schreiben was sie wollen. Sie haben über zehn Jahre Beifall geklatscht als der "Krieg gegen den Terror" gegen den Islam geführt wurde"

-ich habe die Medien hier meistens als kritisch wahrgenommen

"der nur eine neokoloniale Agenda unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung war."

Das während der Terrobekämpfung eine neokoloniale Agenda vorangetrieben wurde, diese Sicht halte ich für völlig richtig. Die Terrorsache aber war nicht eingebildet.

"Sie haben keinen Einspruch erhoben und nicht die USA und die Christen dafür verurteilt, das täglich Moslems entführt, inhaftiert gefoltert werden..."
Durch die freie Presse wurde es gestoppt!
Ich wette sie sind Pro-Assad. Das syrische Regime hat Muslime für die Ami's 'verhört'!

"und islamische Länder mit völkerrechtswiedrigen Kriegen überzogen werden. Sie ziehen kaum position gegen Obamsa Drohnenkriege "

Ich nehme nur eine kritische Haltung wahr

"...täglich friedlich unbewaffnete Protestierende Moslems for den Botschaften auf Anweisung der amerikaner massakriert werden."

Sie halten die Polizei dort für US-Lakaien?

"Diese Doppelmoral haben sich vor allem auch die deutschen Medien zueigen gemacht."
?

"Als ob ein Christ mehr wert sei als ein dutzend Moslems."

Wenn Christen sterben oder bedroht sind, wird eher explizit darauf herumgeritten, dass sie nicht mehr wert ist als andere.

Tunnelblick des Westens

In einer Welt, in der der Westen gut wäre und auch "den Islam" achten würde, wären solche Auswüchse von Gewalt nicht möglich. Es käme vielleicht eine Kritik und ein paar Demos, gefolgt von einer kleinen Entschuldigung z.B. der USA und fertig. Aber so ist es eben nicht!

In vielen islamisch geprägten Ländern wird nur folgendes gesehen: Einmarsch unter großen Lügen in ihre, befreundete oder gleichreligiöse Länder. Hunderttausende zivile Opfer!!. Ganze Hochzeitsgesellschaften, Kinder, die Benzin abzapfen, Frauen, die Holz sammeln, Männer, die Verwundete retten wollen und und und. Jeder kennt die Horrorartikel der letzten Jahre. Dazu die Geschichte, voll mit Kolonialismus, voll mit Gewalt des Christentums gegen einfache Menschen. Und heute mit den vielen Ungerechtigkeiten wie, dass Israel die Bombe haben darf, der Iran aber nicht.

Irgendwann ist auch der friedfertigste Muslim fertig mit dem Westen und anfällig für Gewaltaufrufe von Hasspredigern. Die Nerven sind so angespannt ob der Ungerechtigkeiten des Westens, dass schon ein kleiner Sittenverstoß wie das Abbildungsverbot vom Religionsstifter als erneuter Angriff verstanden wird. Schon wieder Zivilisten per Joystick getötet, schon wieder Verteufelung Irans, schon wieder Umsturzversuche in Nahost, schon wieder Einmischung, schon wieder eine bewusste Verletzung der religiösen Gefühle.

Kann der Westen nicht einfach mal mit dem ganzen Zeug aufhören? Verdammtes Öl! Verdammter Bin Laden (wenn er es überhaupt war)!

Bitte schweifen Sie nicht vom Thema ab. Danke, die Redaktion/fk.

.......

genau dasselbe könnte man auch über die Islamisten schreiben.

Ich persönlich hab auch langsam die Schnauze voll dass ständig und überall ein Terroranschlag kommen könnte.
Auf Moslems muss man immer rücksicht nehmen um keine Gefühle zu verletzen. Die Moslems könnten aber auch Rücksicht auf die westliche Welt nehmen und mal aufhören jedesmal Flaggen zu verbrennen und wie Kleinkinder weinend in der Ecke zu sitzen wenn mal die Welt nicht so läuft wies ihnen gefällt.

Das Schaukelt sich immer weiter hoch... und Gewiss ist, dass der Westen wenigstens die besseren Rechte und das Potential hat Nahost ins tatsächliche Mittelalter zu bomben. ;-)

"Das Schaukelt sich immer weiter hoch... und Gewiss ist, dass...

...der Westen wenigstens die besseren Rechte und das Potential hat Nahost ins tatsächliche Mittelalter zu bomben. ;-)"

Sie nehmen vermutlich Bezug datrauf, dass die Amis sich gerade bereit machen, geschlagen aus Afghanistan abzuziehen. Über ein vermeintliches Potential an Zivilisiertheit und Waffen zu verfügen ist halt immer was anderes als die Wirklichkeit. Zu sehen an dem Film und dem Kriegsverlauf.

Rücksicht...

Zitat: "Ich persönlich hab auch langsam die Schnauze voll dass ständig und überall ein Terroranschlag kommen könnte.
Auf Moslems muss man immer rücksicht nehmen um keine Gefühle zu verletzen. Die Moslems könnten aber auch Rücksicht auf die westliche Welt nehmen und mal aufhören jedesmal Flaggen zu verbrennen und wie Kleinkinder weinend in der Ecke zu sitzen wenn mal die Welt nicht so läuft wies ihnen gefällt."

Ja, seit vielen Jahrzehnten wird auf Länder wie z.B. Afghanistan oder dem Irak und der dort lebenden Bevölkerung so viel Rücksicht genommen... Kolonialismus der niemals endet!

Wenn es überhaupt Bin Laden war?

"Kann der Westen nicht einfach mal mit dem ganzen Zeug aufhören? Verdammtes Öl! Verdammter Bin Laden (wenn er es überhaupt war)!"

Aha, also wieder mal die Verschwörungstheorie vom bösen Ami, der, wohl ferngesteuerte Flugzeuge in zwei Hochhäuser und das Pentagon steuert, die Telefongespräche von zig Passagieren dieser Flugzeuge mit deren Angehörigen fälscht,und dann auch noch Bin Laden dazu zwingt, sich dazu zu bekennen!Toll, die können Sachen die Amis!! Und so umständlich, statt einfach Sprengladungen zu legen und zu sagen, es waren andere.
Öl sucht man in Afghanistan wohl vergebens. das Land ist nichts wert, was auch nur ansatzweise einen Einmarsch aus geopolitischen Gründen rechtfertigt.Auch " die seltenen Erden" sind nicht lohnenswert, da sie in unwegsamen Gelände liegen und nur unter imensen Kosten gefördert werden könnten.
Ach ja, das Öl des Irak! ja, der Irak hat Öl und die Amis müssen es, oh Wunder, kaufen so wie wir.Auch nach dem Krieg.Selbst wenn das Öl für die USA günstiger wäre, es würde nie die Kosten decken, die der Krieg bis dato verursacht hat.Klar ist auch, dass die USA lieber eine Marionettenregierung im Irak haben, statt eine unberechnbaren Saddam, dem sie dann das Geld für das Öl in den Rachen werfen müssten.

@Taxter

"Und heute mit den vielen Ungerechtigkeiten wie, dass Israel die Bombe haben darf, der Iran aber nicht."

Es gibt durchaus Gründe warum der Iran mit der Internationalen Atomaufsicht Ärger hat und Israel nicht. So ist der Iran Mitglied des Atomwaffensperrvertrages welcher ihm verbietet Atomwaffen zu besitzen ( Daher auch immer die Ausrede man wolle nur friedliche Atomkraft). Mit jeder geheimgehaltenen Nuklearanlage macht sich Iran eines neuen Vertragsbruches schuldig, der die Internationale Gemeinschaft erzürnt ( zumindest den westlichen Teil), hingegen hat Israel diesen Vertrag nie unterzeichnet. Es gibt also keinen international anerkannten Grund warum Isarel nicht die Bombe besitzen dürfte. Soweit zu rechtlichen Lage. Ein weiterer Unterschied ist das in Therean ein blutrüntiges Regime sitzt das zum Machterhalt nicht vor dem Beschuss der eigenen Bevölkerung zurück schreckt. Vor diesem Regime haben auch viele Muslime und Muslimische Staaten Angst. Dieses würden auf einen Atomar bewaffneten Iran ebenfalls mit der Atomwaffe reagieren um ein Mächtegleichgewicht wieder herzustellen. Nicht zu den Gründen zu zählen ist die oft zitiert Auslöschungs Israels durch den Iran welche Ahmadinedschad angeblich von sich gab, wie ich vor kurzem belehrt wurde beruht dies auf einem Übersetzungsfehler der von den deutschen Medien ungeprüft übernommen wurde.

Bitte schweifen Sie nicht vom Thema ab. Danke, die Redaktion/fk.

Die Islamisten haben den Westen fest im Griff.

Man muß den Einfluß dieser totalitären Ideologie zurückdrängen und darf ihr keine Zugeständnisse machen. Schluß mit dem Appeasement. Sich gegen die Einschränkung von Freiheitsrechten einzusetzen, ist kein Rassismus, sondern das Gegenteil davon. Einige Islamverbände nutzen den Druck, den Islamisten im Ausland machen, um ihren eigenen Einfluß hierzulande zu vergrößern. Ihnen gehören klare Grenzen aufgezeigt!