Mohammed-KarikaturenFrankreich schließt Botschaften aus Angst vor Angriffen

Die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Frankreich hat Konsequenzen: In mehr als 20 Ländern werden Botschaften und Schulen zur Sicherheit geschlossen. von afp und dpa

Aus Angst vor gewaltsamen Angriffen wegen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Frankreich werden am Freitag die französischen Botschaften und Schulen in etwa 20 Ländern geschlossen.

Befürchtet werden offenbar Ausschreitungen nach den Freitagsgebeten in muslimischen Ländern. Auch französische Konsulate und Kulturzentren sollten in den betroffenen Ländern geschlossen bleiben, teilte das französische Außenministerium mit.

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Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hatte am Mittwoch neue Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Auf der Titelseite der Ausgabe ist etwa ein gebrechlicher Mann mit Turban in einem Rollstuhl zu sehen, der von einem Mann jüdischen Aussehens geschoben wird.

Zahlreiche Zeichnungen

In einer der Zeichnungen ist der Hauptdarsteller des umstrittenen Mohammed-Schmähvideos aus den USA mit einem Schweinekopf in der Hand zu sehen. Er fragt den Filmemacher, ob er sich sicher sei, dass der Prophet mit so etwas Sex gehabt habe. Das Schwein gilt in der islamischen Welt als unrein. Eine andere Karikatur trägt die Überschrift "Mohammed: Ein Stern ist geboren". Sie zeigt den Propheten nackt in Gebetshaltung mit hoch aufgerecktem Hintern. Darüber hat der Zeichner einen großen gelben Stern gesetzt.

Im Blatt finden sich zahlreiche weitere Karikaturen, in denen die Zeichner die Aufregung über das islamfeindliche Mohammed-Video aus den USA karikieren. "Mohammed bringt die Jugendarbeitslosigkeit zum sinken" steht über einer Zeichnung, die brandstiftende Islamisten als Filmkritiker zeigt. Über dem Bild eines wirr wirkenden Islamisten mit Pistole heißt es: "Ein Film über den Islam bringt Fundamentalisten in Rage." Der Islamist selbst sagt: "Zeigt uns einen intelligenten Film, und wir werden den Dritten Weltkrieg auslösen."

Regierung in Sorge

Die französische Regierung hatte besorgt auf die Ankündigung reagiert. Alles, was in der gegenwärtigen Lage provoziere, müsse verurteilt werden, sagte Außenminister Laurent Fabius . Premierminister Jean-Marc Ayrault teilte seine "Missbilligung jeder Zügellosigkeit" angesichts der aktuellen Ereignisse mit. Er appellierte an ein verantwortungsbewusstes Verhalten aller.

Die Veröffentlichung der Karikaturen kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Stimmung in muslimischen Ländern ohnehin schon aufgeheizt ist: Wegen eines islamfeindlichen Videos aus den USA gibt es seit vergangener Woche in mehreren muslimischen Ländern teils gewaltsame Proteste vor US-Einrichtungen und anderen westlichen Vertretungen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet, unter ihnen der US-Botschafter in Libyen .
 

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Leserkommentare
  1. der meistgelesenen und der meistkommentierten Artikeln das Thema "Muslime" (und ihre Rage).

    Und die Anzahl Kommentare übersteigt bei manchen Artikeln 300.

    Nach meiner Einschätzung teilen sich die meisten Kommentatoren das Unverständnis für jene Rage der Muslime.

    Fühlen sich Moslems in ihren religiösen Gefühlen tief verletzt, möchte ich gleichzeitig jene Moslems fragen, warum dann Christen überall auf der Welt vertrieben und ermordet werden (oft im Namen Allahs) und welches Verständnis sie für die verletzten (religiösen) Gefühle von Christen haben?.

    Pro Jahr (im 10-Jahresschnitt) sterben weltweit laut CSGC (Center for Study of Global Christianity) 100.000 Christen aufgrund ihres Glaubens.
    Die Zahl bezieht sich auf "Christian Martyrs" in dieser PDF-Übersicht: http://www.gordonconwell.edu/resources/documents/StatusOfGlobalMission.pdf

    Viele davon in islamischen Ländern, nämlich in dieser WatchList unter den schlimmsten 10 Staaten, befinden sich 9 (neun!) islamische Länder:
    (Afghanistan, Saudi-Arabien, Somalia, Iran, Malediven, Usbekistan, Jemen, Irak & Pakistan).
    http://www.worldwatchlist.us/wp-content/plugins/download-monitor/downloa...

    Wann führen wir mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Christen werden in der Islamischen Welt verfolgt ob in Irak, Pakistan, Nigeria, demnächst Syrien und Ägypten.
    Es war ein riesen Unterschied als der Papst am Wochenende in dieser fatalen Situation in Libanon vor rd. 300.000 syr. und libanesischen Christen zum Frieden unter den Religion am Sonntag in Beirut predigte
    und einen Tag später der Ayatollah Nasrallah mit 300.000 shiit. Moslems "Tod America" und "Tod Israel" "Tod den Filmproduzenten" in Beirut rief und für Angriffe auf die Verursacher predigte.
    Ein Tag&Nacht-Unterschied !
    Da der Hirte und Friedesprediger und dort der unnachgiebige Hassprediger.
    So ist aber die Welt und das Erdöl liegt zu 70% in der Islamischen Welt und aus die Maus!

    • cielo
    • 19. September 2012 12:22 Uhr

    werden Christen in der Welt verfolgt, bestreite ja niemand. Ob in diesem Fall die Vergleiche angebracht sind sei mal dahin gestellt. Jedenfalls werden heute Moslems von Christen getötet auf Befehl der christlichen Staaten. Dass das die Moslems sauer macht und Racheglüste aufkommen lässt, ist zwar traurig, aber nicht ganz unverständlich.
    Und leider können die Moslems auch die Geschichte nicht gänzlich vergessen, was für die Christen sicherlich hilfreich wäre ;-)

    c.

    • Paul79
    • 19. September 2012 12:23 Uhr

    Vielleicht sollte man nicht missionieren gehen - dann wird man auch kein Märtyrer...

    • Snorrt
    • 19. September 2012 12:23 Uhr

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es hier um Religionen geht. Wie immer geht es darum, dass eine (gut gebildete/bauernschlaue) Minderheit eine (schlecht gebildete und/oder strenggläubige) Mehrheit für ihre Zwecke ausnützt. Das war immer so, wird immer so sein.

    Der Mensch braucht Gründe, um dem stark fragwürdigen Drang nachzugeben, seinem Nachbarn den Schädel einzuschlagen. Das kann (falsch ausgelegte) Religion sein, unterschiedliche Fussballvereine, unterschiedliche Hautfarben, ja sogar ein von Belgiern definierter Pass-Eintrag.

    Mit den genutzten Unterschieden selbst hat das absolut nix zu tun. Es liegt an der Bereitschaft von Menschen, Führer und Klassifizierungen zu akzeptieren. Seien es religiöse, kulturelle oder politische. Die fehlende Selbstbestimmung des Menschen löst diesen ganzen Quark aus, nichts anderes. Der Ansatz geht also fehl, Religionen zu verurteilen oder gar zu verbieten (wie es manche Säkularisierer fordern), schlicht weil der Mensch zu kreativ ist, sich Ersatz"drogen" für seinen Drang zu suchen, andere Menschen als minderwertiger einzustufen.

    • Afa81
    • 19. September 2012 12:35 Uhr

    "Wann führen wir mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?"

    Garnicht. Wenn ich eine Diskussion führen möchte, dann spucke ich meinen Gegenüber nicht vorher noch ins Gesicht. Also, ist doch klar, dass da kein Dialog zustande kommt. Und wenn ich die Kommentare so lese, wollen die Menschen auch keinen Dialog. Ich meine, dass ich meinen Gesprächspartner nicht beleidige, das lernt man doch schon im Kindergarten.

    Ich sehe es eher so, dass vielen die 100.000 noch nicht genug sind. Denn es sind genau diese Menschen, die die Reaktion auf solche Karrikaturen/Filme ertragen und ihr Leben lassen müssen.

    Und nun weiter im christlichen Sinne: Auge um Auge - Zahn um Zahn.

    Ja: "Wann führen [Sie] mit den aufgebrachten Moslems darüber eine Diskussion?" ?

    Diese Diskussion findet nicht statt. Karrikaturen und vorgeblich sarkastische Filme könnten ja Diskussionsmedien sein, ginge es um nachvollziehbare Vermittlung. Dann müsste man sich vorher fragen, wie man diese Vermittlungsebene, diesen grundsätzlichen Respekt vor dem jeweiligen gegenseitigen Verständnishorizont als Status Quo, Ausgangspunkt, erreicht.
    Man weiß, dass Muslime ein anderes Verständnis von z.B. gegenständlicher Interpretation von ihnen Heiligem haben, das originär auch im Christentum gilt: "Du sollst Dir kein Bildnis machen", Parabel vom Goldenen Kalb, ...
    Natürlich wird die Formel der Beleidigung religiöser Gefühle oder des Propheten oder der Gotteslästerung durch "Fundamentalisten" oder agressive Politiker in islamisch geprägten Regionen instrumentalisiert.

    Was bewirkt es dann, unter dem scheinheiligen, vorgeblichen Deckmantel der Aufklärung oder Missionierung, Muslimen mit dem Holzhammer provozierende Schmäh-Karikaturen und -Filme aufzunötigen, die sie nicht nachvollziehen können?
    Das Gegenteil von Verständigung. Man treibt mit Machwerken, die nur zu Vergatterung und Aufhetzung von Islamophoben und zur Steigerung der eigenen Auflage geeignet sind, einfache Muslime massenweise per Provokation in die Arme agressiver Islamisten und nimmt absehbare blutige "Kollateralschäden" bewusst in Kauf.
    Die Grenze der(Meinungs)Freiheit des Einzelnen ist
    erreicht, wo er Andere damit schädigt.

    Wir schreiben das Jahr 2012 und noch immer werden im Namen Allahs Ungläubige die ja keine Menschen sind und daher getötet werden dürfen.In sehr vielen Islamischen Länder müßen nicht Moslems Ihre Häuser aufgeben,und Mehr Steuern an den Staat zahlen.Wenn das nicht Rassistisch ist weiss Ich auch nicht weiter.Fragen sie doch Ägyptische Christen oder besser Irakische Christen die wo in Deutschland leben was sie davon halten.

    • bayro79
    • 20. September 2012 8:03 Uhr

    Sie sind ja wirklich ein Spassvogel.
    Wo waren Sie denn als über 1 Mio irakische Zivilisten und Afghanen getötet wurden?

    Der eigene Vorgarten stinkt zum Himmel und Sie sehen merken es nicht einmal.

    • zozo
    • 20. September 2012 10:42 Uhr

    "Und die Gefühle von 100.000 toten Christen?"

    Huch, und wie viele tote Muslime von Christen getötet in den letzten 10 Jahre ?

    • Kiira
    • 19. September 2012 12:02 Uhr

    Der Mut der Französischen Redakteure ist zu bewundern. Man kann nur hoffen, dass es keine Toten gibt. Zumindest keine, die von humorlosen Muslimen umgebracht werden. Wer sich tot lacht, ist selbst schuld.

    Apropos selbst schuld: Die gewalttätigen Ausschreitungen wegen des Schmähfilms machen solche Satire-Aktionen geradezu notwendig. Irgendwann werden sich die Muslime weltweit daran gewöhnt haben, dass ihre religiösen Gesetze in aufgeklärten Demokratien keine Geltung haben. Die Katholische Kirche hat für diese Erkenntnis auch ein paar Jahrhunderte gebraucht. Es wird also noch reichlich Sonderausgaben von Satire-Magazinen geben müssen, bis alle das verstanden haben.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie ja mal den westlichen Diplomaten (nicht nur den französischen) und den einheimischen Mitarbeitern erzählen, die in verrammelten Botschaften und Konsulaten um Leib und Leben fürchten müssen.

    Meinungsfreiheit hin oder her, ich finde es verantwortungslos (und nicht "mutig" von den Redakteuren, denn die sitzen bequem in ihrer Pariser Redaktion), sich in der jetzigen Lage auf dem Rücken der eigenen Landsleute, die in muslimischen Ländern Leben, zu profilieren.

    • Afa81
    • 19. September 2012 12:43 Uhr

    "Irgendwann werden sich die Muslime weltweit daran gewöhnt haben, dass ihre religiösen Gesetze in aufgeklärten Demokratien keine Geltung haben"

    Die Botschaften brennen auch nicht in demokratischen Ländern. Und hier in Deutschland (ich leben in Neukölln) beißen die Leute die Zähne zusammen - verhalten sich also vorbildlich.

    Es geht doch nicht darum, den Moslems etwas zu lehren. Es geht darum, von 1.57 Mrd. Gläubigen auch noch die letzten 1000 zu überzeugen. Naja, vielleicht sollte auch mal ne Karrikatur rauskommen, in der ein Karrikaturist zu sehen ist und mit Zikel, Lineal und Bleistift zeichnet, wie der Mensch zu sein hat. Oder ein Karrikaturist als Kommunist der einfach nicht verstehen will, dass es unter den 7 Mrd. Menschen auf der Welt auch Idioten gibt und nicht alle Menschen gleich denken. Oder einen Karrikaturisten der einen cholerischen, psychischkranken Menschen versucht zu heilen, indem er ihn immer weiter provoziert... wäre doch auch mal was.

    Ja der darf das halt! Immer schön auf die empfindliche Stelle. Sollen "die" Moslems doch lernen wie man bei uns im Westen lacht! Wir ham die Demokratie erfunden, ham diese erfolgreich in de Irak, nach Afghanistan und sonst wo exportiert. Um diese Demokratie aufrechtzuerhalten mûssen nun auch Drohnen eingesetzt werden. Gut, diese sind auch für einige Kollateralschäden der Demokratie verantwortlich, is halt so. Wer sich da aus Wut und Verzweiflung radikalisiert und fest an Allah glauben will, der hat kein Humor. Ich selbst bin Atheist, aber ich kann nachvollziehe, dass unter manchen Umständen der Glaube an Gott das heiligste wird. Im Übrigen: Im Jahr 2008 hatte der damals bei CharlieHebdo arbeitende Siné einen "satirischen" Artikel verfasst, indem er den politischen Aufstieg Jean Sarkozys (sohn vom nico) mit der Einheiratung in die jüdische Unternehmerfamilie Darty in Verbindung bringen wollte. Auf satirische Art versteht sich. Folge: Er ist gefeuert worden, des Antisemitismus bezichtigt worden und auch sonst medial ausgeschaltet worden (abgesehen von der Online ausgabe). Die Redaktion des CharlieHebdo hat sich dann in einer Entschuldigungsorgie in Grund und Boden geschämt und hat den betreffenden Personen eine von fast allen Redakteuren unterschriebene schriftliche Entschuldigung zukommenlassen...So! So lacht man im Westen!

    Vielleicht sollte man aber auch den westlichen Lebensstil tagtäglich karikieren und der Lächerlichkeit preisgeben. Denn - mal ganz ehrlich - lächerlicheres als die deutsche Kultur gibt es doch gar nicht. Und das sage ich als Urdeutscher, der im tiefsten Bayern sozialisiert wurde.

    "Die Katholische Kirche hat für diese Erkenntnis auch ein paar Jahrhunderte gebraucht." Das stimmt. Und deswegen frage ich mich in welchem Jahrhundert sich gerade die islamische Welt befindet?

    Die französischen Redakteure sind nicht verantwortungslos: Es sind diejenigen, die offensichtlich nicht in der Lage sind mit Kritik "erwachsen" umzugehen.

    • zozo
    • 20. September 2012 10:46 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke. Die Redaktion/kvk

  2. nicht mehr schreiben was sie wollen. Sie haben über zehn Jahre Beifall geklatscht als der "Krieg gegen den Terror" gegen den Islam geführt wurde der nur eine neokoloniale Agenda unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung war. Sie haben keinen Einspruch erhoben und nicht die USA und die Christen dafür verurteilt, das täglich Moslems entführt, inhaftiert gefoltert werden und islamische Länder mit völkerrechtswiedrigen Kriegen überzogen werden. Sie ziehen kaum position gegen Obamsa Drohnenkriege - sondern feiern einen Bundespräsidenten "Präsident für alle" der sich für mehr Kriege einsetzt und erklärt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Selbst heute wird ein amerikanischer Botschafter bemeitleidet, der diese Land als Aggressor überfallen hat und die Ölvorräte an westlicher Firmen verschachert während täglich friedlich unbewaffnete Protestierende Moslems for den Botschaften auf Anweisung der amerikaner massakriert werden. Diese Doppelmoral haben sich vor allem auch die deutschen Medien zueigen gemacht.
    Als ob ein Christ mehr wert sei als ein dutzend Moslems.

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    Ich kann ihnen nicht zustimmen das gerade deutsche Medien sich dem Antiterrorkrieg verschrieben hätten. Eine Medienstimme für einen Einmarsch in den Irak zu finden war in Deutschland gar nicht so einfach (Schröder ritt auf einer Welle der Antikriegsstimmung sonst hätte es seine Position sicher nicht so konsequent durchgehalten). Die USA wurden und werden auch in deutschen Medien verurteilt für ihr menschenrechtswiedriges Internierungslager in Guantanamo. In zweiten Teil ihres Posts ist ihnen dann jedes Maß verloren gegangen. Selbst wenn Sie finden das die USA Lybien als "Aggressor" überfallen haben, können Sie nicht behaupten der Botschafter wäre ein Aggressor gewesen. Der Tod des Botschafters so wie des restlichen Botschaftspersonals und der Lybischen Sicherheitskräfte ist durch nichts zu entschuldigen, und ihre Ansicht der Nationalen Sypenhaft einfach krank. Auch die Behauptung das auf Anweisung der Amerikaner auf Demonstranten in Muslimischen Ländern geschossen wird sollen Sie mir erst einmal beweisen. Gerade im Fall Lybien standen die USA ja eindeutig auf der Seite der Demonstraten und haben Massaker der damaligen Regierung verhindert.
    Ihre Auffassung zur fehlenden medialen Aufmerksamkeit zu Obamas Drohnenkrieg teile Ich.

    "3. Auch die Medien können
    nicht mehr schreiben was sie wollen. Sie haben über zehn Jahre Beifall geklatscht als der "Krieg gegen den Terror" gegen den Islam geführt wurde"

    -ich habe die Medien hier meistens als kritisch wahrgenommen

    "der nur eine neokoloniale Agenda unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung war."

    Das während der Terrobekämpfung eine neokoloniale Agenda vorangetrieben wurde, diese Sicht halte ich für völlig richtig. Die Terrorsache aber war nicht eingebildet.

    "Sie haben keinen Einspruch erhoben und nicht die USA und die Christen dafür verurteilt, das täglich Moslems entführt, inhaftiert gefoltert werden..."
    Durch die freie Presse wurde es gestoppt!
    Ich wette sie sind Pro-Assad. Das syrische Regime hat Muslime für die Ami's 'verhört'!

    "und islamische Länder mit völkerrechtswiedrigen Kriegen überzogen werden. Sie ziehen kaum position gegen Obamsa Drohnenkriege "

    Ich nehme nur eine kritische Haltung wahr

    "...täglich friedlich unbewaffnete Protestierende Moslems for den Botschaften auf Anweisung der amerikaner massakriert werden."

    Sie halten die Polizei dort für US-Lakaien?

    "Diese Doppelmoral haben sich vor allem auch die deutschen Medien zueigen gemacht."
    ?

    "Als ob ein Christ mehr wert sei als ein dutzend Moslems."

    Wenn Christen sterben oder bedroht sind, wird eher explizit darauf herumgeritten, dass sie nicht mehr wert ist als andere.

  3. Christen werden in der Islamischen Welt verfolgt ob in Irak, Pakistan, Nigeria, demnächst Syrien und Ägypten.
    Es war ein riesen Unterschied als der Papst am Wochenende in dieser fatalen Situation in Libanon vor rd. 300.000 syr. und libanesischen Christen zum Frieden unter den Religion am Sonntag in Beirut predigte
    und einen Tag später der Ayatollah Nasrallah mit 300.000 shiit. Moslems "Tod America" und "Tod Israel" "Tod den Filmproduzenten" in Beirut rief und für Angriffe auf die Verursacher predigte.
    Ein Tag&Nacht-Unterschied !
    Da der Hirte und Friedesprediger und dort der unnachgiebige Hassprediger.
    So ist aber die Welt und das Erdöl liegt zu 70% in der Islamischen Welt und aus die Maus!

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    Also mal Hand aufs Herz, mir ist die Förderung in Saudi-Arabien lieber als im Schwarzwald.

    Wenn 70% des Öls in islamischen Ländern liegen, sollte man sie schnellstens "entislamisieren"! Wie schon richtig bemerkt: Wir brauchen das Öl und es ist dicker als Blut!

    • TBaxter
    • 19. September 2012 12:16 Uhr

    In einer Welt, in der der Westen gut wäre und auch "den Islam" achten würde, wären solche Auswüchse von Gewalt nicht möglich. Es käme vielleicht eine Kritik und ein paar Demos, gefolgt von einer kleinen Entschuldigung z.B. der USA und fertig. Aber so ist es eben nicht!

    In vielen islamisch geprägten Ländern wird nur folgendes gesehen: Einmarsch unter großen Lügen in ihre, befreundete oder gleichreligiöse Länder. Hunderttausende zivile Opfer!!. Ganze Hochzeitsgesellschaften, Kinder, die Benzin abzapfen, Frauen, die Holz sammeln, Männer, die Verwundete retten wollen und und und. Jeder kennt die Horrorartikel der letzten Jahre. Dazu die Geschichte, voll mit Kolonialismus, voll mit Gewalt des Christentums gegen einfache Menschen. Und heute mit den vielen Ungerechtigkeiten wie, dass Israel die Bombe haben darf, der Iran aber nicht.

    Irgendwann ist auch der friedfertigste Muslim fertig mit dem Westen und anfällig für Gewaltaufrufe von Hasspredigern. Die Nerven sind so angespannt ob der Ungerechtigkeiten des Westens, dass schon ein kleiner Sittenverstoß wie das Abbildungsverbot vom Religionsstifter als erneuter Angriff verstanden wird. Schon wieder Zivilisten per Joystick getötet, schon wieder Verteufelung Irans, schon wieder Umsturzversuche in Nahost, schon wieder Einmischung, schon wieder eine bewusste Verletzung der religiösen Gefühle.

    Kann der Westen nicht einfach mal mit dem ganzen Zeug aufhören? Verdammtes Öl! Verdammter Bin Laden (wenn er es überhaupt war)!

    Bitte schweifen Sie nicht vom Thema ab. Danke, die Redaktion/fk.

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    • Kiira
    • 19. September 2012 12:31 Uhr

    <emEs käme vielleicht eine Kritik und ein paar Demos, gefolgt von einer kleinen Entschuldigung z.B. der USA und fertig. (TBaxter)</em>

    Ihre Aufzählung der Doppelmoral und der blinden Flecken des Westens ist richtig und wichtig. Aber in einem Punkt irren Sie gewaltig: Die USA müssen sich für einen Schmähfilm, der in ihrem Land produziert wurde, nicht <strong>entschuldigen.</strong> Es ist das verfassungsmäßig verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit, dass es noch den verrücktesten Was-auch-immer-Hassern erlaubt, solche Verunglimpfungen zu veröffentlichen.

    Dies auszuhalten, ist ein Preis für die Freiheit, auch für die Religionsfreiheit.

    Wäre nett, wenn Sie das in ihren Kreisen weitererzählen...

    genau dasselbe könnte man auch über die Islamisten schreiben.

    Ich persönlich hab auch langsam die Schnauze voll dass ständig und überall ein Terroranschlag kommen könnte.
    Auf Moslems muss man immer rücksicht nehmen um keine Gefühle zu verletzen. Die Moslems könnten aber auch Rücksicht auf die westliche Welt nehmen und mal aufhören jedesmal Flaggen zu verbrennen und wie Kleinkinder weinend in der Ecke zu sitzen wenn mal die Welt nicht so läuft wies ihnen gefällt.

    Das Schaukelt sich immer weiter hoch... und Gewiss ist, dass der Westen wenigstens die besseren Rechte und das Potential hat Nahost ins tatsächliche Mittelalter zu bomben. ;-)

    "Kann der Westen nicht einfach mal mit dem ganzen Zeug aufhören? Verdammtes Öl! Verdammter Bin Laden (wenn er es überhaupt war)!"

    Aha, also wieder mal die Verschwörungstheorie vom bösen Ami, der, wohl ferngesteuerte Flugzeuge in zwei Hochhäuser und das Pentagon steuert, die Telefongespräche von zig Passagieren dieser Flugzeuge mit deren Angehörigen fälscht,und dann auch noch Bin Laden dazu zwingt, sich dazu zu bekennen!Toll, die können Sachen die Amis!! Und so umständlich, statt einfach Sprengladungen zu legen und zu sagen, es waren andere.
    Öl sucht man in Afghanistan wohl vergebens. das Land ist nichts wert, was auch nur ansatzweise einen Einmarsch aus geopolitischen Gründen rechtfertigt.Auch " die seltenen Erden" sind nicht lohnenswert, da sie in unwegsamen Gelände liegen und nur unter imensen Kosten gefördert werden könnten.
    Ach ja, das Öl des Irak! ja, der Irak hat Öl und die Amis müssen es, oh Wunder, kaufen so wie wir.Auch nach dem Krieg.Selbst wenn das Öl für die USA günstiger wäre, es würde nie die Kosten decken, die der Krieg bis dato verursacht hat.Klar ist auch, dass die USA lieber eine Marionettenregierung im Irak haben, statt eine unberechnbaren Saddam, dem sie dann das Geld für das Öl in den Rachen werfen müssten.

    "Und heute mit den vielen Ungerechtigkeiten wie, dass Israel die Bombe haben darf, der Iran aber nicht."

    Es gibt durchaus Gründe warum der Iran mit der Internationalen Atomaufsicht Ärger hat und Israel nicht. So ist der Iran Mitglied des Atomwaffensperrvertrages welcher ihm verbietet Atomwaffen zu besitzen ( Daher auch immer die Ausrede man wolle nur friedliche Atomkraft). Mit jeder geheimgehaltenen Nuklearanlage macht sich Iran eines neuen Vertragsbruches schuldig, der die Internationale Gemeinschaft erzürnt ( zumindest den westlichen Teil), hingegen hat Israel diesen Vertrag nie unterzeichnet. Es gibt also keinen international anerkannten Grund warum Isarel nicht die Bombe besitzen dürfte. Soweit zu rechtlichen Lage. Ein weiterer Unterschied ist das in Therean ein blutrüntiges Regime sitzt das zum Machterhalt nicht vor dem Beschuss der eigenen Bevölkerung zurück schreckt. Vor diesem Regime haben auch viele Muslime und Muslimische Staaten Angst. Dieses würden auf einen Atomar bewaffneten Iran ebenfalls mit der Atomwaffe reagieren um ein Mächtegleichgewicht wieder herzustellen. Nicht zu den Gründen zu zählen ist die oft zitiert Auslöschungs Israels durch den Iran welche Ahmadinedschad angeblich von sich gab, wie ich vor kurzem belehrt wurde beruht dies auf einem Übersetzungsfehler der von den deutschen Medien ungeprüft übernommen wurde.

    Bitte schweifen Sie nicht vom Thema ab. Danke, die Redaktion/fk.

    • Biljana
    • 19. September 2012 12:18 Uhr

    Man muß den Einfluß dieser totalitären Ideologie zurückdrängen und darf ihr keine Zugeständnisse machen. Schluß mit dem Appeasement. Sich gegen die Einschränkung von Freiheitsrechten einzusetzen, ist kein Rassismus, sondern das Gegenteil davon. Einige Islamverbände nutzen den Druck, den Islamisten im Ausland machen, um ihren eigenen Einfluß hierzulande zu vergrößern. Ihnen gehören klare Grenzen aufgezeigt!

  4. Also mal Hand aufs Herz, mir ist die Förderung in Saudi-Arabien lieber als im Schwarzwald.

    • cielo
    • 19. September 2012 12:22 Uhr

    werden Christen in der Welt verfolgt, bestreite ja niemand. Ob in diesem Fall die Vergleiche angebracht sind sei mal dahin gestellt. Jedenfalls werden heute Moslems von Christen getötet auf Befehl der christlichen Staaten. Dass das die Moslems sauer macht und Racheglüste aufkommen lässt, ist zwar traurig, aber nicht ganz unverständlich.
    Und leider können die Moslems auch die Geschichte nicht gänzlich vergessen, was für die Christen sicherlich hilfreich wäre ;-)

    c.

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    Wo haben wir den einen christlichen Staat, der einen Krieg führt?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
  • Schlagworte Film | Islam | Jugendarbeitslosigkeit | Laurent Fabius | Mohammed | Premierminister
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