Mohammed-Video: Dies ist kein anti-westlicher "Flächenbrand"
Die Gewalt wegen des Mohammed-Schmähfilms ist gefährlich. Doch ihre Urheber treibt kein Hass auf den Westen. Es geht um inner-islamische Machtkämpfe, kommentiert A. Böhm.
© Jack Guez/AFP/GettyImages

Arabisch-iraelische Muslime vor der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv
Die "islamische Welt ist in Aufruhr". Es gibt einen "Flächenbrand", der "Hass auf Deutschland" ist groß. Das jedenfalls suggerieren die Schlagzeilen nach den gewalttätigen Protesten in muslimischen Ländern, die durch einen widerwärtigen Film über den Propheten Mohammed ausgelöst wurden. Dazu sieht man die immer gleichen Aufnahmen eines wütenden Jungmänner-Mobs vor brennenden Botschaftsgebäuden und brennenden amerikanischen oder deutschen Fahnen in Tunis, Sanaa, Kairo, Khartum oder Beirut.
In solchen Situationen ist es ratsam, den Fernseher oder Live-Stream auszuschalten, die Temperatur im eigenen Hirn herunterzufahren und sich zu fragen: Ein anti-westlicher Flächenbrand? Vieles spricht dagegen.
Die Metropole Kairo hat sechzehn Millionen Einwohner. Auf den Demonstrationen wurden nur einige Tausend gezählt. Für den Sturm auf die amerikanische Botschaft und die amerikanische Schule in Tunis sind vermutlich radikale Salafisten samt Mitläufer verantwortlich. In Bengasi gab es, nach allem, was man inzwischen weiß, keine großen anti-amerikanischen Proteste, weder gegen den Film im Besonderen noch gegen die USA im Allgemeinen. Vielmehr wurden Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Amerikaner durch einen geplanten Terroranschlag auf das amerikanische Konsulat getötet. In Khartum wiederum hat ein angeschlagenes Regime offenbar seinen radikalen Rand in Bewegung gesetzt.
All das ist gefährlich. Und unübersichtlich (wie zum Beispiel das sehr informative Live-Blog des Guardian zeigt). Aber mit Verlaub: Ein "Flächenbrand" sieht anders aus.
Wenn man schon versuchen will, die höchst unterschiedlichen Ursachen für die Gewalt der vergangenen Tage zusammenzubinden, dann vielleicht mit diesen vier Fäden:
Erstens herrscht unter Muslimen (und übrigens auch unter vielen Nicht-Muslimen) verständliche Empörung über einen Drecksfilm, der zu keinem anderen Zweck produziert wurde als jenem, die Angehörigen einer Religion zu beleidigen. Dieser Empörung haben Zehntausende Muslime (und in Kairo auch koptische Christen) in friedlichen Protesten Ausdruck verliehen. Bloß sind friedliche Proteste langweilig und kommen selten ins Fernsehen.
Nun kursiert im Internet jede Menge Dreck zwecks Beleidigung von Religionsgruppen, was aber nicht zwangsläufig dazu führt, dass Botschaften der Länder angegriffen werden, in denen der Mist produziert wurde. Dieses Argument mag in der momentan angespannten Atmosphäre wenig Wirkung zeigen. Aber es wird irgendwann Gehör finden – wahrscheinlich zuallererst in der inner-muslimischen Debatte.
Ein inner-islamischer Konflikt
Denn es geht hier zuallererst um einen inner-islamischen Konflikt. Tunesien, Ägypten, Libyen oder Jemen befinden sich nach dem Sturz ihrer Diktatoren allesamt in prekären Umbruchphasen. Das Verhältnis zwischen Staat, Religion und Gesellschaft ist ungeklärt; der Staat nur eingeschränkt funktionsfähig; die Wirtschaft am Boden. Das sind beste Ausgangsbedingungen für gut organisierte radikale Gruppen – in diesem Fall Salafisten unterschiedlicher Prägung und Militanz, die den Revolutionen, aus denen sie sich fein herausgehalten hatten, jetzt ihren Stempel aufdrücken wollen. Man addiere dazu Provokateure der alten Regimes und marode Polizeikräfte, die nicht willens oder fähig sind, ausländische Botschaften zu schützen. Und schon hat man ein medienwirksames Desaster.
Doch die Ausschreitungen und Anschläge der letzten Tage in die Schublade "Hass auf den Westen" zu packen, erzeugt einen riesigen blinden Fleck in der westlichen Wahrnehmung. Es geht hier zuallererst um einen inner-islamischen Kampf über das Verhältnis von Demokratie und Religion, über bürgerliche Freiheiten und Glaubensdogmen, über Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern. In Tunesien versuchen Künstler, Menschenrechtlerinnen, Intellektuelle und andere Liberale schon seit Monaten, den öffentlichen Raum gegen die Gewalt der Fundamentalisten und die Usurpierung durch den politischen Islamismus zu verteidigen.





der Seriösität des Kommentars sicherlich nicht geschadet...
"widerwärtig" natürlich ohne "e"... -.-
Bei #6 hat die Laptop-Tastatur zudem das "e" von "Reaktion" verschluckt. Mea culpa.
Nein, in diesem Zusammenhang sind alle anderen Wörter fehl am Platz. Auch wenn man noch so neutral sein will: Von der Ausführung, über die Täuschung der Hauptdarsteller, über das Zusammenschnipseln perfider Angstbilder, bis hin zur Intention der geistigen Brandstiftung — Dieser Film verdient es einfach, als Dreck bezeichnet zu werden.
Die Autorin kommentiert doch sehr treffend.
Was Dreck ist, soll auch als solcher bezeichnet werden.
Wieso geht die Seriosität verloren, nur weil man sich scharfer (keineswegs ordinärer) Vokabeln bedient?
der sonst so gute Artikel wird durch diese Wortwahl etwas schlechter zu lesen. Wo bleibt der Hinweis der Redaktion, auf die Wortwahl zu achten. :D
Die Bezeichnung "Dreck" wirkt unseriös, selbst auf diesen Film bezogen. Mehr stört mich allerdings noch dieser vorauseilende Gehorsam der in der Verwendung dieses Begriffs mitschwingt. Es ist fast so als würde die Scharia bei uns demnächst eingeführt und man müsste schon heute "strebern".
Ein weiteres Manko (und nicht nur dieses Artikels) ist mE, dass selten klar erläutert wird, wie sich dieser Terror finanziert. Denn selbst wenn man nicht von einem Flächenbrand sprechen kann, bedarf es doch erheblicher finanzieller und logistischer Mittel, um solche "Protestaktionen" relativ synchron zu organisieren.
die Qualität des Streifens ist vollkommen unerheblich für die Reaktion des Mobs. Es geht doch nicht darum, wie schlecht der Film ist (die paar Schnipsel, die ich gesehen habe, sagen sehr schlecht), es geht hier um diese kindischen aber leider mit Mordwerkzeug durchgeführten Reaktionen darauf.
Und das hier wieder die Argumentation, dass es nur Extremisten sind, herandgezogen wird, ist in meinen Augen gerade für Deutschland unwürdig.
Das Problem der deutschen Vergangenheit war nicht, dass alle Deutschen Nazis waren, die gerne Juden ermordeten. Das Problem war, dass eine Mehrheit der Deutschen es einer kleinen Gruppe von Extremisten erlaubt dies in Ihrem Namen zu tun.
Wo ist der Aufschrei der islamischen Gesellschaft diese Extremisten an den Rand zu drängen, wo sie ja angeblich hingehören? Wo das Entsetzen, das hier in IHrem Namen irgendwelche Banden durch die Botschaftsviertel ziehen?
Das ist es was mir fehlt und mir große Sorgen bzgl. Reife und Kompatibilität der islamischen Welt mit unserer freiheitlichen Grundordnung machen. Das der islamische Protest global ist zeigt doch diesen Irrglauben, dass irgendein verwirrter Amateurfilm irgendwie einer kollektiven Reaktion bedarf.
Das tut er nicht. Augen verdrehen, kopfschütteln und sich etwas intellktuell hochwertigeres zu Gemüte führen,
Wir müssen uns schließlich verbal distanzieren was das Zeug hält , ne wahr, also braucht's gar im Artikel Worte, für die man normalerweise zensiert würde.
" Der Verzicht auf Wörter wie "Dreck" und "wiederwärtig" hätte der Seriösität des Kommentars sicherlich nicht geschadet..."
Sehr richtig, User Lukan! Und was ist eigentlich mit dem "widerwärtigen Dreck" eines gewissen deutschen Satireblattes("Titanic"), das damit ja dann wohl ebenso vermeindlich eine andere Weltregion, nämlich den römischen Katholizismus "beleidigt" hat(te)? Hat(te) sich darüber der Artikelautor auch schon mit moralischen Tremmolo und starken Worten aufgeregt? Und warum wurden dann nicht ebenso entsprechend die deutschen Botschaften überall in der christlich-katholischen Hemisphere gestürmt? Gute Frage, oder?!
"widerwärtig" natürlich ohne "e"... -.-
Bei #6 hat die Laptop-Tastatur zudem das "e" von "Reaktion" verschluckt. Mea culpa.
Nein, in diesem Zusammenhang sind alle anderen Wörter fehl am Platz. Auch wenn man noch so neutral sein will: Von der Ausführung, über die Täuschung der Hauptdarsteller, über das Zusammenschnipseln perfider Angstbilder, bis hin zur Intention der geistigen Brandstiftung — Dieser Film verdient es einfach, als Dreck bezeichnet zu werden.
Die Autorin kommentiert doch sehr treffend.
Was Dreck ist, soll auch als solcher bezeichnet werden.
Wieso geht die Seriosität verloren, nur weil man sich scharfer (keineswegs ordinärer) Vokabeln bedient?
der sonst so gute Artikel wird durch diese Wortwahl etwas schlechter zu lesen. Wo bleibt der Hinweis der Redaktion, auf die Wortwahl zu achten. :D
Die Bezeichnung "Dreck" wirkt unseriös, selbst auf diesen Film bezogen. Mehr stört mich allerdings noch dieser vorauseilende Gehorsam der in der Verwendung dieses Begriffs mitschwingt. Es ist fast so als würde die Scharia bei uns demnächst eingeführt und man müsste schon heute "strebern".
Ein weiteres Manko (und nicht nur dieses Artikels) ist mE, dass selten klar erläutert wird, wie sich dieser Terror finanziert. Denn selbst wenn man nicht von einem Flächenbrand sprechen kann, bedarf es doch erheblicher finanzieller und logistischer Mittel, um solche "Protestaktionen" relativ synchron zu organisieren.
die Qualität des Streifens ist vollkommen unerheblich für die Reaktion des Mobs. Es geht doch nicht darum, wie schlecht der Film ist (die paar Schnipsel, die ich gesehen habe, sagen sehr schlecht), es geht hier um diese kindischen aber leider mit Mordwerkzeug durchgeführten Reaktionen darauf.
Und das hier wieder die Argumentation, dass es nur Extremisten sind, herandgezogen wird, ist in meinen Augen gerade für Deutschland unwürdig.
Das Problem der deutschen Vergangenheit war nicht, dass alle Deutschen Nazis waren, die gerne Juden ermordeten. Das Problem war, dass eine Mehrheit der Deutschen es einer kleinen Gruppe von Extremisten erlaubt dies in Ihrem Namen zu tun.
Wo ist der Aufschrei der islamischen Gesellschaft diese Extremisten an den Rand zu drängen, wo sie ja angeblich hingehören? Wo das Entsetzen, das hier in IHrem Namen irgendwelche Banden durch die Botschaftsviertel ziehen?
Das ist es was mir fehlt und mir große Sorgen bzgl. Reife und Kompatibilität der islamischen Welt mit unserer freiheitlichen Grundordnung machen. Das der islamische Protest global ist zeigt doch diesen Irrglauben, dass irgendein verwirrter Amateurfilm irgendwie einer kollektiven Reaktion bedarf.
Das tut er nicht. Augen verdrehen, kopfschütteln und sich etwas intellktuell hochwertigeres zu Gemüte führen,
Wir müssen uns schließlich verbal distanzieren was das Zeug hält , ne wahr, also braucht's gar im Artikel Worte, für die man normalerweise zensiert würde.
" Der Verzicht auf Wörter wie "Dreck" und "wiederwärtig" hätte der Seriösität des Kommentars sicherlich nicht geschadet..."
Sehr richtig, User Lukan! Und was ist eigentlich mit dem "widerwärtigen Dreck" eines gewissen deutschen Satireblattes("Titanic"), das damit ja dann wohl ebenso vermeindlich eine andere Weltregion, nämlich den römischen Katholizismus "beleidigt" hat(te)? Hat(te) sich darüber der Artikelautor auch schon mit moralischen Tremmolo und starken Worten aufgeregt? Und warum wurden dann nicht ebenso entsprechend die deutschen Botschaften überall in der christlich-katholischen Hemisphere gestürmt? Gute Frage, oder?!
<>
Warum standen wohl die westlichen Botschaften im Fokus?
Wir haben die Muslime seit über einem Jahrzehnt gedemütigt, indem wir sie überfallen, gefoltert, gemordet und ihr Eigentum zerstört haben, ihre Rechte mit Füssen treten.
Da kommt mir die Überschrift mehr als weltfremd vor.
Nur falls es jemandem schon aus dem Langfristgedächtnis, so er eines hat, entfallen ist:
Ich denke da an:
Den Überfall auf Irak und Afghanistan, an die Folterkeller von Abu Ghraib und Baghram, das Atomisieren von Fallujah, die täglichen Drohnenmorde, die Missachtung der Souveränität vieler muslimischer Staaten, Guantanamo, etc. p.p.
Ich habe dies nicht gemacht.
Ich achte Muslime, sowie Christen und Juden.
wenige Tage mehr vor, als 19 "freundliche Gläubiger" 2.700 Menschen ermordet haben.
Also der Westen ist an allem Schuld, vor allem die USA? Das ist sowas von abgestanden und falsch obendrein...Sie sollte mal einen Faktencheck machen. Die moslemischen Länder sind selbst für ihr Elend verantwortlich, niemand sonst. Aber es passt in das Schema einer totalitären Kriegsreligion, dass man die Schuldigen immer woanders ausmacht. Wer hindert Länder wie Libyen oder Ägypten daran, zu zivilisierten Bürgergesellschaften zu werden? Der Westen? Völlig absurd.
Vor allem da Deutschland im Irak einmarschiert ist - muss irgendwie in der Weltöffentlichkeit untergegangen sein. Zumal ja Deutschland auch seit jeher foltert.
Wenn Sie auf die Amerikaner anspielen, dann sagen das auch bitte und verwenden nicht das Pronomen "wir".
Denn "wir" sitzen im Bierzelt und wollen unsere Ruhe!
ein wenig a-historisch, finden sie nicht
vor faszt 100 jahren beschlossen einige adelige mit ihren völkern lieber unter "westlicher" als unter türkischer herrschaft zu leben.
seitdem führt man gemeinsame laienstücke zur "lenkung" der verar(m/SCH)ten auf
was genau ist jetzt seit 10 jahren anders?
"Wir haben die Muslime seit über einem Jahrzehnt gedemütigt, indem wir sie überfallen, gefoltert, gemordet und ihr Eigentum zerstört haben..."
Weiß Den Haag davon, was sie getan haben?
Denn ich habe mit all dem aufgezählten nichts zu tun.
"Den Überfall auf Irak und Afghanistan, an die Folterkeller von Abu Ghraib und Baghram, das Atomisieren von Fallujah, die täglichen Drohnenmorde, die Missachtung der Souveränität vieler muslimischer Staaten, Guantanamo,"
Die Bundeswehr war nicht im Irak, hat keine Folterkeller in Abu Ghraib und Baghram, auch haben sie nie Fallujah betreten.
Bewaffnete Drohnen besitzt die Bundeswehr auch nicht.
Fast jeder muslimische Staat ist sogar mit einer Botschaft in Berlin vertreten, das heißt, Souveränität anerkannt.
Und Guantanamo ist 7800 km von Deutschland entfernt.
Und von einem "Überfall auf Afghanistan" kann auch nicht die Rede sein, denn Afghanistan wurde nicht besetzt, und der demokratisch gewählte Präsident ist nicht in Haft oder Exil.
Wenn sie also jemand die Schuld geben wollen, denn sind sie hier fehl am Platz.
wenn Sie sich selbst bezichtigen wollen, können Sie das durchaus tun. Unterlassen Sie bitte das "Wir haben". Ich habe ebend nicht !!! Niemals habe ich einen Moslim beleidigt oder etwas getan, was Sie hier angeführt haben.
Benennen Sie deshalb Täter und gehen Sie nicht von einer Kollektivschuld und Selbstkasteiung aus, welche absolut nicht zutreffend ist. Ich habe nicht die Bundeswehr in Auslandseinsätze wie Afghanistan geschickt, sondern mich dagegen gewendet. Bleiben Sie deshalb bei der Wahrheit und bezichtigen Sie nicht Bürger für Taten, die sie nicht begangen haben.
weil er einseitig die geschichtliche Vorgaben auslegt und über eine Ausrichtung entlarvend herziehen soll -
und nun lese ich Kommentar 2.
Bingo.
Ich habe dies nicht gemacht.
Ich achte Muslime, sowie Christen und Juden.
wenige Tage mehr vor, als 19 "freundliche Gläubiger" 2.700 Menschen ermordet haben.
Also der Westen ist an allem Schuld, vor allem die USA? Das ist sowas von abgestanden und falsch obendrein...Sie sollte mal einen Faktencheck machen. Die moslemischen Länder sind selbst für ihr Elend verantwortlich, niemand sonst. Aber es passt in das Schema einer totalitären Kriegsreligion, dass man die Schuldigen immer woanders ausmacht. Wer hindert Länder wie Libyen oder Ägypten daran, zu zivilisierten Bürgergesellschaften zu werden? Der Westen? Völlig absurd.
Vor allem da Deutschland im Irak einmarschiert ist - muss irgendwie in der Weltöffentlichkeit untergegangen sein. Zumal ja Deutschland auch seit jeher foltert.
Wenn Sie auf die Amerikaner anspielen, dann sagen das auch bitte und verwenden nicht das Pronomen "wir".
Denn "wir" sitzen im Bierzelt und wollen unsere Ruhe!
ein wenig a-historisch, finden sie nicht
vor faszt 100 jahren beschlossen einige adelige mit ihren völkern lieber unter "westlicher" als unter türkischer herrschaft zu leben.
seitdem führt man gemeinsame laienstücke zur "lenkung" der verar(m/SCH)ten auf
was genau ist jetzt seit 10 jahren anders?
"Wir haben die Muslime seit über einem Jahrzehnt gedemütigt, indem wir sie überfallen, gefoltert, gemordet und ihr Eigentum zerstört haben..."
Weiß Den Haag davon, was sie getan haben?
Denn ich habe mit all dem aufgezählten nichts zu tun.
"Den Überfall auf Irak und Afghanistan, an die Folterkeller von Abu Ghraib und Baghram, das Atomisieren von Fallujah, die täglichen Drohnenmorde, die Missachtung der Souveränität vieler muslimischer Staaten, Guantanamo,"
Die Bundeswehr war nicht im Irak, hat keine Folterkeller in Abu Ghraib und Baghram, auch haben sie nie Fallujah betreten.
Bewaffnete Drohnen besitzt die Bundeswehr auch nicht.
Fast jeder muslimische Staat ist sogar mit einer Botschaft in Berlin vertreten, das heißt, Souveränität anerkannt.
Und Guantanamo ist 7800 km von Deutschland entfernt.
Und von einem "Überfall auf Afghanistan" kann auch nicht die Rede sein, denn Afghanistan wurde nicht besetzt, und der demokratisch gewählte Präsident ist nicht in Haft oder Exil.
Wenn sie also jemand die Schuld geben wollen, denn sind sie hier fehl am Platz.
wenn Sie sich selbst bezichtigen wollen, können Sie das durchaus tun. Unterlassen Sie bitte das "Wir haben". Ich habe ebend nicht !!! Niemals habe ich einen Moslim beleidigt oder etwas getan, was Sie hier angeführt haben.
Benennen Sie deshalb Täter und gehen Sie nicht von einer Kollektivschuld und Selbstkasteiung aus, welche absolut nicht zutreffend ist. Ich habe nicht die Bundeswehr in Auslandseinsätze wie Afghanistan geschickt, sondern mich dagegen gewendet. Bleiben Sie deshalb bei der Wahrheit und bezichtigen Sie nicht Bürger für Taten, die sie nicht begangen haben.
weil er einseitig die geschichtliche Vorgaben auslegt und über eine Ausrichtung entlarvend herziehen soll -
und nun lese ich Kommentar 2.
Bingo.
Entfernt. Kein konstruktiver Kommentar. Die Redaktion/mk
Danke für den entspannten Artikel
auch wirklich alles halb so wild. Gefährlich wird's erst wenn Millionen "Jungmänner" auf die Straße gehen. Also: weitermachen.
auch wirklich alles halb so wild. Gefährlich wird's erst wenn Millionen "Jungmänner" auf die Straße gehen. Also: weitermachen.
Ich habe dies nicht gemacht.
Ich achte Muslime, sowie Christen und Juden.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte diskutieren Sie hier das Artikelthema. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte diskutieren Sie hier das Artikelthema. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke, die Redaktion/mk
Und was ist mit den brutalen Ausschreitungen von Islamisten in Bonn, weil auf einer Demonstration Muhammed-Karikaturen von Westergaard gezeigt wurden? Waren die auch im Rahmen eines innerislamischen Konflikts aufgehetzt oder sind die aus eigenem Antrieb so aggressiv geworden? Ich fürchte, in Bonn wie im Sudan war das Motiv Hass auf den liberalen Westen, der sich die Freiheit nimmt, Religionen zu kritisieren, auch in Form von Satire und Karikatur.
Jetzt tun sie doch nicht so, als ob diese Ausschreitungen in Bonn rein islamistisch seien. Gehen Sie mal als Dortmund-Fan durch Gelsenkirchen (oder andersrum), als Jude zu Nazidemos, als Banker zur Occupybewegung und fangen Sie an zu provozieren. Da ist es mit dem Menschenverstand auch nicht mehr so weit her.
die Demonstrationen in Bonn ist das gleiche wie die jährlich stattfinden AlQuads Demo in Berlin (https://de.wikipedia.org/...), oder der Mordufruf gegen Journalisten in D durch Muslime (http://www.welt.de/politi...). Angriffe auf die Polizei und die Forderng nach Auslöschung eines ganzen Landes und diese Mordaufrufe muss die Republik aushalten.
An dem massiven Auftauchen von Artikel die die jetzigen Angriffe auf dt. Territorium rechtfertigen, wozu übrigens auch das verbrennen der D Fahne gehört, zeigt doch die Angst der Medien und Politik, dass Stimmung in D kippt. Wie mein Seide sagte, wehe wenn der Dt. losgelassen.
Jetzt tun sie doch nicht so, als ob diese Ausschreitungen in Bonn rein islamistisch seien. Gehen Sie mal als Dortmund-Fan durch Gelsenkirchen (oder andersrum), als Jude zu Nazidemos, als Banker zur Occupybewegung und fangen Sie an zu provozieren. Da ist es mit dem Menschenverstand auch nicht mehr so weit her.
die Demonstrationen in Bonn ist das gleiche wie die jährlich stattfinden AlQuads Demo in Berlin (https://de.wikipedia.org/...), oder der Mordufruf gegen Journalisten in D durch Muslime (http://www.welt.de/politi...). Angriffe auf die Polizei und die Forderng nach Auslöschung eines ganzen Landes und diese Mordaufrufe muss die Republik aushalten.
An dem massiven Auftauchen von Artikel die die jetzigen Angriffe auf dt. Territorium rechtfertigen, wozu übrigens auch das verbrennen der D Fahne gehört, zeigt doch die Angst der Medien und Politik, dass Stimmung in D kippt. Wie mein Seide sagte, wehe wenn der Dt. losgelassen.
wenige Tage mehr vor, als 19 "freundliche Gläubiger" 2.700 Menschen ermordet haben.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk
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