New York : Obama greift Iran und Syrien im Doppelpack an
Im US-Wahlkampf wurde ihm außenpolitische Schwäche vorgeworfen. Jetzt hat Obama vor der UN-Vollversammlung gekontert: Er drohte sowohl dem Iran als auch Syrien.
Täglich steigen die Opferzahlen, die Berichte von Menschenrechtsorganisationen werden immer grausamer – und die Weltöffentlichkeit sieht immer noch zu. Doch der Bürgerkrieg in Syrien steht auf der Agenda bei der UN-Vollversammlung in New York. Und Barack Obama fordert gemeinsam mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ein hartes Eingreifen. Der US-Präsident sagte in seiner Rede, "Sanktionen und Konsequenzen" gegen Syriens Präsidenten Baschar al-Assad seien notwendig. "Die Zukunft darf nicht einem Diktator gehören, der sein eigenes Volk ermordet", sagte Obama am Sitz der Vereinten Nationen in New York.
Dem Iran warf Obama vor, die syrische Führung zu unterstützen. Es sei an der Zeit, diejenigen zu isolieren, die den Hass auf die USA, Israel und den Westen zu ihrem zentralen politischen Prinzip machten. "Genauso wie sie die Rechte ihres eigenen Volkes einschränkt, stützt die iranische Regierung einen Diktator in Damaskus und hilft terroristischen Gruppen im Ausland", sagte Obama. "Wir erklären erneut, dass das Regime von Baschar al-Assad zu einem Ende kommen muss, damit das Leid des syrischen Volks aufhört und ein neuer Tag beginnen kann."
Obama nutzte seinen Auftritt auch, um dem Iran wegen des Streits über dessen Atomprogramm eine weitere Warnung zu schicken. Die USA suchten nach einer friedlichen Lösung. Aber die Zeit dafür sei nicht unbegrenzt. Obama werde "tun, was getan werden muss", um die Regierung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad daran zu hindern, in den Besitz der Atombombe zu kommen. Ein nuklear bewaffneter Iran würde die Gefahr einer Auslöschung Israels bergen. Außerdem wäre die Sicherheit der Golfstaaten und die Stabilität der Weltwirtschaft bedroht, sagte Obama.
Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Atombombe zu arbeiten. Die Regierung weist dies zurück und beharrt auf ihrem Recht, Atomkraft friedlich nutzen zu dürfen. Israel sieht sich von einem atomar bewaffneten Iran in seiner Existenz bedroht und hat mit einem Militärangriff auf iranische Atomanlagen gedroht. Obama schloss ein militärisches Eingreifen ebenfalls nicht aus.
Der US-Präsident verurteilte auch die Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi, bei der am 11. September der US-Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet worden waren. "Die Angriffe auf unsere Zivilisten in Bengasi waren Angriffe auf Amerika", sagte Obama. Die USA würden die Verantwortlichen "unerbittlich" jagen und zur Rechenschaft ziehen.
Den im Internet veröffentlichten Schmähfilm über den Propheten Mohammed, der zu den gewalttätigen Protesten in der muslimischen Welt geführt hat, sei widerlich und eine Beleidigung des Islam, sagte Obama. Der von Privatleuten in den USA produzierte Film sei aber keine Rechtfertigung für Gewalt. In den USA sei die Meinungsfreiheit durch die Verfassung geschützt.
UN-Auftritt im US-Wahlkampf von Bedeutung
Sechs Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA ist Obamas Rede vor der UN auch innenpolitisch von großer Bedeutung. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney hatte ihm Schwäche im Umgang mit den Protesten in der muslimischen Welt vorgeworfen. Außerdem hatte Romney dem Präsidenten angekreidet, mit seiner laschen Haltung im Atomstreit lasse Obama den engen Verbündeten Israel im Stich.







Obama und die USA haben sich die Sache in Syrien leichter vorgestellt. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die USA gerade dabei sind sich zu verheben.
...auch Erdogan hat Assad stark unterschätzt. Der hat jetzt eine Menge Spass mit den Kurden nachdem Assad auf die türkische Einmischung reagiert hat, indem er den Norden des Landes praktisch den Kurden überlassen hat.
...auch Erdogan hat Assad stark unterschätzt. Der hat jetzt eine Menge Spass mit den Kurden nachdem Assad auf die türkische Einmischung reagiert hat, indem er den Norden des Landes praktisch den Kurden überlassen hat.
und wenn eines tages der auseramerikanische Rest der Welt die Geduld verliert
Na das scheint sich ja anzubahnen. Ausgerechnet die Iraner schaffen es die ganze blockfreie Welt zu einer anti-Amerikanischen Resolution zu bewegen. Und zwar auf dem Gipfel der Blockfreien. Der Westen war so schockiert darüber, dass dort der Generalsekretär der Vereinten Nation (UN), der Arabischen Liga (AL), der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), 2 Könige, 27 Staatspräsidenten, 8 Regierungschefs und mehr als 25 Außenminister waren, dass die westlichen Medien sich wie verrückt auf Halbwahrheiten über die Konferenz geworfen hat: http://irananders.de/home...
Obama hat absolut recht. Der Westen - und allen voran Amerika - sind das Feindbild Iran - aber nicht aller Iraner. Es sind dies die Fundamentalisten die nichts besseres zu tun haben, als sich Feindbilder zu schaffen. Sie wollen das Volk von sämtlichen Einflüssen aus der westlichen Welt fernhalten um es gefügig zu halten - die Frauen insbesondere. Dies sind rückwärtsgewandte und absolut engstirnige Menschen die die Religion als Droge einsetzen um die Menschen abhängig zu machen und nicht dazu, die Menschen näher zu Gott zu bringen.
Na das scheint sich ja anzubahnen. Ausgerechnet die Iraner schaffen es die ganze blockfreie Welt zu einer anti-Amerikanischen Resolution zu bewegen. Und zwar auf dem Gipfel der Blockfreien. Der Westen war so schockiert darüber, dass dort der Generalsekretär der Vereinten Nation (UN), der Arabischen Liga (AL), der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), 2 Könige, 27 Staatspräsidenten, 8 Regierungschefs und mehr als 25 Außenminister waren, dass die westlichen Medien sich wie verrückt auf Halbwahrheiten über die Konferenz geworfen hat: http://irananders.de/home...
Obama hat absolut recht. Der Westen - und allen voran Amerika - sind das Feindbild Iran - aber nicht aller Iraner. Es sind dies die Fundamentalisten die nichts besseres zu tun haben, als sich Feindbilder zu schaffen. Sie wollen das Volk von sämtlichen Einflüssen aus der westlichen Welt fernhalten um es gefügig zu halten - die Frauen insbesondere. Dies sind rückwärtsgewandte und absolut engstirnige Menschen die die Religion als Droge einsetzen um die Menschen abhängig zu machen und nicht dazu, die Menschen näher zu Gott zu bringen.
Obama nutzte seinen Auftritt auch, um dem Iran im Streit um dessen Atomprogramm eine weitere Warnung zu schicken. Die USA suchten nach einer friedlichen Lösung.
Dann soll Obama mal endlich konkretisieren, was er überhaupt verlangt von dem Iran. Die Hauptforderung der USA war bisher, dass der Iran die Anreicherung nur bis 20% vornimmt. Die hat der Iran am 19.09. in Wien verbindlich zugesagt sollten die Sanktionen zurückgenommen werden. Daraufhin kam KEINE Reakion der USA. Selbt bei den P5+1 Gesprächen in Istanbul und Bagdad gab es keinerlei Angebote der 5+1. Da hiess es noch, der Iran sollte die Anreicherung komplett einsettlen und Fordo zumachen. Gegenleistung Fehlanzeige.
http://www.counterpunch.o...
Was soll das Ganze? Was genau wird vom Iran verlangt und was wird ihm "erlaubt"? Ist das so schwer zu konkretisieren?
Genau das Gleiche in Syrien. Was verlangt man von Assad? Dass er das Land verlässt und die Islamisten im Parlament einziehen lässt? Ihnn die Schlüssel gibt für Giftgasvorräte & Co.?
P.S.
Es wurde das Tagebuch von Christopher Stevens (der Botschafter in Bengazi) gefunden. Der Mann war wärend des Libyen Krieges Koordinator der US-Waffenhilfe für die Rebellen
http://german.irib.ir/ana...
Hier ist das Video zu Obamas Rede:
http://webtv.un.org/meeti...
Sehr interessant der Anfang bezogen auf Christopher Stevens und seine von mir erwähnte Rolle im Libyen Konflikt.
Was Obama da erzählt ist mit dem Wissen, dass Stevens AKTIV mit den Milizen zusammengearbeitet hat die ihn (so sieht es derzeit aus) getötet haben, schon sehr sehr schräg.
Wegen seiner Berichterstattung über Libyen hat das US-Außenministerium CNN scharf kritisiert. Das berichtet die Washington Post am Montag. Der Nachrichtensender hatte sich in einem Beitrag auf die Tagebucheinträge des am 11. September bei einem Anschlag in Bengasi ermordeten US-Botschafters Christopher Stevens berufen, und soviel Wahrheit kam nicht gut an in Washington.
Das Tagebuch war im zerstörten US-Konsulat von Journalisten gefunden worden war. Stevens war während des Krieges gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Ghaddafi Koordinator der US-Waffenhilfe für die Rebellen und mitverantwortlich für die Ermordung des gefangenen Ghaddafi durch einen islamistischen Mob. In seinem Tagebuch hatte Stevens u.a. auf eine gestiegene Präsenz der in Ostlibyen ohnehin bereits reichlich vorhandenen radikalislamistischen Gruppen hingewiesen.
http://www.jungewelt.de/2...
Hier ist das Video zu Obamas Rede:
http://webtv.un.org/meeti...
Sehr interessant der Anfang bezogen auf Christopher Stevens und seine von mir erwähnte Rolle im Libyen Konflikt.
Was Obama da erzählt ist mit dem Wissen, dass Stevens AKTIV mit den Milizen zusammengearbeitet hat die ihn (so sieht es derzeit aus) getötet haben, schon sehr sehr schräg.
Wegen seiner Berichterstattung über Libyen hat das US-Außenministerium CNN scharf kritisiert. Das berichtet die Washington Post am Montag. Der Nachrichtensender hatte sich in einem Beitrag auf die Tagebucheinträge des am 11. September bei einem Anschlag in Bengasi ermordeten US-Botschafters Christopher Stevens berufen, und soviel Wahrheit kam nicht gut an in Washington.
Das Tagebuch war im zerstörten US-Konsulat von Journalisten gefunden worden war. Stevens war während des Krieges gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Ghaddafi Koordinator der US-Waffenhilfe für die Rebellen und mitverantwortlich für die Ermordung des gefangenen Ghaddafi durch einen islamistischen Mob. In seinem Tagebuch hatte Stevens u.a. auf eine gestiegene Präsenz der in Ostlibyen ohnehin bereits reichlich vorhandenen radikalislamistischen Gruppen hingewiesen.
http://www.jungewelt.de/2...
warum liefern Sie dann nicht noch mehr Waffen al Alkaida, Mr. President. Selbst Brahimi geht doch mittlerweile von 5000 ausländischen Terroristen in Syrien aus die systematische die Zivilbevölkerung drangsalieren.
Nach Zahlen der neuen libyschen Regierung sind 40.000 tot und 50.000 Menschen verletzt worden während des NATO Krieges in Libyen gestorben und weitere 4000 sind verschwunden. Das macht etwa 1.5% der libyschen Bevölkerung aus. Über tragen auf Syrien sind das 300000 übertragen auf den Iran 1,4 Mio.
Danke für Ihre 'Mideast Roadmap of Death'. Ich denke die Moslems rund um die Welt haben die Schnauze gestrichen voll von Amerikansicher Ausraster und Terrorsprech und der Rest der Welt ebenso.
Also, was genau vermuten Sie eigentlich als Strategie der USA, wenn, wie Sie meinen, diese eine Mideast Roadmap to Death verfolgen sollten? Soweit ich sehe, haben sich u.a. die USA in Syrien recht zurückhaltend verhalten seit Anfang letzten Jahres, übrigens ganz anders als Russland (Waffenlieferungen wie eh und je) und offenbar auch der Iran.
zu Libyen: Es waren Frankreich und GB, die die Intervention per Luftschlägen forcierten, weniger die USA. Schon vergessen? Und die Toten: den Krieg hat Gaddafi gegen sein eigenes Volk begonnen, schon vergessen. Und wie Syrien zeigt, schaffen es versteinerte Diktatoren auch ohne fremde militärische Eingriffe, einige zehntausend Tote zu produzieren.
"Nach Zahlen der neuen libyschen Regierung sind 40.000 tot und 50.000 Menschen verletzt worden [...]"
Nach eigenen Angaben sind es 25.000 [1] bis 30.000 [2] Tote.
[1] http://news.smh.com.au/br...
[2] http://www.guardian.co.uk...
"Das macht etwa 1.5% der libyschen Bevölkerung aus. Über tragen auf Syrien sind das 300000 übertragen auf den Iran 1,4 Mio."
(1) 50 Tausend von ~6.4 Mio macht 0.77%
(2) bei Ihrer "Uebertragung auf den Iran" (was soll die eigentlich? Warum nicht auf die USA? Dann ist die Zahl ja noch groesser!) haben Sie sich mehr als um den Faktor 4 verrechnet.
Also, was genau vermuten Sie eigentlich als Strategie der USA, wenn, wie Sie meinen, diese eine Mideast Roadmap to Death verfolgen sollten? Soweit ich sehe, haben sich u.a. die USA in Syrien recht zurückhaltend verhalten seit Anfang letzten Jahres, übrigens ganz anders als Russland (Waffenlieferungen wie eh und je) und offenbar auch der Iran.
zu Libyen: Es waren Frankreich und GB, die die Intervention per Luftschlägen forcierten, weniger die USA. Schon vergessen? Und die Toten: den Krieg hat Gaddafi gegen sein eigenes Volk begonnen, schon vergessen. Und wie Syrien zeigt, schaffen es versteinerte Diktatoren auch ohne fremde militärische Eingriffe, einige zehntausend Tote zu produzieren.
"Nach Zahlen der neuen libyschen Regierung sind 40.000 tot und 50.000 Menschen verletzt worden [...]"
Nach eigenen Angaben sind es 25.000 [1] bis 30.000 [2] Tote.
[1] http://news.smh.com.au/br...
[2] http://www.guardian.co.uk...
"Das macht etwa 1.5% der libyschen Bevölkerung aus. Über tragen auf Syrien sind das 300000 übertragen auf den Iran 1,4 Mio."
(1) 50 Tausend von ~6.4 Mio macht 0.77%
(2) bei Ihrer "Uebertragung auf den Iran" (was soll die eigentlich? Warum nicht auf die USA? Dann ist die Zahl ja noch groesser!) haben Sie sich mehr als um den Faktor 4 verrechnet.
Drohnenangriffen auf souveräne Länder, bei denen regelmäßig Unbeteiligte - auch Frauen und Kinder - getötet werden - hat Herr Obama jegliche Glaubwürdigkeit und jeden moralischen Anspruch verloren. Als Oberkommandierender der Streitkräfte ist er auch juristisch für diese mutmaßlichen Kriegsverbrechen verantwortlich.
ist im Trend, auch bei uns, wo man gleichzeitig das Interesse für unbemannte Drohnen und Einsätze im Innern entwickelt hat...
Auf der einen Seite Frauen und Kinder, auf der anderen schlimmstenfalls eine Tonne Blech. Es gibt Köpfe, für die macht das Sinn.
ist im Trend, auch bei uns, wo man gleichzeitig das Interesse für unbemannte Drohnen und Einsätze im Innern entwickelt hat...
Auf der einen Seite Frauen und Kinder, auf der anderen schlimmstenfalls eine Tonne Blech. Es gibt Köpfe, für die macht das Sinn.
ist das eines verhungernden Schurkenstaates - nichts anderes.
Die 'etws andere Weltgemeinschaft' aus Iran, China und Russland haben die USA engültig im Schach:
Iran wirtschaftlich, da Iran den Energienachschub abwürgen kann.
China finanziell durch enorme Staatsanlaihen der USA.
Und Russland militärisch durch ein unter Putin (endlich) wiedererstarktes schlagkräftiges russisches Militär.
Good nigth, Mr. President.
"verzweifeltes Wimmern"??
Jeder der Augen und Ohren hat kann sehen, dass das die selbstsichere Rede eines sebstsicheren Präsidenten war.
Hören Sie auf das Forum hier mit Ihren spinnerten Beiträgen zuzumüllen.
"verzweifeltes Wimmern"??
Jeder der Augen und Ohren hat kann sehen, dass das die selbstsichere Rede eines sebstsicheren Präsidenten war.
Hören Sie auf das Forum hier mit Ihren spinnerten Beiträgen zuzumüllen.
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/se
...auch Erdogan hat Assad stark unterschätzt. Der hat jetzt eine Menge Spass mit den Kurden nachdem Assad auf die türkische Einmischung reagiert hat, indem er den Norden des Landes praktisch den Kurden überlassen hat.
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich und achten auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/se
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich und achten auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/se
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