US-WahlkampfObama zieht in Umfragen davon

Keine gute Woche für Romney: Der Präsidentschaftskandidat bricht in den Wählerumfragen ein. Sogar in der Wirtschaftskompetenz fällt er hinter Amtsinhaber Obama zurück.

US-Präsident Barack Obama während einer Rede

US-Präsident Barack Obama während einer Rede

US-Präsident Barack Obama hat sich in mehreren Meinungsumfragen deutlich von seinem Herausforderer Mitt Romney abgesetzt.

Anfang der Woche hatte zunächst der Nachrichtensender CNN mit einer Umfrage überrascht, nach der der Präsident mit sechs Prozent vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney liegt. Weitere Befragungen in den letzten Tagen bestätigten in der Tendenz einen größer werdenden Vorsprung Obamas.

Nach einer von dem Sender CBS und der New York Times in Auftrag gegebenen Umfrage hat Romney inzwischen auch seinen Kompetenzvorsprung in der Wirtschaftspolitik verloren. Demnach liegt erstmals seit Monaten bei einem größeren Anteil der Wähler (47 Prozent) der amtierende Präsident bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Ankurbelung der Wirtschaft vor Romney (46 Prozent).

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Lediglich im Umgang mit dem Haushaltsdefizit traut demnach noch eine Mehrheit dem republikanischen Bewerber mehr zu, auf allen anderen Feldern bis hin zur Außenpolitik liegt Obama klar vorne. Und in der Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Lage wie auch der Zukunft des Landes wächst in den Umfragen die Minderheit, die etwas optimistischer nach vorne blickt.

Demokraten starten aggressiven Werbespot

Mit einer aggressiven Werbekampagne versucht Obama, den Trend nun zu verstärken und seinen Gegner auf dessen Feld zu schlagen. In einem neuen Werbespot wird Romney einmal mehr als Vertreter der Multimillionäre und Verfechter einer bereits gescheiterten Wirtschaftsphilosophie dargestellt. "Sie wollen zurück zu der alten Politik, die uns überhaupt in diese Schwierigkeiten brachte", sagt darin der frühere Präsident Bill Clinton. Die Ausstrahlung des Spots in den sogenannten Swing States Colorado, Florida, Iowa, New Hampshire, Nevada und Virginia lassen sich die Demokraten sechs Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) kosten.

Die Umfragewerte für Romney aus den Swing States Ohio, Virginia und Florida sind dabei alles andere als gut: In allen drei US-Staaten liegt Obama nach jüngsten, vom Wall Street Journal und NBC durchgeführten Umfragen, vorne, in Ohio sogar deutlich mit 50 zu 43 Prozent. Sollte Obama zwei dieser Staaten für sich gewinnen können, ist ihm nach Einschätzung fast aller Wahlforscher der Wiedereinzug ins Weiße Haus kaum noch zu nehmen. Er hätte dann in jedem Fall die notwendige Zahl von Wahlmännern erreicht.

Leserkommentare
  1. Romney ist einer der unbeliebtesten Kandidaten den die Republikaner je hatten (was sich ja bereits im parteiinternen Schlagabtausch zeigte). Die Menschen begreifen, wofür die Republikaner stehen und dass ein Teil der globalen Wirtschafts und Politikkrise auf die Kappe der Bushregierung geht.
    Man muss nun also nicht künstlich versuchen Spannung aufzubauen, denn alles andere als ein Obama Sieg wäre ein geistiges Armutszeugnis der USA.

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  2. 2. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische und unsachliche Beiträge. Danke, die Redaktion/jz

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    Partei hat diesen Krieg ins rollen gebracht?

    keine Ahnung, was der Welt blüht, sollte Romney an die macht kommen. Als erstes wird das Militär Budget wieder erhöht, das Obama gekürzt hatte. Das hat er selbst angekündigt, damit die USA wieder zur alten Glory zurück kehrt.

    Partei hat diesen Krieg ins rollen gebracht?

    keine Ahnung, was der Welt blüht, sollte Romney an die macht kommen. Als erstes wird das Militär Budget wieder erhöht, das Obama gekürzt hatte. Das hat er selbst angekündigt, damit die USA wieder zur alten Glory zurück kehrt.

  3. Partei hat diesen Krieg ins rollen gebracht?

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    Und welche kann dieses Morden einfach nicht lassen?
    Trotz aller Kritik, trotz brennender Botschaften, trotz Massenarbeitslosigkeit zuhause trotz riesiger Schuldenberge?
    Und welche Partei will die Drohnentechologie nun in 66 Länder dieser Welt exportieren um sich was dazuzuverdienen?

    Und welche kann dieses Morden einfach nicht lassen?
    Trotz aller Kritik, trotz brennender Botschaften, trotz Massenarbeitslosigkeit zuhause trotz riesiger Schuldenberge?
    Und welche Partei will die Drohnentechologie nun in 66 Länder dieser Welt exportieren um sich was dazuzuverdienen?

  4. man Jursiten unterstellt, sie hätten Ahnung von Wirtschaft. Oftmals verstehen sie weniger davon als der Durchschnittsbürger, nur der "Hunger" treibt sie an. Ein Beispiel ist sicherlich Mitt Romney und Mr. Ryan. Auf deutscher Seite ist das die gesamte FDP oder Friedrich Merz.

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  5. Und welche kann dieses Morden einfach nicht lassen?
    Trotz aller Kritik, trotz brennender Botschaften, trotz Massenarbeitslosigkeit zuhause trotz riesiger Schuldenberge?
    Und welche Partei will die Drohnentechologie nun in 66 Länder dieser Welt exportieren um sich was dazuzuverdienen?

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    das es immer noch Leute gibt, die davon enttäuscht sind das Obama kein Messias ist.
    Nur liebe/r Metervierzig: Stellen sie ich die letzten Jahre mal unter einer Bush- oder Romney-Junta vor.
    Gäbe es die Drohnen dann nicht?
    Obama versucht wenigstens die Fehlentwicklungen des letzten Jahrzehnts rückabzuwickeln.

    • asdfjk
    • 16.09.2012 um 17:30 Uhr

    Obama hat aus dem Irak abziehen lassen und Drohnen sind deutlich effizienter, was Kollateralschäden angeht als die bisherigen Waffen. Zu Kollateralschäden mit traditionellen Waffen zum Beispiel ganz aktuell: http://www.zeit.de/politi....

    Freundliche Grüße

    • scg
    • 16.09.2012 um 20:17 Uhr

    Leider ist es ja auch oft so, dass die Demokratischen Präsidenten dann erstmal den Laden wieder in Ordnung bringen müssen, den ihnen ihre Republikanische Vorgänger hinterlassen haben, und das raubt auch Zeit die Amtsinhaber sonst auch produktiver hätten verwenden können...

    das es immer noch Leute gibt, die davon enttäuscht sind das Obama kein Messias ist.
    Nur liebe/r Metervierzig: Stellen sie ich die letzten Jahre mal unter einer Bush- oder Romney-Junta vor.
    Gäbe es die Drohnen dann nicht?
    Obama versucht wenigstens die Fehlentwicklungen des letzten Jahrzehnts rückabzuwickeln.

    • asdfjk
    • 16.09.2012 um 17:30 Uhr

    Obama hat aus dem Irak abziehen lassen und Drohnen sind deutlich effizienter, was Kollateralschäden angeht als die bisherigen Waffen. Zu Kollateralschäden mit traditionellen Waffen zum Beispiel ganz aktuell: http://www.zeit.de/politi....

    Freundliche Grüße

    • scg
    • 16.09.2012 um 20:17 Uhr

    Leider ist es ja auch oft so, dass die Demokratischen Präsidenten dann erstmal den Laden wieder in Ordnung bringen müssen, den ihnen ihre Republikanische Vorgänger hinterlassen haben, und das raubt auch Zeit die Amtsinhaber sonst auch produktiver hätten verwenden können...

  6. das es immer noch Leute gibt, die davon enttäuscht sind das Obama kein Messias ist.
    Nur liebe/r Metervierzig: Stellen sie ich die letzten Jahre mal unter einer Bush- oder Romney-Junta vor.
    Gäbe es die Drohnen dann nicht?
    Obama versucht wenigstens die Fehlentwicklungen des letzten Jahrzehnts rückabzuwickeln.

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    Antwort auf "@ lxththf"
    • asdfjk
    • 16.09.2012 um 17:30 Uhr

    Obama hat aus dem Irak abziehen lassen und Drohnen sind deutlich effizienter, was Kollateralschäden angeht als die bisherigen Waffen. Zu Kollateralschäden mit traditionellen Waffen zum Beispiel ganz aktuell: http://www.zeit.de/politi....

    Freundliche Grüße

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    Kollateralschäden sind nichts normales sondern Kriegsverbrechen.

    Freundliche Grüsse

    • asdfjk
    • 16.09.2012 um 17:47 Uhr

    Kollateralschäden sind nach der Kriegskonvention nicht zwingend Kriegsverbrechen. Verhältnismäßigkeit muss eingehalten werden: wenn Sie bei einem Angriff zehn Soldaten töten und einen Zivilisten, is's ok. Grausam, aber wahr. Willkommen im Krieg.

    Kollateralschäden sind nichts normales sondern Kriegsverbrechen.

    Freundliche Grüsse

    • asdfjk
    • 16.09.2012 um 17:47 Uhr

    Kollateralschäden sind nach der Kriegskonvention nicht zwingend Kriegsverbrechen. Verhältnismäßigkeit muss eingehalten werden: wenn Sie bei einem Angriff zehn Soldaten töten und einen Zivilisten, is's ok. Grausam, aber wahr. Willkommen im Krieg.

  7. "Sie wollen zurück zu der alten Politik, die uns überhaupt in diese Schwierigkeiten brachte", sagt darin der frühere Präsident Bill Clinton.

    Naja Bill, vielleicht waren das Goldgräberzeiten, als man kein wichtigeres Thema als deinen Hosenstall hatte, aber die neoliberale Welle hat mit deiner Amtszeit angefangen. Wer erinnert sich nicht an den "Greenspeak" deines Kassenwartes Alan Greenspan. Selbst ein Räuspern konnte die Börsen zum beben bringen. De Geldflut der FED ist sowohl für die Umverteilung wie auch den wirtschaftlichen Abstieg der USA mit verantwortlich.

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    hat mit Reagen und Thatcher schon angefangen.

    hat mit Reagen und Thatcher schon angefangen.

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