UN-Gesandter: Brahimi nennt seine Syrien-Mission fast aussichtslos
Der neue UN-Sondergesandte Brahimi senkt vor seinem ersten Gespräch in Damaskus die Erwartungen. Gleichzeitig geht er auf Distanz zu Assad-Regierung und Opposition.
© Mohamed Nureldin Abdallah/Reuters

Lakhdar Brahimi
Lakhdar Brahimi hat seine bevorstehende Mission als UN-Sondergesandter in Syrien als "fast unmöglich" bezeichnet. Er gehe ohne Illusionen an seine Aufgabe, sagte Brahimi der BBC.
Der ehemalige algerische Außenminister kündigte an, er werde Kofi Annans Sechs-Punkte-Plan für ein Ende der Gewalt im Land in seinen Werkzeugkoffer mit aufnehmen. Aber er wisse noch nicht, wie er den Plan umsetzen könne. Erst einmal wolle er mit so vielen Menschen wie möglich sprechen, sagte Brahimi. Ansonsten habe er "Ideen, aber noch keinen Plan".
Brahimi sprach von einer großen Verantwortung, die schwer auf ihm laste. "Die Leute fragen schon jetzt: 'Was macht ihr angesichts der vielen Toten?' Und wir unternehmen nicht viel. Allein das ist schon eine große Last", sagte der 78-Jährige.
In Syrien seien politische Veränderungen nötig, sagte er. Einen Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad forderte er nicht. Gleichzeitig distanzierte sich Brahimi von den Rebellen und betonte, er arbeite für zwei internationale Organisationen, die UN und die Arabische Liga, und sei nicht ihrer Bewegung beigetreten.
Brahimi fordert Einstellung der Kämpfe
Bereits am Wochenende hatte Brahimi dem TV-Sender Al Arabija gesagt: "Ich rufe alle Parteien in Syrien zur Einstellung der Kämpfe auf. Unzweifelhaft geht dieser Aufruf in erster Linie an die Regierung. Es ist vor allem die Pflicht von Regierungen, nicht nur in Syrien, Sicherheit und Stabilität für ihr Volk zu gewährleisten."
Als Syrien-Sondergesandter folgt Brahimi auf den früheren UN-Generalsekretär Annan, der das Amt am 2. August niedergelegt hatte. Annan hatte drei Monate lang vergeblich versucht, in dem Konflikt zu vermitteln und einen Waffenstillstand in Syrien durchzusetzen. Er habe jedoch nicht die Unterstützung erhalten, die dieser Fall verdient hätte, sagte Annan bei seinem Abgang.
Brahimi wird in Damaskus erwartet
Brahimi war bereits in Afghanistan und im Irak als Vermittler tätig. Nach Angaben der syrischen Regierung wird er in Kürze zu Gesprächen in Damaskus erwartet.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden in dem seit eineinhalb Jahren andauernden Konflikt knapp 20.000 Menschen getötet, Oppositionsgruppen geben höhere Zahlen an.







Da liegt Lakhdar Brahimi völlig Richtig.
Solange Russland mit Putin und mit China Wen Jiabao, diesen Blutrausch sich anschauen und nichts machen, haben die beiden nicht den geringsten Hauch einer Demokratie.
Putin brauchte doch nur einmal mit dem Finger schnipsen.
völlig richtig!
stimme mit " brauchte doch nur einmal mit dem Finger schnipsen."
überein :
wenn das clinton oder obama täten,
da hätte die söldner in syrien kein geld mehr und würden wahrscheinlich weiter ziehen.
vielleicht als flüchtlinge nach deutschland!
Es ist ja nicht allen Rußland, welches hier Syrien unterstützt. Es sind auch die Chinesen, die Iraner - und auch eine ganze Reiche Auslands-Syrer, die (aus sicher einer ganzen Reihe von Motiven) ein Interesse am Bestand des bisherigen Staatsgebildes Syrien haben.
Diese Simplifizierung und Schematisierung der Verhältnisse in Syrien, vor allem diese unsinnige Gut-Böse-Positioniererei ist eine ganz wesentliche Ursache dafür, dass dieses Gemetzel immer weiter geht und die Spirale der Gewalt sich fast unrettbar immer schneller dreht...
völlig richtig!
stimme mit " brauchte doch nur einmal mit dem Finger schnipsen."
überein :
wenn das clinton oder obama täten,
da hätte die söldner in syrien kein geld mehr und würden wahrscheinlich weiter ziehen.
vielleicht als flüchtlinge nach deutschland!
Es ist ja nicht allen Rußland, welches hier Syrien unterstützt. Es sind auch die Chinesen, die Iraner - und auch eine ganze Reiche Auslands-Syrer, die (aus sicher einer ganzen Reihe von Motiven) ein Interesse am Bestand des bisherigen Staatsgebildes Syrien haben.
Diese Simplifizierung und Schematisierung der Verhältnisse in Syrien, vor allem diese unsinnige Gut-Böse-Positioniererei ist eine ganz wesentliche Ursache dafür, dass dieses Gemetzel immer weiter geht und die Spirale der Gewalt sich fast unrettbar immer schneller dreht...
und Wunderhoffnungen dämpfen - vorher kann Diplomatie nicht glücken. Lakhdar Brahimi macht das goldrichtig.
Irgendwelcher Ergebnisdruck aus dem Ausland hat bislang nichts gefruchtet und einfach "mehr desselben" zu versuchen wäre töricht.
Wichtig ist dass erstmal nicht der Abtritt Assads gefordert wird. Das schafft zumindest die Möglichkeit einer Verhandlungsbasis. Nun wird sich zeigen ob die Opposition und die Regierung bereit sind darauf einzugehen.
Zu Kämpfen gehören meist zwei. Und ob man es gut findet oder nicht: Die bewaffneten Aufständischen tragen eine Mitschuld an den 20000 Toten. Ob diese für eine gerechte Sache gestorben sind oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Die FSA muss sich bei einer Abzeichnenden Einigung fragen wieviele Tode in Kauf genommen werden können wenn das einzige Ziel die Absetzung Assads wäre und somit keiner Einigung zugestimmt werden könnte.
#3
"Wichtig ist dass erstmal nicht der Abtritt Assads gefordert wird."
Völlig richtig.
Ausländisches Gutmenscheln in der Form "Erstmal nieder mit 'Tyrann' XY!" kostete schon oft Menschenleben.
#3
"Wichtig ist dass erstmal nicht der Abtritt Assads gefordert wird."
Völlig richtig.
Ausländisches Gutmenscheln in der Form "Erstmal nieder mit 'Tyrann' XY!" kostete schon oft Menschenleben.
#3
"Wichtig ist dass erstmal nicht der Abtritt Assads gefordert wird."
Völlig richtig.
Ausländisches Gutmenscheln in der Form "Erstmal nieder mit 'Tyrann' XY!" kostete schon oft Menschenleben.
völlig richtig!
stimme mit " brauchte doch nur einmal mit dem Finger schnipsen."
überein :
wenn das clinton oder obama täten,
da hätte die söldner in syrien kein geld mehr und würden wahrscheinlich weiter ziehen.
vielleicht als flüchtlinge nach deutschland!
Bereits am Wochenende hatte Brahimi dem TV-Sender Al Arabija gesagt: "Ich rufe alle Parteien in Syrien zur Einstellung der Kämpfe auf. Unzweifelhaft geht dieser Aufruf in erster Linie an die Regierung.
Leider reicht es nicht, die syrische Regierung aufzufordern die Waffen ruhen zu lassen. Wenn er mit Al Arabija gesprochen hat (Saudi-Arabien), hätte er doch wunderbar eine Aufforderung an die aggressiven Scheichs ausprechen können.
Denn laut der irakischen Nachrichtenagentur Brasa, haben SA und Katar ihre Anwerbeversuche für ausländische Jihadisten wieder ausgeweitet:
Der irakischen Nachrichtenagentur Brasa zufolge haben Katar und Saudi-Arabien die Aktionen zur Vorbereitung von Söldnern aus verschiedenen Ländern verschärft. Sie bilden diese auf den Lagern in der Türkei unter der Aufsicht der englischen und amerikanischen Sicherheitskräfte aus.
Sonderkreise gaben bekannt, die Mitglieder des katarischen und saudischen Geheimdienstes hätten in den Dörfern und Stätten Jemens nach jemenitischen Jugendlichen unter 17 gesucht. Sie zahlen den Familien dieser Jugendlichen 10 tausend Dollar und stellen die Fatwa aus, diese Jugendliche würden „nach dem Eintreffen in Syrien ins Paradies gehen.“
http://german.irib.ir/nac...
Ihre Ansage kann ich nur bestätigen, in alle Arabische Sender wird darüber gesprochen das die Amerikaner und die Saudis wollen die Alkaida Kämpfer vom Jemen nach Syrien rüberbringen über der Türkei.
Und wie der Herr: SirParzival gedeutet hat entspricht die genaue Lage.
Ihre Ansage kann ich nur bestätigen, in alle Arabische Sender wird darüber gesprochen das die Amerikaner und die Saudis wollen die Alkaida Kämpfer vom Jemen nach Syrien rüberbringen über der Türkei.
Und wie der Herr: SirParzival gedeutet hat entspricht die genaue Lage.
Sie ist vollkommen aussichtslos. Die eine Seite (Assad) hat zu viele Grausamkeiten angehäuft, um als Verhandlungspartner akzeptiert zu werden. Die andere Seite (Rebellen) zu viel Blut gezahlt und einen langfristig sicheren Sieg vor Augen. Wenn es jemals eine Zeit für Verhandlungen gab, ist sie abgelaufen. Die Verantwortung dafür geht, wie in Diktaturen üblich, an die Adresse des Diktators und seiner Helfershelfer.
Propagandasicht westlicher Medien.
In Wirklichkeit kämpfen Armee und Bevölkerung Syriens gegen von Ausland unterstützte Rebellen/Terroristen, die sich (Aussage des Orientexperten Prof. Meyer) aus Deserteuren, Gotteskriegern und Kriminellen zusammensetzen. Weder in Damaskus noch in Aleppo genießen die Rebellen/Terroristen Unterstützung seitens der Bürger. Selbst die politische Opposition Syries will mit dieser Klientel nichts zu schaffen haben.
Als besonders schändlich empfinde ich in diesem Zusammenhang allerdings die Kumpanei westlicher Staaten mit den reaktionärsten und menschenverachtenden Feudalregimen in Saudi-Arabien und Katar. Bis vor wenigen Monaten haben die Religionsgruppen in Syrien friedlich zusammen gelebt. Jetzt unterstützt man (zumindest über die Geheimdienste) die Scheichs dabei, einen Religionskrieg zu inszenieren ....
Propagandasicht westlicher Medien.
In Wirklichkeit kämpfen Armee und Bevölkerung Syriens gegen von Ausland unterstützte Rebellen/Terroristen, die sich (Aussage des Orientexperten Prof. Meyer) aus Deserteuren, Gotteskriegern und Kriminellen zusammensetzen. Weder in Damaskus noch in Aleppo genießen die Rebellen/Terroristen Unterstützung seitens der Bürger. Selbst die politische Opposition Syries will mit dieser Klientel nichts zu schaffen haben.
Als besonders schändlich empfinde ich in diesem Zusammenhang allerdings die Kumpanei westlicher Staaten mit den reaktionärsten und menschenverachtenden Feudalregimen in Saudi-Arabien und Katar. Bis vor wenigen Monaten haben die Religionsgruppen in Syrien friedlich zusammen gelebt. Jetzt unterstützt man (zumindest über die Geheimdienste) die Scheichs dabei, einen Religionskrieg zu inszenieren ....
... die Golfstaaten, kein Interesse am Frieden haben und diese islamistischen Gotteskrieger (denn nichts anderes sind diese Söldner mehrheitlich) weiter mit Waffen, Geld und Medienlügen unterstützen, haben keine Friedensbemühungen erfolg.
Wenn man diese Verbrecher nicht immer weiter ausgerüstet und angestachelt hätte, dann wäre in Syrien längst schon Frieden.
Sie haben seit Monaten nichts erreicht, trotz massiver Unterstützung aus dem Westen. Warum wohl nicht ? Weil dieses Volk offenbar zum größten Teil hinter seiner Regierung steht. Denn wäre es anders (was man uns ja gern erzählt), dann wäre das schon lange beendet. Sogar ohne diese massive westliche Hilfe wäre das schon beendet.
Aber die Syrer wissen was danach kommt, denn sie sehen den Irak, Libyen und Afghanistan. Sie wissen das diese Rebellen keinen Plan für Syrien haben und das ihnen nach "Assad muß weg!" das Hirn einfriert. Darum wird heut noch gekämpft.
Weil der Westen nicht müde wird diese Terroristen zu protegieren und die Mehrheit der Syrer den "Spatz in der Hand haben, als die Taube auf dem Dach!"
Und das kann ich gut verstehen ...
Woher kommt eigentlich diese Gewissheit, dass die Rebellen so massiv vom Westen oder von den Golfstaaten unterstützt worden seien? Bislang sehen die nie gut bewaffnet aus, ich finde es dafür eher erstaunlich, dass sie sich solange halten. Was eher für eine relativ hohe Unterstützung durch die Bevölkerung spricht.
Kennen Sie oder andere denn Zahlen über Waffen, sonstiges Gerät, die in Syrien eingetroffen sind? Es gibt doch überhaupt keine verlässlichen Angaben dazu. Stattdessen sprechen alle Hinweise dafür, dass die Rebellen nicht nur schlecht bewaffnet sind, sondern dass auch weder "Terroristen" (Al Kaida o.ä.) noch Ausländer in nennenswerter Zahl oder in einflussreicher Position am Geschehen beteiligt sind. Siehe:
http://www.zeit.de/politi...
Woher kommt eigentlich diese Gewissheit, dass die Rebellen so massiv vom Westen oder von den Golfstaaten unterstützt worden seien? Bislang sehen die nie gut bewaffnet aus, ich finde es dafür eher erstaunlich, dass sie sich solange halten. Was eher für eine relativ hohe Unterstützung durch die Bevölkerung spricht.
Kennen Sie oder andere denn Zahlen über Waffen, sonstiges Gerät, die in Syrien eingetroffen sind? Es gibt doch überhaupt keine verlässlichen Angaben dazu. Stattdessen sprechen alle Hinweise dafür, dass die Rebellen nicht nur schlecht bewaffnet sind, sondern dass auch weder "Terroristen" (Al Kaida o.ä.) noch Ausländer in nennenswerter Zahl oder in einflussreicher Position am Geschehen beteiligt sind. Siehe:
http://www.zeit.de/politi...
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