Bürgerkrieg : Syrer rebellieren in jordanischem Flüchtlingslager
Syrische Flüchtlinge haben gewaltsam gegen die Lebensumstände in einem Auffanglager protestiert. Der UN-Beauftragte schildert die Lage in Syrien äußerst pessimistisch.
Mit Tränengas hat die jordanische Polizei laut Aktivisten einen Aufstand Hunderter Syrer gegen die Lebensumstände im Flüchtlingslager Saatari aufgelöst. Etwa tausend Menschen hätten sich an dem Protest in dem Camp im Nordwesten Jordaniens beteiligt, sagte Sajed Hammad von der Hilfsorganisation Kitab wal Sunna, die die Flüchtlinge unterstützt.
Die Demonstranten forderten demnach, nach Syrien zurückkehren zu dürfen. Sie setzten ein Zelt in Brand und griffen eine Krankenstation an. Es habe einige Verletzte gegeben, die ins Krankenhaus gebracht worden seien, sagte Hammad. Ende August waren in dem Camp bei Zusammenstößen von Protestierenden mit Sicherheitskräften mehr als 20 jordanische Beamte verletzt worden.
Auf eine baldige Rückkehr gibt es nach dem jüngsten Bericht des internationalen Syrien-Sondergesandten Lakhdar Brahimi jedoch wenig Hoffnung. Vor dem UN-Sicherheitsrat zeichnete dieser ein düsteres Bild der Lage in dem Land. Es gebe "keine Aussicht" auf ein baldiges Ende der Gewalt, sagte Brahimi am gestrigen Montag nach der Sitzung des Sicherheitsrats hinter verschlossenen Türen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP), der Brahimi zuvor getroffen hatte, nannte die Situation in Syrien "ernst".
"Auf keinen Fall aufgeben"
Westerwelle erwartet auch diese Woche "keinen großen Durchbruch". Ziel müsse bleiben, dem bestehenden Sechs-Punkte-Plan der internationalen Gemeinschaft Geltung zu verschaffen. Brahimi stellte im Sicherheitsrat keinen neuen Plan vor. Westerwelle sagte, der noch von Brahimis Vorgänger Kofi Annan entwickelte Plan sei immer noch die "beste Alternative".
"Wir dürfen auf keinen Fall aufgeben", sagte der Außenminister. "Wenn wir aufgeben, dann geben wir die Menschen auf." Annan hatte seinen Posten nach wenigen Monaten abgegeben, weil er keine Erfolgsaussichten mehr sah. Sein Nachfolger Brahimi, der seit dem 1. September im Amt ist, besuchte in den vergangenen Tagen erstmals Syrien und die anderen Staaten der Region.
Misshandlungen seien Routine
Laut Brahimis Bericht verschlimmert sich die Lage dort immer weiter. Die Gewalt sei "eine Gefahr für die Region und eine Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt". Nach Angaben von Diplomaten berichtete der Sondergesandte den Sicherheitsratsmitgliedern, dass Misshandlungen von Gefangenen zur "Routine" geworden seien.
Unterdessen veröffentlichte die britische Kinderhilfsorganisation Save the children erschütternde Berichte von syrischen Kindern. Bei der Befragung von Kindern in Flüchtlingslagern habe sich gezeigt, dass viele "schwer traumatisiert" seien, teilte die in Großbritannien ansässige Organisation mit. Sie waren "Ziel brutaler Angriffe, haben ihre Eltern, Brüder, Schwestern und andere Kinder sterben sehen oder haben Folterungen beobachtet".
Seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Baschar al-Assad im März 2011 wurden nach Oppositionsangaben etwa 29.000 Menschen getötet. Nach neuen Schätzungen von Brahimi wurden 1,5 Millionen Menschen von der Gewalt aus ihren Häusern vertrieben. Außerdem warnte der frühere algerische Außenminister vor einer drohenden Nahrungsmittelkrise in Syrien, weil die Kämpfe die Ernte beeinträchtigt hätten.








Weil Kriegshetzer die Söldner nach Syrien geschickt haben, um einen dem Westen mehr devoten Ersatzmann zu installieren und weil der Krieg ghegen den Iran über seinen Verbündeten Syrien führt.
Menschenrechte und so'n chmarrn, dass ist nur für die Propaganda. Das interessiert doch sonst keinen von denen, die Syrien destabilisieren.
Dazu ein Bericht des Vatikan von heute (Fidedienst):
http://www.fides.org/aree...
Aber sagen Sie: Warum sollte Assad selbst Söldner in sein Land schicken, um sich selbst mit einem dem Westen mehr devoten Ersatzmann zu ersetzen?
Aber dass Assad Menschenrechte für einen "chmarrn" (sic.) hält, wissen wir ja bereits.
------
Ach so... Sie wiederholen nur die Märchen, welche die Antiwestliche Propagandamaschine Assads und Irans seit Monaten aufkocht... na dann.
So nebenbei: Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann, für den Sie ihn halten, tun würde, könnten all diese Flüchtlinge nächsten Monat heimkehren.
Aber sagen Sie: Warum sollte Assad selbst Söldner in sein Land schicken, um sich selbst mit einem dem Westen mehr devoten Ersatzmann zu ersetzen?
Aber dass Assad Menschenrechte für einen "chmarrn" (sic.) hält, wissen wir ja bereits.
------
Ach so... Sie wiederholen nur die Märchen, welche die Antiwestliche Propagandamaschine Assads und Irans seit Monaten aufkocht... na dann.
So nebenbei: Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann, für den Sie ihn halten, tun würde, könnten all diese Flüchtlinge nächsten Monat heimkehren.
Was hier im Artikel fehlt; ist dieser wichtige Auspruch von Brahimi, der im dazugehörigen Video zu sehen ist. Damit werden auch alle weiteren Pläne obsolet, die man vordergründig propagiert.
Jetzt ist auch offensichtlich und klar, dass Brahimi, genauso wie sein Vorgänger Anan, nichts anderes als Erfüllungsgehilfen einer Agenda sind, die mit dem Afghanistan- und Irakkrieg begonnen hat und im Namen von "Krieg gegen den Terror", "Demokratie" und "Menschenrechte", den Einfluß von bestimmten Interessengruppen, bezgl. Energie und Rohstoffe im Nahen Osten sichern soll.
"Wir dürfen auf keinen Fall aufgeben", sagte der Außenminister. "Wenn wir aufgeben, dann geben wir die Menschen auf."
... dass es unukrativ ist sich gegen internationale Kriege auszusprechen weil seinem Land dann die Aufträge für dem Wiederaufbau entgehen wie in Libyen, wo Deutschland aufgrund seiner verqueren Haltung zu diser Aggression hinterher leer ausgegeangen ist.
Nicht Aufgeben! Der nächste Milliaredndeal ist nur noch einige Kinderleichen weit entfernet.
Ist doch immer das Gleiche. Irgentwelche Platitüden in die Kamera seibern und auf die Tränendrüse drücken und hintenrum die Waffenlieferungen und die Weigerung zur friedlichen Lösung tolerieren.
Wir wissen doch ganz genau, dass Saudi-Arabien und Katar wagenladeweise Waffen liefern an islamistische Milizengruppen in Syrien. Wir wissen, dass die Gruppen des SNC und die Milizen der FSA absolut JEDE diplomatische Lösung ablehnen.
Alle syrischen Oppositionsgruppen haben sich vorgestern unter der Tolerierung der Assad Regierung in Damaskus getroffen und beraten wie eine friedliche Lösung erreicht werden könnte.
NATÜRLICH war der syrische Nationalrat wieder nicht mit dabei. Einfach grundlos boykottiert. Die Milizen der FSA soweiso nicht. Die haben ja inzwischen laut "oppositionellen Quellen" das Grenztgebiet zur Türkei unter ihrer Kontrolle. Wunderbar. Dann steht dem Nachschub an Schlachterutensilien ja nichts mehr im Wege.
Eine winzig kleiner Teil der Opposition boykottiert gestützt von seinen Unterstützern aus dem Ausland einfach alles. 16 Oppositionsgruppen und Vertreter des Auslandes treffen sich um ernsthaft über einen Waffenstillstand und eine Lösung zu beraten und diese Radikalen machen alles zunichte!
Und diese Radikalen sind unsere Kontaktgruppen!
Aber sagen Sie: Warum sollte Assad selbst Söldner in sein Land schicken, um sich selbst mit einem dem Westen mehr devoten Ersatzmann zu ersetzen?
Aber dass Assad Menschenrechte für einen "chmarrn" (sic.) hält, wissen wir ja bereits.
------
Ach so... Sie wiederholen nur die Märchen, welche die Antiwestliche Propagandamaschine Assads und Irans seit Monaten aufkocht... na dann.
So nebenbei: Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann, für den Sie ihn halten, tun würde, könnten all diese Flüchtlinge nächsten Monat heimkehren.
Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann
Dann wäre er eben nicht verantwortungsvoll. Denn dann würden die Radikalen an die Macht kommen und die Syrer hätten erstmal ein Phase Anarchie vor sich mit marodierenden Milizengruppen. Selbstjustiz, Plünderungen, Racheakte. Alewiten und Christen sind die Leidtragenden.
Nein, Assad KANN als verantwortungsvoller Staatsmann nicht zurücktreten und das geschehen lassen. Er hat nämlich ein Rückrat. Genau wie Gaddhafi wird er NIEMALS zurücktreten und irgentwelchen Salafisten erlauben ihr Kalifat zu errichten.
Er ist kein Mubarak oder Saleh. Und ausserdem noch lange nicht geschlagen.
Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann
Dann wäre er eben nicht verantwortungsvoll. Denn dann würden die Radikalen an die Macht kommen und die Syrer hätten erstmal ein Phase Anarchie vor sich mit marodierenden Milizengruppen. Selbstjustiz, Plünderungen, Racheakte. Alewiten und Christen sind die Leidtragenden.
Nein, Assad KANN als verantwortungsvoller Staatsmann nicht zurücktreten und das geschehen lassen. Er hat nämlich ein Rückrat. Genau wie Gaddhafi wird er NIEMALS zurücktreten und irgentwelchen Salafisten erlauben ihr Kalifat zu errichten.
Er ist kein Mubarak oder Saleh. Und ausserdem noch lange nicht geschlagen.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/lv
Ok ich vesteh das man bei Flüchtlingen einen Sorgfaltspflicht hat.
Aber wenn die Mentschen trotz der Umstände im Land in ihr Heimatland zurückkehren wollen, glaub ich nicht das man das recht hat sie Aufzuhalten.
Es könnte ja auch sein das die Schlimmen Umstände sie dazu bewogen haben sich eier der beiden Seiten anzuschliessen und die nun zurück in ihr Land möchten um der Seite der sie nahe stehen zu helfen.
Zwar verstehe ich duchaus das man ein rein und raus nciht zulassen kann, um Füchtlingslager nicht zu Rückzugsgebiten zu machen. Aber eine Rückkehr nach z.b. 1 Monat wartezeit sollte nciht all zu schwer zu organisieren sein.
Das Problem wäre wohl eher ob die Syrische Armee sie wieder komplet und problemlos einreisen lassen würde. Aber die Lösuchen Flüchtlingen zu verbiten zurückzukehren wann sie wollen und sie dadurch im Endeffect zu Gefangegen gegen ihren Willen zu machen halte ich nicht nur für Problematisch sonder auch für falsch.
Ach wenn mir grad keine wirklich bessere Lösung einfällt.
Würde Assad heute zurücktreten, wie es der Verantwortungsvoller Staatsmann
Dann wäre er eben nicht verantwortungsvoll. Denn dann würden die Radikalen an die Macht kommen und die Syrer hätten erstmal ein Phase Anarchie vor sich mit marodierenden Milizengruppen. Selbstjustiz, Plünderungen, Racheakte. Alewiten und Christen sind die Leidtragenden.
Nein, Assad KANN als verantwortungsvoller Staatsmann nicht zurücktreten und das geschehen lassen. Er hat nämlich ein Rückrat. Genau wie Gaddhafi wird er NIEMALS zurücktreten und irgentwelchen Salafisten erlauben ihr Kalifat zu errichten.
Er ist kein Mubarak oder Saleh. Und ausserdem noch lange nicht geschlagen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren