Ziel der PKK ist ein autonomes "Kurdistan"
Dort, hundert Kilometer südlich der türkischen Grenze auf irakischem Boden, hat die PKK ihr Hauptquartier. Von dort lässt sie ihre Kämpfer ausschwärmen. Seit dem Frühjahr sollen nach türkischen Angaben weit mehr als 500 Menschen bei Auseinandersetzungen ums Leben gekommen sein, darunter etwa 400 PKK- Kämpfer – die höchste Opferzahl seit Jahren. Bei einem Bombenanschlag in Tunceli auf einen gepanzerten Militärtransporter starben am Dienstag sieben Soldaten.
Die Kurdenrebellen wollen mit der Offensive ihren Anspruch auf mehr Autonomie in der ganzen Region unterstreichen. Ziel der PKK, so befürchtet die türkische Regierung, ist ein autonomes Gebiet namens "Kurdistan".
Es ist ein Wort, das nicht bei allen in Ankara Schrecken auslöst. Führende Kurdenpolitiker begrüßen die wachsende Selbstverwaltung der Kurden auf syrischer Seite. Sie zeige, dass die Bevölkerung die Macht in die eigenen Hände nehme, sagte kürzlich Selahattin Demirtas, Chef der legalen türkischen Kurdenpartei BDP, der enge Verbindungen zur PKK nachgesagt werden. Solche Aussagen treiben die Nationalisten und die Regierung in Ankara zur Raserei. Erdoğan unterstützte kürzlich eine Forderung, die parlamentarische Immunität von BDP-Abgeordneten aufzuheben, die sich öffentlich mit PKK-Kämpfern getroffen und diese umarmt hatten.
"Ich rede Kurdisch so viel es mir passt"
Im Grenzgebiet wird dieser politische Streit mit mehr als nur Worten ausgetragen. So sitzt Mehmet Sahin in Gaziantep in seinem BDP-Büro und versucht die Handwerker zu ignorieren, die im Nebenzimmer zerborstene Fensterscheiben reparieren. Die sind durch Steinwürfe zu Bruch gegangen. Das Partei-Emblem an der Außenwand ist zerfetzt. Sahin, Provinzschatzmeister der BDP, ist ein hagerer Mann, der leise und mit Bedacht spricht. Nur wenige Stunden nach der Explosion der Autobombe, sagte er, habe ein türkischer Mob die Gebäude der BDP mit Steinen angegriffen. "Nur fünf Minuten nach der Explosion sagten die Behörden, es sei die PKK gewesen, und sofort wurden wir attackiert."
Jetzt hat Sahin sogar den türkischen Staat im Verdacht, die Bombenexplosion von Gaziantep selbst arrangiert zu haben. "Die suchen nur einen Vorwand, um in Syrien etwas zu unternehmen." Ankara wolle verhindern, dass jenseits der Grenze eine kurdische Selbstverwaltung aufgebaut werde. Es wäre verheerend. Mögliche Nachahmungstendenzen dieser Art auf türkischem Gebiet seien für Ankara ein Albtraum. "Der Staat will ein einheitliches Volk schaffen", sagt Sahin. "Muss denn die ganze Welt türkisch werden?"
Sahins Büro füllt sich mit Parteimitgliedern. Es wird Tee getrunken und laut über Erdoğans Politik und jene Pläne diskutiert, nach denen in der Hauptstadt jetzt verstärkt über eine Intervention und die Errichtung einer von der türkischen Armee gesicherten Zone innerhalb Syriens nachgedacht werde. Doch selbst mit zehn solcher Zonen, schimpft einer, werde sich der Autonomietrend jenseits der Grenze nicht aufhalten lassen.
In Saatliköy sieht Hasan Cakmak dieser Eskalation mit wachsenden Bedenken zu. Trotzdem sagt er: "Ich rede Kurdisch so viel es mir passt." Er könne die Verbitterung einiger Kurden verstehen, die unter Gewalt und Willkür des Staates zu leiden gehabt hätten. Aber Gegengewalt, nein, das scheint ihm nicht der richtige Weg zu sein. "Ich habe Kurdisch von meinen Vorfahren gelernt, nicht von der PKK", sagt er trotzig.
Dann denkt Cakmak lange nach, brütet über einer Antwort auf die Frage, wie der Konflikt gelöst werden könnte. "Bildung", sagt er schließlich. "Das Wichtigste ist eine gute Bildung." Ganz erstaunt sei er, der nur die Volksschule besucht hat, vor Kurzem gewesen, als er im Internet gelesen habe, wie viele ethnische Gruppen in seinem Land leben würden. Ein gutes Zusammenleben sei möglich, glaubt er. "So etwas kann man nicht mit Kugeln machen." Das ist ein großer Satz für den Bürgermeister eines kleinen Dorfes.








Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
Ich finde es beunruhigend, dass Sie die "Zerschlagung" eines Staates aufgrund des Regierungschefs und seiner Minderheitenpolitik fordern. Dann müsste man ja hunderte Staaten zerschlagen.
soviele inhaltliche sowie grammatikalische Fehler fabrizieren kann, dass ist echt eine starke Leistung. Herzlichen Glückwunsch dazu. Sind Sie ein Clown oder sowas?
Die PKK ist eine Vereinigung von Verbrechern. Der PKK geht es um persönliche Bereicherungen. Dazu missbrauchen Sie ihr eigenes ungebildetes Volk. Sie töten Menschen. Sie machen Ihre eigenen Kinder zu Werkzeugen. Sie schicken Sie nicht in Schulen, sondern in die Berge, um da zu lernen, wie man am besten tötet. Die PKK handelt mit Waffen, Sie handelt mit Drogen, sie erpresst Schutzgeld - IN GANZ EUROPA- auch in Deutschland, beim kurdischen Gemüsehändler um die Ecke.
Die PKK sind Verbrecher, und Ihre anhänger ungebildet. Ganz einfach.
Die Realität ist so: die meisten Kurden in der Türkei bekennen sich zur türkischen Nation. Kurden haben in der Türkei JEDE Möglichkeit zur gesellschaftlichen Partizipation. Das ist Fakt. Als Kurde kann ich in der Türkei alles werden. Staatsanwalt. Richter. Manager. Politiker. Fernsehstar. ALLES. Wenn ich mich aber entscheide Terrorist zu werden, wenn ich mich entscheide meine Kinder nicht in die Schule zu schicken um diese Kinder für den bewaffneten Krieg gegen den Staat vorzubereiten, ja dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich in den Knast gesteckt werde.
Ich finde es beunruhigend, dass Sie die "Zerschlagung" eines Staates aufgrund des Regierungschefs und seiner Minderheitenpolitik fordern. Dann müsste man ja hunderte Staaten zerschlagen.
soviele inhaltliche sowie grammatikalische Fehler fabrizieren kann, dass ist echt eine starke Leistung. Herzlichen Glückwunsch dazu. Sind Sie ein Clown oder sowas?
Die PKK ist eine Vereinigung von Verbrechern. Der PKK geht es um persönliche Bereicherungen. Dazu missbrauchen Sie ihr eigenes ungebildetes Volk. Sie töten Menschen. Sie machen Ihre eigenen Kinder zu Werkzeugen. Sie schicken Sie nicht in Schulen, sondern in die Berge, um da zu lernen, wie man am besten tötet. Die PKK handelt mit Waffen, Sie handelt mit Drogen, sie erpresst Schutzgeld - IN GANZ EUROPA- auch in Deutschland, beim kurdischen Gemüsehändler um die Ecke.
Die PKK sind Verbrecher, und Ihre anhänger ungebildet. Ganz einfach.
Die Realität ist so: die meisten Kurden in der Türkei bekennen sich zur türkischen Nation. Kurden haben in der Türkei JEDE Möglichkeit zur gesellschaftlichen Partizipation. Das ist Fakt. Als Kurde kann ich in der Türkei alles werden. Staatsanwalt. Richter. Manager. Politiker. Fernsehstar. ALLES. Wenn ich mich aber entscheide Terrorist zu werden, wenn ich mich entscheide meine Kinder nicht in die Schule zu schicken um diese Kinder für den bewaffneten Krieg gegen den Staat vorzubereiten, ja dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich in den Knast gesteckt werde.
nach Freiheit strebende Kurden, die um das Recht kämpfen ihre eigene Sprache sprechen zu dürfen gegen 5.000 ausländische Terroristen, die aus Katar bezahlt werden und mit Massakern an Frauen und Kindern einen säkularen Staat zugunsten eines salsfistischen Regimes installieren wollen.
wenn Assad zur Rechenschaft gezogen worden ist und ein Gerechtes Demokratisches Syrien entstanden ist. Braucht es dann überhaupt noch ein Kundistan wenn diese von der Regierung entsprechend vertreten werden und nicht den Laufpass wie in der Assad Diktatur bekommen. Diktatoren werden es nie lernen zurückzutreten das sieht man derzeit in Syrien. Verzweifelt versucht ein Diktator jene die im aus einem Guten Grund den Tod wünschen den Gar auszumachen anstatt das weite zusuchen damit die Streitigkeiten gelöst werden können.
wenn Assad zur Rechenschaft gezogen worden ist und ein Gerechtes Demokratisches Syrien entstanden ist. Braucht es dann überhaupt noch ein Kundistan wenn diese von der Regierung entsprechend vertreten werden und nicht den Laufpass wie in der Assad Diktatur bekommen. Diktatoren werden es nie lernen zurückzutreten das sieht man derzeit in Syrien. Verzweifelt versucht ein Diktator jene die im aus einem Guten Grund den Tod wünschen den Gar auszumachen anstatt das weite zusuchen damit die Streitigkeiten gelöst werden können.
Ich frage mich, wann wir als NATO-Staaten endlich unserem Bündnispartner zur Hilfe eilen. Es kann nicht sein, dass eine ethnische Minderheit mit Gewalt & Terror und Rückzugsgebieten im Ausland eine Unabhängigkeit anstreben will. Na gut, wir haben es ja schon in Serbien zugelassen...
Unser NATO-Partner hätte bzgl. Syrien einfach mal nicht so unbedacht mit dem Feuer spielen sollen.
Nichtsdestotrotz werden wir sicherlich zur Hilfe eilen, sobald der US-amerikanische Spendenmarathon, äh Wahlen durch sind.
Denn im Gegensatz zu den Leuten die in Syrien Bombenanschläge durchführen und dabei Zivilsten und Soldaten töten, handelt es sich bei den Bombenlegern in der Türkei ja um "Terroristen" (bis jetzt).
Unser NATO-Partner hätte bzgl. Syrien einfach mal nicht so unbedacht mit dem Feuer spielen sollen.
Nichtsdestotrotz werden wir sicherlich zur Hilfe eilen, sobald der US-amerikanische Spendenmarathon, äh Wahlen durch sind.
Denn im Gegensatz zu den Leuten die in Syrien Bombenanschläge durchführen und dabei Zivilsten und Soldaten töten, handelt es sich bei den Bombenlegern in der Türkei ja um "Terroristen" (bis jetzt).
Ich finde es beunruhigend, dass Sie die "Zerschlagung" eines Staates aufgrund des Regierungschefs und seiner Minderheitenpolitik fordern. Dann müsste man ja hunderte Staaten zerschlagen.
Die Türkei kommt um die Zweistaatenlösung auf die Dauer nicht herum. Warum sollte das Volk der Kurden keinen eigenen Staat bekommen, wenn die ganze Welt bsp. die Palästinenser in dieser Hinsicht unterstützt.
Die Kurden sind ein uraltes Volk mit einer langen Tradition.
sind ausgehebelt und so kommt es zu Bürgerkriegen... wie im Kleinen so im Großen.
Bitte bemühen Sie sich um sachliche und differenzierte Kommentare. Danke, die Redaktion/fk.
Die PKK ist nicht nur in der Türkei verboten, sondern auch in Deutschland, der EU und den USA!
Hören Sie auf eine Terrororganisation, die sich durch Frauen- und Drogenhandel finanziert und Anschläge auf Zivilisten durchführt zu relativieren!
Wissen Sie wieviele Zivilisten durch die PKK getötet wurden?
Es ist so als wollte man Alqaida und Bin Laden als Freiheitskämpfer bezeichnen!
Es gibt ein Grund dafuer.
Es ist z.b bemerkenswert, wie Journalisten einfachso legitim eingesperrt werden.
Ein Ausschnitt von Guardian:
More than 100 journalists are currently in jail in Turkey, more than in Iran or China.
Es gibt ein Grund dafuer.
Es ist z.b bemerkenswert, wie Journalisten einfachso legitim eingesperrt werden.
Ein Ausschnitt von Guardian:
More than 100 journalists are currently in jail in Turkey, more than in Iran or China.
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