Bürgerkrieg: US-Senatoren wollen Waffen an syrische Rebellen liefern
Bisher halten sich die USA im Syrien-Konflikt zurück, drei Senatoren wollen das ändern: Sie fordern eine Sicherheitszone und wollen die Opposition mit Waffen beliefern.
© Zurab Kurtsikidze/AFP/GettyImages

Die US-Senatoren John McCain , Joe Lieberman and Lindsey Graham
Die US-Senatoren Joe Liebermann, John McCain und Lindsey Graham haben die Regierung in Washington aufgefordert, ihre bisherige Zurückhaltung aufzugeben und die syrischen Rebellen mit Waffen zu unterstützen. Außerdem müsse eine Sicherheitszone im Land geschaffen werden, innerhalb derer eine Übergangsregierung die Arbeit aufnehmen könne. "Wir sollten der Opposition gegen Assad Waffen liefern", sagte Lieberman, ein früherer Vizepräsidentschaftskandidat der Demokraten. Er war in den vergangenen Tagen mit seinen republikanischen Senatskollegen McCain und Graham durch den Nahen Osten gereist. Trotz des laufenden Wahlkampfs in den USA appellierten die Vertreter der unterschiedlichen Lager nun gemeinsam für mehr Hilfe für Syrien.
Nachdem die Gegner des syrischen Regimes einen Teil des Landes im Norden unter ihre Kontrolle gebracht hätten, könne man diese nun mit der Schaffung einer Sicherheitszone unterstützen, sagte Liebermann: "Wenn wir ihnen helfen, sich vor Assads Hubschraubern und Flugzeugen zu schützen, können sie dort eine Übergangsregierung bilden." Lieberman und McCain vertreten die Ansicht, dass Islamisten zunehmend an Einfluss in dem Konflikt gewinnen könnten, wenn der Westen sich weiter zurückhalte.
Die Zahl der Menschen, die wegen des Syrien-Krieges Hilfe brauchen, hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen seit Juli auf 2,5 Millionen verdoppelt. Deshalb würden 347 Millionen Dollar für die Unterstützung bedürftiger Menschen benötigt. Unter den Flüchtlingen seien auch mehr als eine halbe Million Kinder.
Nach dem ursprünglichen Aufruf an die internationale Gemeinschaft, 180 Millionen Dollar für die Menschen in Syrien bereitzustellen, kam allerdings bislang nur die Hälfte zusammen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Geberländer auf, ihre Beiträge aufzustocken. Die Europäische Union hatte am Freitag mitgeteilt, dass sie weitere 60 Millionen Euro (76 Millionen Dollar) für die Menschen in Syrien bereitstellt.
Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen
Nach Ansicht der Türkei soll sich auch Deutschland stärker engagieren. "Die Türkei hat bereits Hilfen im Wert von mehr als 300 Millionen Euro für geflohene Syrer mobilisiert", sagte der türkische Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Das sei mehr als alle EU-Länder zusammen.
In den Flüchtlingslagern der Südosttürkei seien Hilfen dringend erforderlich. Dorthin sei der größte Teil der Flüchtlinge aus dem benachbarten Syrien vor den Kämpfen geflohen. "In den von uns eingerichteten Aufnahmelagern sind jetzt gut 80.000 Flüchtlinge registriert, und täglich sind dort mehr Menschen auf Zelte, Nahrungsmittel und Medizin angewiesen", sagte Karslıoğlu. Es gehe aber nicht nur um Geld. "Deutschland und die anderen europäischen Länder müssen sich auch stärker für die Aufnahme syrischer Flüchtlinge öffnen", sagte er.
Indirekt warf er Deutschland vor, sich nur um die Christen in Syrien zu sorgen. "In Syrien geht es allerdings nicht nur um Christen", sagte Karslıoğlu. "Es geht um Menschen in Bedrängnis, denen dringend geholfen werden muss, egal welcher Religion sie angehören." Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte zu Wochenbeginn nicht ausgeschlossen, dass Deutschland künftig Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen könnte, "um ihnen zu helfen, oder sie auch medizinisch zu versorgen". Priorität habe aber die Hilfe vor Ort.
Unmittelbar nach den Forderungen der Türkei stellt Deutschland weitere zwei Millionen Euro Flüchtlingshilfe für Opfer des Syrienkonflikts zur Verfügung. Das kündigte Westerwelle bei einem Besuch im Flüchtlingslager Saatari in Jordanien an. Dort haben mehr als 30.000 Syrer vor den Kämpfen in ihrem Heimatland Zuflucht gesucht. Das Geld soll in dem Lager unter anderem die Wasserversorgung sichern. Damit beträgt die humanitäre Hilfe der Bundesregierung im Syrienkonflikt inzwischen 24 Millionen Euro.





Das ist dann wohl der Witz des Tages. Es ist merkwürdig, dass es in letzter Zeit immer weniger Artikel gibt zum aktuellen Kriegsgeschehen. Hat der Snackshop in London etwa dicht gemacht? Hieß es nicht vor einem Monat noch Assad sei am Ende etc.?
Die USA und deren NATO-Verbündete liefern bereits Waffen die sog. Opposition, die in Wahrheit nichts weiter sind als gewöhnliche Terroristen. In Afghanistan bekämpft man sie in Syrien unterstützt man sie - da soll einer draus schlau werden. Kurze und klare weitere Ausführungen HIER
Die Militarausgaben der USA und NATO sind auf einem Rekordhoch und noch nie wurden derart viele Konflikte ausgetragen wie heute. Die weltpolitsiche Sicherheitslage ist desolat. Für eine Grossmacht (USA), die sich aufmachte eine neue Weltordnung zu schaffen, ist dies ein Armutszeugnis, nicht zulets auch darum, weil man den Kalten Krieg als vergleichbar stabile Phase, bezeichnen könnte. Warum brechen überall dort, wo die NATO angeblich humanitär politisch aktiv wird, kurz darauf blutigee Konflikte aus, um wiederum von der NATO mittels "humanitärem" Kriegseinsatz angeblich beendet zu werden, Besatzung inklusive. G. W. Bush verkündeten mit 15'000 Soldaten in Afghanistan den Sieg über die Taliban, 11 Jahre später verkündet Obama mit 200'000 Soldaten den Sieg über die Taliban. Wenn aber die angeblich besiegten Taliban 11 Jahre der stärksten Militärmacht trotzen und diese unter Siegesverkündungen abziehen muss, darf an einer oder beiden Versionen gezweifelt werden. Die USA brauchen den Krieg und äussere Feinde um ein Gesellschaftsmodell zu bestätigen, das offenbar nicht mehr funktioniert. Mangels Alternativen, worunter die Obama Adminnistration schon lange leidet, erklärt Romney Russland erneut zum Erzfeind. Natürlich weiss jeder, dass China der Herausforderer ist, aber was solls, die US-Kapitalisten haben beträchtliche Investitionen in China und China ernährt derzeit die USA. Das auf was die Chinesen verzichten, wird in den USA konsumiert. Arme Grossmacht USA, da bleit nur Syrien.
...ist angesichts der permanenten Menschenrechtsverletzungen durch das Assad-Regime sowie die Waffenlieferungen aus Russland und dem Iran an dasselbe nicht nur recht und billig, sondern auch dringend geboten.
Im Übrigen sollte sich nicht nur die USA, sondern auch Europa einschließlich der Bundesrepublik dieser Politik anschließen, man vergleiche folgenden Bericht:
http://www.welt.de/politi...
Die auch gerade das Regime noch an den Tag legt wäre eine bewaffnung der Rebellen mit boden/luft Raketen gar nicht mal so verkehrt damit das Regime nicht weiterhin mit Hubschraubern und Kampfflugzeugen vorgehen kann.
Sicher spricht es moralisch dagegen einen Konflikt weiter zu bewaffnen doch aktuell sieht es nicht danach aus das die Menschenrechtsverletzungen aufhören und das Regime wird wohl sonnst weiterhin mit all seiner Macht vorgehn ohne Rücksicht dabei zu nehmen gerade aus der Luft.
Momentan führen die Rebellen einen ungleichen Kampf und das wird sich auch so nicht ändern wenn Assad nicht ersthaft an einer übergangsregierung mit den Rebellen in deren augen Terroristen interresiert ist und einen entsprechenden Machtverzicht.
Ist also das Regime an einer friedlichen lösung interressiert?
Nachdem der August der verlustreichste Monat war sieht es nicht dannach aus.
Für Frieden sollte man mit den Waffenlieferungen ersteinmal warten und darauf drängen das beide Seiten sich zurückhalten Assad auf Luftangriffe verzichtet und eine Übergangsregierung bilden vielleicht wäre aber auch eine bewaffnung der rebellengebiete mit Luftabwehr notwendig um das Regime zum einlenken zu bringen und man kann so tatsächlich Massaker die aus der Luft stattfinden vermeiden.
Russland hat schon recht das gemeinsam eine Übergangsregierung mit der Regierung gebildet werden muss doch ein Waffenstillstand muss das auch auf beiden Seiten beinhalten ohne Rechtfertigungen der Gewalt egal wo.
Die auch gerade das Regime noch an den Tag legt wäre eine bewaffnung der Rebellen mit boden/luft Raketen gar nicht mal so verkehrt damit das Regime nicht weiterhin mit Hubschraubern und Kampfflugzeugen vorgehen kann.
Sicher spricht es moralisch dagegen einen Konflikt weiter zu bewaffnen doch aktuell sieht es nicht danach aus das die Menschenrechtsverletzungen aufhören und das Regime wird wohl sonnst weiterhin mit all seiner Macht vorgehn ohne Rücksicht dabei zu nehmen gerade aus der Luft.
Momentan führen die Rebellen einen ungleichen Kampf und das wird sich auch so nicht ändern wenn Assad nicht ersthaft an einer übergangsregierung mit den Rebellen in deren augen Terroristen interresiert ist und einen entsprechenden Machtverzicht.
Ist also das Regime an einer friedlichen lösung interressiert?
Nachdem der August der verlustreichste Monat war sieht es nicht dannach aus.
Für Frieden sollte man mit den Waffenlieferungen ersteinmal warten und darauf drängen das beide Seiten sich zurückhalten Assad auf Luftangriffe verzichtet und eine Übergangsregierung bilden vielleicht wäre aber auch eine bewaffnung der rebellengebiete mit Luftabwehr notwendig um das Regime zum einlenken zu bringen und man kann so tatsächlich Massaker die aus der Luft stattfinden vermeiden.
Russland hat schon recht das gemeinsam eine Übergangsregierung mit der Regierung gebildet werden muss doch ein Waffenstillstand muss das auch auf beiden Seiten beinhalten ohne Rechtfertigungen der Gewalt egal wo.
Die USA wollen den Rebellen Waffen liefern
und Europa soll die Flüchtlinge dann aufnehmen,
samt getarnter Terroristen.
dass man sich jetzt auch noch den letzten Fetzen der Maske vom Gesicht reisst. Dass es in den letzten Wochen nicht ganz nach Plan läuft, ist unübersehbar.
Selbst die, auch an dieser Stelle, heroisierten aufständigen Helden oder besser Söldner,
http://www.zeit.de/politi...
die in Syrien ihr blutiges Handwerk verrichten, kommen zunehmend in Bedrängnis:
"Syrian Army besieges Libyan Sam… No choice left, surrender or death"
http://breakingnews.sy/en...
Die Bluttaten der terroristischen Rebellen, werden offensichtlich immmer menschenverachtenter und unverblümter:
"Syrian rebels claim to have blown up hospital in Homs"
http://www.telegraph.co.u...
und in Washington selbst, macht man sich Gedanken über eine
"Post-Israel Middle East" Ära.
Eine Studie soll belegen, dass Israel der Hauptfaktor für das gestörte Verhältnis der USA zum arabischen Raum und der Welt ist, und dass die zionistische Regierung eine Normalisierung der US- Beziehungen zur muslimischen Welt verhindere:
US Preparing for a Post-Israel Middle East?
http://www.foreignpolicyj...
Kennt man die Hintergründe dieses Konflikts ein bisschen genauer, kann man ermessen, wie weit die Kriegstreiber von gestern und heute, abseits der Realitäten und des gesunden Menschenverstandes stehen.
Es ist zwar richtig, dass Joe Lieberman 2000 zusammen mit Gore kandidiert hat, jedoch hat er seitdem die Demokratic Party de facto verlassen. Sein Abstimmungsverhalten spricht für sich, ebenso wie die Tatsache, dass er 2008 eindeutig McCain unterstützt hat und dies auch mit tw. fragwürdigen Behauptungen über Obama tat.
Daher ist der Vorschlag von McCain, Graham und Lieberman keinesfalls als ein "Vorschlag aus unterschiedlichen Lagern" oder gar überparteilich zu werten. Es handelt sich vielmehr eindeutig um ein Wahlkampf-Manöver, um den Demokraten zum x-ten Mal Feigheit vor dem Feind vorzuwerfen.
Ich glaube, wenn es um die US-Aussenpolitik mit ihren Kriegen geht, gibt es zwischen den -Lagern- garnicht so grosse Differenzen .Egal wer dran ist,er unterliegt Sachzwängen ,die vorgegeben werden,kaum zu glauben,daß die überwiegend von den Lobbyisten der Wirtschaft gekauften Politiker wirklich frei sind.
Ich glaube, wenn es um die US-Aussenpolitik mit ihren Kriegen geht, gibt es zwischen den -Lagern- garnicht so grosse Differenzen .Egal wer dran ist,er unterliegt Sachzwängen ,die vorgegeben werden,kaum zu glauben,daß die überwiegend von den Lobbyisten der Wirtschaft gekauften Politiker wirklich frei sind.
...letzter Zeit ziemlich still geworden.
Keine Siege der "Aktivisten", keine Massaker von der Armee - aber jede Menge Bombenattentate. Diese werden hier allerdings irgendwie nicht thematisiert - könnte es daran liegen, daß die Urheber unter den "freiheitsliebenden Demokraten" zu finden sind?
Der "Wunsch" von 3 "kriegstreibenden" Senatoren ist doch schon lange verwirklich worden?
Die USA mischen doch von Anfang an in Syrien mit!? - auch dabei sind noch das britische "Anhängsel", die ehemalige "Grande Nation" und auch Deutschland das sich aus unerfindlichen Gründen außenpolitisch "profilieren" möchte.
Nach dem lesen des Artikel möchte man fast meinen: es steht nicht gut für das Imperium und seine "Freunde vom Golf".
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