US-Wahlkampf: Romney geht das Geld aus
Der republikanische Präsidentschaftskandidat verliert in Umfragen und an Ansehen in der eigenen Partei. Seine Kampagne müsste kontern, doch Romney hat Finanzprobleme.
© Jim Young/Reuters

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney
Mitt Romneyverliert an Zustimmung in Umfragen, Parteikollegen wenden sich von ihm ab. Um Boden gut zu machen müsste der Republikaner jetzt mit einer breit-angelegten Werbekampagne die Flucht nach vorn versuchen. Doch dafür hat Romney nach Angaben der New York Times viel weniger Geld zur Verfügung als bislang angenommen.
In den vergangenen Wochen hatten Romneys Wahlkampfhelfer suggeriert, dass Romney über mehr als 300 Millionen US-Dollar für seinen Wahlkampf verfüge. 106 Millionen seien allein im Juni zusammengekommen, 101 Millionen im Juli. Diese Summen überstiegen das Budget von Obama und seinen Demokraten um Längen.
Doch nun zeigt sich: Ein Großteil des Geldes steht gar nicht für den Präsidentschaftswahlkampf zur Verfügung, sondern sei für nationale und staatliche Organisationen der Partei sowie Kongresswahlkämpfe vorgesehen, schreibt die Zeitung. Die Wahlkampfhelfer hätten Gelder aus verschiedenen Töpfen zusammengerechnet – unabhängig ob für die Partei oder den Romney-Wahlkampf im Speziellen gedacht – und hätten es so aussehen lassen, als ob die Gesamtsumme für Romneys Kampagne bereitstünde.
Dem Republikaner bleiben nach neuer Rechnung nur rund 22 Millionen Dollar, um die Attacken des Amtsinhabers zu kontern. Vor allem in den hart umkämpften Staaten, den sogenannten Swing-States, ist Obama mit Werbeanzeigen flächendeckend präsent. Dass Romney dort nicht mit einer eigenen Kampagne dagegenhält, ist riskant. In vielen Staaten gibt seine Kampagne sogar weit weniger Geld aus als das Team Obama.
Romneys Team zeigt sich zögerlich
Zwischen dem 10. und 24. September hat Romneys Team etwa im Staat Ohio 3,6 Millionen US-Dollar für Werbung ausgegeben. Obama investierte dort 5,2 Millionen. In Colorado standen Romneys 1,5 Millionen 2,2 vom Team Obama gegenüber. In New Hampshire ist der Unterschied besonders auffällig: Romney gab dort 380.000 Dollar aus, Obama 1,2 Millionen. Derzeit buche Romneys Kampagne immer nur einige Tage oder maximal eine Woche an Werbeanzeigen im Voraus. Dies zeige, wie sparsam das Wahlkampfteam von Romney derzeit agiert. Spencer Zwick, im Wahlkampf zuständig für die Finanzen, verteidigt das Vorgehen gegenüber der Zeitung: "Wir geben unser Geld klug und effizient aus".








Wenn Sie Thesen aufstellen, sollten Sie dafür Argumente oder Belegen nennen können, da wir Unterstellungen und nicht nachvollziehbare Spekulationen nicht akzeptieren können. Danke, die Redaktion/fk.
Hier Ihr diesbezüglicher Artikel:
http://www.zeit.de/wirtsc...
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auch die liebe ZEIT hat finanzprobleme. deshalb engagiert sie für ihre expandierende zensurabteilung bevorzugt praktikantINNen, denen leider nicht vermittelt wird, dass ihre arbeitgeberin mal ein liberales blatt war, in dem meinungsvielfalt gepflegt wurde.
auch die liebe ZEIT hat finanzprobleme. deshalb engagiert sie für ihre expandierende zensurabteilung bevorzugt praktikantINNen, denen leider nicht vermittelt wird, dass ihre arbeitgeberin mal ein liberales blatt war, in dem meinungsvielfalt gepflegt wurde.
Obama mag erfreulicherweise zur Zeit vorne liegen aber bis zur Wahl kann noch einiges passieren.
Dass ausgerechnet Romney das Geld ausgehen soll halte ich für eher unwahrscheinlich.
"In New Hampshire ist der Unterschied besonders auffällig: Romney gab dort 380.000 Dollar aus, Obama 1,2 Millionen."
Na ja...Die Wortwahl "besonders auffällig" erscheint mir da schon "besonders übertrieben". Liegt doch absolut im aktuellen Rahmen (was die nackten Zahlen angeht, nicht die Prozente).
Ansonsten...Obama wird m.E. klar die Wahl gewinnen.
Und ehrlich gesagt, bin ich schon jetzt viel mehr gespannt auf die Wahl in 4 Jahren, wo nach meiner Erwartung ein Monsterwahlkampf ansteht...Clinton II gegen Bush III. Von "Vorfreude" auf all die auf uns zukommende zu waschende Schmutzwäsche gar nicht zu reden. :-)))
Clinton II ???
Die jetzige Außenministerin wird gem. eigenen Verlautbarungen in der nächsten Regierungsperiode nicht mehr Außenministerin sein, vielmehr will sie sich nun um "Privates" kümmern.
Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie diese Pole-Position aufgibt, um in vier Jahren wieder aufzuschlagen.
Clinton II ???
Die jetzige Außenministerin wird gem. eigenen Verlautbarungen in der nächsten Regierungsperiode nicht mehr Außenministerin sein, vielmehr will sie sich nun um "Privates" kümmern.
Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie diese Pole-Position aufgibt, um in vier Jahren wieder aufzuschlagen.
"Wir geben unser Geld klug und effizient aus".
Any publicity is good publicity. Jetzt erklärt sich auch das Video und das "Stimmvieh"! Heureka!
Wird ja auch Zeit, daß auch in der Branche abgerüstet wird.
Ein Raegan und ein Bush jr. reichen ja wohl, was braucht die Welt noch einen von der Sorte.
Sheldon Adelson hat doch angekündigt, mindestens 100 Mio US$ für die Abwahl Obamas zur Verfügung zu stellen...
ich denke, er hält sein Wort.
Schließlich will er doch Soros und dessen Unterstützung
von Obama kontern, sagt er.
Und die Koch Brothers ?
Geben die jetzt bereits auf ?
Ich denke nicht...
und die beiden stehen noch gaaaanz weit oben
auf der Forbesliste...:))
...und vielleicht haben sie ja inzwischen die Hoffnung aufgegeben, schließlich müssen auch sie Romneys wiederholte Patzer mitbekommen haben. Und intelligent dürften sie schon sein...und damit ihre Schäflein beisammenhalten. Wäre alles nur rausgeschmissenes Geld.
...und vielleicht haben sie ja inzwischen die Hoffnung aufgegeben, schließlich müssen auch sie Romneys wiederholte Patzer mitbekommen haben. Und intelligent dürften sie schon sein...und damit ihre Schäflein beisammenhalten. Wäre alles nur rausgeschmissenes Geld.
Ganz interessant, dass immer wieder der Zusammenhang zwischen den Ausgaben und Wählergunst hergestellt wird. Mir liegt es zwar fern, die Demokratie in Amerika anzuzweifeln, aber ich find es schade, dass immer wieder nur derjenige mit dem größeren Budget gewinnen soll. Dabei müsste Obama vom innenpolitischen Standpunkt her eher die Wahl verlieren.
dem größten Budget zeugt doch nur von der Dummheit, die da beim Wähler unterwegs ist.
Sorry, aber manchmal muß es hart sein.
dem größten Budget zeugt doch nur von der Dummheit, die da beim Wähler unterwegs ist.
Sorry, aber manchmal muß es hart sein.
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