Truppenverlagerung Verstärkter Bundeswehr-Einsatz im gefährlichen Norden des Kosovo
Im Süden des Kosovo führen die Soldaten der Bundeswehr ein relativ beschauliches Leben. Ein Teil der Truppe soll nun im weitaus gefährlicheren Norden aushelfen.
© Visar Kryeziu/AP Photo/dapd

Kfor-Soldaten in Priština (Archiv)
Die Soldaten der Nato-Kosovo-Truppe sollen künftig verstärkt im unruhigen Norden eingesetzt werden. "Ich denke, Sie werden in den kommenden Monaten eine Ausbalancierung in Richtung Norden sehen", sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach Beratungen der Nato-Verteidigungsminister.
Deutschland, das mit rund 1.300 die Führungsnation der Kfor-Truppe ist, hatte einen neuen Einsatzplan gefordert. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière sagte, die Sicherheitslage sei im Süden des Landes deutlich besser als im Norden. "Und das muss auch seine Abbildung in den militärischen Planungen finden." Bei einer Konzentration auf den Norden könne eine Reserve von 700 Mann wegfallen. Die Reserve wird vor allem von Deutschland, Österreich und Italien gestellt.
Rasmussen sagte, es gebe keine Pläne für eine Reduzierung der Truppen in naher Zukunft. "Wegen der unsicheren Lage, die wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, haben wir eine Entscheidung zur Truppenverringerung verschoben."
- Datum 10.10.2012 - 19:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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