Militärbündnis Nato verlängert Rasmussens Mandat als Generalsekretär
Die Nato-Länder haben Generalsekretär Rasmussen für ein weiteres Jahr bestätigt. Seine Amtszeit wird im Zeichen des Abzugs aus Afghanistan stehen.
© Georges Gobet/AFP/GettyImages

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kann im Amt bleiben. Die Mitgliedsstaaten verlängerten seine Amtszeit um ein Jahr. Damit bleibt er bis Mitte 2014 im Amt. "Nach einem Konsultationsprozess haben die Alliierten heute einem fünften Jahr von Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen im Amt zugestimmt und somit sein Mandat bis zum 31. Juli 2014 verlängert", hieß es in einer Erklärung.
Der frühere dänische Regierungschef hatte den Posten als Nato-Generalsekretär am 1. August 2009 zunächst mit einem Mandat für vier Jahre angetreten. Die Amtszeit des Generalsekretärs kann um ein Jahr verlängert werden.
Die restliche Amtszeit des 59-Jährigen dürfte von den Vorbereitungen auf ein Ende des Nato-Kampfeinsatzes in Afghanistan geprägt werden. Die Militärallianz will diesen bis Ende des Jahres 2014 beenden und den afghanischen Sicherheitskräften dann im Anschluss im Rahmen einer Ausbildungs- und Unterstützungsmission zur Seite stehen.
- Datum 03.10.2012 - 13:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
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Herr Rasmussen hat sich besonders im Libyenkonflikt als unerschrockener Kämfer für die Demokratie erwiesen. Dank seines entchlossenen Handelns kann dieses Land heute in eine Zukunft ohne diktatorische Bevormundung blicken. Vielen Dank dafür und alles Gute fürs kommende Jahr, welches neben dem Abzug aus Afghanistan hoffentlich auch Hilfseinsätze für die syrische und iranische Bevökerung im Programm hat.
Obwohl ...
Ja, herzlichen Glückwunsch Herr Rasmussen,
wie Sie es geschaft haben, dass sich auch die Leser dieser Zeitung offensichtlich nicht mehr daran erinnern, dass sie damals den unsinnigen Irak-Krieg des G.W.Bush unterstützt haben.
Anstatt Afghanistan zu stabilisieren, was damals noch möglich gewesen wäre, haben Sie diesen Schwachsinn von versteckten Massenvernichtingswaffen verteidigt.
G.W.Bush ist längst auf dem Müllhafen der Geschichte gelandet,
aber seine Steigbügelhalter, Ironie der Geschichte, sind nocht in Amt und Würden:
A.F.Rasmussen, Manuel Baroso und nicht zu vergessen
Angela Merkel ...
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