Extremismus: EU bereitet Militärmission für Mali vor
Mit der Entsendung von Militärausbildern will die EU Mali im Kampf gegen islamistische Terroristen unterstützen. Eigene Kampftruppen sollen jedoch nicht aktiv werden.
© dapd

Islamistische Extremisten in der Stadt Timbuktu
Die Europäische Union bereitet die Entsendung von Militärausbildern nach Westafrika vor. Sie sollen die Streitkräfte Malis für den Kampf gegen islamistische Extremisten im Norden des Landes vorbereiten, beschlossen die EU-Außenminister.
"Es geht um afrikanische Führung. Es geht nicht darum, dass wir selbst mit Kampftruppen aktiv werden", sagte Außenminister Guido Westerwelle. "Gerade weil wir Kampftruppen in der Region vermeiden wollen, ist es richtig, jetzt die afrikanischen Kräfte durch Ausbildungsmaßnahmen zu unterstützten."
Bis zum 19. November soll die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ein Einsatzkonzept vorlegen. Einzelheiten über die Stärke der Ausbildungsmission und die Teilnahme einzelner Staaten werden erst dann festgelegt.
"Es liegt in unserem Interesse, an der Stabilisierung Malis mitzuwirken", sagte Westerwelle. Falls im Norden des Landes ein rechtsfreier Raum entstehe, würde das auch die Sicherheit in Europa beeinträchtigen. "Es kann nicht akzeptiert werden, dass in einem völlig rechts- und staatsfreien Raum, nämlich im Norden Malis, der Terrorismus einen sicheren Hafen findet und dass dort Terroristenschulen aufgebaut werden."
Der Konflikt in Mali bedroht die Stabilität Afrikas
Auch die neue Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union (AU) warnte vor möglichen Folgen durch den Konflikt. "Die Krise hat das Potenzial, auf die ganze Region, sogar ganz Afrika überzugreifen", sagte die Südafrikanerin Nkosazana Dlamini-Zuma. Die AU werde künftig eine Führungsrolle übernehmen, wenn es darum geht, Konflikte zu verhindern, sie in den Griff zu bekommen und sie zu lösen.
Seit einem Militärputsch im März haben islamistische Extremisten mit Unterstützung ausländischer Al-Kaida-Mitglieder die Kontrolle im nördlichen Wüstengebiet Malis übernommen. Nach Angaben der EU sind bisher etwa 450.000 Menschen vor der Unterdrückung durch die örtlichen Machthaber und aus Angst vor dem islamischen Recht der Scharia geflohen.
Malis Regierung hatte bereits in Afrika, in der Europäischen Union und in den USA um Hilfe gebeten. Am vergangenen Freitag verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig eine Resolution, die Unterstützung für eine afrikanische Friedenstruppe verspricht. Statt einer Schutztruppe im direkten Auftrag der Vereinten Nationen könnten die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas oder die Afrikanische Union dabei selbst ein Kontingent aufstellen.








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Nun seitdem der -Westen- mithilfe der Nato die sogenannte Revolution in Libyen hineingetragen hat um Gaddafi den Garaus zu machen,-damit sie alle Demokratisch werden-.Dabei hat man anscheinend nicht an die -Nebenwirkung- der Destabilisierung gedacht,oder wurden die billigend inkauf genommen?
Natürlich wurde es billigend in Kauf genommen, der Effekt ist sogar willkommen.
Seit 2001 destabilisiert der Westen gezielt den nahen Osten um die eigene Macht weiter auszubauen. Staatsaufbau ist nur das angeblich offizielle Ziel der kolonialistischen Bestrebungen. Man muss nur nach Afghanistan, Irak und die vielen anderen Beispiele schauen um zu wissen, dass sich alles nur zum Schlechten geändert hat.
Afghanistan? Failed State. Irak? Failed State. Ägypten? Aufbau monarchisch-islamischer Strukturen. Libyen? Steht kurz vor dem auseinanderbrechen. Syrien?
Ein schwacher Staat hat keine internationale Bedeutung, und nur darum geht es. Solange die Staaten geschwächt sind stellen sie keine Bedrohung dar und sind vor allem nicht in der Lage, sich gegen die kolonialistische Ausbeutung des Westens zur Wehr zu setzen.
Problematisch ist das vor allem deswegen, weil der Westen, allen voran USA und GB schon einmal den dämlichen Fehler gemacht haben, die Menschen zu unterschätzen, im Iran etwa.
Die heutigen Vorwürfe resultieren nur erstens aus den großen Erdöl-Vorkommen und zweitens daraus, dass Iran das nächste Ziel ist.
Sollte Iran fallen, dann hat der Westen bis Asien die komplette Kontrolle. Der Krieg wird in Afrika weitergehen, wo die Chinesen bereits dabei sind, selbst aktiv Verbündete zu suchen.
Dementsprechend wundert mich die Meldung der Militärmission wenig...
Natürlich wurde es billigend in Kauf genommen, der Effekt ist sogar willkommen.
Seit 2001 destabilisiert der Westen gezielt den nahen Osten um die eigene Macht weiter auszubauen. Staatsaufbau ist nur das angeblich offizielle Ziel der kolonialistischen Bestrebungen. Man muss nur nach Afghanistan, Irak und die vielen anderen Beispiele schauen um zu wissen, dass sich alles nur zum Schlechten geändert hat.
Afghanistan? Failed State. Irak? Failed State. Ägypten? Aufbau monarchisch-islamischer Strukturen. Libyen? Steht kurz vor dem auseinanderbrechen. Syrien?
Ein schwacher Staat hat keine internationale Bedeutung, und nur darum geht es. Solange die Staaten geschwächt sind stellen sie keine Bedrohung dar und sind vor allem nicht in der Lage, sich gegen die kolonialistische Ausbeutung des Westens zur Wehr zu setzen.
Problematisch ist das vor allem deswegen, weil der Westen, allen voran USA und GB schon einmal den dämlichen Fehler gemacht haben, die Menschen zu unterschätzen, im Iran etwa.
Die heutigen Vorwürfe resultieren nur erstens aus den großen Erdöl-Vorkommen und zweitens daraus, dass Iran das nächste Ziel ist.
Sollte Iran fallen, dann hat der Westen bis Asien die komplette Kontrolle. Der Krieg wird in Afrika weitergehen, wo die Chinesen bereits dabei sind, selbst aktiv Verbündete zu suchen.
Dementsprechend wundert mich die Meldung der Militärmission wenig...
Ich glaube , das den bisherigen Kommentatoren das islamische Agressionspotential ganz und gar nicht klar ist .
Der Islam ist seit jeher nach dem Motto " Unterwerfung oder Tod " verbreitet worden .
Wissen Sie wieviele "Unglaübige" taglich sterben ?
Laut einem Artikel der Welt vom 19.09. wird alle " fünf Minuten ein Christ getötet " .
Und wir diskutieren über die Beschneidung und suchen die Schuld im Westen - Unglaublich aber leider wahr .
Im Norden Malis geht es nicht um Christenverfolgung. Diese Milizen von Ancar Dine terrorisieren und vertreiben dort keine Christen (es gibt dort keine), sondern Muslime.
Diese Leute betrachten jeden als "Ungläubigen", der sich nicht ihren Kommandos und Interessen unterwirft. Soweit das offizielle ideologische Korsett dieser Leute.
Faktisch geht es aber nicht um Religion, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen, um die Kontrolle des Drogenschmuggels, der Karawanenrouten und potenziell auszubeutender Ölvorkommen in der Region.
Mit Ihrem Islam-Bashing und Religionsdebatten kommen Sie einer Lösung des Konflikts keinen Schritt näher.
Im Norden Malis geht es nicht um Christenverfolgung. Diese Milizen von Ancar Dine terrorisieren und vertreiben dort keine Christen (es gibt dort keine), sondern Muslime.
Diese Leute betrachten jeden als "Ungläubigen", der sich nicht ihren Kommandos und Interessen unterwirft. Soweit das offizielle ideologische Korsett dieser Leute.
Faktisch geht es aber nicht um Religion, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen, um die Kontrolle des Drogenschmuggels, der Karawanenrouten und potenziell auszubeutender Ölvorkommen in der Region.
Mit Ihrem Islam-Bashing und Religionsdebatten kommen Sie einer Lösung des Konflikts keinen Schritt näher.
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"Mit der Entsendung von Militärausbildern will die EU Mali im Kampf gegen islamistische Terroristen unterstützen."
Aber na klar doch ... weil das ja bisher auch so verdammt gut funktioniert hat, will der Westen mit seinen "Erfolgsgeschichten" nun auch noch Schule spielen.
Seit 2001 kassiert der Westen, insbesondere die USA und die NATO eine Klatsche nach der anderen (wie gewohnt), hinterlassen anderen ruinierte Lanstriche zum Aufräumen und verkaufen dem naiven Wahlvolk ihre Räuberpistolen als "Siege".
Man kann sich den Aufwand für Mali sparen, denn nach Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien weiß jeder was passieren wird.
Und nach der Ausbildung laufen sie zu den islamistischen Terroristen über!
Im Norden Malis geht es nicht um Christenverfolgung. Diese Milizen von Ancar Dine terrorisieren und vertreiben dort keine Christen (es gibt dort keine), sondern Muslime.
Diese Leute betrachten jeden als "Ungläubigen", der sich nicht ihren Kommandos und Interessen unterwirft. Soweit das offizielle ideologische Korsett dieser Leute.
Faktisch geht es aber nicht um Religion, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen, um die Kontrolle des Drogenschmuggels, der Karawanenrouten und potenziell auszubeutender Ölvorkommen in der Region.
Mit Ihrem Islam-Bashing und Religionsdebatten kommen Sie einer Lösung des Konflikts keinen Schritt näher.
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