US-Wahlkampf"New York Times" ruft zur Wahl von Obama auf

"Barack Obama for president" fordert Amerikas wichtigste Zeitung. Sein Erfolg sei beeindruckend und der Gegenkandidat rückwärtsgewandt, meint die "New York Times".

US-Präsident Barack Obama bei einem Wahlkampfauftritt in Nashua, New Hampshire

US-Präsident Barack Obama bei einem Wahlkampfauftritt in Nashua, New Hampshire

Die New York Times hat zur Wiederwahl Barack Obamas am 6. November aufgerufen. In einem Leitartikel spricht die einflussreichste Tageszeitung der USA von "beeindruckenden Erfolgen" der bisherigen Arbeit des US-Präsidenten: Sie nennt vor allem Obamas Gesundheitsreform, die Wirtschaftspolitik und den Kampf gegen den Terror. Zugleich warnt sie vor einer drohenden weiteren Rezession in den USA, "sollte sich die falsche Politik durchsetzen". Dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney wirft der Leitartikel eine rückwärtsgewandte Politik vor.

Das linksliberale Blatt kritisiert insbesondere den "ideologischen Angriff der Rechten" auf die Gesundheitsreform und auf das Recht von Frauen, über Verhütung und Abtreibungen selbst zu entscheiden. Auch in der Auseinandersetzung um die Zulassung der Homo-Ehe bezieht die Zeitung klar Front gegen Mitt Romney, den sie offensichtlich trotz seiner jüngsten Versuche, sich das Image eines gemäßigten Kandidaten der Mitte zu geben, als einen Bannerträger der Konservativen anspricht.

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Die eindeutige und kollektive Wahlempfehlung einer Redaktion, mit der einem Kandidaten der Rücken gestärkt wird (das sogenannte Endorsement), hat eine lange Tradition in den USA. In ihrer Online-Ausgabe listet die New York Times alle ihre Favoriten bei US-Präsidentschaftswahlen seit 1860 auf – damals war es der Republikaner Abraham Lincoln. Für Barack Obama hatte sie sich bereits 2008 in seinem Duell mit dem Republikaner John McCain ausgesprochen.

Bei der Wahl am 6. November seien die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten "krass" – die Entscheidung der Redaktion zugunsten von Obama sei klar und eindeutig, resümiert der nicht namentlich gezeichnete Leitartikel der New York Times.
 

 
Leserkommentare
  1. Abraham Lincoln war Republikaner und nicht Demokrat:)

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    Schon iin "Der kleine Lord" soll Cedric lieber Demokrat werden.
    Die Sache spielt um 1880 in NYC und dann in England.
    http://www.gutenberg.org/...

    Redaktion

    Danke an alle Kommentatoren für die Hinweise und Ergänzungen. Wir hatten den Fehler gleich korrigiert.

    Allen einen schönen Sonntag, viele Grüße, ZEIT ONLINE

    Im Ernst: Man kommt schon mal durcheinander , weil beide Parteien irgendwann vor 100 Jahren oder früher (wann genau weiß ich auch nicht) geografisch und zu einem Großteil inhaltlich regelrecht die Plätze getauscht haben.

    Schon iin "Der kleine Lord" soll Cedric lieber Demokrat werden.
    Die Sache spielt um 1880 in NYC und dann in England.
    http://www.gutenberg.org/...

    Redaktion

    Danke an alle Kommentatoren für die Hinweise und Ergänzungen. Wir hatten den Fehler gleich korrigiert.

    Allen einen schönen Sonntag, viele Grüße, ZEIT ONLINE

    Im Ernst: Man kommt schon mal durcheinander , weil beide Parteien irgendwann vor 100 Jahren oder früher (wann genau weiß ich auch nicht) geografisch und zu einem Großteil inhaltlich regelrecht die Plätze getauscht haben.

  2. Der erste ihrer Präsidenten. Sowas weiß man doch?!

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  3. Kann mir nicht vorstellen, dass die NYT den Fehler selbst gemacht hat. Die Amis kennen ihre Geschichte.

    Bitte doch mal vorher informieren, bevor man so was schreibt.

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    Hat die New York Times auch nicht. Einfach nur wieder so ein 0815 Sonntags Zeit-Online Artikel ohne wirklich den Inhalt auf Fehler zu überprüfen bevor er online geht.

    Hat die New York Times auch nicht. Einfach nur wieder so ein 0815 Sonntags Zeit-Online Artikel ohne wirklich den Inhalt auf Fehler zu überprüfen bevor er online geht.

  4. 4. Fehler

    Hat die New York Times auch nicht. Einfach nur wieder so ein 0815 Sonntags Zeit-Online Artikel ohne wirklich den Inhalt auf Fehler zu überprüfen bevor er online geht.

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  5. Schon iin "Der kleine Lord" soll Cedric lieber Demokrat werden.
    Die Sache spielt um 1880 in NYC und dann in England.
    http://www.gutenberg.org/...

    Antwort auf "Abraham Lincoln"
  6. Redaktion

    Danke an alle Kommentatoren für die Hinweise und Ergänzungen. Wir hatten den Fehler gleich korrigiert.

    Allen einen schönen Sonntag, viele Grüße, ZEIT ONLINE

    Antwort auf "Abraham Lincoln"
  7. Im Ernst: Man kommt schon mal durcheinander , weil beide Parteien irgendwann vor 100 Jahren oder früher (wann genau weiß ich auch nicht) geografisch und zu einem Großteil inhaltlich regelrecht die Plätze getauscht haben.

    Eine Leserempfehlung
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    Also 1880 ging dsas schon los,
    Der Prozess war dann mit FDR beendet.

    Also 1880 ging dsas schon los,
    Der Prozess war dann mit FDR beendet.

  8. Also 1880 ging dsas schon los,
    Der Prozess war dann mit FDR beendet.

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    Als den Süddemokraten die Position ihrer Partei zur Rassentrennung nicht mehr konservativ genug war, was zur Abspaltung führte, und die Republikaner durch Eisenhower außenpolitisch interventionistischer und somit "rechter" wurden.

    Als den Süddemokraten die Position ihrer Partei zur Rassentrennung nicht mehr konservativ genug war, was zur Abspaltung führte, und die Republikaner durch Eisenhower außenpolitisch interventionistischer und somit "rechter" wurden.

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