Im Wahlkampf liefert sich US-Präsident Barack Obama ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Herausforderer, dem republikanischen Kandidaten Mitt Romney. Für die Mehrheit der Deutschen allerdings ist der Zweikampf entschieden, wie aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von ZEIT ONLINE hervorgeht. Sie sind mit Obamas erster Amtszeit zufrieden und würden ihn wiederwählen.

Demnach bewerten 60 Prozent der Befragten Obamas bisherige Politik als überwiegend positiv. Lediglich 4 Prozent ziehen eine überwiegend negative Bilanz, 33 Prozent haben keine Meinung.

Noch größer ist der Unterschied bei der Frage, für wen sich die Befragten entscheiden würden, dürften sie anstelle der Amerikaner am 6. November wählen. Auch hier würden sich 4 Prozent für Romney entscheiden, 85 Prozent dagegen gäben dem Amtsinhaber ihre Stimme und ermöglichten Obama so eine zweite Amtszeit.

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Wunsch und Wirklichkeit liegen dabei für viele nicht weit auseinander: So sind 76 Prozent der Befragten der Meinung, dass Obama tatsächlich wieder ins Weiße Haus einziehen wird. Romney dagegen werden auch bei dieser Frage kaum Chancen zugestanden: Lediglich 8 Prozent gehen davon aus, dass der frühere Gouverneur von Massachusetts das Rennen machen wird.

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Die Zustimmungsraten für Obama und das Lob für seine erste Amtszeit sind dabei quer durch alle befragten Gruppen gleich hoch: Unabhängig von Alter, Geschlecht, West oder Ost und der Höhe des Nettoeinkommens – die Deutschen stehen in der YouGov/ZEIT-ONLINE-Umfrage immer auf der Seite des Demokraten.

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Diese Umfrage wurde in Kooperation mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt. Sie basiert auf Online-Interviews mit Teilnehmern des YouGov-Panels, das weltweit bereits 2,5 Millionen Mitglieder zählt. Für die vorliegende repräsentative Umfrage befragte YouGov vom 29. bis 31. Oktober 1.051 Menschen.

Eine englischsprachige Version dieses Textes finden Sie hier.