Wirbelsturm SandyRomney nimmt den Wahlkampf wieder auf

Während Präsident Obama sich als Krisenmanager profiliert, wirbt sein Herausforderer um Stimmen. Wirbelsturm Sandy bereitet Romney ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Mitt Romney in Ohio beim Spendensammeln für die durch Sandy Geschädigten

Mitt Romney in Ohio beim Spendensammeln für die durch Sandy Geschädigten

Die vom Wirbelsturm Sandy erzwungene Pause im US-Präsidentschaftswahlkampf neigt sich dem Ende zu: Der republikanische Kandidat Mitt Romney beabsichtigt, am heutigen Mittwoch im hart umkämpften Bundesstaat Florida wieder um Stimmen zu werben.

Florida könnte das Rennen um das Weiße Haus mitentscheiden: In dem Bundesstaat wechseln sich Mehrheiten für die Demokraten und Republikaner traditionell ab. Romney steht vor der Herausforderung, angesichts der von Sandy ausgelösten Tragödie den richtigen Ton zu treffen. Er hat dort drei Wahlkampfauftritte.

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Seine Dienstagstermine hatte Romney noch abgesagt. Einen geplanten Auftritt im besonders umkämpften Bundesstaat Ohio wandelte der Republikaner allerdings in eine Spendenveranstaltung für Sturmopfer um.

Romneys Fema-Problem

Romney sieht sich mit Äußerungen aus dem republikanischen Vorwahlkampf konfrontiert, in denen er die nationale Katastrophenschutzbehörde Fema infrage stellte. "Jedes Mal, wenn man die Möglichkeit hat, etwas von der Bundesregierung wegzunehmen und zurück zu den Bundesstaaten zu senden, dann ist das die richtige Entscheidung", sagte der Ex-Gouverneur von Massachusetts bei einer Debatte im vergangenen Jahr. "Und wenn man sogar noch weiter geht und es privatisiert, dann ist es noch besser."

Romneys Wahlkampfteam stellte inzwischen klar, dass der Republikaner Fema im Fall seiner Wahl nicht abschaffen wolle. Fragen von Reportern zu diesem Thema ignorierte Romney am Dienstag.

Keine Schwäche zeigen

Präsident Barack Obama nutzt als Amtsinhaber den Tag für eine Reise ins Katastrophengebiet: Er will sich in New Jersey gemeinsam mit dem Gouverneur Chris Christie ein Bild von den Schäden machen. Weniger als eine Woche vor der Wahl ist auch dieser Termin hochpolitisch. Der Republikaner hatte den Präsidenten am gestrigen Dienstag für sein Krisenmanagement in den höchsten Tönen gelobt.

Obama will in der entscheidenden Phase auf keinen Fall Schwächen im Krisenmanagement zeigen, wie es seinem Vorgänger George W. Bush bei der Katastrophe in New Orleans durch Hurrikan Katrina passierte. Bei einem Besuch beim Roten Kreuz in Washington warnte Obama, den abklingenden Sturm zu unterschätzen. Er warnte vor weiteren Schäden.

Der Sturm sei "noch nicht vorüber". Die von dem Unwetter angerichteten Verwüstungen seien "herzzerreißend für das ganze Land". Zugleich rief er die Behörden auf, den Betroffenen auch unkonventionell Hilfe zu leisten. "Ich möchte, dass Ihr die Bürokratie umgeht", sagte Obama den Helfern. "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Entschuldigung für Untätigkeit."

In landesweiten Umfragen liegen Obama und Romney gleichauf. Allerdings wird der US-Präsident nicht nach dem nationalen Stimmenanteil, sondern von einem Wahlmännergremium gekürt. Dort spiegeln sich die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten wider. Experten räumen Obama noch immer die größeren Chancen ein, am Ende die nötigen 270 Wahlmännerstimmen zu erreichen.

 
Leserkommentare
  1. Während Obama sich von Grandpa Bill Clinton helfen lassen muss um überhaupt angehört zu werden verteilt Mitt hemdsärmelig Fresspakete an gut aussehende, ausgeschlafene Leute. Wenn Sie mich fragen kommt letzteres bei den Amerikanern besser an, warum ich nicht verstehe was Barack Hussein hier so toll macht.

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    • Pyr
    • 31.10.2012 um 9:15 Uhr

    ...und nicht nur um PR, wie bei seinen Auftritten um Hilfsbedürfte immer wieder deutlich wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Amerikaner Schein von Sein unterscheiden können.

    .
    "... "Jedes Mal, wenn man die Möglichkeit hat, etwas von der Bundesregierung wegzunehmen und zurück zu den Bundesstaaten zu senden, dann ist das die richtige Entscheidung {...} wenn man sogar noch weiter geht und es privatisiert, dann ist es noch besser."

    Das macht er besser.

    Staatlich nämlich, so dass es tatsächlich PASSIERT, anstatt dass es nur irgendwelchen Gewinnlern auf Steuerzahlerkosten WAS EINBRINGT.

    Wieder ein Punkt?! Na, wieviele Punkte hat denn der gute Mitt denn schon gemacht?

    Kriegt er denn einen Punkt dafür, den Engländern zu erklären, dass ihre Olympia-Vorbereitung so doll auch wieder nicht läuft oder dafür, dass er vor einem Haufen Superreiche verkündet, die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung können ihn mal kreuzweise. Vielleicht ist er Ihnen aber auch einfach nur sympathisch, so wie einem heutzutage einfach Finanzspekulanten sympathisch sind. Möglich auch, dass sie sich als Multimillionär mit einem Haufen Steuergelder auf karibischen Steueroasen irgendwie solidarisch mit dem guten Mitt fühlen.

    Ja, und dann ist er ja auch so ein Charismatiker und tolle Ideen hat der auch noch! (Die Sache mit dem Tütchenverteilen bei Hurrican-Opfern ist einfach ne Bombe!)

    ...ihren Kommentar ernst nehmen. Aber dadurch das sie den US Präsidenten (nicht ganz vollständig..) Barack Hussein nennen, zeigen sie schon wo für sie das eigentliche Problem liegt.

    Allerdings, wer meint das verteilen von kleinen Hilfspakten etwas besonderes gutes sei, wenn der Verteiler die staatliche Katastrophenhilfe eindampfen wollte, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Ich bin kein Fan von Barack Obama, aber sein kriesenmangament scheint ok zu sein und alles in allem dürfte er für die USA und die Welt im allgemeinen, das wesentlich kleinere Übel zu sein, als sein Kontrahent.

    Dieser ist, was seine inhatlichen Positionen betrifft, selbst für einen modernen Politiker schwer einzuordnen.

    MfG

    • Pyr
    • 31.10.2012 um 9:15 Uhr

    ...und nicht nur um PR, wie bei seinen Auftritten um Hilfsbedürfte immer wieder deutlich wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Amerikaner Schein von Sein unterscheiden können.

    .
    "... "Jedes Mal, wenn man die Möglichkeit hat, etwas von der Bundesregierung wegzunehmen und zurück zu den Bundesstaaten zu senden, dann ist das die richtige Entscheidung {...} wenn man sogar noch weiter geht und es privatisiert, dann ist es noch besser."

    Das macht er besser.

    Staatlich nämlich, so dass es tatsächlich PASSIERT, anstatt dass es nur irgendwelchen Gewinnlern auf Steuerzahlerkosten WAS EINBRINGT.

    Wieder ein Punkt?! Na, wieviele Punkte hat denn der gute Mitt denn schon gemacht?

    Kriegt er denn einen Punkt dafür, den Engländern zu erklären, dass ihre Olympia-Vorbereitung so doll auch wieder nicht läuft oder dafür, dass er vor einem Haufen Superreiche verkündet, die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung können ihn mal kreuzweise. Vielleicht ist er Ihnen aber auch einfach nur sympathisch, so wie einem heutzutage einfach Finanzspekulanten sympathisch sind. Möglich auch, dass sie sich als Multimillionär mit einem Haufen Steuergelder auf karibischen Steueroasen irgendwie solidarisch mit dem guten Mitt fühlen.

    Ja, und dann ist er ja auch so ein Charismatiker und tolle Ideen hat der auch noch! (Die Sache mit dem Tütchenverteilen bei Hurrican-Opfern ist einfach ne Bombe!)

    ...ihren Kommentar ernst nehmen. Aber dadurch das sie den US Präsidenten (nicht ganz vollständig..) Barack Hussein nennen, zeigen sie schon wo für sie das eigentliche Problem liegt.

    Allerdings, wer meint das verteilen von kleinen Hilfspakten etwas besonderes gutes sei, wenn der Verteiler die staatliche Katastrophenhilfe eindampfen wollte, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Ich bin kein Fan von Barack Obama, aber sein kriesenmangament scheint ok zu sein und alles in allem dürfte er für die USA und die Welt im allgemeinen, das wesentlich kleinere Übel zu sein, als sein Kontrahent.

    Dieser ist, was seine inhatlichen Positionen betrifft, selbst für einen modernen Politiker schwer einzuordnen.

    MfG

    • Pyr
    • 31.10.2012 um 9:15 Uhr

    ...und nicht nur um PR, wie bei seinen Auftritten um Hilfsbedürfte immer wieder deutlich wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Amerikaner Schein von Sein unterscheiden können.

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  2. ... verteilt nur Almosen.
    Und wenn es nach ihm geht, soll das auch so ausgeweitet werden.
    Man kein RECHT auf Hilfe, sozialstaatliche Unterstützung,
    sondern soll sich über Almosen der Reichen freuen und ihnen
    dafür die Füße küssen. Zustände wie im mittelalterlichen Europa !
    Da ist ja noch Putins Rußland fortschrittlicher als das uns
    (von unseren Politikern) als Vorbild angediente Amerika !

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    Das was sie meinen nennt sich treffender: Sklaverei! Der Master verteilt seinen Arbeitern die nötigen Minimalrationen. Neu - nö. Ein Viertel der Bevölkerung in den Gründerkolonien waren Sklaven, ca. 3'000'000!!! Die USA wurden von Sklaven aufgebaut und lange beruhte die Wirtschaft auf Sklavenarbeit, bis durch die Industrialisierung der Norden wegen seiner Wasserwege (Lorenz-Strom, Grosse Seen) und üppigen Kohlevorkommen (Appalachen) einen Produktivitätszuwachs erzielte. Was folgte war ein Ungleichgewicht in der Union und darauf der Bürgerkrieg, der in Wahrheit nur ein Kampf um die Vormachtstellung der Eliten des Nordens und Südens war.

    Weiß ich. Wollte ich nur nicht so deutlich schreiben, damit es nicht wieder zensiert wird ...

    Das was sie meinen nennt sich treffender: Sklaverei! Der Master verteilt seinen Arbeitern die nötigen Minimalrationen. Neu - nö. Ein Viertel der Bevölkerung in den Gründerkolonien waren Sklaven, ca. 3'000'000!!! Die USA wurden von Sklaven aufgebaut und lange beruhte die Wirtschaft auf Sklavenarbeit, bis durch die Industrialisierung der Norden wegen seiner Wasserwege (Lorenz-Strom, Grosse Seen) und üppigen Kohlevorkommen (Appalachen) einen Produktivitätszuwachs erzielte. Was folgte war ein Ungleichgewicht in der Union und darauf der Bürgerkrieg, der in Wahrheit nur ein Kampf um die Vormachtstellung der Eliten des Nordens und Südens war.

    Weiß ich. Wollte ich nur nicht so deutlich schreiben, damit es nicht wieder zensiert wird ...

  3. .
    "... "Jedes Mal, wenn man die Möglichkeit hat, etwas von der Bundesregierung wegzunehmen und zurück zu den Bundesstaaten zu senden, dann ist das die richtige Entscheidung {...} wenn man sogar noch weiter geht und es privatisiert, dann ist es noch besser."

    Das macht er besser.

    Staatlich nämlich, so dass es tatsächlich PASSIERT, anstatt dass es nur irgendwelchen Gewinnlern auf Steuerzahlerkosten WAS EINBRINGT.

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    • em-y
    • 31.10.2012 um 10:01 Uhr

    nicht daran gedacht hat und so sind die Menschen mit privater Krankenversicherung beglückt worden....

    • em-y
    • 31.10.2012 um 10:01 Uhr

    nicht daran gedacht hat und so sind die Menschen mit privater Krankenversicherung beglückt worden....

  4. fällt mir immer der gute Herr Kaiser (Beruf Versicherungs-
    Vertreter) ein, der lächelte auch immer so nett, wenn er Kunden fangen wollte. Dieses TV- und Verkäufer-Lächeln ist in modernen Zeiten eines der besten Anzeichen dafür, dass man demnächst beschissen wird...oder es bereits ist. Gegen dieses aalglatte Schmiermittel ist nur ein Kraut gewachsen: Flucht, so schnell wie möglich!

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  5. Das was sie meinen nennt sich treffender: Sklaverei! Der Master verteilt seinen Arbeitern die nötigen Minimalrationen. Neu - nö. Ein Viertel der Bevölkerung in den Gründerkolonien waren Sklaven, ca. 3'000'000!!! Die USA wurden von Sklaven aufgebaut und lange beruhte die Wirtschaft auf Sklavenarbeit, bis durch die Industrialisierung der Norden wegen seiner Wasserwege (Lorenz-Strom, Grosse Seen) und üppigen Kohlevorkommen (Appalachen) einen Produktivitätszuwachs erzielte. Was folgte war ein Ungleichgewicht in der Union und darauf der Bürgerkrieg, der in Wahrheit nur ein Kampf um die Vormachtstellung der Eliten des Nordens und Südens war.

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    Antwort auf "Romney ..."
    • em-y
    • 31.10.2012 um 10:01 Uhr

    nicht daran gedacht hat und so sind die Menschen mit privater Krankenversicherung beglückt worden....

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  6. Barack Obama muß der Präsident USA bleiben.

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