Arbeitskampf: Gewerkschaftsführer einer südafrikanischen Platinmine ermordet
Der Streik der Minenarbeiter des Konzerns Amplats in Südafrika eskaliert. Jetzt ist ein Gewerkschaftsführer ermordet worden. Die Arbeiter kündigten Gegengewalt an.
© Mike Hutchings / Reuters

Die Arbeiter der Amplants-Mine in Südafrika protestieren gegen die Gewalt.
Seit Wochen streiken in Südafrika die Minenarbeiter. Sie kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. Jetzt ist ein Gewerkschaftsführer einer Platinmine ermordet worden. Ein Sekretär eines Zweigs der Gewerkschaft Western Platinum sei am Freitagabend in seinem Haus in Marikana erschossen worden, teilte die Nationale Bergarbeitergewerkschaft mit. In der nordwestlichen Stadt Rustenburg westlich von Pretoria demonstrierten am Samstag Hunderte Bergarbeiter und drohten mit neuer Gewalt.
Die Arbeiter fordern ein Angebot des Konzerns Anglo American Platinum (Amplats) und drohen mit weiteren Ausschreitungen. Amplats hatte am Freitag 12.000 Arbeiter entlassen, die trotz wiederholter Aufforderung nicht an die Arbeit zurückgekehrt waren. Insgesamt befinden sich etwa 28.000 Mitarbeiter des Konzerns seit rund drei Wochen im Ausstand. Zuletzt erschienen nach Firmenangaben nur etwa 20 Prozent der Beschäftigten zur Arbeit. Amplats, das um Rustenburg rund ein Viertel des weltweit benötigten Platins fördert, sprach von einem Schaden von umgerechnet 60 Millionen Euro.
Zunächst hatte es in einem Bergwerk von Marikana wochenlange Streiks gegeben, in deren Verlauf bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und der Polizei Mitte August 46 Menschen getötet wurden. Allein bei einem umstrittenen Polizeieinsatz gegen streikende Arbeiter – dem tödlichsten seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 – starben 34 Menschen. Einige Tage zuvor hatte es bei Protesten an der Mine zehn Tote gegeben, neben Arbeitern waren auch Polizisten darunter.
Der Streik von Marikana weitete sich in der Folge auf andere Bergwerke in der Gegend aus. Streikende und Polizisten liefern sich immer wieder gewaltsame Zusammenstöße. Erst am Donnerstag erschoss die Polizei einen Mitarbeiter von Amplats, als sie gegen streikende Arbeiter vorging. Insgesamt wurden in der zu Ende gehenden Woche im Zusammenhang mit den Streiks in verschiedenen Minen der Region sieben Menschen getötet.







Moin,
ja diese Minen sind wirklich gemein, jetzt ermorden sie, wie der Titel so schön sagt, sogar Menschen:
"Gewerkschaftsführer von südafrikanischer Platinmine ermordet"
CU
bei einer deutschen platinmine wäre die nationalität sicher auch nicht erwähnenswert gewesen. wahrscheinlich war sie auch katholisch.
Ernstes Thema, peinlicher Fehler. Danke für die Anmerkung. Wir haben den Titel natürlich korrigiert. Herzlich,
Tina Groll
bei einer deutschen platinmine wäre die nationalität sicher auch nicht erwähnenswert gewesen. wahrscheinlich war sie auch katholisch.
Ernstes Thema, peinlicher Fehler. Danke für die Anmerkung. Wir haben den Titel natürlich korrigiert. Herzlich,
Tina Groll
bei einer deutschen platinmine wäre die nationalität sicher auch nicht erwähnenswert gewesen. wahrscheinlich war sie auch katholisch.
Ernstes Thema, peinlicher Fehler. Danke für die Anmerkung. Wir haben den Titel natürlich korrigiert. Herzlich,
Tina Groll
Moin,
mir ist gerade nach Ironie zumute, daher:
"Gewerkschaftsführer einer südafrikanischer Platinmine ermordet"
Vom Typo einmal abgesehen, hat diese böse Mine jetzt sogar schon eine Gewerkschaft gegründet?
CU
P.S.: Bitte nicht übelnehmen :-)
Moin,
mir ist gerade nach Ironie zumute, daher:
"Gewerkschaftsführer einer südafrikanischer Platinmine ermordet"
Vom Typo einmal abgesehen, hat diese böse Mine jetzt sogar schon eine Gewerkschaft gegründet?
CU
P.S.: Bitte nicht übelnehmen :-)
Der Konsumgesellschaft ist doch egal was da passiert solange das neue Smartphone funktioniert, im Supermarkt alles in 10 verschiedenen Ausführungen zu bekommen ist und man nicht in so einen runtergekommenen 3te Welt-land lebt.
Das ist derbe gesagt genau die Wahrheit und diese Einstellung kann man an den ersten 2 Kommentaren sehr gut sehen.
Uns geht es zu gut, wir werden zu sehr abgelenkt oder wollen garnicht merken, dass das ganze Elend was auf der Welt herrscht nur dazu da ist uns unseren Luxus zu ermöglichen. Der moderne Fortschritt ist für viele ein Rückschritt auch für die Natur und letzendlich für den Menschen.
Ja es geht immer um die Konsumgesellschaft.
Die Minenarbeiter wollen mehr Geld haben, damit sie sich mehr kaufen können, oder wenigstens so viel, dass es zum Leben reicht, und vielleicht noch etwas überbleibt, von dem man sich Möbel, einen Computer oder Lehrbücher für die Kinder kaufen kann.
Sie können den Arbeitern den Vorschlag machen, dass ihre Mine dicht gemacht wird, weil wir hier sowieso zu viel Konsum haben.
Sie werden sicher großes Verständnis für unsere Probleme haben.
Der Weg zum Wohlstand ist immer von Gewalt geprägt. Wer hat denn schon vergessen, dass auch in den europäischen Staaten Gewalt und Gewerkschaften, Korruption und Arbeitgeber den Weg zu unserem heutigen Wohlstand begleitet haben?
Nationen lernen nun mal über Erfahrung, weniger von besser wissenden Gutmenschen aus den Ausland.
Früher gab's auch Kolonien....
Moin,
mir ist gerade nach Ironie zumute, daher:
"Gewerkschaftsführer einer südafrikanischer Platinmine ermordet"
Vom Typo einmal abgesehen, hat diese böse Mine jetzt sogar schon eine Gewerkschaft gegründet?
CU
P.S.: Bitte nicht übelnehmen :-)
Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/fk.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren