Bürgerkrieg: Syrien-Vermittler Brahimi fordert Iran zu Unterstützung für Frieden auf
Der Sondergesandte der UN wirbt im Iran um Unterstützung im Syrien-Konflikt. Derweil nehmen die Spannungen zwischen der syrischen und der türkischen Regierung zu.
© ATTA KENARE/AFP/GettyImages

Der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen, Lakhdar Brahimi, und der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi (rechts)
Der Iran soll sich nach dem Willen des Syrien-Sondergesandten der Vereinten Nationen, Lakhdar Brahimi, an einer Friedenslösung für Syrien beteiligen. Der Iran sollte "Teil vom Ende des Albtraums" in Syrien sein, sagte Brahimi in Teheran. Die UN und die Arabische Liga wollten in erster Linie ein Ende der Gewalt in Syrien. Dafür müssten die Verbündeten beider Seiten sich für eine sofortige Entwaffnung der Konfliktparteien einsetzen, sagte Brahimi.
Der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi versprach die "volle Unterstützung" Irans für Brahimis Vorschläge. "Wir sind der Auffassung, dass sowohl Herr Brahimi als auch die UN in diesem Konflikt neutral sind und das Wohl Syriens wollen", sagte Salehi. Eine Einmischung der nicht neutralen Parteien würde zu keiner Lösung des Konflikts führen, so der Minister.
Brahimi war am Samstag nach Gesprächen in der Türkei und Saudi-Arabien in Teheran eingetroffen, um mit Salehi die Lage in Syrien zu besprechen. Brahimis Vorgänger Kofi Annan hatte zwei Mal in den vergangenen Monaten in Teheran versucht, die iranische Führung in einen Friedensplan für Syrien einzubeziehen. Der Iran zählt zu den letzten engen Verbündeten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.
Syriens Luftwaffe setzte offenbar Streubomben ein
Während sich die Lage zwischen dem Iran und der UN anscheinend entspannt, droht der Konflikt zwischen Syrien und der Türkei weiter zu eskalieren. Nach der erzwungenen Landung eines syrischen Passagierflugzeuges in Ankara und wiederholten Grenzscharmützeln sperrte erst Syrien seinen Luftraum für türkische Maschinen, dann zog die Regierung in Ankara nach. Zuvor hatte sich Damaskus noch offen für eine Sicherheitskooperation mit dem Nachbarn im Grenzkonflikt gezeigt. Im türkischen Grenzgebiet schlagen immer wieder Granaten aus Syrien ein. Die Türkei reagierte mit Gegenbeschuss.
Laut Menschenrechtsaktivisten setzte die syrische Luftwaffe in den vergangenen Tagen erneut Streubomben ein. Wie Human Rights Watch (HRW) mitteilte, wurde die Streumunition aus Hubschraubern auf Gebiete nahe der Autobahn zwischen Damaskus und Aleppo abgeworfen. Die Bomben verteilen große Mengen von Sprengkörpern über weite Flächen, Menschen werden wahllos verletzt und getötet.
Nach Angaben der Opposition kamen am Wochenende landesweit mehr als 200 Menschen ums Leben. Syrische Aktivisten berichteten zudem, dass es in der Nähe der Hauptstadt Damaskus, im Ort Darija einen Fund von mindestens 100 Leichen gegeben hätte. Die Menschen seien vermutlich exekutiert worden. Die Angaben konnten nicht von unabhängiger Seite überprüft werden.








Dann sollte das der Iran auch zeigen und Assad zum einstellen der Kampfgewalt und den fast unvermeidlichen Rücktritt bitten. Wer glaub schon noch an eine friedlichen Lösung mit Assad?
Iran ist kein bedingungsloser Unterstützer Assads, will aber ein stabiles und einiges Syrien erhalten. Und Assad hat nun einmal immer noch eine breite Basis in der Bevökerung und unter seiner Herrschaft haben wenigstens alle Teile der Bevölkerung friedlich zusammengelebt. Während jedenfalls ein Teil der sogenannten "Rebellen" Interesse haben das Land zu spalten und religiöse Minderheiten zu verfolgen. Und das sind leider die vom Westen, den Golfstaaten und der Türkei unterstützten Terroristen. Iran hat längst Vorschläge gemacht, wie einen Waffenstillstand und Versöhnungs- und Demokratisierungsprozeß(http://irananders.de/home...). Mit Unterstützung des "islamischen Quartetts" zu dem neben Iran und Ägypten auch die Türkei und Saudi-Arabien gehören, obwohl diese bisher eher zur Eskalation beigetragen haben. Das sind konstruktive Vorschläge, die aber wohl gerade eher sabotiert werden, durch die Kämpfe an der syrisch-türkischen Grenze.Ohne dass die syrische Opposition eine Übergangsregierung akzeptiert wird das Morden wohl nicht aufhören. Für die Syrer wäre ein fluchtartiger Rückzug Assads auch keine Lösung, dann würden die zerstrittenen "Rebellen" das Morden fortsetzen. Es wird nur mit Begleitung der UNO und des islamischen Quartetts und mit Durchsetzung eines Waffenstillstands eine Lösung geben.
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls
Selten so viele Verschwörungstheorien pro Zeile gelesen
Entfernt, die Redaktion/ls
Selten so viele Verschwörungstheorien pro Zeile gelesen
Entfernt, die Redaktion/ls
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Selten so viele Verschwörungstheorien pro Zeile gelesen
Entfernt, die Redaktion/ls
Entfernt, die Redaktion/ls
Endlich wird Iran miteinbezogen.
Hoffe auf neutrale Berichterstattung,leider kommt
die momentan meistens aus London.
Falls sich jemand
zusätzlich informieren möchte gogeln:
"Menschenrechte als Alibi Dradio" heute von der Buchmesse
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