Syrien-Konflikt: Türkei verstärkt Truppen an Grenze zu Syrien
Panzer und Kampfjets: Die türkische Armee verlegt Truppenteile und Waffen an die syrische Grenze. Laut türkischen Medien laufen die Angriffsplanungen auf Hochtouren.
© Murad Sezer/Reuters

Türkische Armeeeinheiten an der Grenze zu Syrien
Die Türkei rüstet im Grenzgebiet zu Syrien weiter militärisch auf. Das berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet unter Berufung auf Regierungskreise. Ziel einer möglichen Intervention wäre es demnach, die syrische Seite der Grenze unter türkische Kontrolle zu bringen. Ob die Armee einen solchen Schritt für nötig erachten werde oder nicht, hänge vom Verhalten der Syrer ab.
Demnach verlegte die Luftwaffe 15 Kampfjets aus anderen Landesteilen ins südostanatolische Diyarbakir. Die Zahl der Panzer wurde um noch einmal 60 auf jetzt 250 erhöht. Auch die Zahl der Artillerie-Einheiten an der Grenze sei erheblich aufgestockt worden, inzwischen würden Stellungen für die türkischen Truppen ausgehoben.
Die Planungen für eine mögliche Intervention im Nachbarland liefen auf Hochtouren, meldete das Blatt unter Berufung auf Militärkreise. Demnach sind die Planer zu dem Schluss gekommen, dass sich die relativ flache Grenzgegend um die Stadt Akcakale, die vergangene Woche von Syrien aus beschossen wurde, gut für einen Panzerangriff eignen würde. Laut Hürriyet sehen die Überlegungen vor, einen Panzereinsatz durch Luftangriffe auf syrische Stellungen vorzubereiten.
Von offizieller Seite lag keine Stellungnahme vor. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat seit dem Tod von fünf Zivilisten beim Einschlag einer syrischen Granate in Akcakale mehrmals erklärt, sein Land wolle keinen Krieg mit Syrien, müsse sich aber auf alle Eventualitäten vorbereiten. Generalstabschef Necdet Özel warnte Syrien vor "noch heftigeren" Reaktionen der Türkei, sollte der grenzüberschreitende Beschuss anhalten.
Im türkischen Grenzgebiet schlagen immer wieder Granaten aus Syrien ein, die Türkei feuert zurück. In der vergangenen Woche hatte das Parlament der Regierung in Ankara Militäreinsätze im Nachbarland erlaubt.
Weiter Streit über beschlagnahmte Fracht
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind besonders angespannt, seit die Türkei am Mittwoch ein syrisches Passagierflugzeug auf dem Weg von Moskau nach Damaskus zur Landung gezwungen hatte. Nach Angaben von Premier Erdoğan hatte der Airbus A-320 "Munition" an Bord.
Dem widersprechen Quellen in Russland. Wie die Zeitung Kommersant unter Berufung auf Quellen in der russischen Waffenexportindustrie berichtete befanden sich in dem Flugzeug Radaranlagen für die syrische Raketenabwehr, verpackt in zwölf Kisten.
Es habe daher auch keiner Sondergenehmigung bedurft, denn die Ladung sei für die Insassen nicht gefährlich gewesen. Die Lieferung sei völkerrechtlich unproblematisch. "Es waren keine Waffen an Bord. Wenn sich im Flugzeug ein ausgeschalteter Radioapparat befindet, wie soll das eine Bedrohung für Passagiere oder Besatzung sein?", wurde ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter der russischen Rüstungsbranche zitiert.







fragt sich nur wie die Türkei in den nächsten 10 Jahren mit einem Partisanenkrieg und Terror im eigenen Land umgehen wird. Was gibt es hier für die Türkei also noch zu gewinnen? Syrien hat schon fast alles verloren aber die Türkei hat eine Menge empfindlicher Stellen: Wirtschaftswachstum, Touristenstandort, Ölimport und Stromexport, Infrastruktur, Separatismus. Eine Spielwiese für Störenfriede, die Herr Erdogan besser nicht weiter herbeirufen sollte.
Ach Erdogan, konzentriere dich doch einfach auf deine Probleme im Inland, als den großen Mann nach aussen zu makieren....
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf spekulative Äußerungen. Danke, die Redaktion/jp
"hänge vom Verhalten der Syrer ab." Was also, wenn militante Oppositionelle das Pulverfass zum überlaufen bringen wollen?
Die Türkei hat die Situation durch die Syrienpolitik (vor allem mit Rückzugsgebieten) selbst mitgestaltet.
Erschreckend ist nur, dass der Propagandakrieg immernoch auf Hochtouren läuft.
Wie es aussieht muss sich Deutschland auf ein neuen Krieg einstellen der ohne UNO Mandat von einem NATO Mitglied vom Zaun gebrochen wird. Die Propaganda Maschinerie hat Assad nicht in die Knie zwingen können, die dauernden Waffenlieferungen aus unserer und der Saudischen Portokasse für die islamisten und AlKaida Terroristen hat auch noch nicht zum Ziel geführt. Vielleicht werden diese Waffen auch schon an anderen Kriesenherden dieser Welt gegen uns eingesetzt. Wenn die Türken auf Kamikazetour gehen, werden die Russen das auch tun, Russland hat elementare Sicherheitsinteressen in dieser Region. Wann wacht hier mal einer auf!
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/jp
"Wie es aussieht muss sich Deutschland auf ein neuen Krieg einstellen der ohne UNO Mandat von einem NATO Mitglied vom Zaun gebrochen wird."
Das ist wohl so.
Z.Z. bereitet die Türkei eine Panzerinvasion (Sprachgebrauch: Intervention) vor. Ein türk. Kampfjet hat bereits auf syr. Territorium einen syr. Kampfhubschrauber, der gerade die Rebellen bekämpfte abgedrängt.
Es dürftewohl nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein bis die Türkei den Krieg losbricht.
Wir können uns derweil mit dem Friedensnobelpreis vergnügen. Prosit.
"Wie es aussieht muss sich Deutschland auf ein neuen Krieg einstellen der ohne UNO Mandat von einem NATO Mitglied vom Zaun gebrochen wird."
Das ist wohl so.
Z.Z. bereitet die Türkei eine Panzerinvasion (Sprachgebrauch: Intervention) vor. Ein türk. Kampfjet hat bereits auf syr. Territorium einen syr. Kampfhubschrauber, der gerade die Rebellen bekämpfte abgedrängt.
Es dürftewohl nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein bis die Türkei den Krieg losbricht.
Wir können uns derweil mit dem Friedensnobelpreis vergnügen. Prosit.
hier braut sich das nächste NATO-Desaster zusammen.
Geschätzte Kosten der 'Alliierten Freunde Syriens'
3 Billionen Euronen.
Die von der USA dominierte NATO drängt die europäischen Länder zu mehr Rüstungsausgaben:
Die Militärausgaben der EU-Länder betragen zurzeit im Durchschnitt laut dem belgischen Rundfunksender RTBF 1,6 Prozent ihrer nationalen BIPs, während die USA für Verteidigungszwecke fünf Prozent des BIP bereitstellen.
In seiner Rede am 9. Oktober vor Verteidigungsministern aus 28 Nato-Mitgliedsländern in Brüssel rief der Nato-Generalsekretär die Mitglieder der Allianz dazu auf, ihre Militärausgaben trotz der globalen Wirtschaftskrise nicht zu kürzen.
Die Allianz verpflichtet ihre Mitglieder, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung zu investieren.
http://de.rian.ru/busines...
Krankenhäuser, Schulen und Infrastruktur europäischer Länder pfeifen aus dem letzten Loch. Die Versorgung in manchen europäischen Ländern ist nicht mehr gewährleistet.
Aber wir hams ja!
Die von der USA dominierte NATO drängt die europäischen Länder zu mehr Rüstungsausgaben:
Die Militärausgaben der EU-Länder betragen zurzeit im Durchschnitt laut dem belgischen Rundfunksender RTBF 1,6 Prozent ihrer nationalen BIPs, während die USA für Verteidigungszwecke fünf Prozent des BIP bereitstellen.
In seiner Rede am 9. Oktober vor Verteidigungsministern aus 28 Nato-Mitgliedsländern in Brüssel rief der Nato-Generalsekretär die Mitglieder der Allianz dazu auf, ihre Militärausgaben trotz der globalen Wirtschaftskrise nicht zu kürzen.
Die Allianz verpflichtet ihre Mitglieder, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung zu investieren.
http://de.rian.ru/busines...
Krankenhäuser, Schulen und Infrastruktur europäischer Länder pfeifen aus dem letzten Loch. Die Versorgung in manchen europäischen Ländern ist nicht mehr gewährleistet.
Aber wir hams ja!
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/jp
...ist es ein gefühlter Katzensprung. Was will Erdogan uns damit sagen???
Lt. NATO hat die Türkei die zweihöchste Militärpräsenz innerhalb des Bündnisses.
Anstatt die hohen Herren die Gelder in den Aufbau einer gescheiten Infrastruktur anlegen, demonstrieren sie Militärpräsenz.
Ich hoffe, das dieses Land niemals in die EU kommt!
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