Vereinte Nationen: Sicherheitsrat ermöglicht Militäreinsatz gegen Islamisten in Mali
Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution zu Mali verabschiedet. Damit ist eine Militärintervention gegen islamistische Rebellen bald schon möglich.
© ROMARIC OLLO HIEN/AFP/Getty Images

Islamistische Kämpfer in der Nähe der Stadt Timbuktu (Archiv)
Das von islamistischen Rebellen bedrohte Mali bekommt militärische Hilfe von den Vereinten Nationen. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Freitag einstimmig eine Resolution, die Unterstützung für eine afrikanische Friedenstruppe zusagt. Zuvor sollten aber noch einmal alle diplomatischen Möglichkeiten ausgelotet werden. Die Regierung des westafrikanischen Staates hatte die UN zuvor um Hilfe gebeten.
Dabei geht es nicht um eine Schutztruppe im direkten Auftrag der Vereinten Nationen. Stattdessen könnte die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas oder die Afrikanische Union selbst eine Truppe aufstellen. Über eine Unterstützung soll aber erst nach einem Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zur Situation im Land entschieden werden, der in spätestens 45 Tagen vorliegen muss.
Die UN-Staaten sollen dann mit Ausrüstung und Logistik helfen. Vor allem sollen ausländische Experten in Mali die Regierungstruppen ausbilden. Ähnliche Pläne werden auch von der Europäischen Union geprüft. Die EU will darüber am Montag entscheiden, die UN-Resolution soll als Grundlage dienen.
Brutale Gewalt gegen die Zivilbevölkerung
In der von Frankreich eingebrachten Resolution wird zudem vor den islamistischen Milizen und Al-Kaida im islamischen Maghreb gewarnt und auf von ihnen begangene Menschenrechtsverletzungen hingewiesen.
Zwangsprostitution und Vergewaltigungen seien im Norden Malis weitverbreitet, sagte der stellvertretende UN-Generalsekretär für Menschenrechte, Ivan Šimonović. Frauen und Kindersoldaten würden für weniger als tausend Dollar verkauft. Erschießungen gefangener Soldaten und Vergewaltigungen seien systematisch. "Die Bevölkerung leidet", sagte Šimonović.
Norden unter islamistischer Kontrolle
In Mali hatte Ende März eine Gruppe Soldaten den langjährigen Präsidenten Amadou Toumani Touré entmachtet. Danach gelang es Tuareg-Rebellen und mit ihnen verbündete Islamisten, innerhalb weniger Tage weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen.
Anschließend vertrieben die Islamisten wiederum die Tuareg-Rebellen aus den meisten großen Städten, führten das islamische Recht der Scharia ein und unterdrücken seitdem mit brutaler Gewalt die Zivilbevölkerung. Mehrere der Gruppen sollen Verbindungen zum nordafrikanischen Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida unterhalten.








Wann verabschiedet der UN-Sicherheitsrat endlich eine Resolution, die es ermöglicht, dass wir von der EU-Diktatur befreit werden und zu einer echten Demokratie zurückkehren können?
Wann verstehen die Leute, die hier posten, dass hier konstruktive Kommentare und Zusatzinformationen erwünscht sind, nicht tagtäglich derselbe Verschwörungsschrott?
Abgesehen davon dürfte selbst ein Mensch ihres Formates,der über so viel Überblick und Reflektion verfügt, erkennen, dass ein Einsatz afrikanischer Truppen im "ölreichen" Mali wohl kaum der Interessenverteidigung der "westlichen Diktatur" gilt. (Islamisten zu vertreiben und die Zivilbevölkerung zu schützen setze ich mal als Interesse aller voraus)
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Abgesehen davon dürfte selbst ein Mensch ihres Formates,der über so viel Überblick und Reflektion verfügt, erkennen, dass ein Einsatz afrikanischer Truppen im "ölreichen" Mali wohl kaum der Interessenverteidigung der "westlichen Diktatur" gilt. (Islamisten zu vertreiben und die Zivilbevölkerung zu schützen setze ich mal als Interesse aller voraus)
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Abgesehen davon dürfte selbst ein Mensch ihres Formates,der über so viel Überblick und Reflektion verfügt, erkennen, dass ein Einsatz afrikanischer Truppen im "ölreichen" Mali wohl kaum der Interessenverteidigung der "westlichen Diktatur" gilt. (Islamisten zu vertreiben und die Zivilbevölkerung zu schützen setze ich mal als Interesse aller voraus)
Ich frage mich nur warum man hier islamistische Rebellen bekämpft während man sie in Lybien und Syrien unterstützt...
... unser schönes Weltkulturerbe kaputtmachen, während die anderen nur ihre diktatorisch regierende Führungsriege kaputtmachen wollen...
... unser schönes Weltkulturerbe kaputtmachen, während die anderen nur ihre diktatorisch regierende Führungsriege kaputtmachen wollen...
... unser schönes Weltkulturerbe kaputtmachen, während die anderen nur ihre diktatorisch regierende Führungsriege kaputtmachen wollen...
Im Weltkulturerbe-kaputtmachen sind sie sich eigentlich ebenbürtig.
Es gibt wie überall eine Vielzahl von politischen und religiösen Ansichten in Mali.
Alle Malier aber waren geschockt, als unter der Herrschaft der radikalen Islamisten im jetzt besetzten Norden ein Paar, Eltern von zwei Kindern, zu Tode gesteinigt wurde, weil sie nach den religiösen Riten der neuen Herrscher nicht verheiratet waren.
Viele Malier hatten ja gedacht, dass "ein bisschen mehr Moral" der Politik nicht schaden könnte; sie wussten noch nicht, dass, wenn man den Leuten von Al Qaida im Maghreb den kleinen Finger reicht, amputieren sie den Arm.
Mit den Faschisten ist es immer das Gleiche: "Wehret den Anfängen", ist die einzige Lösung, das "die werden doch wohl nicht wagen" wird zu oft widerlegt.
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