US-Wahlkampf: US-Unternehmer fordern Angestellte zur Wahl von Romney auf
Mit klaren Empfehlungen zur Präsidentschaftswahl versorgen einige US-Firmenbosse ihre Arbeitnehmer. Als Bevormundung oder gar Erpressung sehen sie das nicht.
©Justin Lane/dpa

Mitt Romney bei einer TV-Debatte mit Barack Obama (im Hintergrund)
Mehrere große Unternehmen der Vereinigten Staaten werben in Briefen an ihre Angestellten unverhohlen dafür, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney zu wählen. Darin warnen sie davor, Barack Obama eine zweite Amtszeit zu ermöglichen, berichtet die New York Times. Sie beklagen sich demzufolge über zu viel Bürokratie, die Gesundheitsreform und drohende Steuererhöhungen. Sollte der amtierende Präsident am 6. November siegen, seien Arbeitsplätze in Gefahr, drohen manche Firmen.
Die New York Times zitiert in erster Linie aus einem Schreiben von David Siegel, dem Vorstandsvorsitzenden der Immobilienfirma Westgate Resorts: "Wenn mir oder meiner Firma neue Steuern auferlegt werden, habe ich keine andere Wahl, als mein Unternehmen zu verkleinern."
Romney nutzt Konjunkturdaten für Attacke
Auf Nachfrage sagte Siegel, er habe seinen Beschäftigten keinen Befehl gegeben, genauso zu wählen wie er selbst. Er könne niemanden unter Druck setzen und sei auch nicht in der Wahlkabine mit seinen Angestellten. Siegel verglich die offensive Wahlempfehlung mit dem guten Rat von Eltern an ihr Kind, Spinat zu essen: "Das ist gut für dich."
Der von den Unternehmern derart präferierte Republikaner Romney nutzte einen Regierungsbericht zur Konjunktur für einen Angriff auf Obama. Der Präsident habe eine schlechte Wirtschaftslage übernommen und "das Problem schlimmer gemacht", sagte Romney bei einer Wahlkampfrede vor einem großen Bauunternehmen. Er warf dem Demokraten vor, weder die Aufnahme neuer Schulden noch Regierungsausgaben reduziert zu haben und auch bei der Kompromisssuche mit den Republikanern versagt zu haben.
Obamas Team wies jedoch darauf hin, dass Romneys wirtschaftspolitische Schelte vor einem Unternehmen stattfand, das mit 650.000 Dollar vom Konjunkturprogramm des Präsidenten aus dem Jahr 2009 profitiert hatte. Ein Programm, das Romney selbst immer wieder kritisiert hat.
Obwohl die Wirtschaft das dominierende Thema im Wahlkampf ist, gehen Experten nicht davon aus, dass die neuen Zahlen vom Freitag mit ihrem leicht positiven Trend die Entscheidung von derzeit noch unentschiedenen Wählern beeinflussen werden. Dem Regierungsbericht zufolge hat sich die Konjunktur in den USA nur geringfügig erholt. Im dritten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt um zwei Prozent, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Für das Gesamtjahr 2012 geht es nun von einem Anstieg des BIP um 1,74 Prozent aus.








...heißt siegen lernen, denken sich die US-Oligarchen. Allmählich entwickeln sich die USA zu einem Land, das an China und Russland erinnert, nicht mehr an ein freies Land. Wozu soll das doofe Volk überhaupt noch wählen? Sollen die 1 Prozent der Multimillionäre mit der Industrie, den Ölmultis und dem Pentagon gleich selbst entscheiden, wer sie vertritt in Washington. Wann wachen die Amerikaner endlich auf? Es wird Zeit für eine neue Bürgerrechtsbewegung!
Naja, Russland hat sich erst durch das System des Kapitalismus zu einer Oligarchie entwickelt. Die Menschen in Osteuropa waren für die Demokratie bereit. Wir aber haben nur den Profit gesehen. Dazu musste Russland als Staat schwach bleiben. Darum haben wir Jelzin unterstützt. Jelzin ruinierte den Staat, fuhr die Wirtschaft an die Wand. Das westliche Kapital konnten nun ungestört das Kollektivvermögen aufkaufen und zu Spottpreisen privatisieren. Demokratie war nur ein Thema, wenn es darum ging, die Souveränität Russlands zu untergraben. Russland ist eine Kopie unsers Systems, nicht umgekehrt. Welche Markt funktioniert denn noch in Europa und den USA - keiner. Überall beherrschen Monopole Produktion und Verteilung, sie diktieren die Preise. Das Vermögen ist auf wenige Personen konzentriert, der Grossteil der Bevölkerung in den USA und Europa hat wenig bis kein Vermögen. Am wirtschaftliche Wohlstand liegt es nicht, nur an der ungerechten Verteilung.
...ist doch Geldverschwendung pur. Es genügt sich über Romney ein Bild zu verschaffen, bspw. mittels Wikipedia.
Trotzdem fürchte ich, dass es Romney trotzdem schaffen könnte, diese unzähligen 'Patzer', ein paar von denen, so bin ich überzeugt, waren bewusste Absicht - aber seine Kriegsgeilheit kann er damit hoffentlich nicht beseite schieben.
Naja, Russland hat sich erst durch das System des Kapitalismus zu einer Oligarchie entwickelt. Die Menschen in Osteuropa waren für die Demokratie bereit. Wir aber haben nur den Profit gesehen. Dazu musste Russland als Staat schwach bleiben. Darum haben wir Jelzin unterstützt. Jelzin ruinierte den Staat, fuhr die Wirtschaft an die Wand. Das westliche Kapital konnten nun ungestört das Kollektivvermögen aufkaufen und zu Spottpreisen privatisieren. Demokratie war nur ein Thema, wenn es darum ging, die Souveränität Russlands zu untergraben. Russland ist eine Kopie unsers Systems, nicht umgekehrt. Welche Markt funktioniert denn noch in Europa und den USA - keiner. Überall beherrschen Monopole Produktion und Verteilung, sie diktieren die Preise. Das Vermögen ist auf wenige Personen konzentriert, der Grossteil der Bevölkerung in den USA und Europa hat wenig bis kein Vermögen. Am wirtschaftliche Wohlstand liegt es nicht, nur an der ungerechten Verteilung.
...ist doch Geldverschwendung pur. Es genügt sich über Romney ein Bild zu verschaffen, bspw. mittels Wikipedia.
Trotzdem fürchte ich, dass es Romney trotzdem schaffen könnte, diese unzähligen 'Patzer', ein paar von denen, so bin ich überzeugt, waren bewusste Absicht - aber seine Kriegsgeilheit kann er damit hoffentlich nicht beseite schieben.
daß diese Aktion ins genaue Gegenteil umschlägt - bei mir jedenfalls wäre es so; würde mir mein Arbeitgeber empfehlen, Mitt Romney zu wählen, wüßte ich ganz genau, daß ich Obama wähle.
Die Aktion an sich und die unverhohlene Erpressung läßt mich wirklich fragen, ist das die USA oder irgendeine Bananenrepublik? Es gibt scheinbar nichts, was die amerikanischen Unternehmen nicht täten, um Obama wieder loszuwerden - er muß also den richtigen Nerv getroffen haben.
Wenn man aber in der Situation ist sieht es anders aus. Vorallem auf dem US-Arbeitsmarkt, wo es schwer ist eine Stelle zu finden und das soziale Auffangsystem für Menschen aus Deutschland doch eher schlecht bzw. zeitlich begrenzt ist, zwar hat Obama aus 26 Wochen Arbeitslosenhilfe gleich 2 Jahre gemacht als die 26 Wochen für die erste Welle auszulaufen drohten. In einigen Bundesstaaten war dies sogar auf 1 oder 2-3x begrenzt, wer seine 26 Wochen hatte, durfte in diesem Staat nie wieder welches beziehen.
Ansonsten ist es doch wiegesagt anonym und niemand kann das nachprüfen und sagen wir mal Partei A) ist die NPD und Partei B) Die Grünen. Ich bin eig. eher für Grün, aber absolut gegen NPD. Dann kriege ich so einen Brief... deshalb wähle ich doch nicht NPD.
Klar ist das fragwürdig, aber ich denke im Endeffekt wird keiner "gezwungen" und wir werden sehen. Die USA haben demographisch eine im Vergleich zu uns sehr gute Ausgangslage, nur ihr Schuldenproblem von über 16.200.000.000.000$ müssen sie in den Griff kriegen...
kann gut heissen, dass er die Wirtschaftsprobleme nicht behersche. Unternehmer wollen wachsen und Arbeitsplätze schaffen. Romney richtet sich an sie und will sie stärken.
Deutlicher kann sich doch kein intellektueller Leistungsträger ausdrücken, um mitzuteilen, wer er ist und wen er anspricht.
Ob die Amerikaner bei der Wahl zeigen, dass sie nicht geistig minderbemittelt sind?
durch den Kopf gegangen ist.
Wenn sich mein Arbeitgeber nicht entblödet, Wahlempfehlungen auszusprechen, dann weiß ich genau, was ich nicht wählen werde!
Wenn man aber in der Situation ist sieht es anders aus. Vorallem auf dem US-Arbeitsmarkt, wo es schwer ist eine Stelle zu finden und das soziale Auffangsystem für Menschen aus Deutschland doch eher schlecht bzw. zeitlich begrenzt ist, zwar hat Obama aus 26 Wochen Arbeitslosenhilfe gleich 2 Jahre gemacht als die 26 Wochen für die erste Welle auszulaufen drohten. In einigen Bundesstaaten war dies sogar auf 1 oder 2-3x begrenzt, wer seine 26 Wochen hatte, durfte in diesem Staat nie wieder welches beziehen.
Ansonsten ist es doch wiegesagt anonym und niemand kann das nachprüfen und sagen wir mal Partei A) ist die NPD und Partei B) Die Grünen. Ich bin eig. eher für Grün, aber absolut gegen NPD. Dann kriege ich so einen Brief... deshalb wähle ich doch nicht NPD.
Klar ist das fragwürdig, aber ich denke im Endeffekt wird keiner "gezwungen" und wir werden sehen. Die USA haben demographisch eine im Vergleich zu uns sehr gute Ausgangslage, nur ihr Schuldenproblem von über 16.200.000.000.000$ müssen sie in den Griff kriegen...
kann gut heissen, dass er die Wirtschaftsprobleme nicht behersche. Unternehmer wollen wachsen und Arbeitsplätze schaffen. Romney richtet sich an sie und will sie stärken.
Deutlicher kann sich doch kein intellektueller Leistungsträger ausdrücken, um mitzuteilen, wer er ist und wen er anspricht.
Ob die Amerikaner bei der Wahl zeigen, dass sie nicht geistig minderbemittelt sind?
durch den Kopf gegangen ist.
Wenn sich mein Arbeitgeber nicht entblödet, Wahlempfehlungen auszusprechen, dann weiß ich genau, was ich nicht wählen werde!
Erstaunlich, dass die Redaktion nur ueber Arbeitgeber berichtet, die ihre Angestellten dazu ermuntern, Romney zu waehlen.
Es gibt gleichermassen auch Arbeitgeber, die dasselbige fuer Praesident Obama tun.
Hätten Sie da ein paar Quellen, wo Arbeitgeber dazu auffordern Barack Obama zu wählen? Besten Dank!
...aber welches Druckmittel setzen diese ein?
Hätten Sie da ein paar Quellen, wo Arbeitgeber dazu auffordern Barack Obama zu wählen? Besten Dank!
...aber welches Druckmittel setzen diese ein?
die Leute nicht auf Linie bringen, die Wählen trotzdem fast nur die vier Alternativlosen (CDU, SPD, FDP und Grüne) oder gar nicht, was genauso schlimm ist.
Da könnten sich auch Alle gleich hinstellen uns sagen: Jowohl! Wir arbeiten nur zu Gunsten der Reichen und werden euch immer Ärmer machen und trotzdem würde sich an den Zahlen nichts ändern.
Wozu auch die Linke wählen, streiken oder eine eigene Partei gründen, wenn man die schwarze Endzeitpartei haben kann?
Wenn das deutsche Wahlvieh zwischen Leben und Henker entscheiden könnte, würde es trotdem den Henker wählen, in Amerika gibts gleich erstmal nur noch zwei davon.
Kandidaten, das sagt aber kaum jemand. Das Zwei-Parteiensystem ist keines. Es gibt mehr Kandidaten, die werden aber aus den Debatten, ähnlich wie hier Linke und Piraten, rauszuhalten versucht. Die Medien, die sich ähnlich wie hier, einer politischen Richtung zuordnen, wenn auch nur intern, helfen da ordentlich mit.
Das Durchbrechen, kann nur der Wähler/Die Wählerin. Nur wenn das Wahlvolk sich entscheidet, nicht entsprechend des Medienstroms zu Urteilen, sondern auch Informationen am Rande wahrnimmt und miteinkalkuliert, hat die Demokratie eine Chance für einen echten Pluralismus.
Im Übrigen tun Sie den Grünen Unrecht. Sie sind unter den Parteien mit Chance auf Regierungsbeteiligung die progressivsten. Und ich hoffe auf Rot-Grün weil ich die Öffnung der Ehe für Homosexuelle und ein neues Tierschutzgesetz will!
und die Deutschen als deutsches Wahlvieh titulieren.
Was halten sie denn von sich selbst?
Kandidaten, das sagt aber kaum jemand. Das Zwei-Parteiensystem ist keines. Es gibt mehr Kandidaten, die werden aber aus den Debatten, ähnlich wie hier Linke und Piraten, rauszuhalten versucht. Die Medien, die sich ähnlich wie hier, einer politischen Richtung zuordnen, wenn auch nur intern, helfen da ordentlich mit.
Das Durchbrechen, kann nur der Wähler/Die Wählerin. Nur wenn das Wahlvolk sich entscheidet, nicht entsprechend des Medienstroms zu Urteilen, sondern auch Informationen am Rande wahrnimmt und miteinkalkuliert, hat die Demokratie eine Chance für einen echten Pluralismus.
Im Übrigen tun Sie den Grünen Unrecht. Sie sind unter den Parteien mit Chance auf Regierungsbeteiligung die progressivsten. Und ich hoffe auf Rot-Grün weil ich die Öffnung der Ehe für Homosexuelle und ein neues Tierschutzgesetz will!
und die Deutschen als deutsches Wahlvieh titulieren.
Was halten sie denn von sich selbst?
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls
Der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern ist doch eher marginal oder hat Obama soviel anders gemacht als Bush?
Entfernt. Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
Der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern ist doch eher marginal oder hat Obama soviel anders gemacht als Bush?
Entfernt. Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
Wenn man aber in der Situation ist sieht es anders aus. Vorallem auf dem US-Arbeitsmarkt, wo es schwer ist eine Stelle zu finden und das soziale Auffangsystem für Menschen aus Deutschland doch eher schlecht bzw. zeitlich begrenzt ist, zwar hat Obama aus 26 Wochen Arbeitslosenhilfe gleich 2 Jahre gemacht als die 26 Wochen für die erste Welle auszulaufen drohten. In einigen Bundesstaaten war dies sogar auf 1 oder 2-3x begrenzt, wer seine 26 Wochen hatte, durfte in diesem Staat nie wieder welches beziehen.
Ansonsten ist es doch wiegesagt anonym und niemand kann das nachprüfen und sagen wir mal Partei A) ist die NPD und Partei B) Die Grünen. Ich bin eig. eher für Grün, aber absolut gegen NPD. Dann kriege ich so einen Brief... deshalb wähle ich doch nicht NPD.
Klar ist das fragwürdig, aber ich denke im Endeffekt wird keiner "gezwungen" und wir werden sehen. Die USA haben demographisch eine im Vergleich zu uns sehr gute Ausgangslage, nur ihr Schuldenproblem von über 16.200.000.000.000$ müssen sie in den Griff kriegen...
Man kann sich Romney genauso wenig wie Bush oder Reagan vorstellten. Es ist aber passiert.
Der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern ist doch eher marginal oder hat Obama soviel anders gemacht als Bush?
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