Letzte TV-Debatte: Staatsmann Obama landet Punktsieg
Vage der eine, gönnerhaft der andere: Für Romney war im letzten TV-Duell gegen Obama wenig zu holen. Seinen einzigen Joker verspielte er leichtfertig. Von T. Schröder
© Rick Wilking-Pool/Getty Images

Duell in Florida: Romney (l.) und Obama (M.) während der dritten und letzten TV-Debatte
Dass es um viel ging, war beiden Lagern klar. Nach den ersten beiden TV-Debatten sahen die meisten Beobachter ein Patt zwischen dem Präsidenten und seinem Herausforderer, alle wichtigen Umfragen sehen Barack Obama und Mitt Romney Kopf an Kopf. Nun bot sich zum letzten Mal die Möglichkeit, die Wohnzimmer Amerikas direkt zu erreichen, sich selbst und seine Ideen zu verkaufen und die Unentschlossenen auf die eigene Seite zu ziehen. Beim Duell an der Lynn University im Städtchen Boca Raton im Swing State Florida zählten nicht mehr Details, sondern große Gesten.
Im Mittelpunkt stand die Außenpolitik Amerikas. Es ist seit jeher die Debatte, die dem amtierenden Präsidenten in die Hände spielt. Obama hatte die Chance, noch einmal sein Profil zu stärken. Und er nahm sie wahr: Der Präsident verkaufte sich als Staatsmann, immer wieder verwies er auf "Freunde" und Alliierte außerhalb Amerikas. Dabei war er selbstsicher und offensiv. Er wollte den Fehler aus der ersten Runde vermeiden, als er am schwierigen Spagat zwischen Staatsmann und Wahlkämpfer scheiterte und über 90 Minuten wie gelähmt wirkte. "Was Amerika braucht, ist eine starke Führung, nicht falsche und rücksichtslose Führung", attackierte er Romney nach wenigen Minuten.
Der wusste um seine schwächere Position. Immer wieder versuchte er, die Debatte auf die wirtschaftliche Lage im eigenen Land zu lenken, etwa bei der Frage nach der Rolle Amerikas in der Welt. "Um diese Rolle erfüllen zu können, müssen wir zuallererst zu Hause stark sein", sagte Romney, um dann die vermeintlichen Verfehlungen der Obama-Regierung in der Wirtschaftspolitik abzuspulen.
Über weite Strecken verkam die Fragerunde so zu einer Neuauflage früherer Runden. Plötzlich ging es wieder um "ObamaCare", wieder um das Staatsdefizit, wieder um die Arbeitslosigkeit im Land. Romney weiß, dass die wirtschaftliche Lage nach vier Jahren Obama seine wichtigste Karte ist. Bei der Frage, wo sie am 6. November ihr Kreuz machen, blicken die Amerikaner in diesem Jahr noch stärker als sonst vor allem auf die Wirtschaft im eigenen Land.
Ging es dann doch um Außenpolitik, konnte Romney selten punkten. Das Kandidatengespann der Republikaner verfügt über keine nennenswerte außenpolitische Erfahrung. Bei seinem Europa-Besuch im Sommer hatte sich Romney mit unüberlegten Kommentaren – etwa zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London – wenig Freunde gemacht und Zweifel an seiner außenpolitischen Kompetenz aufkommen lassen. Mit seinen Äußerungen zur Rolle Russlands ("Ohne Frage unser Feind Nummer eins") und Chinas riskierte er politische Spannungen.
Zudem verspielte er seinen einzigen Joker in der Debatte leichtfertig. Früh kam die Sprache auf die Attacken in Libyen vor wenigen Wochen, bei denen vier Amerikaner, darunter ein Diplomat, ums Leben gekommen waren. Das Thema galt als die vermeintliche Schwachstelle des Präsidenten, seit die Frage im Raum steht, ob das Weiße Haus die Lage falsch bewertet und Forderungen nach erhöhter Sicherheit ignoriert hat. Doch Romney konnte die Karte nicht ausspielen. Es schien, als wollten beide Redner das Thema vermeiden. Romney, weil er sich beim Versuch, den Präsidenten im zweiten Duell auf seine Wortwahl nach den Anschlägen festzunageln, die Finger verbrannte. Und Obama, weil die Rolle des Weißen Hauses in den Tagen um die Attacken seine Glaubwürdigkeit stark beeinträchtigt hatte.




...Obama hat besser ausgesehen, aber ein K.O. gab es nicht.
Romney sah in den Debatten - vorallem der ersten - besser aus als ich gedacht habe.
Wenn man sich diese letzte Debatte genau ansieht, stellt man fest, dass die beiden sowieso in fast allem einer Meinung sind, nur eben einen etwas anderen Weg gehen/ gehen würden.
Wer Präsident wird entscheidet letzten Endes die Innenpoltik und die US-Demographie.
Ich bleibe dabei, das es ganz knapp Obama noch einmal schafft.
.. oder um die Wahl eines Präsidenten ?
Die mediale Inszenierung des Zweikampfes der sog. größten Demokratie der Welt,die Ralph Nader treffend als Zweiparteiendiktatur beschrieb,geht in die Schlussphase.
"Es schien, als wollten beide Redner das Thema vermeiden."
Wer redet schon gerne über Drohnenkrieg,gezielte Tötungen,Militärtribunale,Geheimdienstoperationen und
gescheiterte Kriege im Namen von Demokratie und Menschenrechten.
"Now, they're not real sexy issues." sagte Obama bereits im Interview mit Jon Stewart als er zu der Fortführung der in der Bush Ära installierten Überwachungsmaßnahmen,befragt wurde.Die Wahrheit ist:"Bush befahl den Überwachungsstaat ,Obama baute ihn aus." (Kommentar in einer kürzlich gesendeten ZDF-Doku).Auch in der Außenpolitik sind keine signifikanten Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten auszumachen, außer das die Zahl der Drohnenangriffe unter Obama gestiegen ist.
Ich weiß nicht genau, was sie gesehen haben, aber einer Meinung sind die Beiden glaube ich ganz und gar nicht. Das sie beide der Meinung sind man müsse mehr Arbeitslose schaffen und die Bildung verbessern, lässt sie noch nicht "einer Meinung" sein. Das wäre dann doch ein wenig zu einfach. Genau die unterschiedlichen Wege sind es doch, die die Meinung der Einzelnen ausmachen.
Abgesehen davon ist Romney ein typischer Republikaner. Alaska durchlöchern für Öl, Militär ausbauen, Krieg führen gegen nahöstliche Länder (das ist deren Art die Wirtschaft anzukurbeln - die Rüstungswirtschaft halt), was andere außenpolitisch aufgebaut haben mit dem Ar*** einreißen (Beziehungen zu Russland, China, bzw. diplomatisches Verhältnis zu nahöstlichen Ländern, um Kriege und Tote zu verhindern), den Reichen die unmenschliche Steuerlast erleichtern, damit sie noch reicher werden (die 2. Art der Republikaner die Wirtschaft anzukurbeln - zumindest scheinbar) und bloß diese Krankenversicherungsverpflichtung verhindern. Ist doch jeder für sich selber verantwortlich. Und wenn jeder an sich selbst denkt, ist schließlich an jeden gedacht.
Ich denke, da hat Obama doch noch ein wenig andere Ansichten, besonders was den "kleinen Mann" betrifft. Abgesehen davon, dass Romney viel vorhat, aber von nichts eigentlich weiß (oder zumindest nichts sagt), wie er sich vorstellt, dies umzusetzen?!
.. oder um die Wahl eines Präsidenten ?
Die mediale Inszenierung des Zweikampfes der sog. größten Demokratie der Welt,die Ralph Nader treffend als Zweiparteiendiktatur beschrieb,geht in die Schlussphase.
"Es schien, als wollten beide Redner das Thema vermeiden."
Wer redet schon gerne über Drohnenkrieg,gezielte Tötungen,Militärtribunale,Geheimdienstoperationen und
gescheiterte Kriege im Namen von Demokratie und Menschenrechten.
"Now, they're not real sexy issues." sagte Obama bereits im Interview mit Jon Stewart als er zu der Fortführung der in der Bush Ära installierten Überwachungsmaßnahmen,befragt wurde.Die Wahrheit ist:"Bush befahl den Überwachungsstaat ,Obama baute ihn aus." (Kommentar in einer kürzlich gesendeten ZDF-Doku).Auch in der Außenpolitik sind keine signifikanten Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten auszumachen, außer das die Zahl der Drohnenangriffe unter Obama gestiegen ist.
Ich weiß nicht genau, was sie gesehen haben, aber einer Meinung sind die Beiden glaube ich ganz und gar nicht. Das sie beide der Meinung sind man müsse mehr Arbeitslose schaffen und die Bildung verbessern, lässt sie noch nicht "einer Meinung" sein. Das wäre dann doch ein wenig zu einfach. Genau die unterschiedlichen Wege sind es doch, die die Meinung der Einzelnen ausmachen.
Abgesehen davon ist Romney ein typischer Republikaner. Alaska durchlöchern für Öl, Militär ausbauen, Krieg führen gegen nahöstliche Länder (das ist deren Art die Wirtschaft anzukurbeln - die Rüstungswirtschaft halt), was andere außenpolitisch aufgebaut haben mit dem Ar*** einreißen (Beziehungen zu Russland, China, bzw. diplomatisches Verhältnis zu nahöstlichen Ländern, um Kriege und Tote zu verhindern), den Reichen die unmenschliche Steuerlast erleichtern, damit sie noch reicher werden (die 2. Art der Republikaner die Wirtschaft anzukurbeln - zumindest scheinbar) und bloß diese Krankenversicherungsverpflichtung verhindern. Ist doch jeder für sich selber verantwortlich. Und wenn jeder an sich selbst denkt, ist schließlich an jeden gedacht.
Ich denke, da hat Obama doch noch ein wenig andere Ansichten, besonders was den "kleinen Mann" betrifft. Abgesehen davon, dass Romney viel vorhat, aber von nichts eigentlich weiß (oder zumindest nichts sagt), wie er sich vorstellt, dies umzusetzen?!
... jetz ist der ganze Wahlkampfquark aus Amerika hoffentlich bald beendet. Jetzt noch die obligatorische Schlammschlacht, wo irgendwelche Peinlichkeiten des Gegners ausgegraben werden und dann endlich Schluss.
... über den Ausgang der Wahl:
-Geld
-Medien
-Nichtwähler
-Wahlmaschinen
http://www.heise.de/tp/bl...
Greg Pallast:"We’ve lost two—3.2 million people off the voter rolls who are citizens who should be allowed to vote. In the last election, 2.7 million ballots—this is the official number, 2.7 million ballots were cast and not counted. They call those, by the way, "spoiled ballots" in the ballot business. But, you know, votes don’t spoil because you leave them out of the fridge; they spoil because someone is challenging those ballots. And right now, you’ve got a massive new challenge machine, created first by the Koch brothers, who have a computer system called Themis, and that’s one of the things they can use to challenge and knock out voters. Karl Rove, who is funded mainly by Paul Singer and his buddies—there we are with the vulture again—Karl Rove has a massive database called DataTrust, which they have used—we’ve caught them—they have used to challenge voters of color throughout the nation."
http://www.democracynow.o...
... über den Ausgang der Wahl:
-Geld
-Medien
-Nichtwähler
-Wahlmaschinen
http://www.heise.de/tp/bl...
Greg Pallast:"We’ve lost two—3.2 million people off the voter rolls who are citizens who should be allowed to vote. In the last election, 2.7 million ballots—this is the official number, 2.7 million ballots were cast and not counted. They call those, by the way, "spoiled ballots" in the ballot business. But, you know, votes don’t spoil because you leave them out of the fridge; they spoil because someone is challenging those ballots. And right now, you’ve got a massive new challenge machine, created first by the Koch brothers, who have a computer system called Themis, and that’s one of the things they can use to challenge and knock out voters. Karl Rove, who is funded mainly by Paul Singer and his buddies—there we are with the vulture again—Karl Rove has a massive database called DataTrust, which they have used—we’ve caught them—they have used to challenge voters of color throughout the nation."
http://www.democracynow.o...
.. oder um die Wahl eines Präsidenten ?
Die mediale Inszenierung des Zweikampfes der sog. größten Demokratie der Welt,die Ralph Nader treffend als Zweiparteiendiktatur beschrieb,geht in die Schlussphase.
"Es schien, als wollten beide Redner das Thema vermeiden."
Wer redet schon gerne über Drohnenkrieg,gezielte Tötungen,Militärtribunale,Geheimdienstoperationen und
gescheiterte Kriege im Namen von Demokratie und Menschenrechten.
"Now, they're not real sexy issues." sagte Obama bereits im Interview mit Jon Stewart als er zu der Fortführung der in der Bush Ära installierten Überwachungsmaßnahmen,befragt wurde.Die Wahrheit ist:"Bush befahl den Überwachungsstaat ,Obama baute ihn aus." (Kommentar in einer kürzlich gesendeten ZDF-Doku).Auch in der Außenpolitik sind keine signifikanten Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten auszumachen, außer das die Zahl der Drohnenangriffe unter Obama gestiegen ist.
"Auch in der Außenpolitik sind keine signifikanten Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten auszumachen, außer das die Zahl der Drohnenangriffe unter Obama gestiegen ist."
wie wärs mit Kriegseintritt Irak + Afghanistan unter Bush, die auf diese Weise unter einem Demokrat vielleicht nicht geschehen wären, nun nunmal fortgeführt werden (müssen)?
unter Obama 'immerhin' Libyen, da werden manche sicher auch genug zu meckern haben, für mich ne etwas andere Stufe,
zumindest mal keine 10 Jahre stationierte Truppen
"Auch in der Außenpolitik sind keine signifikanten Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten auszumachen, außer das die Zahl der Drohnenangriffe unter Obama gestiegen ist."
wie wärs mit Kriegseintritt Irak + Afghanistan unter Bush, die auf diese Weise unter einem Demokrat vielleicht nicht geschehen wären, nun nunmal fortgeführt werden (müssen)?
unter Obama 'immerhin' Libyen, da werden manche sicher auch genug zu meckern haben, für mich ne etwas andere Stufe,
zumindest mal keine 10 Jahre stationierte Truppen
... und das wird die Wahl entscheiden, so wie im Artikel steht. Wenn die Wähler glauben, dass Obama eine wirtschaftliche Kehrtwende machen kann, wählen sie ihn, ansonsten ...
"Romney weiß, dass die wirtschaftliche Lage nach vier Jahren Obama seine wichtigste Karte ist."
Die katastrophale Aussenpolitik Obamas wird keine grosse Rolle spielen.
Was soll eigentlich die Verlagerung des US-Wahlkampfes in eine Deutsche Onlineausgabe einer Zeitung dieses Landes?
Die Art des Wahlkampfes und deren medialen Begleitung finde ich an sich weder angemessen noch erstrebenswert im Sinne von kopieren.
Da bereiten sich zwei Schauspieler auf ihre Rollen vor mit einem Beraterstab und Marketingexperten und letzlich soll per Medialenpunktsieg verteilt von Journalisten und Medienexperten die Wahl entschieden werden an der wieviel US Bürger Teilnehmen?
Die US Wahl ist Medienspektakel und große Oper in einem und zudem am Ende - wahrscheinlich - riesengroßer Wahlbetrug gepempert mit Millionenspenden interessierte Seiten.
Obama's katastrophale Außenpolitik? Und jemand der noch nicht einmal gewählt wurde und schon Russland als Amerikas "größten Feind" bezeichnet ist dann was? Gerade jetzt zum 50-jährigen Jubiläum (wenn man das so nennen kann) kommt mir da die ein oder andere Erinnerung an meinen Geschichtsunterricht (ich bin noch keine 50) hoch.
Abgesehen davon hat Obama den Posten seines glorreichen Vorgängers GWB übernommen, als sich die USA im wirtschaftlichen Sturzflug befand. Er hat es zumindest geschafft, diesen Sturzflug abzubremsen, wenn auch nicht in dem Maße, wie alle (ihn eingenommen) sich das erhofft hätten. Wenn man ehrlich ist war das auch unmöglich zu schaffen in 4 Jahren, zumal die Weltwirtschaftskrise in diesen Zeitraum fiel. Aber weil er das Land in vier Jahren nicht komplett wieder aufgebaut bekommen hat, soll man wieder auf diejenigen setzen, die es zerstört haben?
Mal ganz abgesehen davon, was Romney sich nun am laufenden Band für Patzer leistet (Binders full of women, 47% Rede, diplomatisches Geschick im Umgang mit Syrien, Iran, Palästina, Russland, China, Großbritannien, ganz Europa, seine geringen Steuern, seine Leidenschaft Menschen zu feuern, seine 10.000 $ Wette, um nur einige zu nennen). So jemandem möchte man den Präsidentenstuhl einer Weltmacht überlassen? Ich zumindest nicht...
G.W. Bush und die Republikaner haben die US Wirtschaft ja sogar die Weltwirtschaft ruiniert! Das weiß die ganze Welt. Obama kam mitten in der Krise an die Macht!
Klar har er eine katastrophale Außenpolitik betrieben. Daß Obama nicht wie sein Vorgänger zwei sinnlose Kriege begonnen hat und die USA nicht endgültig ins Verderben geschickt hat werde ich Ihn nie verzeihen...
"Syrien ist Irans Verbindung zum Meer" lässt seine Qualifikation zum Außenpolitiker durchaus bezweifeln, meinen Sie nicht auch?
Man kann jetzt viel über diesen neuen Patzer spotten (der irgendwie an G.W.Bush erinnert) und sich (zu recht!) darüber lustig machen.
Aber viel wichtiger ist doch, was einem vor dem Hintergrund dieser Aussage klar werden muss, und was sie m.E. schon belegt:
-Der Mann will einen Krieg anzetteln
-Die Gründe, die er vorgeben wird, werden fadenscheinig und vollkommen falsch sein
-Es werden vielmehr andere Interessen dahinter stecken als er vorgibt, und zwar verwerfliche, die nicht offiziell werden dürfen
...aber ich nehme an, für einen guten Amerikaner sind das keine bedeutsamen Kriterien, ihn nicht zu wählen... sieht man ja an Umfragen etc...
Solche Behauptungen wie "Obama hat die USA wirtschaftlich ruiniert" würde ich als ziemlich platte Propaganda abtun. Die ZEIT gehört zu jenen Medien, die die Wirtschaftliche (und Politische) Lage in den USA immer wieder sehr differenziert analysiert haben. Von daher ergibt sich für den geneigten Leser ein sehr viel differenzierteres Bild.
Dir Ursachen der jetzigen Krise reichen sehr viel weiter zurück als die Wahl von Barak Obama zum Präsidenten. Es sei nur daran erinnert, dass George W. Bush junior zwei Kriege begonnen hat, die jeweils Milliarden von Dollar gekostet haben. Während sich die Immobilienblase in den USA immer weiter aufblähte, blieb die Administration von George W. Bush weitestgehend tatenlos - bis das Ganze in der momentanen Krise endete.
Es bleibt das große Geheimnis von Romney, wie er gleichzeitig die Steuern senken, neue Jobs schaffen und das Budget für das Militär steigern will. Nachdem nicht zuletzt er selbst sehr gut daran verdient hat, US-Amerikanische Arbeitsplätze nach Mexiko oder Asien zu verlegen, wird auch er sehr schnell akzeptieren müssen: so einfach ist dies nun auch wieder nicht umzukehren.
Eines der Probleme die Obama in der Tat nicht gelöst hat, ist die exzessive Staatsverschuldung der USA. Nur über weitere Steuersenkungen wird die nicht zu reduzieren sein.
Egal wer jetzt zum Präsidenten gewählt wird, es kann durchaus 10 bis 15 Jahre dauern, bis die jetzige Krise vollständig überwunden ist.
Mal Zeitung gelesen vor Obamas Wahl?
Bush hat als erster US-Praesident der Geschichte die USA in den schwarzen Zahlen uebernommen.
Leider hat er sie dann mit einer Rekordverschuldung wieder abgegeben. Alleine der Irak-Krieg hat die USA zweimal so viel gekostet, wie es vorraussichtlich kosten wuerde, den Welthunger zu besiegen.
Dann kommt Obama mitten in der (von Bush und anderen Hirnakrobaten ausgeloesten) Wirtschaftskrise in dessen Ausloeserland an die Macht und jetzt soll er die Wirtschaft ruiniert haben?
also bitte...
Was soll eigentlich die Verlagerung des US-Wahlkampfes in eine Deutsche Onlineausgabe einer Zeitung dieses Landes?
Die Art des Wahlkampfes und deren medialen Begleitung finde ich an sich weder angemessen noch erstrebenswert im Sinne von kopieren.
Da bereiten sich zwei Schauspieler auf ihre Rollen vor mit einem Beraterstab und Marketingexperten und letzlich soll per Medialenpunktsieg verteilt von Journalisten und Medienexperten die Wahl entschieden werden an der wieviel US Bürger Teilnehmen?
Die US Wahl ist Medienspektakel und große Oper in einem und zudem am Ende - wahrscheinlich - riesengroßer Wahlbetrug gepempert mit Millionenspenden interessierte Seiten.
Obama's katastrophale Außenpolitik? Und jemand der noch nicht einmal gewählt wurde und schon Russland als Amerikas "größten Feind" bezeichnet ist dann was? Gerade jetzt zum 50-jährigen Jubiläum (wenn man das so nennen kann) kommt mir da die ein oder andere Erinnerung an meinen Geschichtsunterricht (ich bin noch keine 50) hoch.
Abgesehen davon hat Obama den Posten seines glorreichen Vorgängers GWB übernommen, als sich die USA im wirtschaftlichen Sturzflug befand. Er hat es zumindest geschafft, diesen Sturzflug abzubremsen, wenn auch nicht in dem Maße, wie alle (ihn eingenommen) sich das erhofft hätten. Wenn man ehrlich ist war das auch unmöglich zu schaffen in 4 Jahren, zumal die Weltwirtschaftskrise in diesen Zeitraum fiel. Aber weil er das Land in vier Jahren nicht komplett wieder aufgebaut bekommen hat, soll man wieder auf diejenigen setzen, die es zerstört haben?
Mal ganz abgesehen davon, was Romney sich nun am laufenden Band für Patzer leistet (Binders full of women, 47% Rede, diplomatisches Geschick im Umgang mit Syrien, Iran, Palästina, Russland, China, Großbritannien, ganz Europa, seine geringen Steuern, seine Leidenschaft Menschen zu feuern, seine 10.000 $ Wette, um nur einige zu nennen). So jemandem möchte man den Präsidentenstuhl einer Weltmacht überlassen? Ich zumindest nicht...
G.W. Bush und die Republikaner haben die US Wirtschaft ja sogar die Weltwirtschaft ruiniert! Das weiß die ganze Welt. Obama kam mitten in der Krise an die Macht!
Klar har er eine katastrophale Außenpolitik betrieben. Daß Obama nicht wie sein Vorgänger zwei sinnlose Kriege begonnen hat und die USA nicht endgültig ins Verderben geschickt hat werde ich Ihn nie verzeihen...
"Syrien ist Irans Verbindung zum Meer" lässt seine Qualifikation zum Außenpolitiker durchaus bezweifeln, meinen Sie nicht auch?
Man kann jetzt viel über diesen neuen Patzer spotten (der irgendwie an G.W.Bush erinnert) und sich (zu recht!) darüber lustig machen.
Aber viel wichtiger ist doch, was einem vor dem Hintergrund dieser Aussage klar werden muss, und was sie m.E. schon belegt:
-Der Mann will einen Krieg anzetteln
-Die Gründe, die er vorgeben wird, werden fadenscheinig und vollkommen falsch sein
-Es werden vielmehr andere Interessen dahinter stecken als er vorgibt, und zwar verwerfliche, die nicht offiziell werden dürfen
...aber ich nehme an, für einen guten Amerikaner sind das keine bedeutsamen Kriterien, ihn nicht zu wählen... sieht man ja an Umfragen etc...
Solche Behauptungen wie "Obama hat die USA wirtschaftlich ruiniert" würde ich als ziemlich platte Propaganda abtun. Die ZEIT gehört zu jenen Medien, die die Wirtschaftliche (und Politische) Lage in den USA immer wieder sehr differenziert analysiert haben. Von daher ergibt sich für den geneigten Leser ein sehr viel differenzierteres Bild.
Dir Ursachen der jetzigen Krise reichen sehr viel weiter zurück als die Wahl von Barak Obama zum Präsidenten. Es sei nur daran erinnert, dass George W. Bush junior zwei Kriege begonnen hat, die jeweils Milliarden von Dollar gekostet haben. Während sich die Immobilienblase in den USA immer weiter aufblähte, blieb die Administration von George W. Bush weitestgehend tatenlos - bis das Ganze in der momentanen Krise endete.
Es bleibt das große Geheimnis von Romney, wie er gleichzeitig die Steuern senken, neue Jobs schaffen und das Budget für das Militär steigern will. Nachdem nicht zuletzt er selbst sehr gut daran verdient hat, US-Amerikanische Arbeitsplätze nach Mexiko oder Asien zu verlegen, wird auch er sehr schnell akzeptieren müssen: so einfach ist dies nun auch wieder nicht umzukehren.
Eines der Probleme die Obama in der Tat nicht gelöst hat, ist die exzessive Staatsverschuldung der USA. Nur über weitere Steuersenkungen wird die nicht zu reduzieren sein.
Egal wer jetzt zum Präsidenten gewählt wird, es kann durchaus 10 bis 15 Jahre dauern, bis die jetzige Krise vollständig überwunden ist.
Mal Zeitung gelesen vor Obamas Wahl?
Bush hat als erster US-Praesident der Geschichte die USA in den schwarzen Zahlen uebernommen.
Leider hat er sie dann mit einer Rekordverschuldung wieder abgegeben. Alleine der Irak-Krieg hat die USA zweimal so viel gekostet, wie es vorraussichtlich kosten wuerde, den Welthunger zu besiegen.
Dann kommt Obama mitten in der (von Bush und anderen Hirnakrobaten ausgeloesten) Wirtschaftskrise in dessen Ausloeserland an die Macht und jetzt soll er die Wirtschaft ruiniert haben?
also bitte...
...meldet welt.de, und finanzial times unter ftd.de:
US-Wahl 2012
"Romney hat sich glänzend geschlagen"
In der dritten und letzten TV-Debatte hat Mitt Romney einen überraschend staatsmännischen Auftritt hingelegt, findet Shanto Iyengar, Professor für Politik und Kommunikation an der kalifornischen Eliteuni Stanford. US-Präsident Obama erschien ihm dagegen zu aggressiv"
Wie man sieht, viele Medien, viele Meinungen.
> Wie man sieht, viele Medien, viele Meinungen.
Dazu sollte man wissen, dass die meisten großen Sender, Zeitungen etc. in den U.S.A. in die eine oder andere Richtung klar positioniert sind.
Wer "Punktsieger" ist, können sie also der dortigen "Presserundschau" kaum entnehmen, denn vor ihnen defilieren Schreiberlinge mit der Mission, ihren jeweiligen Kandidaten zum Sieger zu interpretieren - egal, wie die Debatte eigentlich gelaufen ist. Das ist, als würden Borussen- und Bayern-Fans darüber debattieren, welches Team mehr Potenzial hat (die Parallele zur Sportberichterstattung ist leider weniger weit her geholt, als man sich das wünschen sollte).
Am Ende geht es um Dinge wie: Wer hat die knackigeren Zitate, Videofetzen etc., um die Performance seines Kandidaten zu hypen.
Eigentlich gibt's nur eine einzige Möglichkeit, sich der Meinungsmache zu entziehen: Selbst anschauen und selbst urteilen.
keine Frage, die US-Wirtschaft ist immer noch in der Lage hoch innovative Produkte neu zur Marktreife zu entwickeln. Der Punkt ist, die Entwicklung in den vergangenen drei Jahrzehnten ging immer mehr in eine Richtung, dass neue Produkte aus den US-Amerikanischen Ideenschmieden neue Arbeitsplätze bevorzugt in Mexiko oder Asien geschaffen haben. Diese Entwicklung umzukehren wird einfach Zeit kosten, sehr wahrscheinlich sehr viel länger als die kommenden vier Jahre.
Was in den hiesigen Medien reflektiert wurde ist doch, dass nicht wenige US-Amerikaner frustriert darüber sind, dass beide Seiten in diesem Wahlkampf Illusionen geschürt haben, die so nicht erfüllbar sind.
Wenn einer der beiden Kandidaten so etwas gesagt hätte: "Es wird 10 bis 15 Jahre dauern, diese Krise vollständig zu überwinden, aber wir schaffen das..."
Statt dessen ein Wahlkampf wie ein großer Kindergeburtstag.
Wenn Romney tatsächlich gewählt werden sollte, dann wird er sehr schnell damit zu Rande kommen müssen, dass sich die Rolle der USA in der Welt gewandelt hat. Er wird insbesondere Antworte darauf finden müssen, dass weder Prosperität noch Militärische wie Politische Stärke auf Dauer nicht auf "Punp" finanzieren lassen.
> Wie man sieht, viele Medien, viele Meinungen.
Dazu sollte man wissen, dass die meisten großen Sender, Zeitungen etc. in den U.S.A. in die eine oder andere Richtung klar positioniert sind.
Wer "Punktsieger" ist, können sie also der dortigen "Presserundschau" kaum entnehmen, denn vor ihnen defilieren Schreiberlinge mit der Mission, ihren jeweiligen Kandidaten zum Sieger zu interpretieren - egal, wie die Debatte eigentlich gelaufen ist. Das ist, als würden Borussen- und Bayern-Fans darüber debattieren, welches Team mehr Potenzial hat (die Parallele zur Sportberichterstattung ist leider weniger weit her geholt, als man sich das wünschen sollte).
Am Ende geht es um Dinge wie: Wer hat die knackigeren Zitate, Videofetzen etc., um die Performance seines Kandidaten zu hypen.
Eigentlich gibt's nur eine einzige Möglichkeit, sich der Meinungsmache zu entziehen: Selbst anschauen und selbst urteilen.
keine Frage, die US-Wirtschaft ist immer noch in der Lage hoch innovative Produkte neu zur Marktreife zu entwickeln. Der Punkt ist, die Entwicklung in den vergangenen drei Jahrzehnten ging immer mehr in eine Richtung, dass neue Produkte aus den US-Amerikanischen Ideenschmieden neue Arbeitsplätze bevorzugt in Mexiko oder Asien geschaffen haben. Diese Entwicklung umzukehren wird einfach Zeit kosten, sehr wahrscheinlich sehr viel länger als die kommenden vier Jahre.
Was in den hiesigen Medien reflektiert wurde ist doch, dass nicht wenige US-Amerikaner frustriert darüber sind, dass beide Seiten in diesem Wahlkampf Illusionen geschürt haben, die so nicht erfüllbar sind.
Wenn einer der beiden Kandidaten so etwas gesagt hätte: "Es wird 10 bis 15 Jahre dauern, diese Krise vollständig zu überwinden, aber wir schaffen das..."
Statt dessen ein Wahlkampf wie ein großer Kindergeburtstag.
Wenn Romney tatsächlich gewählt werden sollte, dann wird er sehr schnell damit zu Rande kommen müssen, dass sich die Rolle der USA in der Welt gewandelt hat. Er wird insbesondere Antworte darauf finden müssen, dass weder Prosperität noch Militärische wie Politische Stärke auf Dauer nicht auf "Punp" finanzieren lassen.
... über den Ausgang der Wahl:
-Geld
-Medien
-Nichtwähler
-Wahlmaschinen
http://www.heise.de/tp/bl...
Greg Pallast:"We’ve lost two—3.2 million people off the voter rolls who are citizens who should be allowed to vote. In the last election, 2.7 million ballots—this is the official number, 2.7 million ballots were cast and not counted. They call those, by the way, "spoiled ballots" in the ballot business. But, you know, votes don’t spoil because you leave them out of the fridge; they spoil because someone is challenging those ballots. And right now, you’ve got a massive new challenge machine, created first by the Koch brothers, who have a computer system called Themis, and that’s one of the things they can use to challenge and knock out voters. Karl Rove, who is funded mainly by Paul Singer and his buddies—there we are with the vulture again—Karl Rove has a massive database called DataTrust, which they have used—we’ve caught them—they have used to challenge voters of color throughout the nation."
http://www.democracynow.o...
Ich weiß nicht genau, was sie gesehen haben, aber einer Meinung sind die Beiden glaube ich ganz und gar nicht. Das sie beide der Meinung sind man müsse mehr Arbeitslose schaffen und die Bildung verbessern, lässt sie noch nicht "einer Meinung" sein. Das wäre dann doch ein wenig zu einfach. Genau die unterschiedlichen Wege sind es doch, die die Meinung der Einzelnen ausmachen.
Abgesehen davon ist Romney ein typischer Republikaner. Alaska durchlöchern für Öl, Militär ausbauen, Krieg führen gegen nahöstliche Länder (das ist deren Art die Wirtschaft anzukurbeln - die Rüstungswirtschaft halt), was andere außenpolitisch aufgebaut haben mit dem Ar*** einreißen (Beziehungen zu Russland, China, bzw. diplomatisches Verhältnis zu nahöstlichen Ländern, um Kriege und Tote zu verhindern), den Reichen die unmenschliche Steuerlast erleichtern, damit sie noch reicher werden (die 2. Art der Republikaner die Wirtschaft anzukurbeln - zumindest scheinbar) und bloß diese Krankenversicherungsverpflichtung verhindern. Ist doch jeder für sich selber verantwortlich. Und wenn jeder an sich selbst denkt, ist schließlich an jeden gedacht.
Ich denke, da hat Obama doch noch ein wenig andere Ansichten, besonders was den "kleinen Mann" betrifft. Abgesehen davon, dass Romney viel vorhat, aber von nichts eigentlich weiß (oder zumindest nichts sagt), wie er sich vorstellt, dies umzusetzen?!
Was soll eigentlich die Verlagerung des US-Wahlkampfes in eine Deutsche Onlineausgabe einer Zeitung dieses Landes?
Die Art des Wahlkampfes und deren medialen Begleitung finde ich an sich weder angemessen noch erstrebenswert im Sinne von kopieren.
Da bereiten sich zwei Schauspieler auf ihre Rollen vor mit einem Beraterstab und Marketingexperten und letzlich soll per Medialenpunktsieg verteilt von Journalisten und Medienexperten die Wahl entschieden werden an der wieviel US Bürger Teilnehmen?
Die US Wahl ist Medienspektakel und große Oper in einem und zudem am Ende - wahrscheinlich - riesengroßer Wahlbetrug gepempert mit Millionenspenden interessierte Seiten.
Meinen Sie, die amerikanische Politik hat keine Auswirkungen auf Deutschland oder Europa? Meinen Sie, es ist für uns uninteressant, wer künftig an der Spitze der USA steht?
Oder meinen Sie, eine kleine Randnotiz nach der Wahl, dass nun ein neuer bzw. doch weiter der alte Präsident es machen wird, würde genügen?
Ich finde es richtig und wichtig, dass diese Thematik auch in deutschen Medien publiziert wird. Und allgemein gilt doch sowieso, wen es nicht interessiert, der ist doch auch nicht gezwungen es zu lesen. Die Freiheit haben wir glücklicherweise noch.
Meinen Sie, die amerikanische Politik hat keine Auswirkungen auf Deutschland oder Europa? Meinen Sie, es ist für uns uninteressant, wer künftig an der Spitze der USA steht?
Oder meinen Sie, eine kleine Randnotiz nach der Wahl, dass nun ein neuer bzw. doch weiter der alte Präsident es machen wird, würde genügen?
Ich finde es richtig und wichtig, dass diese Thematik auch in deutschen Medien publiziert wird. Und allgemein gilt doch sowieso, wen es nicht interessiert, der ist doch auch nicht gezwungen es zu lesen. Die Freiheit haben wir glücklicherweise noch.
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