Syrische GrenzeSchmerz spüren sie keinen mehr

Im türkischen Grenzgebiet haben Syrer ein Krankenhaus aufgebaut. Hier behandeln geflohene Ärzte Rebellenkämpfer, die vom Krieg längst betäubt sind. von 

Der syrische Rebellenkommandeur Mustafa al-Khalid möchte so schnell wie möglich wieder zurück nach Syrien, um weiter gegen Bashar al-Assad zu kämpfen.

Der syrische Rebellenkommandeur Mustafa al-Khalid möchte so schnell wie möglich wieder zurück nach Syrien, um weiter gegen Bashar al-Assad zu kämpfen.  |  ©Emilien Urbano

An der Straße, dort, wo der Frieden aufhört und der Krieg beginnt, stehen zwei bunte Häuser. Außen blau, innen rosa, türkis, zitronengelb. Darin 80 Männer und Jungen mit weggesprengten Beinen, angeschossenen Armen, Bombensplittern im Rücken. Sie liegen in Stockbetten unter bunten Wolldecken, an den Wänden Gebetsverse aus dem Koran. In den Händen Zigaretten und Gläser mit zuckersüßem Tee, in den Köpfen nur der Gedanke an die Kämpfe in ihrer syrischen Heimat.

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Um die Fotostrecke zu sehen, klicken Sie bitte auf das Bild  |  © Emilien Urbano

Die bunten Häuser sind ein Krankenhaus, das es eigentlich nicht geben darf. Ein Rückzugsort syrischer Rebellen auf türkischem Boden. Es steht am Rande der Grenzstadt Reyhanli in der Region Hatay, dem südlichsten Zipfel der Türkei zwischen Mittelmeer und Syrien . Die Union syrischer medizinischer Hilfsorganisationen (UOSSM) , ein erst in diesem Jahr aus dem Exil gegründeter Dachverband, hat es vor rund vier Monaten aufgebaut. Drei syrische Ärzte und neun Krankenschwestern behandeln hier, so gut es geht, Verwundete des Bürgerkrieges. "Das meiste können wir selbst machen", sagt Dr. Hamza, einer der Mediziner. "Die schlimmsten Fälle schicken wir in türkische Krankenhäuser zur Operation, danach kommen sie zu uns zurück."

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Eigentlich wohnen Studenten der örtlichen Hochschule in den bunten Häusern. Doch der Besitzer war angesichts des Krieges bereit, die Gebäude an die UOSSM zu vermieten. Sie bezahlen dafür, wie jeder andere auch. Insgesamt mindestens 50.000 US-Dollar kostet sie die Einrichtung jeden Monat. Das Geld stammt aus Spenden und von anderen, internationalen Hilfsorganisationen.

Die Behörden schauen weg

Eigentlich verbietet die türkische Regierung ausländischen Hilfsorganisationen, auch syrischen, im Grenzgebiet zu arbeiten. Die Regierung in Ankara will beweisen, dass sie mit der Situation allein zurechtkommt. Doch die Hauptstadt ist weit weg von Reyhanli, und die Behörden hier sehen das pragmatischer. Offiziell genehmigt haben sie das Krankenhaus natürlich nicht, aber sie lassen die Syrer in Ruhe. Solange es keinen Ärger und nicht allzu viel Wirbel gibt – man darf das Gebäude deshalb nicht von außen fotografieren – sehen sie einfach weg.

Die Geschichte des Krankenhauses wirft auch ein Schlaglicht auf die Bedeutung ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten in der Grenzregion. Die meisten syrischen Rebellen sind Sunniten. Ihr Feind, Machthaber Bashar al-Assad, ist Alawit.

Nun wollte die UOSSM das Krankenhaus eigentlich in der Provinzhauptstadt Antakya eröffnen. Doch dort leben hauptsächlich Alawiten, die Behörden wollten kein sunnitisches Rebellen-Hospital akzeptieren. In Reyhanli stellen die Sunniten die Bevölkerungsmehrheit, hier duldet man das Krankenhaus, in dem sich die Glaubensbrüder aus Syrien behandeln lassen.

Einer der Patienten ist Mustafa al-Khalid. Im ersten Stock des Krankenhauses sitzt der 32-Jährige rauchend in seinem Zimmer auf seinem Etagenbett. Er trägt einen dunklen, dichten Vollbart und blickt aus ernsten, ruhigen Augen auf den Fernseher, der ganz oben in der Zimmerecke hängt. Ein arabischer Sender läuft, Bilder vom Krieg in seinem Heimatland. "Willkommen im freien Syrien", sagt al-Khalid zur Begrüßung und lächelt.

Leserkommentare
  1. Es gehört viel Mut dazu, die Waffe in die Hand zu nehmen und gegen einen Diktator und sein Regime in den Kampf zu ziehen.

    Diese Menschen opfern vieles um sich die Freiheit zu erkämpfen, endlich in Ihrem eigenen Land frei leben zu dürfen. Ohne das Ihnen ein Regime vorschreibt, wie Sie zu leben haben, was Sie sagen dürfen und was nicht.

    Wenn es Assad und seiner Clique wirklich um Syrien ginge, hätte er längst die Kampfhandlungen beenden können. Statt dessen sieht man nur, wie er und seinesgleichen sich mit aller Kraft an die Macht klammern und noch mehr Unheil, Tod und Verwüstung über Ihr Volk bringen.

    Wenn erstmal Assad aus dem Weg geräumt wurde, hat Syrien endlich die Gelegenheit, eine Zivilgesellschaft aufzubauen und mit Hilfe der UN Nation Building zu betreiben.

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    • Vestia
    • 30. November 2012 12:50 Uhr

    Danke JohnMcLane. Wenn ich die meisten anderen Kommentare hier lese, ärgert mich die Selbstgefälligkeit. All diese Herren leben hier in der BRD in einem guten demokratischen System. Sie können anscheinend - obwohl es auch bei uns vor gar nicht allzu langer Zeit diktatorisch zuging - nicht nachvollziehen, warum Menschen auf die Straße gehen.
    Der Widerstand begann GEWALTLOS. Die Gewalt nun auf beiden Seiten ist ein Result der Gewalt des Regime von Assad. Und weiter ein Result der mangelnden Unterstützung der Regimegegner.
    Den gewaltfreien Widerstand gegen Assad können wir unterstützen durch die Organisation www.adoptrevolution.org

    • otyak
    • 30. November 2012 23:24 Uhr

    zu jagen oder Autobomben in Wohngebieten hochgehen zu lassen, kann jeder für sich entscheiden.

    Solche Taten haben mit einer Freiheitskampf nichts zu tun. Wenn die "Rebellen" sich als die bessere Lösung präsentieren, dann dürfen sie nicht das machen, was sie den PRäsidenten Al Assad vorwerfen.

    Man kann jeglichen Terrorismus mit der Unterdrückung rechtfertigen, wenn man will.

    Wenn man der syrischen Regierung vorwirft, durch die Tötung von Zivilisten ihre Legitimität verloren habe, so fragt sich, ob die "Rebellen" überhaupt legitimiert sind und wenn ja, ob sie ihrerseits ihre "Legitimität" durch Autobomben, Selbstmordanschläge verloren haben.

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/ls

    • newceri
    • 01. Dezember 2012 8:17 Uhr

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

  2. Wenn ich mich über den Journalismus äußere, dann beziehe ich das auf das "Markt konforme Endprodukt", also das, was beim Leser ankommt.

    Dieses ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Kritische Artikel sind wenig gefragt, insbesondere wenn sie dem Mainstream widersprechen. Massaker- Marketing ist "in", ausgewogenen Berichte mit "pro und contra" sind out. Einseitige Parteinahme für die "Freunde Syriens" ist ein Verkaufsschlager,Sahnehäuptchen sind Begriffe wie "Farce", "im vornherein gescheitert" und eine Typologie wie "Henker", "Schlächter" und "Freiheitskämpfer".

    Ein Beispiel/ Zeit- Zitat: "So zumindest berichtet er es, überprüfbar ist das nicht. Zuletzt kommandierte al-Khalid ungefähr 220 Männer, TEILWEISE NOCH JUNGEN, im Kampf gegen das Regime."

    Nicht erwähnt werden darf die aktuelle Meldung, dass die UN- Menschenrechtsorganisationen dieses als Vorwurf gegen die Rebellen formuliert haben. Stichwort "Kindersoldaten".

    Was mir immer wieder auffällt: Etablierte Journalisten äußern sich in der Regel gemäßigter, sie wollen ihren Ruf nicht ruinieren.

    Was macht man als Alternative, um nicht aus dem Trend herauszufallen? Man heuert "Söldner" an. Für junge Journalisten oft die einzige Art, sich im Markt zu profilieren.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion wieder hergestellt. Danke, die Redaktion/ds

    Antwort auf "Die armen Rebellen"
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    Entfernt. Kritik an der Moderation richten Sie bitte an unser dafür vorgesehenes Postfach. Danke, die Redaktion/ds

    • Vestia
    • 30. November 2012 12:50 Uhr

    Danke JohnMcLane. Wenn ich die meisten anderen Kommentare hier lese, ärgert mich die Selbstgefälligkeit. All diese Herren leben hier in der BRD in einem guten demokratischen System. Sie können anscheinend - obwohl es auch bei uns vor gar nicht allzu langer Zeit diktatorisch zuging - nicht nachvollziehen, warum Menschen auf die Straße gehen.
    Der Widerstand begann GEWALTLOS. Die Gewalt nun auf beiden Seiten ist ein Result der Gewalt des Regime von Assad. Und weiter ein Result der mangelnden Unterstützung der Regimegegner.
    Den gewaltfreien Widerstand gegen Assad können wir unterstützen durch die Organisation www.adoptrevolution.org

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    Ich finds auch unverständlich, wie man die trügerische Friedhofsruhe einer Diktatur dem Freiheitsdrang der unterdrückten Menschen vorziehen kann. Zum Glück hat in unserer halbwegs demokratischen Gesellschaft jeder das Recht auf seine eigene Meinung, ob diese sachlich fundiert ist, ist erstmal irrelevant.

    In Syrien hatte die Mehrheit der Bevölkerung diese Freiheit nicht. Das Regime durfte nicht kritisiert werden. Mißstände am System durfen nicht öffentlich gemacht werden. Und wer es dennoch wagte, sich mit Assad und seinen Günstlingen anzulegen, verschwand schnell im Gefängnis - Mitsamt seiner ganzen Sippe.

    Die Demonstrationen hatten friedlich begonnen - Das erste Blut hatte dann das Regime vergossen. Für das syrische Volk stellte sich daraufhin folgende Frage: Sollen wir dem Ruf nach Freiheit folgen, sei es auch mit Waffengewalt - Oder sollen wir die nächsten 40 Jahre weiterhin unter der Knechtschaft der Assads verbringen ?

    Das sich unter den Widerstandskämpfern auch Islamisten, Kommunisten, Kriminelle und sonstige Subjekte tummeln, ist nun mal leider den Umständen geschuldet - Assad hat viele Feinde im eigenen Land.

    Aber dann alle Wiederstandskämpfer pauschal als Islamisten oder als Terroristen zu bezeichnen - Ist die gedanklose Übernahme der Argumentation des Diktators.

    Wie gesagt, in unserer Gesellschaft KANN man einem Diktator nach dem Mund zu reden - In Syrien MUSS man dem Diktator nach dem Mund reden.

    Die Gewalt begann damit, dass Radikalislamisten aus der protestierenden Menge heraus suf die Sicherheitskräfte feuerten um eine Verschärfung des Konflikts auszulösen und einen Bürgerkrieg anzuheizen. Diese Kämpfer sind bereits bei vielen Umstürzen dabei gewesen. Sie haben Syrien mit Hilfe des Westens in den Bürgerkrieg gezogen. In Ägypten wird gerade die Scharia ausgerufen, Mursi hat sich weit reichende Vollmachten, über die Mubaraks hinaus, per Dekret zugesichert. Nordafrika bebt unter dem Islamischen Frühling. Der Westen ist kurzsichtig und seine Politiker einfältig. Warum liegen den USA und der EU die Islamisten besser als die alten Autokraten? Was wird jetzt in Washington gesagt: Es sind zwar Islamisten, aber unsere?!

    dass dieser Link stehen bleibt.

  3. zeigt aber auf, dass die Türkei bewusst entgegen ihrer Verpflichtungen aus der Charta der Vereinten Nationen Terror unterstützt und vorsätzlich gegen die ihr auferlegten Pflichten verstößt.
    Nachdem ja einige Staaten behaupten, dass ein Bürgerkrieg im Gange sein soll - obgleich Tausende Jihadisten, zusammengesetzt aus Saudi Araber, Qataris, Jemeniten, Nordafrikanern, Tschetschenen, Briten miut Migrationshintergrund, etc. mit langen Bärten, Koran und M 16 in Syrien brandschatzen und Morden für die Gründung eines "islamistischen Staates" - dürften diese Länder nach internationalem Recht NICHT eingreifen, auch nicht die Terroristenvereinigungen anerkennen. Papier ist jedoch geduldig. Die Öffentlichkeit lässt sich lange täuschen.
    Die unüberelgten Kommentare, die nach Unterstützung für bewaffnete Extremisten oder zur Spende an dubiose "Organisationen" wie "adoptarevolution" aufrufen, deuten auf mangelndes Hintergrundwissen, auch auf fehlende persönliche Erfahrung mit Syrien hin.
    Anstatt die einzig vernünftige Lösung mittels Verhandlungen auf rein politischer EBene zu fördern, und damit der rein politischen Opposition des NCC legitime Unterstützung zu bieten, wird verkannt. Stattdessen schreit man nach Unterstützung der nicht legitimierten "Exilsyrer", die zur Wahl des neuen "Dachverbandes" den großen Block der inneryrsichen Opposition und die Kurden nicht eingeladen hat. Legitimation erfolgt alleine durch die syrischen Bürger an der Wahlurne. Nicht durch GB, F, USA, etc!

  4. Ich finds auch unverständlich, wie man die trügerische Friedhofsruhe einer Diktatur dem Freiheitsdrang der unterdrückten Menschen vorziehen kann. Zum Glück hat in unserer halbwegs demokratischen Gesellschaft jeder das Recht auf seine eigene Meinung, ob diese sachlich fundiert ist, ist erstmal irrelevant.

    In Syrien hatte die Mehrheit der Bevölkerung diese Freiheit nicht. Das Regime durfte nicht kritisiert werden. Mißstände am System durfen nicht öffentlich gemacht werden. Und wer es dennoch wagte, sich mit Assad und seinen Günstlingen anzulegen, verschwand schnell im Gefängnis - Mitsamt seiner ganzen Sippe.

    Die Demonstrationen hatten friedlich begonnen - Das erste Blut hatte dann das Regime vergossen. Für das syrische Volk stellte sich daraufhin folgende Frage: Sollen wir dem Ruf nach Freiheit folgen, sei es auch mit Waffengewalt - Oder sollen wir die nächsten 40 Jahre weiterhin unter der Knechtschaft der Assads verbringen ?

    Das sich unter den Widerstandskämpfern auch Islamisten, Kommunisten, Kriminelle und sonstige Subjekte tummeln, ist nun mal leider den Umständen geschuldet - Assad hat viele Feinde im eigenen Land.

    Aber dann alle Wiederstandskämpfer pauschal als Islamisten oder als Terroristen zu bezeichnen - Ist die gedanklose Übernahme der Argumentation des Diktators.

    Wie gesagt, in unserer Gesellschaft KANN man einem Diktator nach dem Mund zu reden - In Syrien MUSS man dem Diktator nach dem Mund reden.

    Eine Leserempfehlung
  5. Wenn der "Widerstand" gewaltlos begann, weshalb starben innerhalb der ersten Tagen zig Polizisten? Wurden sie zu Tode geliebt? Wieso durften Journalisten nicht von den bewaffneten Gruppen berichten? Es gab definitiv von Anfang an bewaffnete Gruppen, die einfache Polizeibemate, teils Verkehrspolizisten niederschossen.
    http://www.zeit.de/kultur...

    Selbst der Herr Ban Ki Moon (UN) hat die Türkei aufgefordert, die Grenzen für Terroristen zu schließen!
    "The letter also urged Turkey and Syria's other neighbors to "act wisely, rationally and responsibly" and to prevent cross-border infiltration of "terrorists and insurgents."
    http://www.huffingtonpost...

    Ich kann Ihnen gerne die Möglichkeit verschaffen, einer syrischen Mutter direkt in die Augen zu sehen und zu sagen, dass sie "Respekt für die Kämpfer" haben, die für den Tod ihrer Tochter bei einem der feigen Bombenanschläge, die die UN bereits verurteilt hat, haben! Meinen Sie die Frau hat auch den gleichen Respekt vor den Terroristen wie Sie?

  6. Sie haben Recht damit, dass im syrischen Bürgerkrieg die Haager Landkriegsordnung wohl eher keine Rolle spielt. Internationales Recht spielt aber bei uns eine Rolle. Und mit uns meine ich die NATO-Staaten und ihre Verbündeten. Wenn unseren Geheimdiensten bekannt ist, dass im Kampf maßgeblich tonangebende Gruppen extremistisch oder kriminell sind...sollten wir dann Waffen liefern? Sollten wir diese Leute dann pausenlos in unseren Massenmedien als arme Opfer darstellen?

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass sich die NATO mit ganz üblen Gestalten einlässt. Im Kosovokonflikt wurden mafiöse Verbrecherbanden der UCK mit Millionen und Waffen unterstützt. Obwohl bekannt war, dass diese tief in Waffen, Drogen, Organ - und Menschenhandel verstrickt waren. In Libyen waren auch sehr finstere Gestalten.

    Aber das war egal. Denn sie hatten den gleichen Feind wie wir. Und wenn die Kommandeure dieser Verbrecher in Den Haag landen, werden sie freigesprochen. Obwohl bekannt war, dass sie gezielt Massentötungen veranlasst udn Folterlager unterhalten haben.

    Antwort auf "@ Legatus"

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Immobilienmakler | Koran | Medikament | Schmerz | Syrien | Türkei
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