Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich für eine Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama starkgemacht. Er lobte Obamas Reaktion auf den schweren Sturm Sandy und hob hervor, dass der Amtsinhaber am besten geeignet sei, den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden.

Die Zerstörungen des Wirbelsturms in New York und im Nordosten der USA hätten die Bedeutung der anstehenden Wahl verdeutlicht, schrieb der parteilose Bloomberg in einem Kommentar für seine gleichnamige Nachrichtenagentur. "Wir brauchen Führungsstärke im Weißen Haus – und in den vergangenen vier Jahren hat Präsident Barack Obama wichtige Schritte unternommen, um unseren CO2-Verbrauch zu senken", ergänzte er.

Bloomberg wies darauf hin, dass die beiden Stürme Sandy und Irene, die New York in diesem und im vergangenen Jahr getroffen hätten, ein Zeichen für den Klimawandel seien. Gewählte Spitzenpolitiker müssten "unverzüglich" handeln.

Der Bürgermeister hob weiter hervor, dass Obama auch Schritte zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes unternommen habe. Der republikanische Herausforderer Mitt Romney habe während seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts ebenfalls Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen. Seitdem sei er aber von früheren Positionen abgerückt.

Bloomberg hatte zunächst den Demokraten angehört, bevor er im Jahr 2001 als Kandidat der Republikaner zum Bürgermeister von New York gewählt wurde. Im Jahr 2007 verließ er die Partei wieder und trat fortan als unabhängiger Kandidat auf.