In der türkischen Grenzstadt Reyhanli betreiben Syrer ein improvisiertes Krankenhaus für Kriegsopfer. Kaum 500 Meter von der syrischen Grenze entfernt haben sie zwei Häuser angemietet, die eigentlich als Studentenwohnheime dienen. Mit notdürftiger Ausstattung versuchen sie Schusswunden und andere Kriegsverletzungen zu behandeln. Die meisten der Patienten sind Rebellenkämpfer. Eigentlich erlaubt die Türkei keine ausländischen Hilfsorganisationen auf ihrer Seite der Grenze, aber bei dem Krankenhaus drücken die örtlichen Behörden ein Auge zu.