Persischer GolfIranische Flugzeuge schießen auf US-Drohne

Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA gab es einen Zwischenfall: Auf ein unbemanntes US-Flugzeug wurde gefeuert – es befand sich außerhalb des iranischen Flugraums. von AFP

US-Drohne vom Typ Predator (Archivbild)

US-Drohne vom Typ Predator (Archivbild)  |  ©REUTERS/Handout Old

Zwei iranische Kampfflugzeuge haben eine US-Drohne über internationalen Gewässern beschossen. Ohne Vorwarnung hätten es die beiden iranischen Kampfflugzeuge beschossen, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Das unbemannte Flugzeug vom Typ Predator sei aber nicht getroffen worden. Der Vorfall habe sich bereits am 1. November ereignet.

Die unbewaffnete Drohne habe einen routinemäßigen Überwachungsflug in etwa 30 Kilometer Entfernung von der iranischen Küste absolviert, als die beiden Kampfjets vom Typ Su-25 sie bedrängt hätten – "eine Premiere".

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Zu keinem Zeitpunkt habe sich der Predator in iranischem Luftraum befunden, sagte Little. Die Regierung in Teheran sei mittlerweile unterrichtet worden, dass die Aufklärungsflüge fortgesetzt würden. Der Vorfall fünf Tage vor der US-Präsidentschaftswahl war zunächst nicht publik gemacht worden.

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Leserkommentare
  1. http://de.wikipedia.org/w...

    Wenn jede US-amerikanische oder israelische Souveränitätsverletzung oder völkerrechtswidrige Angriff dort vermerkt werden würde, würde Wikipedia wegen zu hoher Informationsflut unbrauchbar werden.

  2. Ich glaube nicht, dass sich hier irgendjemand mit Sadam solidarisiert!

    Die Solidarität gilt einzig und allein dem irakischen Volk, welches zunächst unter Sadam und später (bis heute) unter der amerikanischen Invasion in noch viel schlimmeren Ausmaße gelitten hat und weiterhin leidet.

    Sadam Hussein war ein brutaler Diktator. Ich denke jedoch die USA konnten mit ihrem Staatsterror (Einsatz von Uranmunition, Flächenbombardements, Bombardierung von Zivilisten, Heckenschützen etc.) und den zahlreichen Foltergefängnissen ihm ganz gut das Wasser reichen...

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    • Wyrd
    • 09. November 2012 14:15 Uhr

    Trotzdem wurde ich hier sofort massiv angegangen, als ich die Behauptung kritisiert habe, dass der Irak keine WMDs besaß/benutzte und es wurde versucht mich in die Ecke der "pro Bush-Administration" zu drängen.- mit exakt den Argumenten, die ich aus bisherigen Diskussionen von eben denen kenne, die das Bild des unschuldigen Iraks als Opfer der USA zeichnen wollen.
    Des weiteren, welchem Irak gilt denn diese Solidarität- Sie sprechen hier von amerikansicher Terrorherrschaft aber gleichzeitig hat eine irakische Armee und ein nicht zu kleiner Teil der iraksichen Bevölkerung nach Ende des Irakkrieges gegen die "Rebellen" gestanden.- sammt eines irakischen (gewählten) Präsidenten und seines Parlamentes.
    Ist das nun nicht mehr das iraksiche Volk dem Sie sich zur Solidarität verpflichtet fühlen?

    • Wyrd
    • 09. November 2012 14:15 Uhr

    Trotzdem wurde ich hier sofort massiv angegangen, als ich die Behauptung kritisiert habe, dass der Irak keine WMDs besaß/benutzte und es wurde versucht mich in die Ecke der "pro Bush-Administration" zu drängen.- mit exakt den Argumenten, die ich aus bisherigen Diskussionen von eben denen kenne, die das Bild des unschuldigen Iraks als Opfer der USA zeichnen wollen.
    Des weiteren, welchem Irak gilt denn diese Solidarität- Sie sprechen hier von amerikansicher Terrorherrschaft aber gleichzeitig hat eine irakische Armee und ein nicht zu kleiner Teil der iraksichen Bevölkerung nach Ende des Irakkrieges gegen die "Rebellen" gestanden.- sammt eines irakischen (gewählten) Präsidenten und seines Parlamentes.
    Ist das nun nicht mehr das iraksiche Volk dem Sie sich zur Solidarität verpflichtet fühlen?

    • Wombel
    • 09. November 2012 14:44 Uhr

    Drohnen an ihren Grenzen patrollieren.

    Eine Leserempfehlung
    • scrut
    • 09. November 2012 14:45 Uhr

    Der Irak war und ist auch Opfer der USA, denn das irakische Volk hat nichts, aber auch absolut gar nichts, feindseliges gegen Amerika getan und unternommen.

    Es mag sein, dass das dortige Regime Verbrechen begangen hat und belangt werden muss. Aber das rechtfertigt keinen Krieg gegen ein ganzes Land, ein ganzes Volk.

    Auch muss dann betrachtet werden, wer Hussein so aufgebaut und unterstützt und mit den Waffen versorgt hat. Der ist dann nämlich auch mitschuldig und muss mit verurteilt werden.

    Darüber hinaus: wenn der Einsatz von chemischen Kampfstoffen ausreicht, um einen Krieg zu rechtfertigen oder einen Regimewechsel auch militärisch zu erzwingen, dann müsste man dies auch in Washington tun, denn auch die USA haben in den vergangenen Jahrzehnten solche Kampfstoffe verwendet.

    • neeecht
    • 09. November 2012 14:53 Uhr

    .. Sie haben einen Garten und da läuft dauernd einer mit der Videokamera direkt am Zaun aussenrum und filmt. Das nervt doch.

    Andererseits kann einem der A.... auch schon auf Grundeis gehen, wenn man sich so vorstellt, wie der Gartenbesitzer im Gartenhaus fleissig mit gefährlichen Chemikalien rumhantieren könnte.

    Also, ich schätze, da bedarf es viel ausdauernder Kommunikation, guter Nerven, einer Engelsgeduld und fähiger Diplomaten.
    Und falls alle Stricke reissen natürlich ein gutes Raketenabwehrschild.

    • zozo
    • 09. November 2012 15:00 Uhr

    ein Drone wenn es angeschossen ist ? Wie kann man Warnschüsse an einen unbemanntes Flugzeug geben ?

    Antwort auf "Warnschüsse"
    • scrut
    • 09. November 2012 15:53 Uhr
    72. [...]

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, rav
  • Schlagworte Drohne | Flugzeug | US-Verteidigungsministerium | Iran | Regierung | USA
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