Palästinenser-Konflikt : Israel gesteht Tötung von Arafats Stellvertreter ein

Er war einer der Organisatoren der ersten Intifada: In einer Kommando-Aktion vor 25 Jahren sollen israelische Soldaten den Palästinenserführer Dschihad erschossen haben.
Ein Demonstrant mit dem Bild des Palästinenserführers Abu Dschihad © Reuters/Stringer

Israel hat nach fast 25 Jahren die Tötung des Arafat-Stellvertreters Abu Dschihad eingeräumt. Die Aktion in Tunesien sei vom israelischen Geheimdienst Mossad überwacht und von einem Elitekommando der Armee ausgeführt worden, berichtete die Zeitung Jediot Ahronot .

Abu Dschihad, der eigentlich Khalil al Wasir hieß, gründete mit Jassir Arafat die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) . Israel warf ihm eine Serie tödlicher Anschläge vor, darunter ein Angriff auf einen Bus 1978, bei dem 38 Israelis getötet wurden. Ende 1987 soll er die erste Intifada, den ersten Aufstand der Palästinenser in den besetzten Gebieten, organisiert haben.

Der Zeitung zufolge war die Veröffentlichung der Erkenntnisse und der Einzelheiten des Einsatzes nun möglich, nachdem Jediot Ahronot sechs Monate lang mit der Militärzensur verhandelt hatte. Grundlage ist ein Interview von Nahum Lew, unter dessen Kommando die Aktion damals stand, und das dieser vor seinem Tod im Jahr 2000 der Zeitung gegeben hatte. Es war bislang unveröffentlicht.

"Ohne zu zögern" auf ihn geschossen

Abu Dschihad sei in "schreckliche Verbrechen" an israelischen Zivilisten verwickelt gewesen, sagte Lew demnach. Er selbst habe "ohne zu zögern" auf ihn geschossen. Der Darstellung Lews zufolge trafen in der Nacht zum 16. April 1988 insgesamt 26 Mitglieder der Eliteeinheit in der tunesischen Hauptstadt ein und teilten sich in zwei Gruppen auf.

Nachdem zuerst ein Bodyguard Dschihads erschossen wurde, brach das zweite Kommando in seine Villa ein. Mehrere Bewaffnete hätten dann auf Dschihad geschossen. Auch ein zweiter Leibwächter und der im Haus schlafende Gärtner wurden demnach getötet. Der Mossad war bereits zuvor für die Tötung Dschihads verantwortlich gemacht worden. Zu den jüngsten Veröffentlichungen der Zeitung äußerte sich der Geheimdienst zunächst nicht.

An der Aktion waren dem Bericht zufolge zwei israelische Persönlichkeiten beteiligt, die heute Regierungsmitglieder sind: Verteidigungsminister Ehud Barak , der damals stellvertretender Chef der Streitkräfte war, und der stellvertretende Ministerpräsident Mosche Jaalon, damals Leiter der Einheit Sajeret Matkal. Beide wollten sich nicht zu dem Bericht äußern.

Die Nachrichtenagentur AP wies darauf hin, dass auch ihr Bericht der Militärzensur vorgelegt werden musste. Die habe beträchtliche Streichungen angeordnet, hieß es.
 

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Kommentare

252 Kommentare Seite 1 von 11
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vorbeugung

auch wenn einen solche aktionen abstoßen, muss man in diesem fall doch anerkennen, dass es sich bei der liquidierung des plo-oberterroristen und zig-fachen zivilistenmörders 'abu jihad' um eine gerechtfertigte präventivmaßnahme handelte. dessen pläne für weitere terrorattacken, geiselnahmen und mordanschläge auf israelische politiker (u.a. a.scharon) waren bekannt und z.t. video-dokumentiert.
skandalös ist eher darstellung al-wazirs in palästinensischen medien, die den plo-killer nicht trotz sondern gerade wegen seiner feigen mordtaten zum heldenhaften 'fürsten der märtyrer palästinas' verklärt haben.

so etwas

nennt man schlicht und ergreifend eine extra-legale hinrichtung. Israel zieht das beschönigende preemptive execution vor. aber auch da ist eines klar: es ist eine exekution außerhalb der rule of law, also ohne vorangegangenes fair trial.
und: auch wenn einige unbelehrbare die todesstrafe immer noch nicht abgeschafft haben - Israel hat. also sollte es sich auch dran halten und sie nicht durch die hintertür wieder einführen.
steht einer one and only democracy nicht so wahnsinnig gut zu gesicht.

Stärke

"also sollte es sich auch dran halten und sie nicht durch die hintertür wieder einführen.
steht einer one and only democracy nicht so wahnsinnig gut zu gesicht."

Israel befindet sich in einem Krieg gegen den Terror. Die Armee braucht sich bei der Bekämpfung von äußeren Bedrohungen nicht um das Zivilrecht zu kümmern. Und das ist auch gut so. Bei jemandem, der sich "Vater des Jehad" nennt und hunderte Zivilisten auf dem Gewissen hat, ist doch klar, dass er so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden sollte.

Dass offen verfassungsfeindliche Elemente nicht den Schutz des Rechtsstaats für ihre Zwecke missbrauchen können, macht eine Demokratie aus meiner Sicht nicht schwächer, sondern eher stärker. Ganz zu schweigen von den tausenden Angehörigen der Opfer, denen eine wehrhafte Demokratie Gerechtigkeit verschafft hat.

........

Derjeniger hätte sich doch freiwillig dem israelischen Gerichtssystem stellen können. Hat er das nicht gemacht, ist er selber schuld, wenn eine Elite-Armee-Einheit die Arbeit erledigt.

Das gilt für alle Terroristen. Wollen die einen fairen Prozess. Dann sollen die sich der Polizei stellen. Dann kriegen die ihren fairen Prozess. Diese Möglichkeit steht jedem Terroristen zur Verfügung. Nimmt nimmt man diese Möglichkeit nicht wahr, hat man die eigene Schuld bereits eingestanden. Dann ist ein Gerichtsverfahren auch unnötig geworden. Der Verdächtiger hat ja bereits ein Eingeständnis abgelegt.

"berechtigte gegenwehr"

"berechtigte gegenwehr" - ein haarsträubender Euphemismus dafür, sich in vollbesetzten Schulbussen in die Luft zu sprengen oder Säuglinge im Schlaf aufzuschlitzen.

Hauptsache, sie fühlen sich verwegen, wenn sie für das Recht der armen unterdrückten Massenmörder eintreten.

Berechtigt wäre die Gegenwehr höchstens, wenn die Ziele ausschließlich militärisch wären. Die ersten Toten im Nahostkonflikt waren aber gelynchte jüdische Zivilisten (http://de.wikipedia.org/w...(1929)), man kann also weder von berechtigt noch von Gegenwehr sprechen.

Israelische Soldaten brechen ihr Schweigen

Wer Kurt Tucholskys Satz „Soldaten sind Mörder“ für eine heillose Übertreibung von Pazifisten hält, sollte das neu erschienene Buch der israelischen Menschenrechtsorganisation "Breaking the Silence" mit gleichnamigem Titel lesen - "Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten" Econ Verlag Berlin, 2012
Diese Organisation gründetet der orthodoxe Jude Jehuda Shaul, weil sich bei ihm nach seiner eigenen Militärzeit in den besetzten Gebieten (vor allem in Hebron) das Gewissen meldete.
So beschloss er das brutale Vorgehen der israelischen Armee (Zahal) im Westjordanland und im Gazastreifen öffentlich zu machen. Er fand genug ehemalige Soldaten, die bereit waren, über ihre (Un)Taten und Erlebnisse zu berichten.

In Foto-Ausstellungen (wie im Sept.2012 im Willy-Brandt-Haus in Berlin) mit Broschüren, Büchern und Videos publiziert die Organisation ihre Recherchen über die Verfolgungen sehr zum Unmut des israelischen Establishments.
Was "Breaking the Silence“ da auflistet, ist so haarsträubend, dass man sich fragt, wie so etwas in einem zivilisierten Staat möglich ist.
Avi Primor,der frühere Botschafter Israels in Deutschland, bescheinigt in einem Vorwort seinen israel. Landsleuten, dass sie die Enthüllungen von "Breaking the Silence“ gar nicht wissen wollen, lieber wegschauen und den Kopf in den Sand stecken.

Videointerviews mit den Soldaten bei medico international unter
http://www.youtube.com/me...

Ich hoffe

sie treten ebenso entschlossen für die Rechte der syrischen Armee unter dem Kommando von Assad sowie für die Niederschlagung der terroristischen Elemnte in Tschtschenien und Tibet ein.
Wer Terrorist und wer Freiheitskämpfer ist, entscheidet immer nur der Blickwinkel! Von daher hätten nach ihrer Lesart alle Menschen zu REcht die Konsequenzen zu tragen, die sich gegen staatliche Gewalt auflehnen. Wie schon gesagt: Der Meinung kann man sein. Dann allerdings bitte konsequent!

Palästinensische Organisation "Breaking the silence"?

ZItat: "Diese Organisation[breaking the silence] gründetet der orthodoxe Jude Jehuda Shaul, weil sich bei ihm nach seiner eigenen Militärzeit in den besetzten Gebieten (vor allem in Hebron) das Gewissen meldete"

Ich würde sagen, genau hierin besteht der Unterschied zwischen Israelis und ihren Feinden. In Israel gibt es Gruppen, die die Politik ihrer Führung und der Armee in Frage stellen, Verbrechen anprangern, bekämpfen.

Wo ist nun das palästinensische Gegenstück zu "Breaking the silence"? Eine Gruppe von Ex-Terroristen und Kassam-Raketen-Experten, die ihr Schweigen brechen und über die entsetzlichen Dinge berichten, die sie getan haben? Die Gewissensbisse empfinden und dies auch in Interviews, Videos und Ausstellungen kundtun?

Gibt es in den palästinensischen Medien Artikel/Filme, die sich kritisch mit den Taten "Abu Dschihads" auseinandersetzen und das Massaker, das er zu verantworten hat, verurteilen?

Zum Töten abgerichtet

Eklatante moralische Unterschiede in der ethischen Bewertung gilt es sehr wohl vorzunehmen:
zwischen entrechteten staatenlosen palästinensischen Rebellenarmeen und ihren selbsternannten Führern und der „moralischsten Armee“ der Welt (so israel.Politiker) die zu Greueltaten animiert und zum „normalen Standard“ erhebt und sich dabei der Welt als "einzige Demokratie im Nahen Osten" großmundig als stolzes Vorbild präsentiert:

"Sie werden nicht an Festnahmen gemessen - Sie werden daran gemessen, wie viele Sie töten." ..."Sie sind die Speerspitze, die Armee hat jahrelang in Sie investiert, und jetzt will ich, dass Sie mir tote Terroristen bringen", befiehlt der Kommandeur.
"Das hat uns angespornt, glaube ich", erinnert sich der Soldat."
http://www.spiegel.de/pol...

Dass man Palästinenser, wenn sie den schikanösen Anordnungen der Soldaten an den Checkpoints nicht gehorsam folgen, zusammenschlägt, sie fesselt, die Augen verbindet und Stunden lang - auch in glühender Hitze - warten lässt, ist schon fast alltäglicher „Standard“...
Eine Frau wurde durch eine Sprengladung so in die Luft gejagt, „dass ihre Gliedmaßen an der Mauer verschmiert waren.“
Der Soldat, der diese Geschichte erzählt, berichtet:
„Es war lustig und alle haben sich über die Situation kaputt gelacht, als die Kinder ihre auf die Wand verteilte Mutter gesehen haben.“
Aus:"Breaking the Silence"

Märchenstunde...

"Dass man Palästinenser, wenn sie den schikanösen Anordnungen der Soldaten an den Checkpoints nicht gehorsam folgen, ...
Eine Frau wurde durch eine Sprengladung so in die Luft gejagt, „dass ihre Gliedmaßen an der Mauer verschmiert waren.“
Der Soldat, der diese Geschichte erzählt, berichtet:
„Es war lustig und alle haben sich über die Situation kaputt gelacht, als die Kinder ihre auf die Wand verteilte Mutter gesehen haben.“"

Wo ist die Quelle für diese Behauptung? Wo haben Sie das her? Soll ich es Ihnen sagen? Von einer propalästinensischen Hetzseite!

Breaking the Silence macht wichtige Arbeit. Die Organisation dokumentiert die Verrohung, Willkür und Gewalt, die eine jahrzehntelange Besatzung mit sich bringt. Diese Leute sind verdammt mutig und arbeiten gegen eine Menge Widerstände. Weil sie ihr Land lieben und es verändern wollen.

Und dann kommen Leute wie Sie, verfälschen deren Aussagen, erfinden noch was dazu und benutzen das Ganze dann für antiisraelische Propaganda. Erbärmlich!

Belege...

"und auf diese "propalästinensische Hetzseite" darf hier nicht verlinkt werden...
so dass Sie jetzt wiederum die gelegenheit nutzen, um einen mitforistin zu diskreditieren."

Der Mitforist hat sich selbst diskreditiert. Und als Aufklärung maskierte Hetze gehört nicht in eine Diskussion.

"anders herum gefragt: können Sie denn belegen, dass dies keine von shovrim shtikka dokumentierte aussage ist? können Sie zeigen, welche aussage und wie genau verfälscht wurde?"

Er hat behauptet, dann muss er auch belegen. So funktioniert das nun mal. Gewöhnen Sie sich dran...

@ eras: 68: Die "Quelle " ist das Buch

"Breaking the Silence" wo z.B. ab Seite 114 geschildert wird, wie eine Frau durch eine Sprengladung so in die Luft gejagt wird, dass s.o...
Wenigstens könnten Sie ja mal bei amazon einen Blick ins Buch werfen. Schon beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses kann einem schlecht werden.

Avi Primors Vorwort "Zivilcourage" beschreibt genau das Phänomen, was Sie hier diktatorisch zelebrieren, indem Sie Foristen propalästinensische Hetze unterstellen wollen:

"Anstatt sich mit den Aussagen der jungen Menschen auseinanderzusetzen, bzw. ihre Aussagen zu widerlegen, was im übrigen noch niemand getan hat, wird das Buch in Israel von vielen , auch von Behörden verleumdet ..."die Aktivisten oft sogar als Vaterlandsverräter hingestellt...seinen israelischen Landsleuten bescheinigt Primor auch, dass sie die Enthüllungen von "Breaking the Silence“ gar nicht wissen wollen, lieber wegschauen und den Kopf in den Sand stecken...

Herzliya im Juli 2012

Wenigstens seinen Appell, der in voller Länge einsehbar ist, könnten Sie ja selbst lesen und dazu inhaltlich auch kritisch Stellung nehmen, bevor Sie hier Ihre ungeschützten Verdächtigungen ablassen!

Zweierlei Mass

"auch wenn einen solche aktionen abstoßen, muss man in diesem fall doch anerkennen, dass es sich bei der liquidierung des plo-oberterroristen und zig-fachen zivilistenmörders 'abu jihad' um eine gerechtfertigte präventivmaßnahme handelte. dessen pläne für weitere terrorattacken, geiselnahmen und mordanschläge auf israelische politiker (u.a. a.scharon) waren bekannt und z.t. video-dokumentiert."

Ich frage mich gerade folgendes: wuerden Sie Ihre Aussage auch so aufrechterhalten, wenn man dort "plo-oberterrorist" durch "stern-gang-oberterrorist" und 'abu jihad' durch 'begin' oder 'schamir' ersetzen wuerde? Uebrigens, Scharon ist der Hauptverantwortliche fuer zahlreiche Massaker an palaestinensischen Zivilisten.

Ich halte Aussagen wie die Ihre schlicht fuer menschenverachtend. Und auch fuer rassistisch, da Sie "Praeventiv"-Morde an Palaestinensern gutheissen. Die ehemaligen Terroristen in Israel, die spaeter dort zu Staatsmaennern mutierten stehen fuer Sie offensichtlich auf einer hoeheren Stufe und duerfen selbstverstaendlich munter drauflosmorden. Wenn der Mord an Abu Jihad und jedem in seiner Umgebung (einschliesslich des schlafenden Gaertners) "gerechtfertigt" sein soll, dann waere dies auch fuer die Taten Abu Jihads und anderer der Fall.

Hat ISrael der Frau die Sprengladung angezogen?

Sie tun ja gerade so als ob die boesen Israelis der armen Frau die Sprengladung aufgezwungen haetten. War das so? Oder war hatte die Frau diese schon davor an?
Ich habe durch Zufall einen Selbstmordanschlag ueberlebt. Auch nur weil ich in einem Restaurant einer befreundeten Kellnerin half den Muell zu entsorgen. Waeren wir 20 Sekunden laenger dort gewesen und waere das Mullhaeuschen nicht etwas weiter entfernt und aus Beton gewesen wurden wir beide heute nicht mehr hier sitzen.
Deswegen verstehen sie wie unverschaemt das ist den boesen Israelis noch die Schuld zu geben das diese arme willenlose Frau sich in die Luft sprengte. Was waere aus ihren Kindern gewesen die an diesem besagten Checkpoint hinter der Sicherheitslinie standen? Die Frau haette ihre Kinder wahrscheinlich mit ihn den Tod genommen. Vielleicht sollten Sie erst mal hier in unsere Region kommen und die Menschen kennen lernen und das nicht nur fuer einen Kurzurlaub das macht Sie naemlich noch nicht zum Experten. Dann wurden Sie verstehen was Sie fuer einen anmassenden Quatsch Sie teilweise von sich geben.

nein. die frau

hat garkeine sprengladung. sondern öffnete von innen eine haustür von der von außen zawa eine sprengladung angebracht hatte.
also kein selbstmordattentat. sondern ungeduld von soldaten, die nicht warten wollten, bis auf ihr klopfen hin eine türgeöffnet würde.
bekanntlich steht man nicht immer hinter der tür, um sie sofort zu öffnen.

ich kann auch Ihre erregung verstehen. ich habe durch zufall den kühlschrank am kikkar zion überlebt. was ich sonst noch überlebte, zufällig - ich weiß es garnicht.

nur: rechtfertigt der zufall extra-legale hnrichtungen?

Klar, Palästinenser, ob Frauen, Kinder, Säuglinge, alte Männer

sind alle Terroristen, sogar in ihren eigenen Wohnungen scheuen sie sich nicht, sich in die Luft zu sprengen und was die isr. Armee in den besetzten Gebieten treibt, ist pure Selbstverteidigung. So ist offenbar ihre simple Weltsicht: "Wir sind die Guten ( die einzige Demokratie im NO, die moralischste Armee der Welt, die Opfer von AS immer und überall) und egal was wir tun, es ist gut, weil Gute ja nur Gutes tun können. Dieses palästinensische Pack, das sich seit Jahrtausenden in UNSEREM Land breit macht, hat da nix zu suchen."
Das ist der Geist, der aus Ihren Statements spricht. Einfach nur unappetitlich.
Diese Frau hat rein zufällig nicht überlebt, der tote alte Mann auf dem Foto in dem Buch auch nicht und noch viele andere nicht. Aber da Sie die ja grundsätzlich für schlecht halten, spielt das für Sie und offensichtlich sehr viele andere Israelis gar keine Rolle. Es zählen NUR jüdisch-israelische Tote. Die palästinensischen Toten, Verletzten, Traumatisierten, Unterdrückten, Vertriebenen sind der Kollateralschaden eines gerechten Kampfes, gelle!
Hier vielleicht mal ein Augenöffner für Sie!
http://www.breakingthesil...

Vielleicht auch Arafat?

Geht der Tod Arafats auch auf das Konto des Mossad? Vieles spricht dafür, denn es geschah zu einer Zeit, als sich erste Annäherungen zwischen Israel und Palästina vollzogen.
Der Tod Arafats beendete diesen Weg. Sonst hätten wir möglicherweise heute schon die Zweistaatenlösung

......

Arafat war auch nie eine Führungsperson. Hamas wurde nicht mit dem Tod Arafas stark. Hamas wurde stark als PLO die zwei-Staaten-Lösung akzeptiert hat. Im Nahen Osten hat jede Partei eigenes Todesurteil unterschrieben, wenn es die Vernichtung Israels von dem Parteiprogramm streicht.

Dasselbe droht auch Hamas, falls man sich für die 2-Staaten-Lösung einsetzt. Dann würde am selben Tag alle Parteimitglieder Hamas verlassen und es wird eine neue Partei gegründet.

Damals hat man das noch Geheim gehalten.

Heute kommt da der Aufkleber "Kampf gegen den Terror " rauf und gut ist.

Das Israel nicht lange Fackelt ist ja kein Geheimnis. Auch das sie nicht unbedingt Leise zu Werke gehen weiß denke ich jeder.
Ob es nun unbedingt Nötig ist geht uns Denke ich nichts an. Zumindest solange sie sowas nicht bei uns vor der Tür durchziehen.

Aber wie der Fall in Dubai gezeigt hat kommen manche sogar damit durch wenn sie für ihre Aktionen Deutsche Passe benutzen.
Schade das sich Deutschland sich nicht traut eine Grenze zu ziehen.

........

Wir spenden für diesen Staat?

Sind unsere, europäische Agrarsubventionen vielleicht auch eine Spende an die dritte Welt.

China Subventionierung ihre Solarbranche. Das ist dasselbe was wir mit den U-Booten gemacht haben. Wieso nehmen wir dann die Spende von China an Deutschland nicht als Spende war? Wo ist der Unterschied? Es ist ziemlich heuchlerisch, China ständig für ihre Solarsubvestitionen zu verurteilen und eigene U-Boot-Subvestitionen als Spende zu verkaufen.

Zumal wir von Israel auch viel zurück kriegen, ohne das wir dafür zahlen müssen. Ich kenne einen Oberst in Berlin. Er hat mir erzählt wie gut man von Mossad mit erstklassigen Informationen versorgt wird. Er darf natürlich nicht sagen, um welches Informationen es sich handelt. Aber er hat viel Lob zu der Zusammenarbeit mit Israel.

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