Gaza-Konflikt Netanjahu, der getriebene Akteur
Verstärkter Raketenhagel der Hamas, die nahende Wahl, das Recht auf Selbstverteidigung – die Militäraktionen Israels am Gazastreifen haben viele Gründe.
© Reuters/Stringer

Israels Premier Benjamin Netanjahu bei einer Pressekonferenz zu dem Waffenkonflikt am Gazastreifen
Die Berichterstattung über Israels Operation Säulen der Verteidigung mutet wie die langweilige Wiederholung einer schlechten Nachrichtensendung an. Die Einsätze wirken wie eine Reprise der Operation Gegossenes Blei von 2008, als Israel schon einmal gegen die Hamas Krieg führte und Teile des Gazastreifens eroberte. Oder des zweiten Libanonkriegs 2006, als Israel gegen die Hisbollah-Miliz kämpfte; oder unzählige anderen Militäraktionen, die stets mit demselben Resultat endeten: mehr Hass auf beiden Seiten, und dem Gefühl, dass ein weiterer Schlagabtausch unvermeidlich ist.
Etwa 65 Tage vor Israels Parlamentswahlen gab Premier Benjamin Netanjahu den Befehl zum Angriff in Gaza. Angesichts dieser langen Liste der Fehlschläge seiner Vorgänger schenken nur wenige seinen Begründungen Glauben. Palästinensische Kommentatoren wähnen in Netanjahus Offensive nicht das Bestreben, die Abschreckung gegenüber der Hamas wiederherzustellen und im Süden Israels für Ruhe zu sorgen: Sie wittern einen heimtückischen Versuch, die Absicht ihres Präsidenten Mahmud Abbas, Ende November für die Palästinenser bei den Vereinten Nationen Beobachterstatus zu beantragen, mit einem blutigen Krieg zu untergraben.
Linke israelische Oppositionelle glauben, Netanjahu wolle mitten im Wahlkampf die Diskussion auf Sicherheitsfragen konzentrieren, um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Arabische Beobachter vermuten zynisch, Netanjahu wolle mit dem Blut toter Palästinenser in Gaza patriotische Gefühle wecken, um so Ende Januar den Wahlsieg zu erringen.
Eine Kriegserklärung
Dabei ignorieren sie den simplen Umstand, dass Israels Bewohner seit mehr als zehn Jahren unter dem Raketenhagel palästinensischer Terrororganisationen leben. Die feuern ihre Geschosse nach eigenem Gutdünken völkerrechtswidrig auf israelische Ballungszentren ab. Mal schießen sie als Reaktion auf israelische Aggression, mal präventiv, mal ohne Erklärung. Vorzugsweise um viertel vor acht morgens: Dann befinden sich nämlich die meisten Kinder mit ihren Eltern auf dem Schulweg und weit weg von den Schutzräumen.
Nicht nur, dass dieser stete Beschuss in den vergangenen Wochen massiv zunahm. Palästinensische Terrororganisationen griffen in der vergangenen Woche wiederholt Soldaten jenseits des Grenzzauns zum Gazastreifen auf souveränem israelischem Staatsgebiet an. Laut internationalem Recht eine Kriegserklärung. Die Bewohner in Israels Süden fühlten sich wie Schießbudenfiguren, verlassen von ihrer Regierung. Sie fühlen sich vergessen von einer Welt, die von den regelmäßig niederregnenden zehn Raketen pro Woche nichts hören will. Doch auch diese wenigen Geschosse treiben stets Tausende Zivilisten in ihre Bunker.
Selten nur eine Ursache
Dem wollte Netanjahu ein Ende setzen. Auch die Operation Säulen der Verteidigung wird keine neuen Realitäten schaffen, bestenfalls kurzfristig für Ruhe sorgen. Die Hamas wird Israel weiter hassen, die arabische Welt Israel als Aggressor verunglimpfen. Warum beantwortete Netanjahu also die inoffizielle Kriegserklärung der Hamas dennoch jetzt mit Israels gewaltiger Kriegsmaschine?
Komplexe Entscheidungen haben selten nur eine Ursache. Weil die Angriffe gewagter wurden. Weil er der Hamas klarmachen will, dass sie nicht unantastbar ist, selbst wenn sie sich auf ein von Muslimbrüdern regiertes Ägypten berufen. Weil er der Gefahren im Süden Herr werden will, bevor sich an der Grenze zu Syrien neue auftun. Weil die Zahl der Hamas-Raketen, die auch Tel Aviv treffen konnten, einen kritischen Punkt erreichte. Und weil bald eine Wahl ist, und weil Abbas sich an die UN wendet, und weil ein Premier, der einen erfolgreichen Krieg vorweisen kann, mit einem Stimmenzuwachs rechnen kann. Und weil Israelis genau wie jedes andere Volk überzeugt sind das Recht zu haben, sich gegen den Beschuss ihrer Städte zur Wehr setzen zu dürfen.
- Datum 18.11.2012 - 08:55 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Guten Tag,
ist es nicht möglich, dass das politische Israel(geschichtliche Palestina) einen Feind weniger brauch?!
Also wie ich das sehe, haben sie keinen einzigen Freund um sich.
Das ist nur NOCH eine vorbereitung auf den nächsten großen Krieg.
Wenn es nämlich zu einen Krieg mit Iran kommt, wären diese Menschen im Gaza nur noch mehr ein Dorn im Auge.
Siehe die letzten 60 Jahre.
Guten Tag,
ist es nicht möglich, dass das politische Israel(geschichtliche Palestina) einen Feind weniger brauch?!
Also wie ich das sehe, haben sie keinen einzigen Freund um sich.
Das ist nur NOCH eine vorbereitung auf den nächsten großen Krieg.
Wenn es nämlich zu einen Krieg mit Iran kommt, wären diese Menschen im Gaza nur noch mehr ein Dorn im Auge.
Siehe die letzten 60 Jahre.
Zitat: " Palästinensische Terrororganisationen griffen in der vergangenen Woche wiederholt Soldaten jenseits des Grenzzauns zum Gazastreifen auf souveränem israelischem Staatsgebiet an."
Sehr geehrter Herr Yaron, zählen Sie die widerrechtlich besetzten Gebiete ebenfalls zum souveräben israelischen Staatsgebiet? Leider vergaßen Sie auch zu erwähnen, daß dieser neue Ausbruch der Gewalt das Ergebnis einer gezielten israelischen Provokation ist - der Tötung eines ranghohen militärischen, aber auch anerkannten Verhandlungsführers mit offiziellen israelischen Stellen.
Daß Israel jedes Recht auf Selbstverteidigung hat, bleibt doch unbestritten. Aber die Zeitnähe zu den anstehenden Wahlen in Israel ist schon mehr als dubios.
begann genau genommen am 8ten November.
Da drangen mehrere Panzer und Bulldozer nach Gaza
ein.
Ein Fußball spielender Junge wurde erschossen.
Daraufhin griff die Hamas Tage später ein
Militärfahrzeug an und verletzte 4 Soldaten.
Israel erwiderte militärisch und es starben
erneut zwei Teenager.
Während dieser sich gegenseitig hochschaukelnden
Aktionen, begannen ägyptische Unterhändler mit dem
Israeli Baskin (Mediator beim Shalit Deal)und dem
einflußreichen Hamasführer Jabari Gespräche für
eine Waffenruhe auszuhandeln.
Am Tag der Ermordung von Jabari stand man kurz vor
einer Einigung.
Die israelische Regierung war informiert.
Baskin hat jetzt in der NYT dies offengelegt.
begann genau genommen am 8ten November.
Da drangen mehrere Panzer und Bulldozer nach Gaza
ein.
Ein Fußball spielender Junge wurde erschossen.
Daraufhin griff die Hamas Tage später ein
Militärfahrzeug an und verletzte 4 Soldaten.
Israel erwiderte militärisch und es starben
erneut zwei Teenager.
Während dieser sich gegenseitig hochschaukelnden
Aktionen, begannen ägyptische Unterhändler mit dem
Israeli Baskin (Mediator beim Shalit Deal)und dem
einflußreichen Hamasführer Jabari Gespräche für
eine Waffenruhe auszuhandeln.
Am Tag der Ermordung von Jabari stand man kurz vor
einer Einigung.
Die israelische Regierung war informiert.
Baskin hat jetzt in der NYT dies offengelegt.
palästinensische Gebiete.
Die demokratisch gewählten Vertretungen der Palästinenser
in Gaza und in der Westbank haben zwei unterschiedliche
Wege des Widerstandes gegen die Besatzungsmacht Israel gewählt.
Abbas(Fatah)in der Westbank "Kooperation".
Haniyeh(Hamas)in Gaza "Konfrontation".
Würde die israelische Regierung wirklich für die von
ihnen propagierte Friedenslösung "2 Staaten" eintreten,
dann würde sie Abbas stützen und dessen friedlichen
Weg auch für die Palästinenser in Gaza attraktiv
machen.
Exakt das Gegenteil passiert.
Es wird unvermindert in der Westbank und in Ostjerusalem
weitergebaut, entgegen internationalem Recht.
Die Palästinenser dort sind tagtäglich Erniedrigungen
ihrer Besatzer ausgesetzt.
Es wird ihnen das Wasser entzogen, Olivenbäume
abgeholzt,Vieh getötet, sie können sich nicht frei
bewegen,werden mit größter Willkür schikaniert.
Dennoch hat Abbas den friedlichen Weg weiterverfolgt.
Und : die Anerkennung durch die UNESCO hatte
Strafmaßnahmen durch Israel zur Folge,jetzt droht man
sogar mit Annektierung der Westbank, sollte Abbas
seinen neuen Antrag bei der UN vorbringen.
Erkennbar (!) setzt Israel nicht auf die Etablierung
eines unabhängigen Palästina, welches den Palästinensers
völkerrechtlich zustände.
Warum nicht ? Weil die Charta der LIKUD Partei ein
Palästina westlich des Jordan gar NICHT zuläßt,
sondern ein Großisrael.
Nethanyahu hält die Weltöffentlichkeit zum Narren.
Und die Menschen in Gaza wählen den" anderen" Weg.
kann man auch als Chronik dieses Konflikts interpretieren. Er hat mehrere Weltreiche überlebt. Ich kenne keinen anderen dokumentiereten Konflikt, der schon so lange dauert.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/jp
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion zur Diskussion des Artikelthemas vorgesehen ist. Fragen, Kritik an der Moderation oder anderweitige Anmerkungen können Sie gerne an community@zeit.de richten. Danke, die Redaktion/fk.
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion zur Diskussion des Artikelthemas vorgesehen ist. Fragen, Kritik an der Moderation oder anderweitige Anmerkungen können Sie gerne an community@zeit.de richten. Danke, die Redaktion/fk.
begann genau genommen am 8ten November.
Da drangen mehrere Panzer und Bulldozer nach Gaza
ein.
Ein Fußball spielender Junge wurde erschossen.
Daraufhin griff die Hamas Tage später ein
Militärfahrzeug an und verletzte 4 Soldaten.
Israel erwiderte militärisch und es starben
erneut zwei Teenager.
Während dieser sich gegenseitig hochschaukelnden
Aktionen, begannen ägyptische Unterhändler mit dem
Israeli Baskin (Mediator beim Shalit Deal)und dem
einflußreichen Hamasführer Jabari Gespräche für
eine Waffenruhe auszuhandeln.
Am Tag der Ermordung von Jabari stand man kurz vor
einer Einigung.
Die israelische Regierung war informiert.
Baskin hat jetzt in der NYT dies offengelegt.
"Der Anfang dieser Eskalation begann genau genommen am 8ten November."
Das ist - sorry - Blödsinn. Und es wird auch nicht wahrer durch die ständigen Wiederholungen von Ihrer Seite.
Am Anfang dieser Eskalation steht die massive Zunahme des Beschusses aus Gaza. Zum Beispiel im Vormonat Oktober, als 171 Einschläge in Israel verzeichnet wurden. Das sind 5-6 jeden Tag und fast 7mal so viel wie im September. Dazu kamen jede Menge anderer Attacken.
"begannen ägyptische Unterhändler mit dem Israeli Baskin (Mediator beim Shalit Deal)und dem einflußreichen Hamasführer Jabari Gespräche für eine Waffenruhe auszuhandeln. Am Tag der Ermordung von Jabari stand man kurz vor einer Einigung."
Das ist bestenfalls eine Interpretation des Artikels von Baskin. Der sagt aber eben auch, dass Jabari keineswegs einen Frieden mit Israel wollte, er war nicht einmal Willens, sich direkt mit Baskin zu treffen. Alles was man da liest, ist: Baskin hatte Jabari einen Vorschlag zustellen lassen. Die Antwort stand noch aus. Baskin war überzeugt, dass Jabari sich auf ein Ende des Raketenbeschusses einlassen wollte, da er diesen (ebenfalls die Meinung von Baskin) als nutzlos ansah.
Ob das wahr oder falsch ist, werden wir nie erfahren. Aber wenn es denn wahr ist: Warum dann der drastische Anstieg der Raketenangriffe? Wenn Jabari tatsächlich Frieden wollte, warum provozierte er dann Krieg?
Wann es angefangen hat.
Wer es angefangen hat...
Sind Fragen für Historiker.
Oder Hardliner und Scharfmacher. Auf beiden Seiten!!!
Die einzig wirklich wichtige Frage für die israelischen und die palästinensischen Menschen ist doch:
Wie beenden wir das?
Aber wie immer seit Jahrzehnten suhlen sich beide Seiten in Selbstgerechtigkeit.
Und die Menschen sterben. Jeden Tag. Einfach so. Sinnlos.
Wann erkennen diese Menschen, daß sie nicht sterben weil der böse Feind sie tötet, sondern weil ihre Führer unfähig sind!
"Der Anfang dieser Eskalation begann genau genommen am 8ten November."
Das ist - sorry - Blödsinn. Und es wird auch nicht wahrer durch die ständigen Wiederholungen von Ihrer Seite.
Am Anfang dieser Eskalation steht die massive Zunahme des Beschusses aus Gaza. Zum Beispiel im Vormonat Oktober, als 171 Einschläge in Israel verzeichnet wurden. Das sind 5-6 jeden Tag und fast 7mal so viel wie im September. Dazu kamen jede Menge anderer Attacken.
"begannen ägyptische Unterhändler mit dem Israeli Baskin (Mediator beim Shalit Deal)und dem einflußreichen Hamasführer Jabari Gespräche für eine Waffenruhe auszuhandeln. Am Tag der Ermordung von Jabari stand man kurz vor einer Einigung."
Das ist bestenfalls eine Interpretation des Artikels von Baskin. Der sagt aber eben auch, dass Jabari keineswegs einen Frieden mit Israel wollte, er war nicht einmal Willens, sich direkt mit Baskin zu treffen. Alles was man da liest, ist: Baskin hatte Jabari einen Vorschlag zustellen lassen. Die Antwort stand noch aus. Baskin war überzeugt, dass Jabari sich auf ein Ende des Raketenbeschusses einlassen wollte, da er diesen (ebenfalls die Meinung von Baskin) als nutzlos ansah.
Ob das wahr oder falsch ist, werden wir nie erfahren. Aber wenn es denn wahr ist: Warum dann der drastische Anstieg der Raketenangriffe? Wenn Jabari tatsächlich Frieden wollte, warum provozierte er dann Krieg?
Wann es angefangen hat.
Wer es angefangen hat...
Sind Fragen für Historiker.
Oder Hardliner und Scharfmacher. Auf beiden Seiten!!!
Die einzig wirklich wichtige Frage für die israelischen und die palästinensischen Menschen ist doch:
Wie beenden wir das?
Aber wie immer seit Jahrzehnten suhlen sich beide Seiten in Selbstgerechtigkeit.
Und die Menschen sterben. Jeden Tag. Einfach so. Sinnlos.
Wann erkennen diese Menschen, daß sie nicht sterben weil der böse Feind sie tötet, sondern weil ihre Führer unfähig sind!
"Seit 50 Jahren sind die Palästinenser ohne jede Perspektive in einem Nicht-Land eingepfercht. Dazu weiten sich die israelischen Siedlungen und deren großteilig extrem radikalen Bewohner immer tiefer in das Palästinenser-Gebiet aus."
In Gaza hat Israel die Siedlungen 2005 komplett geräumt und das Militär abgezogen. Daraufhin stieg die Zahl der Raketenangriffe von 281 (2004) auf 1255 (2005), 1777 (2006), dann übernahm Hamas den Laden und es kam noch einmal zu einem drastischen Anstieg auf 2807 (2007). 2008 erreichte der Beschuss dann seinen vorläufigen Höhepunkt: 3000 Raketen - und das trotz einer 4,5monatigen Feuerpause in der Mitte des Jahres. Daraufhin hatten die Israelis die Nase voll und starteten Cast Lead.
Wer die Israelis kritisiert, soll mir mal bitte erklären, was er denn Geniales tun würde, wenn sein Land Tag für Tag mit 10-15 Raketen beschossen wird. In Sderot hatten 90 Prozent der Einwohner mindestens einen Raketeneinschlag in der unmittelbaren Nachbarschaft (oder auf das eigene Haus) erlebt. Kein Staat der Welt würde sich das tatenlos ansehen. Und kein Staat der Welt würde den Tätern auch noch Geschenke machen.
Als geringfügig Betroffener (Wohnort: Jerusalem), der aber die Situation im Süden kennt, ist es für mich absolut verständlich, dass die Armee in Gaza aktiv geworden ist. Europäer scheinen dagegen irgendwie zu glauben, dass Vernichtungsaufrufe und Raketenbeschuss versteckte Friedensgesten sind. Solchen Luxus leisten sich nur jene, die weit weg sind...
Israel und die USA haben damals lauthals "freie Wahlen"
für Gaza gefordert.
Die Menschen in Gaza haben die Hamas gewählt.
Da fanden plötzlich Israel/USA "freie Wahlen" gar nicht mehr gut und man versuchte, das Wahlergebnis zu "korrigieren".
Gaza wurde zu Land, zu Wasser und zu Luft abgeriegelt.
Dies sollte Druck auf die Bevölkerung ausüben, in der
Hoffnung, dass diese sich "umentscheidet", demokratisch
natürlich .
Jeder Mensch mit Selbstachtung kann nachvollziehen,
dass diese "Manipulationen" andere Menschen im eigenen
Sinn agieren zu lassen, zu tiefer Ablehnung führt.
Man kann das palästinensische Volk nicht "brechen".
Man kann ihm aber sein Recht auf Selbstbestimmung
zugestehen, mit ihm auf Augenhöhe verhandeln.
Wenn man denn will und das eigene Selbstverständnis
solches zuläßt.
... als es Yitzhak Rabin zum Präsidenten gewählt hat. Das war - anders als die heutigen Hardliner - ein Mann, der wusste, dass Frieden nur möglich ist, wenn auch den Palästinensern eine Perspektive aufgezeigt wird. Leider wurde er von einem Extremisten ermordet, der keinen Freiden wollte.
Der Mörder war kein Palästinenser!
Mich irritiert ebenfalls, daß unsere Medien nichts von den über 100? Raketen auf Israel im Oktober 2012 berichteten. Ich möchte auch in keiner Weise den Dauer-Ausnahmezustand im israelischen Süden klein reden, ich stelle mir das schrecklich vor.
Damit kommt aber das aber: wie erklären Sie sich, daß z.B. für 2008 von der IDF 3287 Raketen, vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center 'nur' 2471 Raketen gezählt wurden? http://mondoweiss.net/201... Wie erklären Sie sich, daß ausgerechnet IN der 4,5-monatigen Waffenruhe (hmnuja, geht so: 20 Raketen zwischen 19.6. und 4.11.08) Cast Lead als probates Mittel gesehen und ergriffen wurde? Und wie erklären Sie sich, daß nun Jabari extra-legal hingerichtet wurde und erneut Krieg herrscht? Nachdem bis vor wenigen Tagen über ein Jahr kein Israeli durch palästinensische Aggression starb?
'Israel has used targeted killings, ground invasions, drones, F-16s, economic siege and political boycott. The only thing it has not tried and tested is reaching an agreement (through third parties) for a long-term mutual cease-fire. ... Mr. Jabari is dead — and with him died the possibility of a long-term cease-fire. ... Who will replace him? I am not convinced that Israel’s political and military leaders have adequately answered that question.' http://www.nytimes.com/20...
Palestinian Loss of Land 1946-2010
Im Link unten finden sich 4 Karten, die die Tragödie von Landraub und Vertreibung aufzeigen:
http://www.worldliteratur...
Sie tun so als wenn die Raketenbeschießungen aus Jux und Tollerei geschähen.
Die gegenwärtige Auseinandersetzung startete so wie eigentlich alle vorangegangenen als Israel während der Waffenruhe ohne viel Federlesen einen behinderten Palästinenser über den Haufen geschossen hatte.
Wenn Sie dazu Terrorismus sagen, dann frage ich mich, was die Aktionen der israelischen Luftwaffe gegen eine wehrlose, halb verelendete und seit Jahrzehnten ghettoisierte Millionenbevölkerung in Gaza-Streifen sind.
Das Thema "Terror" wäre zudem nach Ihrem Verständnis dadurch zu lösen, indem man die Palästinenser mit schlagkräftiger, zielgenauer Artillerie ausrüstet, mit der selektiv Militär angegriffen werden könnte.
Denn auch die Palästinenser haben ein Recht auf Selbstvertteidigung.
Israel und die USA haben damals lauthals "freie Wahlen"
für Gaza gefordert.
Die Menschen in Gaza haben die Hamas gewählt.
Da fanden plötzlich Israel/USA "freie Wahlen" gar nicht mehr gut und man versuchte, das Wahlergebnis zu "korrigieren".
Gaza wurde zu Land, zu Wasser und zu Luft abgeriegelt.
Dies sollte Druck auf die Bevölkerung ausüben, in der
Hoffnung, dass diese sich "umentscheidet", demokratisch
natürlich .
Jeder Mensch mit Selbstachtung kann nachvollziehen,
dass diese "Manipulationen" andere Menschen im eigenen
Sinn agieren zu lassen, zu tiefer Ablehnung führt.
Man kann das palästinensische Volk nicht "brechen".
Man kann ihm aber sein Recht auf Selbstbestimmung
zugestehen, mit ihm auf Augenhöhe verhandeln.
Wenn man denn will und das eigene Selbstverständnis
solches zuläßt.
... als es Yitzhak Rabin zum Präsidenten gewählt hat. Das war - anders als die heutigen Hardliner - ein Mann, der wusste, dass Frieden nur möglich ist, wenn auch den Palästinensern eine Perspektive aufgezeigt wird. Leider wurde er von einem Extremisten ermordet, der keinen Freiden wollte.
Der Mörder war kein Palästinenser!
Mich irritiert ebenfalls, daß unsere Medien nichts von den über 100? Raketen auf Israel im Oktober 2012 berichteten. Ich möchte auch in keiner Weise den Dauer-Ausnahmezustand im israelischen Süden klein reden, ich stelle mir das schrecklich vor.
Damit kommt aber das aber: wie erklären Sie sich, daß z.B. für 2008 von der IDF 3287 Raketen, vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center 'nur' 2471 Raketen gezählt wurden? http://mondoweiss.net/201... Wie erklären Sie sich, daß ausgerechnet IN der 4,5-monatigen Waffenruhe (hmnuja, geht so: 20 Raketen zwischen 19.6. und 4.11.08) Cast Lead als probates Mittel gesehen und ergriffen wurde? Und wie erklären Sie sich, daß nun Jabari extra-legal hingerichtet wurde und erneut Krieg herrscht? Nachdem bis vor wenigen Tagen über ein Jahr kein Israeli durch palästinensische Aggression starb?
'Israel has used targeted killings, ground invasions, drones, F-16s, economic siege and political boycott. The only thing it has not tried and tested is reaching an agreement (through third parties) for a long-term mutual cease-fire. ... Mr. Jabari is dead — and with him died the possibility of a long-term cease-fire. ... Who will replace him? I am not convinced that Israel’s political and military leaders have adequately answered that question.' http://www.nytimes.com/20...
Palestinian Loss of Land 1946-2010
Im Link unten finden sich 4 Karten, die die Tragödie von Landraub und Vertreibung aufzeigen:
http://www.worldliteratur...
Sie tun so als wenn die Raketenbeschießungen aus Jux und Tollerei geschähen.
Die gegenwärtige Auseinandersetzung startete so wie eigentlich alle vorangegangenen als Israel während der Waffenruhe ohne viel Federlesen einen behinderten Palästinenser über den Haufen geschossen hatte.
Wenn Sie dazu Terrorismus sagen, dann frage ich mich, was die Aktionen der israelischen Luftwaffe gegen eine wehrlose, halb verelendete und seit Jahrzehnten ghettoisierte Millionenbevölkerung in Gaza-Streifen sind.
Das Thema "Terror" wäre zudem nach Ihrem Verständnis dadurch zu lösen, indem man die Palästinenser mit schlagkräftiger, zielgenauer Artillerie ausrüstet, mit der selektiv Militär angegriffen werden könnte.
Denn auch die Palästinenser haben ein Recht auf Selbstvertteidigung.
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