Naher OstenIsrael baut 3.000 neue Wohnungen in besetzten Gebieten

Die UN haben die Palästinenser international deutlich aufgewertet – und prompt genehmigt Israel 3.000 neue Wohnungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem. von afp, dpa und

Israelische Wohnungen im Westjordanland

Israelische Wohnungen im Westjordanland  |  © Ronen Zvulun/Reuters

Die israelische Regierung hat den Bau von 3.000 neuen Wohnungen in den jüdischen Siedlungsgebieten in Ost-Jerusalem und im Westjordanland bewilligt. Ein israelischer Verantwortlicher bestätigte entsprechende Informationen der israelischen Tageszeitung Haaretz .

Zum genauen Standort der künftigen Wohnungen machte er keine Angaben. Die Organisation Frieden jetzt hatte im November berichtet, geplant seien ein massiver Ausbau der Siedlung Itamar im nördlichen Westjordanland sowie jeweils etwa 600 Wohnungen in den Vierteln Pisgat Seev und Ramot im besetzten Ostteil von Jerusalem .

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Die Ankündigung erfolgte einen Tag nachdem die UN-Vollversammlung den Palästinensern unter Protest Israels einen aufgewerteten Beobachterstatus als Nicht-Mitgliedsstaat zubilligte . Die Ankündigung könnte als Herausforderung der israelischen Regierung an die Weltgemeinschaft gewertet werden: Eines der Hauptargumente für die Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat war die zunehmende Gefährdung der Zwei-Staaten-Lösung durch die israelischen Siedlungen.

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Leserkommentare
    • voxs
    • 01. Dezember 2012 7:56 Uhr

    Ein Miteinander ohne jegliches internationales Recht für Palästina?

    Wie unverschämt doch diese Palästiner sind!

    Antwort auf "So wie hier ..."
    • voxs
    • 01. Dezember 2012 8:07 Uhr

    sie wissen doch besser wie Alle, daß die Häuser in Marokko oder wo anders auf "eigenes Grundstück" ohne Baugenehmigung gebaut wurden und nicht auf "geklautes Land" des Nachbarn.

    [...]

    Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

    • voxs
    • 01. Dezember 2012 8:12 Uhr

    Hoher Lebensstandard dank dank Israel?
    Dann darf man sich ja an Palästinansichem Land bedienen oder?

    Was für ein Obrigkeitsdenken!

    • voxs
    • 01. Dezember 2012 8:27 Uhr

    Das ist zu bezweifeln.
    Denn gibt es Frieden kann man keinen Landraub mehr betreiben. Warum auch frieden wenn man durch Siedlungsbau Fakten schaffen kann ohnen Geständnisse zu machen?

    Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage in In Israel wäre der Frieden auch gefährlich für die israelische Regierung.

    Antwort auf "Verpasste Chance"
  1. Gestern sagte ein israelischer Regierungssprecher noch ganz frech, Palästina würde Gespräche boykottieren.

    Was soll man als Palästinenser nun machen?

    Es kommt die Zeit, da wird Israel seine Siedlungen abreißen und sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen.

    Die UNO Vollversammlung hat gezeigt wie die Welt denkt. 2/3 der Welt stehen hinter Palästina. Eine Reform des UNO Sicherheitsrats wird die Zukunft Palästinas bestimmen.

    Die USA werden früher oder später einer Reform zustimmen müssen und spätestens dann, wenn eine veraltete Siegermacht nicht mehr mit einem Veto alles still legen kann, wird auch der Staat Palästina ausgerufen.

    Obama wird gegen Ende seiner Amtszeit die Richtung wechseln.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • H.v.T.
    • 01. Dezember 2012 8:50 Uhr

    "Die UNO Vollversammlung hat gezeigt wie die Welt denkt. 2/3 der Welt stehen hinter Palästina. Eine Reform des UNO Sicherheitsrats wird die Zukunft Palästinas bestimmen."
    ---

    Es wäre doch mal interessant evtl. Auffassungen der Vertreter dieser 2/3-Mehrheit in der UNO zu erfahren, wenn es um Gebietsansprüche von Völkern in den eigenen Ländern ginge.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke, die Redaktion/ls

    Süd-Sudan ist ein Beispiel. Und das unter einem Diktatoren Umar Al Bashir..

  2. 150. Israels

    Antwort ist keine Reaktion der Stärke [...]

    Jetzt ist das israelische Volk gefragt ob Sie einer solchen Politik zustimmen und sich damit mitschuldig machen.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls

  3. Woher beziehen Sie ihre Daten. Man kann viel erzählen wenn der Tag lang ist. Sie geben hier Unwahrheiten von sich und das wissen Sie.

    Würde Israel die Beiruter Erklärung annehmen, dann könnte es auch Israel noch besser gehen.
    [...]

    Nach wie vor glaubt man in Israel Gebietsansprüche stellen zu können, welche sich aus Schriften der Bibel begründen.

    [...]

    Gekürzt, da unterstellend und pauschalisierend. Die Redaktion/ls

  4. 152. [...]

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tis
  • Schlagworte Israel | UN | Frieden | Information | Palästinenser | Protest
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