Naher OstenIsrael baut 3.000 neue Wohnungen in besetzten Gebieten

Die UN haben die Palästinenser international deutlich aufgewertet – und prompt genehmigt Israel 3.000 neue Wohnungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem. von afp, dpa und

Israelische Wohnungen im Westjordanland

Israelische Wohnungen im Westjordanland  |  © Ronen Zvulun/Reuters

Die israelische Regierung hat den Bau von 3.000 neuen Wohnungen in den jüdischen Siedlungsgebieten in Ost-Jerusalem und im Westjordanland bewilligt. Ein israelischer Verantwortlicher bestätigte entsprechende Informationen der israelischen Tageszeitung Haaretz .

Zum genauen Standort der künftigen Wohnungen machte er keine Angaben. Die Organisation Frieden jetzt hatte im November berichtet, geplant seien ein massiver Ausbau der Siedlung Itamar im nördlichen Westjordanland sowie jeweils etwa 600 Wohnungen in den Vierteln Pisgat Seev und Ramot im besetzten Ostteil von Jerusalem .

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Die Ankündigung erfolgte einen Tag nachdem die UN-Vollversammlung den Palästinensern unter Protest Israels einen aufgewerteten Beobachterstatus als Nicht-Mitgliedsstaat zubilligte . Die Ankündigung könnte als Herausforderung der israelischen Regierung an die Weltgemeinschaft gewertet werden: Eines der Hauptargumente für die Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat war die zunehmende Gefährdung der Zwei-Staaten-Lösung durch die israelischen Siedlungen.

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Leserkommentare
  1. 177. Teil 2

    Deshalb ist die theologische und historische Argumentation für die Begündung des Staates Israel etwas dürftig. Man sollte die Begründungen eher in der Politik und der Ideologie suchen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    der Religion bedient.....wie so häufig.

    Die Buren, Calvinisten, haben sich auch auf die Bibel
    berufen (Moses 5), um die Minderwertigkeit von
    Schwarzafrikanern und Apartheid zu rechtfertigen.
    Eine sehr einseitige Auslegung von Calvins Lehre...

    Ebenso die Evangelikalen..., radikale Islamisten...
    es sind die "fundamentalistischen" Interpretationen
    "heiliger Schriften",die Gewalt gegen andere rechtfertigen.

    Eine unseelige Gemeinsamkeit dieser 3 Religionen.

    In JEDER dieser Religionen finden sich ebenso
    Passagen, die das genaue Gegenteil fordern.

    Es liegt nicht an den Religionen per se, sondern
    an deren Auslegung durch Fundamentalisten.

    Die Rede Prosor's vor der UN "4000 Jahre Bindung
    der Juden an "das Land" kann die UN nicht kappen",
    sie verdeutlichen die derzeitige Haltung Israels
    zum Völkerrecht : Dies kann gebeugt werden durch
    Ansprüche aus Historie/Religion.

    Das wiederum ist dann Ideologie, die sich der
    Religion bedient.

    "Rabbiner for Peace"....sie interpretieren die
    Bibel vollkommen anders !

  2. 178. [...]

    Entfernt. Kein konstruktiver Beitrag. Danke, die Redaktion/jp

  3. 179. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und beteiligen Sie sich mit differenzierten Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/jp

  4. der Religion bedient.....wie so häufig.

    Die Buren, Calvinisten, haben sich auch auf die Bibel
    berufen (Moses 5), um die Minderwertigkeit von
    Schwarzafrikanern und Apartheid zu rechtfertigen.
    Eine sehr einseitige Auslegung von Calvins Lehre...

    Ebenso die Evangelikalen..., radikale Islamisten...
    es sind die "fundamentalistischen" Interpretationen
    "heiliger Schriften",die Gewalt gegen andere rechtfertigen.

    Eine unseelige Gemeinsamkeit dieser 3 Religionen.

    In JEDER dieser Religionen finden sich ebenso
    Passagen, die das genaue Gegenteil fordern.

    Es liegt nicht an den Religionen per se, sondern
    an deren Auslegung durch Fundamentalisten.

    Die Rede Prosor's vor der UN "4000 Jahre Bindung
    der Juden an "das Land" kann die UN nicht kappen",
    sie verdeutlichen die derzeitige Haltung Israels
    zum Völkerrecht : Dies kann gebeugt werden durch
    Ansprüche aus Historie/Religion.

    Das wiederum ist dann Ideologie, die sich der
    Religion bedient.

    "Rabbiner for Peace"....sie interpretieren die
    Bibel vollkommen anders !

    Antwort auf "Teil 2"
  5. 181. [...]

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie mit differenzierten Argumenten. Danke, die Redaktion/jp

    • sharia
    • 01. Dezember 2012 15:34 Uhr

    gegen 3000 neue (sozial-)wohnungen in ost-Jerusalem und der west-bank einzuwenden .... wenn dies endlich mal wohnungen für palästinenser wären!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • sharia
    • 01. Dezember 2012 15:50 Uhr

    'schland keine waffen und son zeugs mehr nach Israel verkaufen
    http://www.handelsblatt.c...
    dann wäre noch mehr geld für noch mehr wohnungen für alle da!

    • Karta
    • 01. Dezember 2012 15:36 Uhr
    183. vergiftet

    ...um es auf den Punkt zu bringen.
    Zionismus hat das echte Judentum total vergiftet.

    • 50AE
    • 01. Dezember 2012 15:41 Uhr

    Auch hier irren Sie, wenn Sie auf Judea und Samaria anspielen. Das Gebiet war von 1950 bis 1967 von Jordanien annektiert und wurde danach durch Israel befreit. Ebenso wird das befreite Gebiet Golan nicht als annektiert gesehen.
    Gaza sowie Sinai, welche als besetzt galten, wurden jedoch bereits geräumt. Das sind die Fakten!

    Antwort auf "Ostjerusalem"
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    • Bahamut
    • 04. Dezember 2012 11:16 Uhr

    die Israel mit Fuessen tritt.

    Warum tun Sie so naiv? Dass die israelische Okkupation der besetzten Gebiete rechtswidrig ist und ebenso die rechtliche Annexion Ostjeruslaems und die faktische Annexion des Golan, geht aus allen relevantren Voelkerrechtsquellen hervor, da koennen Sie und andere Parteigaenger noch so viel irrelavantes Zeug schreiben.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tis
  • Schlagworte Israel | UN | Frieden | Information | Palästinenser | Protest
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